Monatsarchiv für März 2013

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Sonderzeichen

Samstag, 23. März 2013

„Rüsselsheim” ist nicht – wie viele immer noch glauben – die umgangssprachliche Be­zeich­nung für das geräumige Vorderteil der Herrenunterhose1, sondern eine Stadt, die viel zu bieten hat. Zum Beispiel eine harmlos, bestenfalls ungewöhnlich wirkende Leuchtschrift.

Sonderzeichen

„Oh, ein »et«”, mag der an Typografie Interessierte beim Anblick dieser Konstruktion den­ken, bevor er angesichts der Verwendung dieser Glyphe erschaudert. Nein, das Gebilde soll nicht „Etschner” bedeuten – auch nicht „Undschner” –, sondern „Eschner”. Ja, ohne „t”. Kein Witz.

Ich staune jedesmal aufs Neue, wenn ich an diesem Gefüge vorbeikomme.

  1. Ich weiß, dass ich diesen Kalauer hier schon einmal gemacht habe, aber nach fast fünf Jahren kann ich ihn bedenkenlos wiederholen.

Donnerstagsding

Donnerstag, 21. März 2013

„Merkwürdige Dinge” steht im Programm dieser Veranstaltung, und heute kommt mal wie­der eins.

Donnerstagsding

(Bleistift zum Größenvergleich)

Dieses gut zehn Zentimeter lange Plastikding fiel mir beim Aufräumen in die Hände. Weiß jemand, was das ist? Ich habe nicht die geringste Ahnung.

Halb und halb

Dienstag, 19. März 2013

Halb und halb

Paarung unterschiedlicher Zedernholz-Chargen bei einem Craft Design Technology item 17

Wie meinen?

Dienstag, 19. März 2013

Merkwürdige Werbung gibt es zuhauf, doch diese ist von ganz besonderer Qualität.

Wie meinen?

Was um alles in der Welt ist ein „Hauch leichter Kohlensäure”? Und von welcher Denkfähig­keit des Publikums gehen die dafür verantwortlichen Werbetexter eigentlich aus?

Wie meinen?

Aber vielleicht gehöre ich ja einfach nicht zur Zielgruppe des sanften Rhön-Sprudels mit ei­nem … – nein, ich möchte es nicht wiederholen.

Wundersame Welt der Waren (24)

Dienstag, 19. März 2013

Auch wenn der Sommer und das dazugehörige Freibad noch in weiter Ferne liegen, so lag bereits gestern ein für die heiße Zeit des Jahres nützliches Utensil im Einkaufskorb – bei dieser Einweg-Unterwasserkamera, gefüllt mit einem Kleinbildfilm (wie früher!), wurde ich schwach.

Vor Feuchtigkeit zu schützende Unterwasserkamera

Ein Hinweis auf der Verpackung bremste jedoch meine Begeisterung.

Vor Feuchtigkeit zu schützende Unterwasserkamera

Unterwasserkamera … vor Feuchtigkeit schützen? Ich muss gestehen, dass dies mein Ver­trauen in das Produkt etwas schmälert.

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Kalligraphit

Samstag, 16. März 2013

Kalligraphit

Der Grafcube von Caran d'Ache …

Kalligraphit

… hat praktische Kanten.

Kalligraphit

„Na, was hast du denn am Wochenende so gemacht?” – „Ich habe das große B geübt.” – „Ah ja.”

Schöner verkaufen

Samstag, 16. März 2013

Schöner verkaufen

Verkaufskästen der Schwan-Bleistift-Fabrik (um 1920). – Danke an Herbert R. für den Scan!

Johann Faber No. 5837

Montag, 11. März 2013

Heute ein kurzer Blick auf ein besonderes Dutzend1.

Johann Faber No. 5837

Diese flachen und nur 62 mm kurzen Bleistifte von Johann Faber nutzte man mit einem Umsteckschoner (ähnlich diesem), der gleichzeitig als Verlängerer diente. Gedacht waren sie laut „Der Bleistift” von Henry Petroski für die Westentasche.

Johann Faber No. 5837

Johann Faber No. 5837

Sie haben einen 4 × 9 mm großen, abgerundeten Querschnitt und eine runde 2-mm-Mine etwa des Härtegrads H. Gespitzt hat man sie wohl mit dem Messer.

Johann Faber No. 5837

Links ein Mitsubishi Hi-uni HB.

Außer dem ungewöhnlichen und (westen-)taschenfreundlichen Format dieser Bleistifte ge­fällt mir die Kombination aus Maserung, Klarlack und Silberstempel.

Johann Faber No. 5837

Johann Faber No. 5837

  1. Ich weiß, dass es nur elf sind, aber ich sehe das jetzt mal nicht so streng.
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