Archiv der Kategorie „Fundsachen”

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Aufräumarbeiten

Mittwoch, 30. Dezember 2009

Gut verpackter Weihnachtsbaum in einem Frankfurter Kaufhaus

Der Lack ist ab

Dienstag, 29. Dezember 2009

Der Lack ist ab

Der Lack ist ab

Der Lack ist ab

Der Lack ist ab

Der Lack ist ab

Der Lack ist ab

Der Lack ist ab

Der Lack ist ab

Der Lack ist ab

Der Lack ist ab

Der Lack ist ab

Schluss mit lustig

Montag, 28. Dezember 2009

Verbotssammlung am Bodetal nähe Thale (Harz)

Ungleich gründlicher als diese Spaßbremse informiert ein großes Schild nebst noch größerer Verbotssammlung am Rande des Naturschutzgebiets Bodetal nahe Thale im Harz über die dort unerlaubten Aktivitäten. – Gibt es eigentlich ein Symbol für „Verbotsschilder anbeißen verboten”?

P.S.: Ich war heilfroh, dass wir diesmal ohne unseren rauchenden Hund, der so gerne mit dem Fahrrad und einem Ghettoblaster zum Pilzesammeln, Blumenpflücken und Angeln fährt, unterwegs waren – wir hätten unsere liebe Not gehabt, ihn anzuleinen.

Wundersame Welt der Waren (13)

Samstag, 12. Dezember 2009

Nachdem ich mich lange vergeblich gefragt habe, warum es so viele freudlose Figuren gibt, hat mich nun der Besuch eines Kaufhauses in Mainz überraschend aufgeklärt: Der moderne Mensch lacht nicht mehr selbst, sondern lässt lachen, wobei ihm der Einzelhandel hilfreich und obendrein sensorgestützt unter die Mundwinkel Arme greift.

Lachende Figuren

Das hier durch ein Schild repräsentierte Angebot* beschränkte sich zwar auf die in dieser Jahreszeit bevorzugten Gestalten, doch ich bin mir sicher, dass mit dem Frühjahrssortiment zahlreiche weitere in die Regale kommen, um die Kundschaft von der schweren Last dieser strapaziösen Gefühlsäußerung zu befreien. – Ob das Outsourcing dieser ganz besonderen Art mit der immer populärer werdenden Übellaunigkeit (die sich so manche nicht im Laden erhältliche Figur offenbar zur Kernkompetenz gemacht hat) ursächlich zusammenhängt, konnte ich bis jetzt nicht in Erfahrung bringen. Ebenso unklar ist mir, weshalb sich das orangebemützte Mädchen auf dem Bild Mund und Nase abdeckt. Hat es womöglich aus Versehen persönlich gelacht, anstatt die Hilfe der Figuren in Anspruch zu nehmen?

* Ich bitte um Verständnis dafür, dass ich die feilgehaltenen Spaßmacher aus ästhetischen Gründen nicht detailliert zeige; zudem hoffe ich, dass der mir bis dato unbekannte „Weihnachtshund” nur lacht und auf das Singen verzichtet.

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Zeitzeuge

Donnerstag, 26. November 2009

Hundertprozentig sicher bin ich mir nicht, doch es sieht so aus, als trage dieser Dosenpitzer von Dahle Spuren der deutschen Wiedervereinigung, die sich kürzlich zum 20. Mal jährte.

Dosenpitzer Dahle 53463

Der genaue Blick auf den Boden des transparenten Teils zeigt eine kleine Auffälligkeit bei der in die Spritzgussform eingebrachten Angabe des Herkunftslandes:

Dosenpitzer Dahle 53463 (Unterseite)

Ich vermute, dass man den West-Teil des Schriftzugs (”W”) aus dem Werkzeug entfernt hat und daher an dieser Stelle nur noch ein flaches Quadrat sieht (und somit die alte Form im vereinten Land weiterbenutzen kann). – Der Spitzer selbst ist ist übrigens sehr gut und mit 0,26 mm auch recht sparsam.

Patentschrift Nr. 74853

Freitag, 13. November 2009

Einen Hinweis auf die Substanzen, die man der Graphit-Ton-Mischung für Bleistiftminen beigeben wollte (und vielleicht auch beigegeben hat), gibt dieses historische Dokument von 1945, auf das ich bei der Suche nach etwas völlig anderem gestoßen bin.

Patentschrift Nr. 74853

Zu Zeiten der Lichtpause war ein hoher Kontrast zwischen dem Beschreibmaterial und der Schrift wünschenswert. Bei ersterem hatte man die Wahl und griff zu sehr dünnem oder Transparentpapier, doch der Bleistift bot diese nicht, da sein Härtegrad den Anteil des die Lichtundurchlässigkeit bestimmenden Graphits vorgab. Laut dieser Patentschrift bildet der Ton durch den Brennvorgang einen keramischen, glasähnlichen Körper, dessen Abstrich eine für Pauszwecke ungünstige Lichtdurchlässigkeit aufweist.

Die Erfindung bestand darin, der Minenmasse Stoffe zuzugeben, die das beim Brennen des Tons entstehende Material lichtundurchlässig macht und damit dessen Lichtpausfähigkeit verbessert. Diese Zusätze sollten beim Brennen für Gläser sorgen, die die beim Lichtpausen genutzten Wellenlängen absorbieren; infrage kamen dazu Verbindungen mit Schwer- und Erdalkalimetallen sowie mit Metallen der seltenen Erden, die in ganz unterschiedlicher Form beigegeben werden konnten und etwa 4 bis 8 Prozent der Gesamtmasse ausmachten. – Wer diese Idee hatte und ob sie es damals bis in die Produktion schaffte, konnte ich noch nicht herausfinden.

Ich gehe davon aus, dass dieser Versuch längst nicht der einzige war, um die Eignung der Bleistiftmine für einen bestimmten Zweck durch Beimengungen zu verbessern. Ein Katalog von LYRA aus den 1950er Jahren (wiedergegeben in dem Buch „Meilensteine. 150 Jahre Lyra-Orlow”) schreibt zur Spitzensorte Orlow 6300, es sei “durch ein besonderes Verfahren die Reflexwirkung des Graphits abgeschwächt” und außerdem “die Lichtpausfähigkeit der Mine durch ein patentiertes Verfahren noch weiter gesteigert” worden – gar auf einem dem oben genannten ähnlichen Wege?

P.S.: Dies ist die 400. Beimischung in diesem Weblog.

Stille Beobachter (36)

Montag, 9. November 2009

Mülleimer-Verriegelung

Eine ganz tolle Aussicht, die dieser stille Beobachter da hat – darf sich den lieben langen Tag (und wohl auch noch die Nacht) vor dem Rüsselsheimer Stadtkrankenhaus anschauen, was die Leute so wegwerfen, und das obendrein im unangenehmen Herbstwetter. Kein Wunder, dass er nicht sonderlich begeistert dreinschaut!

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Märchenhafte Begegnung

Sonntag, 8. November 2009

Die Prinzessin auf der Erbse ist seit weit über 150 Jahren gut in das kulturelle Leben eingebettet und erfreut sich dahr nicht nur in unseren Breiten großer Popularität. Nahezu unbekannt hingegen ist ihre entfernte Verwandte, die Prinzessin auf der Gurke – kein Wunder, hält sich diese doch aus bis heute unerklärlichen Gründen fast ausschließlich im Verborgenen auf und ist deswegen äußerst selten anzutreffen.

Die Prinzessin auf der Gurke

Als investigativer Blogger, der für seine anspruchsvolle Leserschaft rund um die Uhr mit Kamera und Notizbuch im Einsatz und immer auf der Suche nach spannenden Themen ist, war ich sowohl überrascht als auch sehr angetan, besagte Prinzessin in einem Supermarkt in Rüsselsheim-Bauschheim erspähen zu können (übrigens genau dort, wo die Kunden mit bildverarbeitender Wägetechnik verwöhnt werden). Leider bot sich selbst für ein kurzes Gespräch mit der recht unauffällig und für diese Jahreszeit denkbar ungeeignet gekleideten Adeligen keine Gelegenheit, so dass ich den Grund ihres Ausritts wohl nie erfahren werde.

Freitagsfrage

Freitag, 6. November 2009

Als unterhaltsames und hoffentlich erfreuliches Gegenstück zur Sonntagsfrage, die hier zu stellen ich mich nicht im Traume wagen würde, möchte ich meine Leserschaft heute mit einer Freitagsfrage zum Nachdenken anregen und ihr damit auch die Möglichkeit geben, einen attraktiven und in Deutschland nicht offiziell erhältlichen Preis zu gewinnen.

Im Mittelpunkt steht dieses etwa 46 × 52 mm² große und noch nicht einmal 2 g leichte Ding aus weißem und festem, aber noch biegbarem Kunststoff, hier gleich in dreifacher Ausführung zu sehen:

Freitagsfrage

(zum Vergrößern anklicken)

Welchem Zweck dient dieses Teil?

Wer als erster einen Kommentar mit der richtigen Lösung sowie einer funktionierenden E-Mail-Adresse hinterlässt, bekommt ein Mini-Notizbuch im Format A8 von Presign frei Haus.

Stille Beobachter (35)

Montag, 2. November 2009

Hochhaus-Fassade in Marburg (Lahn)

Einen sehr guten Blick auf den herbstlich gefärbten Wald in seiner unmittelbaren Nähe hat dieser mehrere Meter große stille Beobachter an der Fassade eines Hochhauses im Süden von Marburg an der Lahn, und so wie er sich freut, scheint ihm diese Aussicht zu gefallen.

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