Monatsarchiv für Juni 2013

Und nun zu etwas ganz anderem (2)

Sonntag, 30. Juni 2013

Immer nur Bleistifte und das ganze Drumherum geht natürlich nicht, und so gibt es getreu dem Motto „Und nun zu etwas ganz anderem” nach dem Ingwer-Bananen-Kuchen heute einen Limo-Kuchen. (Na gut, ich geb's zu: Es gibt hier nicht den Kuchen, sondern nur das Rezept, doch das nachzubacken lohnt sich.)

Und nun zu etwas ganz anderem (2)

Man nehme:

  • 5 Eier
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 2 Tassen Mehl
  • 2 Tassen Zucker
  • 3 Tassen gemahlene Haselnüsse
  • 1 Tasse Kaba
  • 1 Tasse Öl
  • 1 Tasse gelbe Limonade

(1 Tasse ≈ 200 ml)

So wird's gemacht: Alles zusammen etwa fünf Minuten rühren, in eine gefettete und be­mehlte Gugelhupf-Form füllen und bei 160 °C (Umluft) bzw. 180° (Ober- und Unterhitze) backen. Nach dem Erkalten mit Schokoladenglasur überziehen.

Danke an Nils für das Rezept!

Technisches Zeichnen (2)

Samstag, 29. Juni 2013

Geschichte und Ästhetik der technischen Zeichnung faszinieren mich, und alte Lehrbücher dieses Themas üben einen besonderen Reiz auf mich aus. Klar, dass ich bei diesem Titel zu­greifen musste.

Technisches Zeichnen

Der Zirkel des Schutzumschlags findet sich im Druck auf dem Leineneinband wieder:

Technisches Zeichnen

Besonders spannend finde ich die Abschnitte zu den Werkzeugen, vor allem den Bleistif­ten. Hier ein Ausschnitt des Kapitels „Zeichenbleistifte”:

Technisches Zeichnen

Die Formulierung „Nicht so, sondern so!” schreit natürlich nach einer (leicht bearbeiteten) Ausschnittsvergrößerung:

Technisches Zeichnen

(Spitzen wie die zweite von rechts schnitten Spitzer wie z. B. der Koh-I-Noor № 1000.) Albert Bachmann, Richard Forberg: Technisches Zeichnen. Leipzig: B.G. Teubner Verlags­gesellschaft, 13. Auflage 1960.

Und weil es gerade herumlag:

Technisches Zeichnen

Kurt Rabe, Hans Steinke: Das technische Zeichnen. Leipzig: Fachbuchverlag Leipzig, 9. Auf­lage 1956.

Siehe dazu auch:

„Pencil is an essential requisite”

Samstag, 22. Juni 2013

„Pencil is an essential requisite”

Anzeige im Buch Manufacture of Lead and Slate Pencils, Slates, Plaster of Paris, Chalks, Crayons and Taylor's Chalks von N.N. Godbole. Jaipur: Jaipur Printers, revised and enlarged second edition 1953.

Einzelstück

Sonntag, 9. Juni 2013

Bereits 2011 widmete der United States Postal Service den Pionieren des amerikanischen Industriedesigns ein Briefmarkenset, das auch den Designer Raymond Loewy ehrt und sei­nen im Jahr 1933 gestalteten Kurbelspitzer zeigt.

Einzelstück

Der stromlinienförmige, verchromte Spitzer ging allerdings nie in Produktion, und so blieb es bei dem auf der Marke abgebildeten Prototypen, der 2001 bei Christie's für 85.000 US-Dol­lar versteigert wurde (man hatte jedoch einen Preis von 100.000 bis 140.000 geschätzt).

Einzelstück

Das Design Patent No. 91675 stellt den Spitzer in verschiedenen Ansichten dar, doch da das US-amerikanische Design Patent – ebenso wie das deutsche Geschmacksmuster – nur dem Schutz der Gestaltung dient, macht es keine Angaben zum Innenleben und zu ande­ren technischen Details.

Einzelstück

Um dieses Gerät alltagstauglich, d. h. für zwei Hände bedienbar zu machen, müsste man es mit einem Saugnapf am Fuß oder einer Klemmvorrichtung für den Bleistift ausstatten, und so bezweifle ich, dass der Prototyp funktionsfähig war. – Es wäre interessant zu wissen, warum dieses bemerkenswerte Stück nicht in Serie gefertigt wurde.

Einzelstück

Vielen Dank an Sean von Contrapuntalism für das Briefmarkenset!

Stille Beobachter (44)

Samstag, 8. Juni 2013

Vierfach-Reibe

„Öffentlichkeit ist die beste Tarnung”, dachte sich dieser stille Beobachter wohl und war jahrelang mittendrin, wenn es in unserer Küche etwas zu reiben oder zu hobeln gab. Jetzt flog der rostfreie Kantenkopf auf – aber nicht hinaus, denn er hat schon oft bei der Zube­reitung leckerer Gerichte geholfen und sich so einen festen Platz in unserem Haushalt er­obert.

 vorheriger | nächster 

Relikt

Dienstag, 4. Juni 2013

Nützliches Zubehör nicht nur für diejenigen, die (so wie ich) gern einen Bleistift in der Hemdtasche mit sich führen: Der Spitzenschoner.

Relikt

Dieses 55 mm lange Exemplar ist aus Metall und gezogen, hat also weder ein Loch an der Spitze noch eine Naht. Ein Klemmring, verschiebbar zwischen Bördelung und Zierring, sorgt für sicheren Halt auf dem Stift. Kennzeichnungen gibt es keine, und so kann ich auch nicht sagen, wer das sehr gut verarbeitete und inzwischen wohl mehrere Jahrzehnte alte Utensil gefertigt hat. Schade, dass so etwas heute nicht mehr hergestellt wird!

Dienst am Kunden

Montag, 3. Juni 2013

Dienst am Kunden

Heute musste ich beim Discounter Netto auf die Kundenkontrollwaage und durfte danach keine Schokolade, sondern nur Obst kaufen.


Diese Website nutzt Cookies. Wenn Sie weiter auf dieser Seite bleiben, ohne die Cookie-Einstellungen Ihres Browsers zu ändern, stimmen Sie zu, diese Cookies zu verwenden. Mehr Informationen erhalten Sie im Datenschutzhinweis.
OK