Der Super-Bleistift Hölzerner Kumpel 

Pica Dry

Ein ganz besonderes Schreibgerät ist der Tieflochmarker „Pica Dry” von PICA-Marker aus dem fränkischen Kirchehrenbach.

Pica Dry

(Wie fast immer: Bilder zum Vergrößen anklicken)

Der Spezialstift im Polypropylen-Köcher mit stabilem Clip ist in schwarz und signalgrün gehal­ten und fällt so auch im größten Durcheinander auf1.

Pica Dry

Der eigentliche Schreiber hat einen knapp 13 mm dicken Schaft aus ABS und eine gut 40 mm lange Edelstahl-Minenführung mit einem Durchmesser von 5,6 mm. Er sitzt sicher im Köcher und kann so nicht herausfallen.

Pica Dry

Ein Druck auf die Kappe transportiert die 12,5 mm lange und 2,8 mm dicke Mine um 2 mm.

Pica Dry

Zum Vergleich der STABILO GREENgraph 6004

Die bruchstabile Graphitmine hat eine saubere, sparsame Abgabe und ist wirklich universell – ich konnte keine Fläche finden, auf der sie nicht schreiben wollte2. Radieren lässt sie sich nur unvollständig, doch dafür ist sie auf glatten Flächen rückstandsfrei abwischbar.

Pica Dry

Der „Pica Dry” wird wie ein herkömmlicher Druckbleistift nachgefüllt, nimmt aber lediglich eine Mine auf.

Pica Dry

Das Messer des im Köcher integrierten Spitzers ist mit einer Torx-Schraube (!) befestigt und bringt die Mine rasch in Form.

Pica Dry

Spitze ab Werk …

Pica Dry

… und mit dem integrierten Spitzer gespitzt

Der „Pica Dry” wird von LYRA vertrieben und kostet mit einer Mine etwa 12 Euro. Neben der schwarzen gibt es noch rote und gelbe Minen, die ebenfalls wasserlöslich sind, sowie wasserstrahlfeste in Grün, Blau und Weiß3. Ein Set mit acht Minen kommt für unter 5 Euro in den Handel.

Pica Dry

Ich habe den „Pica Dry” erst seit wenigen Tagen, doch in diesen hat er mir bereits gute Dienste geleistet; Nachteile sind mir bis jetzt nicht aufgefallen.

Vielen Dank an Herrn Fischer für den „Pica Dry”!

  1. Eigenhändig getestet.
  2. Nicht getestet habe ich Flächen, die man generell nicht beschriftet, wie z. B. die von Spiegeleiern.
  3. Diese wurden auf der letzten Paperworld vorgestellt.

Stichwörter: Druckbleistifte, LYRA

4 Kommentare zu „Pica Dry”

  1. Gnu1742

    Ist mir jetzt peinlich zu fragen, aber: Wozu ist denn so ein Tieflochmarker gut?

  2. Lexikaliker

    Dass muss Dir doch nicht peinlich sein, eher mir, denn ein Beispiel für die Anwendung hätte in den Artikel gehört. Ich versuche es mit einem bildlosen Nachtrag.

    Nehmen wir mal an, Du möchtest eine Leiste an die Wand schrauben. Die Leiste hat bereits Boh­rungen für die Schrauben, und nun müssen die Löcher in die Wand gebohrt werden. Dazu ist es nötig, die Bohrungen in der Leiste auf die Wand zu übertragen, d. h. durch die Bohrungen Markie­rungen an der Wand anzubringen. Dies geht mit einem solchen Tieflochmarker. – Der beschriebene ist natürlich ein Sonderfall, doch ich habe festgestellt, dass die Mine des „Pica Dry” auch sonst sehr nützlich ist, und ihn beim Werkeln in der letzten Zeit häufiger benutzt als den Bleistift.

    Bauartbedingt ist der „Pica Dry” vorne vergleichsweise dick; wer es dünner mag, nimmt z. B. den normalen „Pica” (ø 2 mm auf 14 mm + ø 4 mm auf 15 mm) oder den Bohrlochmarker edding 8850 (ø 2 mm auf 20 mm). Diese allerdings schreiben mit wasserfester Tinte.

  3. Connie

    Die Frage hatte ich auch stellen wollen, zog schon Analogien zu Dünnbrettbohrern ;=)

  4. Lexikaliker

    Der Dünnbrettbohrer drängt sich hier natürlich geradezu auf ;-)

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Ich versuche, auf alle Kommentare einzugehen, und sei es auch nur, um Danke zu sagen.


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