Der Spaziergang Les Crayons de la Maison Caran d'Ache Ed. № 4 

MARS

MARS

Titel einer Preisliste der J.S. Staedtler MARS-Bleistiftfabrik Nürnberg vom Juni 1934. – Sie führt sowohl den vier Jahre zuvor auf den Markt gebrachten 2886 als auch dessen Vor­gänger 1225 auf.

Stichwörter: Museum, Reklame, STAEDTLER

3 Kommentare zu „MARS”

  1. Drainspotter

    Ein klein bißchen pathetisch ist er ja schon, der Satz von der »strebenen Menschheit«, aber er hebt sich doch sehr wohltuend von heutigem immer bemüht lockeren Werbesprech ab.

  2. Reaktorblogführer

    Mich würden die enthaltenen Preise der beiden genannten Stifte interessieren, ich vermute, dass die Stifte gemessen am Einkommen teurer waren als heute.
    Das jährliche Durchschnittsentgelt betrug 1934 übrigens 1.605 RM.

  3. Lexikaliker

    Drainspotter: Allerdings! Das „bemüht lockere Werbesprech”, wie Du es treffend bezeichnest, ist nicht selten dermaßen sinnentleert, dass es einer Beleidigung des mündigen Konsumenten gleich­kommt. Bei manchen Herstellern frage ich mich, für wen er seine Kunden hält …

    Reaktorblogführer: Der 1100 (Vorgänger des heutigen STAEDTLER Noris 120) kostete laut dieser Preisliste 8,40 Reichsmark pro Gros, also etwa 6 Rpf. pro Stück, und der 2886 (Vorgänger des heutigen STAEDTLER Mars Lumograph 100) 37,50 Reichsmark pro Gros, d. h. knapp 26 Rpf. pro Stück. Gemessen am Durchschnittsentgelt waren sie also tatsächlich erheblich teurer.

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