A.W. Faber 1897 Stiftskulpturen 

Spitzenauswahl

Wer heute eine Kappe für den Blei- oder Farbstift sucht, braucht Geduld, doch früher war das nicht so – allein Schwan bot in seinem Katalog von 1940 gleich 14 verschiedene Spit­zenschoner an.

Neben Ausführungen für dickere Stifte gab es solche, die sich mittels Ring oder Clip befes­tigen ließen, und auch ein als Brieföffner nutzbarer „Dolch-Klemmschoner” war dabei (J.S. Staedtler hatte einen ähnlichen im Sortiment).

 

(Miniaturen zum Vergrößern anklicken)

Einige waren randriert und gerieft, also mit Rändelungen verziert (was Goldin war, weiß ich leider nicht).

Ein beeindruckendes Sortiment!

Stichwörter: Museum, Reklame, STABILO, Zubehör

4 Kommentare zu „Spitzenauswahl”

  1. Felix

    Goldin ist eine andere Bezeichnung für Tombak, also eine gelb-rötliche Messinglegierung und wird oftmals als Grundlegierung vor einem Goldauftrag verwendet. Der Brockhaus von 1809 kennt Tombak noch: www.zeno.org/Brockhaus-.....?hl=tombak . Google meint nur noch es sei eine Trommel. Ihr örtlicher Goldschmied sollte sich damit auskennen :-)

  2. Lexikaliker

    Danke für diese Information!

  3. Koralatov

    It always makes me a little sad to see the wonderful and diverse point protectors that used to me made. There’s nothing as interesting on the market now.

  4. Lexikaliker

    That’s right – not even a single one can be found nowadays (at least not in Germany), and it is a pity that they are gone. One has to order them from overseas, and if compared with a vintage one there is no doubt which one is superior.

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Ich versuche, auf alle Kommentare einzugehen, und sei es auch nur, um Danke zu sagen.


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