Monatsarchiv für Mai 2011

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Formsache

Montag, 30. Mai 2011

Heute ein rascher Blick auf alte Stifte mit ungewöhnlichen Formen.

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Farbstift von L. & C. Hardtmuth (Anf. 20. Jahrh.)

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Bleistifte von L. & C. Hardtmuth (Anf. 20. Jahrh.)

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Bleistifte von L. & C. Hardtmuth (Anf. 20. Jahrh.) – Der Bleistift rechts hieß „Spiral”.

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Bleistift von Johann Faber (Anf. 20. Jahrh.)

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Polygrades-Bleistift von Großberger & Kurz (1880; im Katalog als viereckig aufgeführt)

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Bleistift von Großberger & Kurz (Anf. 20. Jahrh.)

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Bleistift von Großberger & Kurz (Anf. 20. Jahrh.)

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Bleistift der Eagle Pencil Company (1894; zum Vergrößern anlicken)

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Bleistift der Eagle Pencil Company (1894; zum Vergrößern anlicken)

Fünfflächige Bleistifte aus aktueller japanischer Produktion gibt es hier zu sehen. – Danke an Herbert R. für die Scans!

Nachtrag vom 28.8.11: Einen zwölfflächigen Bleistift gibt es hier.

Nachtrag vom 1.10.11: Die große Formenvielfalt als geschmackvolles, zierendes Element genutzt hat L. & C. Hardtmuth auf dem Titel dieses Katalogs aus dem Jahr 1910.

Nachtrag vom 7.8.12: 1898 ging es auch bei Johann Faber hexagonal-konisch zu, wie der Katalog von Richard Best, New York, zeigt.

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Danke an Faber-Castell für diesen Scan!

Wundersame Welt der Waren (18)

Sonntag, 29. Mai 2011

Ob Knusperknoten, Powerhörnchen oder Kornspitz*: Die Sprachschöpfungen der Bäcke­reien verblüffen mich immer wieder.

Schneckenparade

In ganz neue Dimensionen stößt die Glocken-Bäckerei vor, denn als einen „Wochenknaller” (O-Ton) macht sie den Diens- zum Schneckentag und fährt eine Schneckenparade auf. Selbstverständlich werde ich dem Aufmarsch in der ersten Reihe beiwohnen!

* Backwaren mit diesen Namen gibt es wirklich.

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Gut geplant

Samstag, 28. Mai 2011

Allen Bleistiftliebhabern vertraut sein dürfte der „Turquoise”-Bleistift, für den sein Herstel­ler, die Eagle Pencil Company, in der Zeitschrift „Progressive Architecture” vom April 1952 grafisch reizvoll warb.

Gut geplant

An Superlativen fehlte es nicht, doch was sich hinter „Electronic” verbarg, ließ man offen. Kann meine geschätzte Leserschaft vielleicht etwas dazu sagen?

Gut geplant

Gut geplant

Die Idee, die Buchstaben als Ausschnitte von Blaupausen zu zeigen und dann noch einen Bleistift durchzustecken, finde ich großartig.

Gut geplant

Als bekennender Typoholiker freue ich mich über die gelungene Auswahl der Fonts in die­ser Anzeige.

Gut geplant

Stiftsitz

Dienstag, 24. Mai 2011

Ein Stuhl aus Bleistiften: Der „Dinsor” von Anon Pairot aus Singapur.

Danke an Max für den Hinweis!

Blauer Beutel

Sonntag, 22. Mai 2011

Aus Japan und Leder ist dieses Rollmäppchen von STAEDTLER.

Blauer Beutel

Es ist geöffnet 20 × 21 cm groß und mit nur einem Fach ungleich schlichter als z. B. das Enveloop, nimmt dafür aber auch solche Dinge auf, die nicht in eine Stiftschlaufe passen.

Blauer Beutel

Als Deko: Zwei reimportierte STAEDTLER Mars Lumograph 100 B

In dem noch etwas steifen Leder mit Kontrastnaht und dezenter Prägung hängt eine run­de Kordel, zu deren Kunststoffabschluss es vielleicht eine passendere Alternative gegeben hätte. Angeboten wird das auch in Braun erhältliche Mäppchen in einem Karton und unter der Artikelnummer 900 LC-N für 3800 Yen (zurzeit knapp 33 Euro).

Blauer Beutel

Spitzer spitzen (5)

Freitag, 20. Mai 2011

Die früheste mir bekannte Erwähnung eines Spitzers, der spitzer spitzt als andere Spitzer1, findet sich im bereits genannten Katalog von Möbius+Ruppert aus dem Jahre 1938.

Spitzer spitzen (5)

Der „Artena Nr. 92″, gefertigt aus der mir noch unbekannten Pressmasse „Moritul”2, ähnelt mit seiner sog. Bettstattform dem Long Point 400 von KUM, der einen vergleichbaren Spitzwinkel produziert, aber auch dem M+R 202.

Spitzer spitzen (5)

Die vergleichende Illustration lässt das Herz aller Langkonus-Liebhaber höher schlagen (und über die etwas verunglückte Perspektive hinwegsehen).

Spitzer spitzen (5)

Auch wenn ich den Langkonus-Spitzer nicht mehr so oft und dafür die Kurbelspitzmaschine Carl Decade DE-100 um so öfter benutze: Den „Artena Nr. 92″ nähme ich sofort.

Nachtrag vom 27.5.11: Was verbirgt sich hinter „Moritul”?

„Moritul” ist ein Phantasie-Materialname von M+R. Das bis 1992 genutzte Logo dieses Her­stellers hatte zwischen M und R zwei Geodreiecke und ein Spitzloch, wobei letzteres oft für ein „O” gehalten wurde und das Logo dann als „MOR” erschien.

Altes Logo von Möbius+Ruppert

(Die Anzeige, aus der dieser Ausschnitt stammt, ist hier zu sehen.)

Eine bis in die 1950er Jahre übliche Bezeichnung für das heutige Polystyrol war „Trolitul”. Dieser Markenname der Dynamit Nobel AG lieferte die Zeichen „ITUL”, und so entstand der Name „Moritul” für das Material der damaligen Kunststoff-Spitzer von Möbius+Ruppert.

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  1. Siehe „Spitzer spitzen”.
  2. Nein, Herr Google, „morituri” meinte ich nicht.

Stift und Stoff

Mittwoch, 18. Mai 2011

Stift und Stoff

Eine Zierde für die Wohnung all derer, die Freude an Schreib- und Zeichengeräten haben, sind diese Tücher aus Japan.

Stift und Stoff

Die von Hamamonyo aus dünner Baumwolle hergestellten und mit Hilfe von Schablonen einseitig gefärbten sog. Tenugui sind gut 90 × 34 cm groß und werden meist als Hand­tuch, aber auch zum Transport von Lebensmitteln, zur Tischdekoration und sogar als Kopf­bedeckung genutzt. Interessant ist zudem die Faltung als Buch.

Stift und Stoff

Schlicht und schön! – Für ein Tenugui habe ich umgerechnet gut 7 Euro bezahlt.

Stift und Stoff

Vom Gänsekiel zum iPad

Dienstag, 17. Mai 2011

Mit der Geschichte des Schreibens befasst sich die Sonderausstellung „Vom Gänsekiel zum iPad - Schreibwerkzeuge im Wandel der Zeit”, die noch bis zum 14. August 2011 im Säch­sischen Industriemuseum Chemnitz zu sehen ist. Die meisten Exponate stammen aus der Sammlung des Dresdners Hagen Kreisch, der über 20 Jahre Schreibzeug und Zubehör ver­gangener Jahrhunderte zusammengetragen hat. Einen Schwerpunkt der Ausstellung bildet die Geschichte der Chemnitzer Tintenfabrik Eduard Beyer.

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