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	<title>Kommentare zu: Sirius Bleistift Nr. 2</title>
	<link>http://www.lexikaliker.de/2009/02/sirius-bleistift-nr-2/</link>
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	<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 04:01:30 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Lexikaliker</title>
		<link>http://www.lexikaliker.de/2009/02/sirius-bleistift-nr-2/#comment-5093</link>
		<dc:creator>Lexikaliker</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Oct 2010 05:13:53 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.lexikaliker.de/2009/02/sirius-bleistift-nr-2/#comment-5093</guid>
		<description>Danke für die interessanten Informationen!

Es war also offenbar tatsächlich der Fall, dass die Bleistifte im Rahmen der Konsumgüterproduktion entstanden sind.

Die Details zur Druckgenehmigungsnummer sind sehr aufschlussreich, und durch die Möglichkeit, anhand dieser Spurensuche zu betreiben, hat dieses Werkzeug der Zensur wenigstens heute einen positiven Aspekt.

Dem Hinweis zu den Kanaldeckeln bin ich selbstverständlich gefolgt, habe ich mich doch auch schon über die Gestaltung des einen oder anderen gefreut und ihn fotografiert. Eine sehr schöne Galerie!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für die interessanten Informationen!</p>
<p>Es war also offenbar tatsächlich der Fall, dass die Bleistifte im Rahmen der Konsumgüterproduktion entstanden sind.</p>
<p>Die Details zur Druckgenehmigungsnummer sind sehr aufschlussreich, und durch die Möglichkeit, anhand dieser Spurensuche zu betreiben, hat dieses Werkzeug der Zensur wenigstens heute einen positiven Aspekt.</p>
<p>Dem Hinweis zu den Kanaldeckeln bin ich selbstverständlich gefolgt, habe ich mich doch auch schon über die Gestaltung des einen oder anderen gefreut und ihn fotografiert. Eine sehr schöne Galerie!</p>
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		<title>Von: Drainspotter</title>
		<link>http://www.lexikaliker.de/2009/02/sirius-bleistift-nr-2/#comment-5084</link>
		<dc:creator>Drainspotter</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Oct 2010 08:02:08 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.lexikaliker.de/2009/02/sirius-bleistift-nr-2/#comment-5084</guid>
		<description>Zur ersten Frage: Bleistifte kommen ins Programm eines Klavierherstellers, wenn eine staatliche Plankommission dies so beschließt. Wahrscheinlich hat diese festgelegt, daß Bleistifte für den Aufbau des Sozialismus erst enmal wichtiger sind als solch bürgerliche Relikte wie Klaviere (gar noch Flügel) und einen entsprechenden Ukaß verfaßt.
In den siebziger Jahren gab es zum Beispiel eine Campagne, die Industriebetriebe verpflichtete, Konsumgüterprodukte herzustellen, weil man festgestellt hatte, daß die einseitige schwerindustrielle Ausrichtung der Wirtschaft zu Mangel an Waren des täglichen Bedarft geführt hatte. So hat zum Beispiel ein Leipziger Buchbindereimaschinenwerk Schneefanggitter produzieren müssen, um der Konsumgüterquote gerecht zu werden. Aber es gibt da noch bei weitem groteskere Beispiele, die mir nur gerade nicht geläufig sind.

Zur zweiten Frage: III/18/194 ist eine Druckgenehmigungsnummer und hat mit dem Produkt selbst überhaupt nichts zu tun. Jede Drucksache in der DDR war grundsätzlich genehmigungspflichtig. Damit die Zensurbehörde aber nicht durch Anträge auf Druck von solchen Banderolen und dergleichen überlastet würde, bekamen Druckereien Pauschalgenehmigungen für bestimmte Erzeugnisse, die sie freihändig durch diese betriebsbezogene Nummer kennzeichnen durften. III/18 deutet auf eine Druckerei in Leipzig, während man anhand der 194 den konkreten Betrieb ermitteln könnte, wenn man die entsprechende Legende hätte. Man könnte also heute theoretisch noch bei jedem Etikett aus der DDR sagen, welche Druckerei es hergestellt hat. Ohne eine solche Nummer wäre jede Drucksache illegal gewesen. Der Satz »Eine Zensur findet nicht statt« ist halt in der DDR-Verfassung irgendwie vergessen worden.

Interessante Seite übrigens, ich lade auch mal zum Besuch auf &lt;a href="http://manholecovers.de/"&gt;manholecovers.de&lt;/a&gt; ein. Man kann ja nicht nur Bleistifte sammeln, sondern auch Kanaldeckel.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zur ersten Frage: Bleistifte kommen ins Programm eines Klavierherstellers, wenn eine staatliche Plankommission dies so beschließt. Wahrscheinlich hat diese festgelegt, daß Bleistifte für den Aufbau des Sozialismus erst enmal wichtiger sind als solch bürgerliche Relikte wie Klaviere (gar noch Flügel) und einen entsprechenden Ukaß verfaßt.<br />
In den siebziger Jahren gab es zum Beispiel eine Campagne, die Industriebetriebe verpflichtete, Konsumgüterprodukte herzustellen, weil man festgestellt hatte, daß die einseitige schwerindustrielle Ausrichtung der Wirtschaft zu Mangel an Waren des täglichen Bedarft geführt hatte. So hat zum Beispiel ein Leipziger Buchbindereimaschinenwerk Schneefanggitter produzieren müssen, um der Konsumgüterquote gerecht zu werden. Aber es gibt da noch bei weitem groteskere Beispiele, die mir nur gerade nicht geläufig sind.</p>
<p>Zur zweiten Frage: III/18/194 ist eine Druckgenehmigungsnummer und hat mit dem Produkt selbst überhaupt nichts zu tun. Jede Drucksache in der DDR war grundsätzlich genehmigungspflichtig. Damit die Zensurbehörde aber nicht durch Anträge auf Druck von solchen Banderolen und dergleichen überlastet würde, bekamen Druckereien Pauschalgenehmigungen für bestimmte Erzeugnisse, die sie freihändig durch diese betriebsbezogene Nummer kennzeichnen durften. III/18 deutet auf eine Druckerei in Leipzig, während man anhand der 194 den konkreten Betrieb ermitteln könnte, wenn man die entsprechende Legende hätte. Man könnte also heute theoretisch noch bei jedem Etikett aus der DDR sagen, welche Druckerei es hergestellt hat. Ohne eine solche Nummer wäre jede Drucksache illegal gewesen. Der Satz »Eine Zensur findet nicht statt« ist halt in der DDR-Verfassung irgendwie vergessen worden.</p>
<p>Interessante Seite übrigens, ich lade auch mal zum Besuch auf <a href="http://manholecovers.de/">manholecovers.de</a> ein. Man kann ja nicht nur Bleistifte sammeln, sondern auch Kanaldeckel.</p>
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	<item>
		<title>Von: Lexikaliker</title>
		<link>http://www.lexikaliker.de/2009/02/sirius-bleistift-nr-2/#comment-2048</link>
		<dc:creator>Lexikaliker</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Oct 2009 13:08:37 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.lexikaliker.de/2009/02/sirius-bleistift-nr-2/#comment-2048</guid>
		<description>Das klingt sehr interessant! Hätte ich vielleicht die Möglichkeit, mir diese zum Fotografieren auszuleihen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das klingt sehr interessant! Hätte ich vielleicht die Möglichkeit, mir diese zum Fotografieren auszuleihen?</p>
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	<item>
		<title>Von: Müller</title>
		<link>http://www.lexikaliker.de/2009/02/sirius-bleistift-nr-2/#comment-2038</link>
		<dc:creator>Müller</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Oct 2009 12:52:55 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.lexikaliker.de/2009/02/sirius-bleistift-nr-2/#comment-2038</guid>
		<description>Ichhabe 1958 in der Leipziger Pianoforte gelernt und besitze aus der Zeit noch einige Kopierstifte</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ichhabe 1958 in der Leipziger Pianoforte gelernt und besitze aus der Zeit noch einige Kopierstifte</p>
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	<item>
		<title>Von: Lexikaliker</title>
		<link>http://www.lexikaliker.de/2009/02/sirius-bleistift-nr-2/#comment-974</link>
		<dc:creator>Lexikaliker</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Feb 2009 11:36:00 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.lexikaliker.de/2009/02/sirius-bleistift-nr-2/#comment-974</guid>
		<description>Hallo Frank,

was die Bezugsquelle angeht, so dürften Sie richtig liegen. – Meine Beschreibung des Zustands klang schlimmer als der Zustand selber; ich habe den Text daher etwas geändert. Auch in meinem Fundus gibt es Bleistifte, die nicht so alt sind wie diese, aber (vielleicht auch durch unsachgemäße Lagerung) wesentlich größere Defekte aufweisen; verglichen mit diesen hat sich der "Sirius" gut gehalten.

Ja, den Carl Decade DE-100 habe ich von &lt;a href="http://bundoki.com/?pid=660244" rel="nofollow"&gt;Bundoki&lt;/a&gt;. Interessant bei diesem und dem &lt;a href="http://bundoki.com/?pid=4872707" rel="nofollow"&gt;anderen Tischspitzer&lt;/a&gt; von Carl ist neben dem hohen Gebrauchswert der gummigepolsterte Greifer, der die Stifte schont – selbst die 300 Euro teure Spitzmaschine von El Casco packt metallisch zu und hinterlässt Spuren (wenn auch nicht solche wie die üblichen Modelle).

Gruß,

Gunther</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Frank,</p>
<p>was die Bezugsquelle angeht, so dürften Sie richtig liegen. – Meine Beschreibung des Zustands klang schlimmer als der Zustand selber; ich habe den Text daher etwas geändert. Auch in meinem Fundus gibt es Bleistifte, die nicht so alt sind wie diese, aber (vielleicht auch durch unsachgemäße Lagerung) wesentlich größere Defekte aufweisen; verglichen mit diesen hat sich der &#8222;Sirius&#8221; gut gehalten.</p>
<p>Ja, den Carl Decade DE-100 habe ich von <a href="http://bundoki.com/?pid=660244">Bundoki</a>. Interessant bei diesem und dem <a href="http://bundoki.com/?pid=4872707">anderen Tischspitzer</a> von Carl ist neben dem hohen Gebrauchswert der gummigepolsterte Greifer, der die Stifte schont – selbst die 300 Euro teure Spitzmaschine von El Casco packt metallisch zu und hinterlässt Spuren (wenn auch nicht solche wie die üblichen Modelle).</p>
<p>Gruß,</p>
<p>Gunther</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Frank</title>
		<link>http://www.lexikaliker.de/2009/02/sirius-bleistift-nr-2/#comment-973</link>
		<dc:creator>Frank</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Feb 2009 09:42:57 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.lexikaliker.de/2009/02/sirius-bleistift-nr-2/#comment-973</guid>
		<description>Hallo Gunther,

Ihrer Besseren Hälfte mal die gleiche Bezugsquelle (Behr-Shop, Ebay) unterstellt: mein Dutzend ist, - bis auf die Radiergummi, die bei mir dann doch eher ein Gefühl von Schmirgel evozieren, ähnlich dem Läufer Metallradierer; vielleicht taugen sie noch zur Rostentfernung, das wäre einen Versuch wert, - in hervorragendem Zustand. Ich besitze noch einige Castell- und Staedtler-Stifte aus den 1970ern und teilweise auch 80ern, die wesentlich stärker zu Versprödungen, Rissen und Abplatzungen der Lackierung neigen.

Bezüglich dem CARL: verraten Sie Ihre Bezugsquelle, wahrscheinlich Bundoki?

Grüße
Frank</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Gunther,</p>
<p>Ihrer Besseren Hälfte mal die gleiche Bezugsquelle (Behr-Shop, Ebay) unterstellt: mein Dutzend ist, - bis auf die Radiergummi, die bei mir dann doch eher ein Gefühl von Schmirgel evozieren, ähnlich dem Läufer Metallradierer; vielleicht taugen sie noch zur Rostentfernung, das wäre einen Versuch wert, - in hervorragendem Zustand. Ich besitze noch einige Castell- und Staedtler-Stifte aus den 1970ern und teilweise auch 80ern, die wesentlich stärker zu Versprödungen, Rissen und Abplatzungen der Lackierung neigen.</p>
<p>Bezüglich dem CARL: verraten Sie Ihre Bezugsquelle, wahrscheinlich Bundoki?</p>
<p>Grüße<br />
Frank</p>
]]></content:encoded>
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