Monatsarchiv für Februar 2013

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STABILO Tone 20B

Dienstag, 26. Februar 2013

Ein ganz besonderer Bleistift wurde 1979 auf der Frankfurter Frühjahrsmesse als Teil der STABILOtone-Reihe vorgestellt.

STABILO Tone 20B

(Bilder zum Vergrößern anklicken)

Der STABILOtone war ein runder, 110 mm langer und 15,5 mm dicker Farbstift mit einer 10 mm starken, wasservermalbaren Mine. Auf seinem Ende saß eine farblich abgestimmte Kunststoff-Endkappe, und seine Spitze wurde durch eine transparente Kappe geschützt. Es gab ihn in 51 Farben, drei Metallic-Tönen und einer besonders weichen Graphit-Varian­te, die die Nummer 47 und den Härtegrad XXB trug. – Wie dieses Faltblatt aus dem Jahr der Markteinführung zeigt, war der zum „Art & Grafik”-Sortiment gehörende STABILOtone einzeln und in verschiedenen Zusammenstellungen erhältlich.

STABILO Tone 20B

Bei den ersten Stiften war das „tone” in der Eurostile Bold Extended #21 ausgeführt. 1989 stellte STABILO auf die Frutiger als Firmenschrift um, was 1992 auch den Tone betraf. Ab diesem Zeitpunkt trugen die Stifte das „tone” in der Frutiger 75, andere Farbcodes und der Graphitstift den Härtegrad 20B; zudem wurden die Stifte nun ohne Schutzkappe aus­geliefert. Eine weitere Umgestaltung folgte 1998 mit der Umbenennung zu „Tone” mit trennendem Leerzeichen und der Umstellung auf die Frutiger 65. 2003 nahm man den Tone aus dem Programm und fertigte nur noch den woody 3 in 1.

STABILO Tone 20B

Vorne: STABILOtone 635 (1992–1998), hinten: STABILO Tone 20B (1998–2003)

Der hier gezeigte STABILO Tone 47/20B stammt also aus der Zeit zwischen 1998 und 2003. Sein mattschwarzer Lack ist glatt und nahezu frei von Unebenheiten (ich dachte erst, es wäre eine Folie). Im Gegensatz zu den meisten Blei- und Farbstiften kam hier kein Folienprägedruck zum Einsatz, doch die verwendete Drucktechnik (Tampondruck?) kann ich nicht zuverlässig identifizieren. Die in drei Gruppen aufgeteilte Beschriftung ist auf­geräumt und sauber. – Am Rande: Trug die vorletzte Variante des Tone noch den Namen „Schwan”, so fehlt dieser bei der letzten.

STABILO Tone 20B

Keine Erklärung habe ich für die Sterne links neben dem CE-Zeichen; ihre Anzahl beträgt bei meinen Farb-Tone 0 bis 5. Auch die Bedeutung der Zahl in der Klammer ist mir fremd, aber da manche Stifte die gleiche Zahl tragen, könnte es ein Produktionscode2 sein und bei Altersbestimmung helfen (die STABILOtone aus den Jahren 1992 bis 1998, d. h. die vor der zweiten Umgestaltung, haben diese Zahl übrigens nicht). – Eine Blindprägung gibt es bei keinem meiner Exemplare.

STABILO Tone 20B

Die 30 mm lange Kappe, die das Stiftende verschließt, ist mit einem Schwan geschmückt. Sie sitzt fest und ziemlich bündig, was vermuten lässt, dass man vom Holz etwas abgetra­gen hat. Da man den Stift nur bis zu dieser Kappe spitzen kann, gehe ich davon aus, dass er eine Kurznut hat, d. h. die Mine kürzer als der Stift ist. Beim Holz, das sich gut spitzen lässt3, tippe ich auf Zeder, was meinen Eindruck einer hohen Material- und Verarbeitungs­qualität bestärkt.

STABILO Tone 20B

Im direkten Vergleich mit einem normalen Bleistift (hier ein Tombow Mono J) wirkt die Mi­ne des Tone 20B noch beeindruckender.

STABILO Tone 20B

Sie ist gebrannt, aber nicht präpariert (d. h. nicht in Paraffin getaucht) und besteht zu über 80% aus Graphit und zum Rest aus Ton und Ölen.

STABILO Tone 20B

Es ist eine Freude, den STABILO Tone 20B zu benutzen. Seine Mine gleitet leicht über das Papier und hat eine sehr saubere Abgabe. Die Schwärzung ist hervorragend, geht aber nie auf Kosten des Graphitglanzes4; sogar die Radierbarkeit ist noch ordentlich5. Sehr positiv fällt zudem der sparsame Verbrauch auf – selbst durch die zahlreichen Tests wurde nur wenig von der Mine abgetragen.

STABILO Tone 20B

Über den Härtegrad 20B kann man natürlich streiten, und ich will nicht ausschließen, dass sich hier das Marketing durchgesetzt hat. Ein kurzer Vergleich mit dem Mitsubishi 10B zeigt, dass dieser ebenso gut schwärzt und vielleicht sogar noch etwas besser gleitet6. Doch wie auch immer: Ich finde den wohl einzigartigen STABILO Tone 20B klasse und bedaure, dass es ihn nicht mehr gibt (und meines Wissens nichts Vergleichbares7 angeboten wird).

STABILO Tone 20B

Danke an Herbert R., von dem die Scans und viele Details zum STABILO Tone stammen.

Nachtrag vom 28.2.13: Die Sterne stehen für die Lichtbeständigkeit der verwendeten Pigmente, wobei ein Stern dem Wert 2–3 auf der von 1 bis 8 laufenden Wollskala ent­spricht (0 Sterne: 1–2, 1 Stern: 3, 2 Sterne: 4, 3 Sterne: 5–6, 4 Sterne: 7, 5 Sterne: 8). – Die dreistellige Zahl in Klammern beim Tone ab 1998 ist tatsächlich der Produktionscode, doch die zweistellige Zahl beim tone von 1992–1998 (auch in Klammern) war die Farb­nummer (siehe zweiten Scan). – Für die Endkappe wurde das Holz abgefräst, aber erst der woody 3 in 1 hatte eine Kurznut; die Mine des Tone war trotzdem kürzer als der Stift. – Ein Fachhändler hat mir gesagt, dass der Tone damals für knapp 5 DM (etwa 2,60 Euro) pro Stift verkauft wurde.

  1. Die für die Bedruckung des Tone genutzten Schriften habe ich mit meinem fundierten Halb­wissen zu identifizieren versucht; ich bitte daher, diese Angaben mit Vorsicht zu genießen.
  2. Die Zahlen auf meinen Tone – 118, 030, 021 usw. bis 083 – könnten für November 1998, März 2000, Februar 2001 usw. bis August 2003 stehen, aber das ist nur eine Vermutung.
  3. Getestet habe ich das an einem Farb-Tone mit dem Kunststoffspitzer von KUM, der für den STABILO woody 3 in 1 erhältlich ist (und mit diesem schöne Spitzabfälle produziert).
  4. Zusätze wie z. B. Ruß verstärken bei manchen sehr weichen Bleistiften die Schwärzung, machen aber den Abstrich stumpf und bewirken ein schlechteres Gleiten bis hin zu einem leichten Haften am Papier.
  5. Getestet mit einem Tree Air-in Soft.
  6. In diesem Zusammenhang ist vielleicht interessant, dass eine Zutatenliste aus dem Jahr 1908 (die noch Traganth aufführt), dem Bleistift mit 80% Graphit den Härtegrad 4B gibt. – Mit wel­chem Härtegrad würde man heute wohl die ersten Bleistifte mit rohem Graphit kennzeich­nen?
  7. Manche Kosmetikstifte ähneln in ihrer Form sehr dem Tone und dem woody 3 in 1 – kein Wun­der, stellt STABILO doch auch spitzbare Holzstifte für Kosmetika her. Auch Faber-Castell ist in diesem Bereich tätig (das Unternehmen fertigt u. a. für Chanel und Helena Rubinstein), und von Möbius+Ruppert gibt es passende Kosmetikspitzer. Aber das ist schon wieder ein ganz anderes Thema …

J.S. Staedtler 1919 (9)

Donnerstag, 21. Februar 2013

Nicht nur Schwan hatte Techniker-Etuis im Sortiment, sondern auch J.S. Staedtler, wie dieser Ausschnitt aus dem Katalog von 1919 zeigt.

J.S. Staedtler 1919 (9)

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Die Pappschachtel, deren Gestaltung mich an das Krokier-Etui Nr. 3144 von Johann Faber erinnert, enthielt zehn kurze, runde Farbstifte, die wahlweise unbehandelt oder poliert wa­ren. (Mit „poliert” bezeichnete damals lackierte Stifte, denn diese wurden oft noch von Hand mit einem Tuch poliert.)

J.S. Staedtler 1919 (9)

Wie man auf die Länge von 11 cm kam, ist mir unklar (auch die Herkunft der Standard­länge von 17,5 mm kenne ich bis heute nicht).

J.S. Staedtler 1919 (9)

Die Gestaltung sowohl des Etuis als auch des Katalogs finde ich ansprechend. Für den Men­gensatz kam die Behrens Antiqua von Peter Behrens und für die Überschriften die Fette Bernhard-Antiqua von Prof. Lucian Bernhard zum Einsatz; beide Schriftarten gefallen mir. – Ich halte es für möglich, dass der Rahmenschmuck des Etiketts ebenfalls von Peter Beh­rens stammt

J.S. Staedtler 1919 (9)

Die Lücken in der Nummerierung dürften darauf zurückzuführen sein, dass die Stifte dieses Etuis ein Teil des kompletten Sortiments waren.

J.S. Staedtler 1919 (9)

Wie bei den Landkartenstiften zeigten Abbildungen die Verwendung des Inhalts – für mich ein weiteres reizvolles Detail.

J.S. Staedtler 1919 (9)

Der kleine Mond, diesmal recht ernst, durfte natürlich nicht fehlen.

J.S. Staedtler 1919 (9)

 Katalogtitel | J.S. Staedtler 1919 | Zeichenstift „Vorwärts” 

Im Zeichen des Schwans

Mittwoch, 20. Februar 2013

Im Zeichen des Schwans

Das sog. „Schwan-Auge” auf dem Kopierstift Schwan Othello 982. – Zu den Ringen siehe „Bunt beringt”.

Verlängern mit Stil (2)

Montag, 18. Februar 2013

Als ich von dem Angebot unter www.bleistiftverlaengerung.de erfuhr, wusste ich, dass es nicht bei einer Erwähnung bleibt, und so dauerte es nicht lange, bis ich mich in ein Exem­plar verguckt hatte.

Verlängern mit Stil (2)

Vorgestern traf das gute Stück wohlbehalten ein und erfreute mich bereits verpackt, denn es war in einen informierenden Beileger gehüllt und mit einem Kreisel aus Kirschholz ge­schmückt.

Verlängern mit Stil (2)

Mein Verlängerer ist aus dem Laubholz Arariba Amarello (regional „Putumuju”), das in Mittel- und Südamerika wächst und mir aufgrund seiner Färbung sehr gefällt.

Verlängern mit Stil (2)

Das Utensil ist 125 mm lang, hat einen Durchmesser von 11 mm an der Griffzone bis knapp 13 mm am Ende und wiegt mit Klemmring gut 10 g. Die Öffnung für den Stift misst etwa 7,5 mm und ist 102 mm tief; gerade letzteres ist sehr praktisch, kann man doch so auch Stifte verlängern, die für die herkömmlichen Verlängerer noch nicht kurz genug sind. – Der 4,5 mm breite Klemmring hat einen Außendurchmesser von 12,5 mm.

Verlängern mit Stil (2)

Die Technik ist einfach und zuverlässig und hat eine eigene Ästhetik. Durch den leicht koni­schen und gut sitzenden Ring werden sogar Stifte mit nur 10 mm Länge (exklusive Spitze) sicher gehalten, was am mitgelieferten Stummel gezeigt wird.

Verlängern mit Stil (2)

Auch die strenge, fast zylindrische Form und die Eindrehung am abgerundeten Ende halte ich für gelungen.

Verlängern mit Stil (2)

Die Verarbeitung des Verlängerers ist sehr gut, und es macht Freude, ihn zu benutzen. Nicht unerwähnt lassen möchte ich jedoch, dass sein Innendurchmesser die Auswahl der verlängerbaren Stifte etwas einschränkt, doch die hierzulande erhältlichen Bleistifte von STAEDTLER, Schwan-STABILO und Faber-Castell passen perfekt1. Nutzer von Bleistiften mit abweichenden Durchmessern haben aber die Möglichkeit, sich einen Verlängerer nach Wunsch anfertigen zu lassen. – Der Ring stört mich beim Greifen nicht.

Verlängern mit Stil (2)

Der Verlängerer hat 9,95 Euro gekostet und für den Versand fielen 2,95 Euro an – ein fairer Preis, wie ich finde. Manche Stücke sind etwas teurer, doch der Blick auf das Sor­timent lohnt, nicht zuletzt deshalb, weil dieses Angebot in Deutschland meines Wissens einmalig ist.

  1. Die aktuellen Bleistifte der erwähnten Hersteller haben einen Durchmesser von etwa 7,3 bis 7,4 mm (Schlüsselweite 6,8–7,0 mm); der Pentel Black Polymer 999 und der Mitsubishi uni (beide 7,8 mm und Schlüsselweite 7,0 mm) passen nicht mehr.

Tonware

Sonntag, 17. Februar 2013

Neu in der Rubrik „Brauch' ich zwar nicht, muss ich aber haben”: Ein alter Aschenbecher von STAEDTLER.

Tonware

Das 150 mm breite, 38 mm hohe und gut 400 g schwere Stück ist vermutlich aus glasier­tem Steingut und trägt keine Kennzeichnungen. Ich denke, dass es 80 bis 90 Jahre alt ist, werde aber versuchen, mehr herauszufinden.

Tonware

Natürlich wird es bei mir nie mit Asche in Berührung kommen1, sondern mich anderweitig erfreuen. So könnte es z. B. als dekorative Ablage für Bleistiftstummeln dienen.

Tonware

Außer der in meinen Augen sehr schönen Gestaltung gefällt mir, dass der Aschenbecher und der Bleistift den Ton gemeinsam haben.

  1. Stammleser wissen von meiner Gewohnheit des Nichtrauchens.

Blick in die Zukunft

Samstag, 16. Februar 2013

Wie der Bleistift der Zukunft aussehen wird, weiß natürlich niemand, doch einen Eindruck dessen, was kommen könnte, geben Patente und Gebrauchsmuster. Die für mich span­nendste Quelle ist das Espacenet des Europäischen Patentamts, denn dieses bietet freien Zugriff auf über 80 Millionen Patentdokumente aus aller Welt1.

Blick in die Zukunft

Startseite des Espacenet beim EPA

Doch wie in einer solchen Fülle suchen und finden? Dazu gibt es verschiedene Möglich­keiten, von denen hier eine beschrieben sei2). Um sich einen Überblick über die veröffent­lichten Patentschriften eines bestimmten Gebiets zu verschaffen, ist die Kenntnis der IPC (International Patent Classification3) oder der CPC (Cooperative Patent Classification) hilf­reich. So sind z. B. „Geräte zum Schreiben oder Zeichnen” unter der IPC B43K und „Artikel zum Beschreiben oder zum darauf Zeichnen; Zubehör zum Schreiben oder Zeichnen” unter der IPC B43L zu finden. Geht man mit der B43K in die Klassifikationssuche, erhält man eine Übersicht der B43K und weitere Auswahlmöglichkeiten.

Blick in die Zukunft

Klassifikationssuche

Blick in die Zukunft

Übersicht der B43K

Über die B43K 19/00 (Schreibstifte ohne Schreibminenvorschub, Griffel, Farbstifte und Schreibkreiden) geht es zur B43K 19/02 (Bleistifte und Farbstifte).

Blick in die Zukunft

Klassifikationssuche für die B43K 19/00

Blick in die Zukunft

B43K 19/02 ausgewählt und die in Suche übernommen

Ein Klick in das Kästchen links vom Eintrag übernimmt die IPC in die Auswahl unter „Ausge­wählte Klassifikationen” in der linken Seitenleiste, und ein Klick auf „Patente finden” darun­ter liefert schließlich die Trefferliste mit dem zuletzt veröffentlichten Dokument an erster Stelle. – Sehr nützlich ist die Möglichkeit, den RSS-Feed dieser Suche zu abonnieren; dazu klickt man auf das orangefarbene Symbol rechts neben der Überschrift „TREFFERLISTE”.

Blick in die Zukunft

Trefferliste für die B43K 19/02

Die Anwahl eines Eintrags führt zu dessen Einzelansicht. Hier z. B. das Patent für ein koni­sches Schreibgerät von Herlitz:

Blick in die Zukunft

Einzelansicht des Patents DE102011004072

Von den in dieser Ansicht verfügbaren Funktionen sei nur eine genannt, und zwar die An­zeige des Originaldokuments, auswählbar in der linken Seitenleiste:

Blick in die Zukunft

Anzeige des Originaldokuments DE102011004072

(Das patentierte Schreibgerät von Herlitz erinnert mich ein wenig an die konischen Blei­stifte von Eagle vom Ende des 19. Jahrhunderts, aber es setzt mit den asymmetrischen Griffnuten noch eins drauf.)

Zum Abschluss und als Anregung zum Stöbern ein paar Patente zu Stiften und Spitzern, die mir aufgefallen sind und die ich sehr interessant finde:

  • A method of manufacturing a pencil, and a pencil (PA8612901, Faber-Castell)
  • Holzstift (EP2532530, Faber-Castell)
  • Schreib-, Zeichen-, Mal- oder Kosmetikgerät umfassend einen Wabenkörper sowie Verfahren zur Herstellung des Wabenkörpers oder des Gerätes umfassend einen Wabenkörper (DE102012000269, STAEDTLER)
  • Farbiges Schreib- und Zeichenmedium und eine Garnitur solcher Medien (DE202012002750, Koh-I-Noor)
  • Pencil sharpener with dual blades (WO2012045271, Tong Guanghui)
  • Spitzer mit konturgeschliffenem Schälmesser (DE202011103556, KUM)

Als Laie auf dem weiten Gebiet der Patente kann ich nur an der Oberfläche kratzen, doch allein das hat schon für mich spannende Ergebnisse geliefert. Allen an der aktuellen Ent­wicklung Interessierten sei daher die Recherche bei Espacenet empfohlen!

  1. Für die Suche nach alten Patenten, Marken und Gebrauchsmustern aus Deutschland ziehe ich jedoch die Registerauskunft des Deutschen Patent- und Markenamts vor.
  2. Eine allgemeine Hilfe zur Suche auf Espacenet gibt es hier, und Grundlegendes erfährt man in der „Patent Information Tour”.
  3. Mehr dazu unter „Internationale Patentklassifikation” beim DPMA.

Bunt beringt

Dienstag, 12. Februar 2013

Aus einem Faltblatt für den Tintenstift STABILO Cellomin: Die attraktiven Kennringe einiger Tinten- und Kopierstifte der Schwan-Bleistift-Fabrik.

Bunt beringt

Die patentierte Mine des Ende der 1930er Jahre eingeführten Cellomin enthielt Farbzellen, die durch ein Gerüst chemischer Stoffe umgeben und so vor Feuchtigkeit geschützt wa­ren; lediglich die äußeren und die an der Spitze abgeschriebenen Farbzellen lagen frei. So wurde das Aufweichen der Mine und das Verbiegen des Stifts bei feuchter Luft vermie­den, was den Cellomin klimafest machte.

Bunt beringt

Das aus dem Jahr 1940 stammende Faltblatt mit zahlreichen Anwendungsbeispielen beant­wortet auch eine häufig gestellte Frage:

Wie unterscheiden sich Kopier- von Tintenstiften?
Kopierstifte schreiben schwarz, kopieren aber violettfarbig.
Bei Tintenstiften ist Schrift und Kopie gleichfarbig.
Tintenstifte sind auch als Farbkopierstifte allgemein bekannt.

(Allerdings passt der zweite Satz nicht zu allen aufgeführten Tintenstiften.)

Übrigens: Der STABILO Cellomin war 1939 der erste Stift, der das im April 1938 als Patent eingetragene Schwan-Auge trug. – Eine weitere Reklame für den Cellomin gibt es unter „STABILO im Büro”.

Verlängern mit Stil

Montag, 11. Februar 2013

Handgefertigte Bleistiftverlängerer aus einheimischen und exotischen Hölzern bietet Gerolf Hering aus Meißen unter www.bleistiftverlaengerung.de an. Neben Varianten aus gefärb­tem Holz und mehreren Holzarten gibt es Ausführungen mit Einlagen und Verzierungen; darüber hinaus wird auch nach Wunsch gefertigt. Die Unikate nehmen 10 cm des Bleistifts auf, halten noch Stummel mit einer Schaftlänge von 1 cm und kosten 9,95 bis 13,95 Euro zzgl. Versandkosten.

Danke an Kai für den Hinweis!

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