Monatsarchiv für Oktober 2011

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MagnetPen

Sonntag, 30. Oktober 2011

Nach dem PACATO penclip hier ein weiteres Zubehör, das einem Bleistift magnetischen Halt verschafft.

MagnetPen

Die „MagnetPen” getaufte1 Manschette von Art of Music ist 13 mm dick, 16 mm lang und hält auf Bleistiften mit einem Durchmesser von 6 bis knapp 8 mm.

MagnetPen

Den sicheren Halt auf dem Stift garantieren nach innen weisende Verdickungen sowie ein Ring des Gummis, der den MagnetPen umschließt. Dieser Gummi schützt zudem die Ober­flächen, an denen der MagnetPen hängt, und macht ihn zu einem rutschfesten Griff (mit seinem geringen Gewicht von nur 6 Gramm kann der Halter jedoch auch problemlos am Stiftende sitzen). – Die beiden Magnete im Innern sind kräftig.

MagnetPen

Der nützliche MagnetPen kostet inklusive einem Bleistift 3,90 Euro. – Danke an Viola für ihren Hinweis darauf!

  1. Ich halte die Benennung allerdings für etwas unglücklich (ist es doch eher ein „pencil magnet” als ein „magnet pen”), habe aber auch keinen besseren Vorschlag.

Kleiner Mond

Sonntag, 23. Oktober 2011

Als eines der frühesten Warenzeichen für Bleistifte gilt der Halbmond, den J.S. Staedtler 1887 beim Amtsgericht Nürnberg angemeldet hat.

Kleiner Mond

Die Herkunft dieses Halbmondes ist unklar; man ver­mutet einen Zusammenhang mit dem Export in den Orient1. Das hier gezeigte Exemplar aus einer Anzeige in der „Progressive Ar­chitecture” vom April 1952 ist nur 15 × 15 mm klein und zudem mit einem Slogan ge­schmückt. – Genutzt wurde der Halbmond, der strenggenommen ein Viertelmond ist, bis in die 1960er Jahre hinein.

  1. In englischsprachigen Katalogen nannte sich das Unternehmen zuweilen sogar „Moon Pencil Factory”.

Im Dutzend billiger

Samstag, 22. Oktober 2011

Mit einer ganzseitigen, 261 × 348 mm großen Anzeige und einem Wortspiel bewarb 1953 die Empire Pencil Company (Shelbyville, Tennessee, USA) ihren „Pedigree”-Bleistift im Be­sonderen und den Rest ihres holzgefassten Sortiments im Allgemeinen.

Im Dutzend billiger

Im Dutzend billiger

Im Dutzend billiger

Im Dutzend billiger

Im Dutzend billiger

Im Dutzend billiger

Im Dutzend billiger

Im Dutzend billiger

Im Dutzend billiger

The Catalogue of American Mechanical Pencils

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Das Buch „The Catalogue of American Mechanical Pencils” ist nun erschienen und erhältlich. Der Preis in US-Dollar inklusive Versand beträgt 42,94 (USA), 53,94 (Deutschland und UK) und 49,65 (Kanada); wer außerdem die CD mit den Fotos des Buches möchte, legt 7,95 US-Dollar drauf. Bezahlt werden kann per Scheck oder PayPal (die Kontaktdaten des Au­tors finden sich auf seiner Website). – Nein, ich bekomme keine Provision, sondern unter­stütze bleistiftige Aktivitäten ganz uneigennützig.

Saugfähige Reklame

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Mehrere Jahrzehnte blieb diesem 149 × 83 mm kleinen Löschblatt mit rosa Rückseite und Reklame für die „Mars”-Produkte von Staedtler der bestimmungsgemäße Gebrauch erspart.

Saugfähige Reklame

Auch bei mir ist es sicher, muss es doch keine Tinte, sondern nur meinen inter­essierten Blick aufsaugen.

Bewährt

Dienstag, 18. Oktober 2011

Nur selten erfährt der normale Bleischreiber etwas von der Qualitätskontrolle, doch im April 1954 bot die Eagle Pencil Company mit dieser ganzseitigen Anzeige in der „Progressive Architecture” einen Einblick.

Bewährt

Die Kontrolle begann mit der „Eagle Shading Machine”, die den Bleistift unter reproduzier­baren Bedingungen über das Papier führte. Auf letzteres schaute dann ein Reflektometer, das die Schwärzung bestimmte.

Bewährt

Bewährt

Der Testaufwand, der den 17 Härtegraden des Eagle Turquoise zuteil wurde, war offenbar erheblich, vorausgesetzt, man nutzte die Maschinen nicht nur für werbewirksame Auftritte.

Bewährt

Mich würde interessieren, welche anderen Geräte und Verfahren es damals gab und wie man heute prüft.

Bewährt

Unnötig zu sagen, dass ich die Gestaltung der Anzeige einfach klasse finde.

Bewährt

Nachtrag vom 18.10.11: Welche Gerätschaften die Eagle Pencil Company noch präsen­tierte, zeigt diese mit „100 Years of Basic Research” überschriebene Seite aus dem Katalog des Jahres 1956, für deren Scan ich Herbert R. sehr danke. – Bilder zum Vergrößern an­klicken.

„100 Years of Basic Research”

„100 Years of Basic Research”

„100 Years of Basic Research”

„100 Years of Basic Research”

„100 Years of Basic Research”

„100 Years of Basic Research”

„100 Years of Basic Research”

Ein wenig bizarr mutet dieses Instrumentarium schon an, und ich kann mir nur schwer vorstellen, dass man es tatsächlich zielführend eingesetzt hat.

PACATO penclip

Sonntag, 16. Oktober 2011

Vermutlich von einem Kordelstopper inspiriert wurden die Schöpfer des PACATO penclips.

PACATO penclip

Das nützliche Zubehör hält Stifte mit einem Durchmesser von bis zu 11 mm und kraft eines Magneten an Notenständer, Kühlschrank und anderen geeigneten Oberflächen. Die Feder des gut 42 mm langen und 20 mm dicken Clips ist gut ausgelegt, hält sie doch den Stift sicher, ohne Druckstellen zu hinterlassen; der Magnet indes könnte etwas stärker sein, soll­te sich aber bei Bedarf durch einen Neodym-Exemplar ersetzen lassen.

PACATO penclip

Den Clip gibt es bei Paganino („Alles für Geige, Bratsche, Cello und Kontrabass”) für 2,95 Euro.

PACATO penclip

Danke an Kai für den Hinweis auf den PACATO penclip!

Eagle Pencil Company 1894/1909

Samstag, 15. Oktober 2011

Heute gibt es wieder zwei museale Kostbarkeiten, und zwar aus der Geschichte der Eagle Pencil Company.

Eagle Pencil Company 1894/1909

Titel des Katalogs aus dem Jahre 1894. – Die Rückseite gibt es hier.

Eagle Pencil Company 1894/1909

Titel des Katalogs aus dem Jahre 1909

Danke an Herbert R. für die Scans!

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