Archiv der Kategorie „Bleistifte”

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Markiges Marketing (15)

Donnerstag, 28. Januar 2010

Reklamemarke für Winckler's Ideal-Bleistift

Bei dieser vergleichsweise schlichten Reklamemarke kann ich mich sehr kurz fassen, denn ich weiß überhaupt nichts über sie und das beworbene Unternehmen. Hat vielleicht meine geschätzte Leserschaft einen sachdienlichen Hinweis zu dem 37 × 52 mm² kleinen Stück Bleistiftgeschichte?

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22400 Radierer …

Donnerstag, 28. Januar 2010

… und damit wohl mehr als jedes Fachgeschäft hat Emese Kocsis aus Ungarn, noch dazu in einer Ordnung, die ihresgleichen sucht (und zumindest bei mir sicher nicht findet). Äußerst bemerkenswert!

Rüssel und Radierer (3)

Dienstag, 19. Januar 2010

Inhaber einer Dauerkarte für diesen Zirkus sind mit meinen albernen Anwandlungen bes­tens vertraut und werden daher nicht überrascht sein, die unterhaltsame Verquickung von großem Tier und kleinem Gummi ein drittes Mal präsentiert zu bekommen. Manege frei!

Aufsteckbarer Radierer aus Hong Kong

Der Büste eines Prominenten gleich thront dieser Vertreter der seltsamen Spezies auf dem der schwarzen Spitze abgewandten Ende des Bleistifts und ist somit immer im Blick sowie zur Hand, wenn ein Fehler des Schreibenden die fachkundige Behandlung durch einen fä­higen Kopf erfordert. Details zur Identität des imposanten Wesens und seines Schöpfers sucht man jedoch vergeblich, so dass beide unbekannt bleiben; lediglich der Schriftzug „Hong Kong” verrät etwas über die Herkunft des gelben Hauptes.

Reklamemarke von Ferd. Marx & Co. aus Hannover

Auf den nur 32 × 47 Quadratmillimetern einer historischen Reklamemarke ziemlich groß machte sich das für den weichen Gummi des hier bereits genannten Herstellers Ferd. Marx & Co. aus Hannover auftretende Schwergewicht und verfehlte dank seines Kalibers wohl kaum die gewünschte und werbende Wirkung.

Radierer aus China

Weniger Ele- als vielmehr Mikrofant ist dieser winzige Kerl aus dem fernen Osten Asiens, der einen recht schüchternen und zurückhaltenden Eindruck macht, beinahe so, als traute er sich noch nicht einmal das Entfernen einer kleinen Menge Graphit zu. Seine Bedenken indes sind unnötig, hat er doch in mir einen verständnisvollen Halter, der ihn – wenn auch nicht ganz artgerecht – vor aufreibenden Einsätzen bewahrt und stattdessen seine kräf­tigeren Kollegen vorschickt.

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Abgewickelt

Dienstag, 19. Januar 2010

Eine ganz andere Sicht auf Bleistifte bietet dieser Artikel im Weblog von Bundoki. Pfiffig!

Nachtrag vom 22.9.11: Leider ist die Seite nicht mehr erreichbar.

Graphit in Öl

Donnerstag, 14. Januar 2010

„STAEDTLER Mars Lumograph 2B” von Paul Hutchinson

Für mich ein kleines Juwel ist dieses Werk des neuseeländischen Künstlers Paul Hutchinson, das ich vor gut sieben Wochen in Auftrag gegeben und mit großer Vorfreude erwartet habe. Seit gestern nun ziert das in meinen Augen sehr schöne Bild, noch nicht gerahmt und vorerst provisorisch aufgestellt, den Schreibtisch und wird mir täglich Freude bereiten.

J.S. Staedtler 1919 (5)

Dienstag, 12. Januar 2010

Als Abhilfe für den Schwund der von mehreren Personen genutzten Schreibgeräte diente J.S. Staedtler im Katalog des Jahres 1919 seinen Kunden den „Telephonstift” an.

Telephonstift

Ausgestattet mit einer Ringkapsel ließ sich der in zwei Ausführungen und dem Härtegrad 2 erhältliche Bleistift an einer Schnur oder Kette befestigen und so zumindest gegen das versehentliche Mitnehmen sichern.

Telephonstift

Kleine Anmerkung am Rande: Der Eindruck, als handle es sich hier um eine frühe Form der heute grassierenden Apostrophitis, täuscht, denn nach meinem Wissen kam der Genetiv-Apostroph Anfang des 17. Jahrhunderts im Deutschen auf und blieb bis ins vergangene hinein üblich.

Telephonstift

Auch wenn man damals mit der nicht nur in diesem Katalog zu findenden Produktvielfalt wohl zuweilen über das Ziel hinausschoss und damit vielleicht manche Kunden verwirrt hat, so spricht sie mich doch aufgrund der zahlreichen und sorgfältig ausgeführten Details, die zudem meist einen praktischen Nutzen hatten, sehr an.

Telephonstift

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Basteln mit dem Lexikaliker (9)

Samstag, 9. Januar 2010

Manchmal bieten das Notizbuch und das Klemmbrett keine Halterung für den Bleistift, und nicht immer ist eine Nachrüstung möglich oder wünschenswert. Diese Lücke möchte ich mit einer kleinen Bastelei schließen, die lediglich eine 19 mm breite Foldback-Klammer und eine geringe Menge guten Klebstoff erfordert.

Bleistift mit Klammer

Zweckmäßigerweise klebt man die Klammer möglichst weit an das Ende des Bleistifts (der hier gezeigte ist übrigens ein Opera 285 von Schwan-STABILO).

Bleistift mit Klammer

Der mitdenkende Teil meiner sehr geschätzten Leserschaft wird jetzt bestimmt anmerken wollen, dass eine stoffschlüssige und dadurch nur mit Schäden lösbare Verbindung von verschleißendem Bleistift und wiederverwendbarer Klammer nicht ganz der wahre Jakob ist. Da dieser berechtigte Einwand vorhersehbar war, habe ich eine zweite Konstruktion vorbereitet; diese arbeitet mit einem kleinen Rest des Schlauchs, der beim Anfertigen der Spitzenschützer übriggeblieben ist.

Bleistift mit Klammer

Auch wenn diese Variante eine leichte und zerstörungsfreie Trennung von schreibender und haltender Komponente erlaubt, so hat sie doch zwei Schwächen: Das Schlauchstück schränkt die Auswahl der Stifte auf solche mit passendem Durchmesser ein und verringert zudem die Öffnung der Klammer (natürlich könnte man eine größere nehmen, aber diese würde unser Helferlein erheblich sperriger machen).

Die dritte und deutlich einfachere Lösung, die mir nach weiterem Wühlen in der mentalen Bastelkiste einfiel, nutzt die Kraft eines Gummibands, das sich obendrein an die Dicke des Schreibgeräts anpasst und ohne Klebung auskommt.

Bleistift mit Klammer

Trotz des Umstands, dass diese Ausführung den Stiftwechsel etwas aufwändiger macht, ist sie aufgrund ihrer praktischen Vorzüge mein klarer Favorit und daher bereits im täglichen Einsatz.

Bleistift mit Klammer

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Der Bleistift als Wandler

Mittwoch, 6. Januar 2010

Einen Bleistift im Dienste der Elektroakustik zeigt dieses Foto, das ich in dem Buch „275 Jahre Staedtler-Stifte 1662–1937″ finden konnte.

Kohlemikrofon mit Bleistift

In dieser vermutlich zu Demonstrationszwecken gebauten Variante des von David Edward Hughes im Jahr 1878 erdachten Kohlemikrofons leistete ein beidseitig angespitzter Bleistift den bei auftreffendem Schall sich ändernden Widerstand und sorgte damit nicht für die Wandlung von Gedanken in Schrift, sondern von Gesprochenem in Schwankungen der an ihn angelegten Gleichspannung.

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