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	<title>Kommentare zu: Spitzfindigkeiten</title>
	<link>http://www.lexikaliker.de/2009/08/spitzfindigkeiten-2/</link>
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	<pubDate>Fri, 18 May 2012 06:35:42 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Lexikaliker</title>
		<link>http://www.lexikaliker.de/2009/08/spitzfindigkeiten-2/#comment-1349</link>
		<dc:creator>Lexikaliker</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Aug 2009 17:51:38 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.lexikaliker.de/2009/08/spitzfindigkeiten-2/#comment-1349</guid>
		<description>Thank you, I feel honoured! :-) On the other hand I don't think that my random meanderings are really worth an award.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Thank you, I feel honoured! :-) On the other hand I don&#8217;t think that my random meanderings are really worth an award.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Kiwi-d</title>
		<link>http://www.lexikaliker.de/2009/08/spitzfindigkeiten-2/#comment-1347</link>
		<dc:creator>Kiwi-d</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Aug 2009 10:03:29 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.lexikaliker.de/2009/08/spitzfindigkeiten-2/#comment-1347</guid>
		<description>"... I had ambition not only to go farther than any one had been before, but as far as it was possible for man to go ..." - Capt. James Cook, R.N.
Also of course Capt. James Kirk, Starfleet.
Lexicaliker seems to following...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;&#8230; I had ambition not only to go farther than any one had been before, but as far as it was possible for man to go &#8230;&#8221; - Capt. James Cook, R.N.<br />
Also of course Capt. James Kirk, Starfleet.<br />
Lexicaliker seems to following&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Lexikaliker</title>
		<link>http://www.lexikaliker.de/2009/08/spitzfindigkeiten-2/#comment-1343</link>
		<dc:creator>Lexikaliker</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Aug 2009 08:59:18 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.lexikaliker.de/2009/08/spitzfindigkeiten-2/#comment-1343</guid>
		<description>Und wieder: Danke! :-) Daves "James Cook Award" kenne ich leider nicht, aber dass Du meine Aktivitäten trotz ihres doch recht fragwürdigen Nutzens ;-) für auszeichnungswürdig hälst, freut und ehrt mich sehr :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Und wieder: Danke! :-) Daves &#8222;James Cook Award&#8221; kenne ich leider nicht, aber dass Du meine Aktivitäten trotz ihres doch recht fragwürdigen Nutzens ;-) für auszeichnungswürdig hälst, freut und ehrt mich sehr :-)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Henrik</title>
		<link>http://www.lexikaliker.de/2009/08/spitzfindigkeiten-2/#comment-1341</link>
		<dc:creator>Henrik</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Aug 2009 08:23:05 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.lexikaliker.de/2009/08/spitzfindigkeiten-2/#comment-1341</guid>
		<description>Hervorragend! Großartig! 
Ich glaube, dass Dave von der "Dave’s Mechanical Pencils" einmal ein Pries für Pioneer Arbeit dieser art gab aus: Der „James Cook Award“ – du hast dich durch diese eigenständige graphische und mathematische Arbeit ganz bestimmt qualifiziert. :-).
MvG.
Henrik</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hervorragend! Großartig!<br />
Ich glaube, dass Dave von der &#8222;Dave’s Mechanical Pencils&#8221; einmal ein Pries für Pioneer Arbeit dieser art gab aus: Der „James Cook Award“ – du hast dich durch diese eigenständige graphische und mathematische Arbeit ganz bestimmt qualifiziert. :-).<br />
MvG.<br />
Henrik</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Lexikaliker</title>
		<link>http://www.lexikaliker.de/2009/08/spitzfindigkeiten-2/#comment-1335</link>
		<dc:creator>Lexikaliker</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Aug 2009 17:55:53 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.lexikaliker.de/2009/08/spitzfindigkeiten-2/#comment-1335</guid>
		<description>Nochmal danke! :-)

Klaus: Ganz klar – die im Vergleich zur Polymermine erheblich geringere Festigkeit der keramischen Mine und die daraus resultierenden Anforderungen machen eine Verringerung des Durchmessers sehr schwer oder gar unmöglich. Im übrigen gehe ich davon aus, dass (wenn es machbar wäre) ein Hersteller damit bereits auf den Markt gekommen wäre.

Frank: Der Kostenvergleich ist nicht nur schwierig, sondern mit diesen vereinfachenden und zum großen Teil unrealistischen Annahmen sicher hart an der Grenze des Sinnvollen, doch ich konnte ihn mir einfach nicht verkneifen ;-) Keinesfalls wollte ich den holzgefassten gegen den Druckbleistift ausspielen, erst recht nicht bei alleiniger Betrachtung der Kosten, denn ich benutze beide gern und möchte keinen missen.

Der Gedanke, eine Polymermine in Holz zu fassen, liegt nicht nur hier nahe. Der Name des &lt;a href="http://www.penciltalk.org/2007/01/pentel-black-polymer-999" rel="nofollow"&gt;"Super Polymer 999"&lt;/a&gt; vom japanischen Hersteller Pentel lässt vermuten, dass dies bereits geschehen ist, und die Gebrauchseigenschaften dieses sehr hochwertigen und in zwei Varianten erhältlichen Bleistifts sprächen dafür. Leider bin ich jedoch des Japanischen nicht mächtig, und so bleibt mir der Inhalt des Verpackungsaufdrucks verschlossen; meine Versuche, gesicherte Informationen zu erhalten, waren bis jetzt erfolglos.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nochmal danke! :-)</p>
<p>Klaus: Ganz klar – die im Vergleich zur Polymermine erheblich geringere Festigkeit der keramischen Mine und die daraus resultierenden Anforderungen machen eine Verringerung des Durchmessers sehr schwer oder gar unmöglich. Im übrigen gehe ich davon aus, dass (wenn es machbar wäre) ein Hersteller damit bereits auf den Markt gekommen wäre.</p>
<p>Frank: Der Kostenvergleich ist nicht nur schwierig, sondern mit diesen vereinfachenden und zum großen Teil unrealistischen Annahmen sicher hart an der Grenze des Sinnvollen, doch ich konnte ihn mir einfach nicht verkneifen ;-) Keinesfalls wollte ich den holzgefassten gegen den Druckbleistift ausspielen, erst recht nicht bei alleiniger Betrachtung der Kosten, denn ich benutze beide gern und möchte keinen missen.</p>
<p>Der Gedanke, eine Polymermine in Holz zu fassen, liegt nicht nur hier nahe. Der Name des <a href="http://www.penciltalk.org/2007/01/pentel-black-polymer-999">&#8222;Super Polymer 999&#8243;</a> vom japanischen Hersteller Pentel lässt vermuten, dass dies bereits geschehen ist, und die Gebrauchseigenschaften dieses sehr hochwertigen und in zwei Varianten erhältlichen Bleistifts sprächen dafür. Leider bin ich jedoch des Japanischen nicht mächtig, und so bleibt mir der Inhalt des Verpackungsaufdrucks verschlossen; meine Versuche, gesicherte Informationen zu erhalten, waren bis jetzt erfolglos.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Frank</title>
		<link>http://www.lexikaliker.de/2009/08/spitzfindigkeiten-2/#comment-1334</link>
		<dc:creator>Frank</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Aug 2009 11:10:17 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.lexikaliker.de/2009/08/spitzfindigkeiten-2/#comment-1334</guid>
		<description>Als Verteidiger des Althergebrachten finde ich den Kostenvergleich unter der Annahme, es gibt keinen Minenbruch, natürlich schwierig. Denn vielleicht ist ja gerade der Minenbruch der Grund, dass die bewährte 2 mm Minenstärke im hölzernen Stift (noch) nicht verringert wurde. Denn zumindest für Linkshänder gilt, dass die Mine des Druckbleistifts (0,5/0,7 mm) doch wesentlich häufiger unter der Last der ihm gestellten Aufgaben (zusammen-) bricht, wogegen der aus rechtem Holz geschnitzte Kollege deutlich robuster ist. Und im rauem Gelände, jenseits der Papiere und Zeichenfolien, auf Stock und Stein, wer will ihm da das Wasser reichen? Vom Wohlgeruch, der ihm, so gelegentlich in Form gebracht, entströmt, erst gar nicht zu sprechen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Als Verteidiger des Althergebrachten finde ich den Kostenvergleich unter der Annahme, es gibt keinen Minenbruch, natürlich schwierig. Denn vielleicht ist ja gerade der Minenbruch der Grund, dass die bewährte 2 mm Minenstärke im hölzernen Stift (noch) nicht verringert wurde. Denn zumindest für Linkshänder gilt, dass die Mine des Druckbleistifts (0,5/0,7 mm) doch wesentlich häufiger unter der Last der ihm gestellten Aufgaben (zusammen-) bricht, wogegen der aus rechtem Holz geschnitzte Kollege deutlich robuster ist. Und im rauem Gelände, jenseits der Papiere und Zeichenfolien, auf Stock und Stein, wer will ihm da das Wasser reichen? Vom Wohlgeruch, der ihm, so gelegentlich in Form gebracht, entströmt, erst gar nicht zu sprechen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Klaus</title>
		<link>http://www.lexikaliker.de/2009/08/spitzfindigkeiten-2/#comment-1333</link>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Aug 2009 10:58:23 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.lexikaliker.de/2009/08/spitzfindigkeiten-2/#comment-1333</guid>
		<description>Großartige Arbeit!
Zur Frage der verwendeten bzw. üblichen Minendurchmesser bei Holzstiften kommt mir in den Sinn, dass die keramischen Minen weniger flexibel sind und deshalb zur Bruchsicherung bei Sturz und zu hohen Aufsetzdrücken die Mine dicker sein muss als zur eigentlichen Verwendung erforderlich wäre. Ebenso ist vielleicht zu erwägen, dass die Mine den Bleistiftfertigungsprozess aushalten muss. Also will ich daher vermuten, dass der Durchmesser von 2mm ein Optimum für die Parameter Bruchssicherheit, Fertigung, Vielseitigkeit des Gebrauchs und Herstellungskosten darstellt, dies dann ja wohl schon seit langer Zeit.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Großartige Arbeit!<br />
Zur Frage der verwendeten bzw. üblichen Minendurchmesser bei Holzstiften kommt mir in den Sinn, dass die keramischen Minen weniger flexibel sind und deshalb zur Bruchsicherung bei Sturz und zu hohen Aufsetzdrücken die Mine dicker sein muss als zur eigentlichen Verwendung erforderlich wäre. Ebenso ist vielleicht zu erwägen, dass die Mine den Bleistiftfertigungsprozess aushalten muss. Also will ich daher vermuten, dass der Durchmesser von 2mm ein Optimum für die Parameter Bruchssicherheit, Fertigung, Vielseitigkeit des Gebrauchs und Herstellungskosten darstellt, dies dann ja wohl schon seit langer Zeit.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Lexikaliker</title>
		<link>http://www.lexikaliker.de/2009/08/spitzfindigkeiten-2/#comment-1330</link>
		<dc:creator>Lexikaliker</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Aug 2009 05:47:08 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.lexikaliker.de/2009/08/spitzfindigkeiten-2/#comment-1330</guid>
		<description>Danke für eure sehr netten Kommentare! – Mit einer Betrachtung der Kosten hatte ich bereits begonnen und dabei schnell gemerkt, dass mir das große Preisspektrum und die vereinfachenden Annahmen nur die Angabe eines sehr groben Rahmens erlauben.

&lt;span class="highlight"&gt;Holzbleistift&lt;/span&gt;

Preis pro Stück: 0,30 bis 1,20 Euro
Minenlänge: 17,5 cm
Durchmesser: 0,2 cm
Volumen: 0,55 cm³

Länge des Stummels: 2 bis 5 cm, d. h. es sind rund 70 bis 90 Prozent nutzbar
Nutzbares Volumen: 0,38 bis 0,50 cm³

Daraus ergibt sich der effektive Minenpreis:
Minimum: 0,30 Euro pro 0,50 cm³ = 0,61 Euro/cm²
Maximum: 1,20 Euro pro 0,38 cm³ = 3,12 Euro/cm³

&lt;span class="highlight"&gt;Druckbleistift&lt;/span&gt;

Preis pro Mine (zwei Beispiele):
Pentel Ain HB, 40 Stück, 2,20 Euro – 5,5 Euro-Cent/Mine
Faber-Castell Super-Polymer 9065 HB, 12 Stück, 0,50 Euro – 4,2 Euro-Cent/Mine
Minenlänge: 6 cm
Durchmesser: 0,05 cm – Volumen: 0,012 cm³
Durchmesser: 0,07 cm – Volumen: 0,023 cm³

Länge des Minenstücks, das nicht mehr gehalten werden kann: 0,1 cm bis 1,2 cm, d. h. es sind rund 80 bis 98 Prozent nutzbar
Nutzbares Volumen (0,5 mm): 0,0094 bis 0,0012 cm³
Nutzbares Volumen (0,7 mm): 0,0185 bis 0,0226 cm³

Daraus ergibt sich der effektive Minenpreis:
Minimum (0,5 mm): 4,2 Euro-Cent/0,0012 cm³ = 3,64 Euro/cm³
Maximum (0,5 mm): 5,5 Euro-Cent/0,0094 cm³ = 5,84 Euro/cm³
Minimum (0,7 mm): 4,2 Euro-Cent/0,0226 cm³ = 1,86 Euro/cm³
Maximum (0,7 mm): 5,5 Euro-Cent/0,0185 cm³ = 2,98 Euro/cm³

&lt;span class="highlight"&gt;Zusammenfassung&lt;/span&gt;

Kosten pro effektiv genutztem Minen-cm³:
Holzbleistift: 0,61 bis 3,12 Euro
Druckbleistift (0,5 mm): 3,64 bis 5,84 Euro
Druckbleistift (0,7 mm): 1,86 bis 2,98 Euro

Hier ist zunächst der Holzbleistift der erheblich günstigere, doch wie oben beschrieben, wird seine Mine nur zu 10 bis 20 Prozent genutzt; dies muss berücksichtigt werden.

Kosten pro effektiv genutztem Minen-cm³:
Holzbleistift (10% Ausnutzung): 6,10 bis 31,20 Euro
Holzbleistift (20% Ausnutzung): 3,05 bis 15,60 Euro
Druckbleistift (0,5 mm): 3,64 bis 5,84 Euro
Druckbleistift (0,7 mm): 1,86 bis 2,98 Euro

&lt;span class="highlight"&gt;Vergleich&lt;/span&gt;

Vergleicht man die effektiv genutzten Minen eines Druckbleistifts mit einem Minendurchmesser von 0,5 mm (0,7 mm) und eines zu 10% ausgenutzten Holzbleistifts, so zahlt der "nur-schreibende" Endverbraucher für die letztere etwa das 1,7- bis 5,5-fache (3,3- bis 10,5-fache); bei einer doppelt so hohen Ausnutzung von 20% sieht es mit den Faktoren 0,8 bis 2,7 (1,6 bis 5,2) schon wesentlich besser aus.

&lt;p class="captioned"&gt;&lt;a href="http://www.stdk.de/lexikaliker/0908/090810_Spitzfindigkeiten_3_x.jpg" class="lightview" rel="gallery[4561]" title="Spitzfindigkeiten :: Holzbleistiftminenkosten = Faktor &#215; Druckbleistiftminenkosten (PencilPowerPoint)" rel="nofollow"&gt;&lt;img class="centered" src="http://www.stdk.de/lexikaliker/0908/090810_Spitzfindigkeiten_3.jpg" alt="PencilPowerPoint" title="PencilPowerPoint" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="captiontext"&gt;Holzbleistiftminenkosten = Faktor &#215; Druckbleistiftminenkosten (PencilPowerPoint)&lt;/p&gt;

Die effektiven Minenkosten des Holzbleistifts sind also meist höher als die des Druckbleistifts, aber dies ist (wie gesagt) nur eine sehr grobe Abschätzung und wird der Komplexität des Themas bei weitem nicht gerecht. Unberücksichtigt ist hier u. a. auch das notwendige Zubehör, denn man kann die Mine des Holzbleistifts nicht ohne Spitzer und die Feinmine nicht ohne den sie haltenden Druckbleistift nutzen. – Für Künstler und andere, die die Minen ihrer holzgefassten Bleistifte voll ausnutzen, gilt diese Betrachtung natürlich ebenso wenig wie für Bleistifte mit Kurznut wie den &lt;a href="http://www.lexikaliker.de/2008/11/stabilo-greengraph/" rel="nofollow"&gt;GREENgraph&lt;/a&gt; von STABILO, dessen Mine knapp 3 cm kürzer ist.

&lt;span class="highlight"&gt;Fazit&lt;/span&gt;

Ein Kostenverhältnis von etwa 1:1 bis 1:10, das noch dazu nur unter bestimmten Bedingungen gilt, und eine bereits vorher bekannte Erkenntnis – wer bei diesem doch recht dürftigen Ergebnis den Sinn des ganzen Aufwands anzweifelt, liegt ziemlich richtig ;-)

PencilAnna, ich denke, Dir nachfühlen zu können – die Herstellung minderwertiger Produkte (nicht nur Bleistifte) bekümmert ebenso wie der zuweilen missachtende Umgang mit den kleinen Gegenständen des Alltags.

P.S.: Für ‘n Grafiker reicht’s bei mir leider nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für eure sehr netten Kommentare! – Mit einer Betrachtung der Kosten hatte ich bereits begonnen und dabei schnell gemerkt, dass mir das große Preisspektrum und die vereinfachenden Annahmen nur die Angabe eines sehr groben Rahmens erlauben.</p>
<p><span class="highlight">Holzbleistift</span></p>
<p>Preis pro Stück: 0,30 bis 1,20 Euro<br />
Minenlänge: 17,5 cm<br />
Durchmesser: 0,2 cm<br />
Volumen: 0,55 cm³</p>
<p>Länge des Stummels: 2 bis 5 cm, d. h. es sind rund 70 bis 90 Prozent nutzbar<br />
Nutzbares Volumen: 0,38 bis 0,50 cm³</p>
<p>Daraus ergibt sich der effektive Minenpreis:<br />
Minimum: 0,30 Euro pro 0,50 cm³ = 0,61 Euro/cm²<br />
Maximum: 1,20 Euro pro 0,38 cm³ = 3,12 Euro/cm³</p>
<p><span class="highlight">Druckbleistift</span></p>
<p>Preis pro Mine (zwei Beispiele):<br />
Pentel Ain HB, 40 Stück, 2,20 Euro – 5,5 Euro-Cent/Mine<br />
Faber-Castell Super-Polymer 9065 HB, 12 Stück, 0,50 Euro – 4,2 Euro-Cent/Mine<br />
Minenlänge: 6 cm<br />
Durchmesser: 0,05 cm – Volumen: 0,012 cm³<br />
Durchmesser: 0,07 cm – Volumen: 0,023 cm³</p>
<p>Länge des Minenstücks, das nicht mehr gehalten werden kann: 0,1 cm bis 1,2 cm, d. h. es sind rund 80 bis 98 Prozent nutzbar<br />
Nutzbares Volumen (0,5 mm): 0,0094 bis 0,0012 cm³<br />
Nutzbares Volumen (0,7 mm): 0,0185 bis 0,0226 cm³</p>
<p>Daraus ergibt sich der effektive Minenpreis:<br />
Minimum (0,5 mm): 4,2 Euro-Cent/0,0012 cm³ = 3,64 Euro/cm³<br />
Maximum (0,5 mm): 5,5 Euro-Cent/0,0094 cm³ = 5,84 Euro/cm³<br />
Minimum (0,7 mm): 4,2 Euro-Cent/0,0226 cm³ = 1,86 Euro/cm³<br />
Maximum (0,7 mm): 5,5 Euro-Cent/0,0185 cm³ = 2,98 Euro/cm³</p>
<p><span class="highlight">Zusammenfassung</span></p>
<p>Kosten pro effektiv genutztem Minen-cm³:<br />
Holzbleistift: 0,61 bis 3,12 Euro<br />
Druckbleistift (0,5 mm): 3,64 bis 5,84 Euro<br />
Druckbleistift (0,7 mm): 1,86 bis 2,98 Euro</p>
<p>Hier ist zunächst der Holzbleistift der erheblich günstigere, doch wie oben beschrieben, wird seine Mine nur zu 10 bis 20 Prozent genutzt; dies muss berücksichtigt werden.</p>
<p>Kosten pro effektiv genutztem Minen-cm³:<br />
Holzbleistift (10% Ausnutzung): 6,10 bis 31,20 Euro<br />
Holzbleistift (20% Ausnutzung): 3,05 bis 15,60 Euro<br />
Druckbleistift (0,5 mm): 3,64 bis 5,84 Euro<br />
Druckbleistift (0,7 mm): 1,86 bis 2,98 Euro</p>
<p><span class="highlight">Vergleich</span></p>
<p>Vergleicht man die effektiv genutzten Minen eines Druckbleistifts mit einem Minendurchmesser von 0,5 mm (0,7 mm) und eines zu 10% ausgenutzten Holzbleistifts, so zahlt der &#8222;nur-schreibende&#8221; Endverbraucher für die letztere etwa das 1,7- bis 5,5-fache (3,3- bis 10,5-fache); bei einer doppelt so hohen Ausnutzung von 20% sieht es mit den Faktoren 0,8 bis 2,7 (1,6 bis 5,2) schon wesentlich besser aus.</p>
<p class="captioned"><a href="http://www.stdk.de/lexikaliker/0908/090810_Spitzfindigkeiten_3_x.jpg" class="lightview" rel="gallery[4561]" title="Spitzfindigkeiten :: Holzbleistiftminenkosten = Faktor &times; Druckbleistiftminenkosten (PencilPowerPoint)"><img class="centered" src="http://www.stdk.de/lexikaliker/0908/090810_Spitzfindigkeiten_3.jpg" alt="PencilPowerPoint" title="PencilPowerPoint" /></a></p>
<p class="captiontext">Holzbleistiftminenkosten = Faktor &times; Druckbleistiftminenkosten (PencilPowerPoint)</p>
<p>Die effektiven Minenkosten des Holzbleistifts sind also meist höher als die des Druckbleistifts, aber dies ist (wie gesagt) nur eine sehr grobe Abschätzung und wird der Komplexität des Themas bei weitem nicht gerecht. Unberücksichtigt ist hier u. a. auch das notwendige Zubehör, denn man kann die Mine des Holzbleistifts nicht ohne Spitzer und die Feinmine nicht ohne den sie haltenden Druckbleistift nutzen. – Für Künstler und andere, die die Minen ihrer holzgefassten Bleistifte voll ausnutzen, gilt diese Betrachtung natürlich ebenso wenig wie für Bleistifte mit Kurznut wie den <a href="http://www.lexikaliker.de/2008/11/stabilo-greengraph/">GREENgraph</a> von STABILO, dessen Mine knapp 3 cm kürzer ist.</p>
<p><span class="highlight">Fazit</span></p>
<p>Ein Kostenverhältnis von etwa 1:1 bis 1:10, das noch dazu nur unter bestimmten Bedingungen gilt, und eine bereits vorher bekannte Erkenntnis – wer bei diesem doch recht dürftigen Ergebnis den Sinn des ganzen Aufwands anzweifelt, liegt ziemlich richtig ;-)</p>
<p>PencilAnna, ich denke, Dir nachfühlen zu können – die Herstellung minderwertiger Produkte (nicht nur Bleistifte) bekümmert ebenso wie der zuweilen missachtende Umgang mit den kleinen Gegenständen des Alltags.</p>
<p>P.S.: Für ‘n Grafiker reicht’s bei mir leider nicht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Pencil Anna</title>
		<link>http://www.lexikaliker.de/2009/08/spitzfindigkeiten-2/#comment-1322</link>
		<dc:creator>Pencil Anna</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Aug 2009 10:32:03 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.lexikaliker.de/2009/08/spitzfindigkeiten-2/#comment-1322</guid>
		<description>WOW! Da hast du ja wieder eine Diplomarbeit hingelegt! Du könntest/solltest als Graphiker arbeiten. Der Illustrationsstil erinnert mich auch an die Werbeanzeigen der 50er - wirklich schön.

Dass die Graphitausnutzung bei unseren hölzernen Freunden so gering ist, bedrückt ein wenig.
Aber man muss bedenken, dass Bleistifte bei uns immerhin ein Leben in Respekt, Würde und liebevoller Nutzung verbringen dürfen. Der Großteil der Menschheit ist eher weniger bleistiftfixiert und geht entsprechend nachlässig und verschwenderisch mit ihnen um. Schlimm sind die Bleistifte aus dem Billigstsortiment, die teilweise nicht einmal richtig nutzbar sind wegen ihrer schlechten Qualität. Das führt dann noch mehr und eher zum Wegwerfen. 

Und dann wieder Kinder in bestimmten Gebieten Afrikas, die mit Steinen und Erdklumpen malen und schreiben, und sich nichts mehr wünschen als einen richtigen echten Bleistift. Diese Bilder haben mich erschüttert und mir zu denken gegeben. Eine Spende von teil schon benutzten Bleistiften bedeutet für diese Kinder eine monatelange Freude. Aber Tränen bekommt man in die Augen, wenn man sieht wie dann jedes dieser Kinder seinen Bleistift ehrfurchtsvoll wie einen Schatz hütet und die Stummel auch teilweise nach der Schule eingesammelt werden, um sie am nächsten Tag wieder austeilen zu können. Einige dieser Bleistifte sind lediglich alte Werbebleistifte. Wieviele von diesen landen bei uns täglich im Müll ....</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>WOW! Da hast du ja wieder eine Diplomarbeit hingelegt! Du könntest/solltest als Graphiker arbeiten. Der Illustrationsstil erinnert mich auch an die Werbeanzeigen der 50er - wirklich schön.</p>
<p>Dass die Graphitausnutzung bei unseren hölzernen Freunden so gering ist, bedrückt ein wenig.<br />
Aber man muss bedenken, dass Bleistifte bei uns immerhin ein Leben in Respekt, Würde und liebevoller Nutzung verbringen dürfen. Der Großteil der Menschheit ist eher weniger bleistiftfixiert und geht entsprechend nachlässig und verschwenderisch mit ihnen um. Schlimm sind die Bleistifte aus dem Billigstsortiment, die teilweise nicht einmal richtig nutzbar sind wegen ihrer schlechten Qualität. Das führt dann noch mehr und eher zum Wegwerfen. </p>
<p>Und dann wieder Kinder in bestimmten Gebieten Afrikas, die mit Steinen und Erdklumpen malen und schreiben, und sich nichts mehr wünschen als einen richtigen echten Bleistift. Diese Bilder haben mich erschüttert und mir zu denken gegeben. Eine Spende von teil schon benutzten Bleistiften bedeutet für diese Kinder eine monatelange Freude. Aber Tränen bekommt man in die Augen, wenn man sieht wie dann jedes dieser Kinder seinen Bleistift ehrfurchtsvoll wie einen Schatz hütet und die Stummel auch teilweise nach der Schule eingesammelt werden, um sie am nächsten Tag wieder austeilen zu können. Einige dieser Bleistifte sind lediglich alte Werbebleistifte. Wieviele von diesen landen bei uns täglich im Müll &#8230;.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Alex</title>
		<link>http://www.lexikaliker.de/2009/08/spitzfindigkeiten-2/#comment-1321</link>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Aug 2009 10:30:32 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.lexikaliker.de/2009/08/spitzfindigkeiten-2/#comment-1321</guid>
		<description>Hi,

vielen Dank für diesen tollen Artikel!! Kleine Anregung: 

den Gedanken einfach weiterzuführen und auch mal die "Minenpreise" bei mechanischen und holzgefassten Stiften mit einzuberechnen. So ließe sich eine Tabelle der ökonomischsten Bleistifte erstellen.
Meiner Meinung nach sparen mechanische Stifte Geld, es geh jedoch nichts über die Handhabe eines Holzstiftes.

Viele Grüße,

Alex</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hi,</p>
<p>vielen Dank für diesen tollen Artikel!! Kleine Anregung: </p>
<p>den Gedanken einfach weiterzuführen und auch mal die &#8222;Minenpreise&#8221; bei mechanischen und holzgefassten Stiften mit einzuberechnen. So ließe sich eine Tabelle der ökonomischsten Bleistifte erstellen.<br />
Meiner Meinung nach sparen mechanische Stifte Geld, es geh jedoch nichts über die Handhabe eines Holzstiftes.</p>
<p>Viele Grüße,</p>
<p>Alex</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>

