Archiv der Kategorie „Kultur”

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Vom Gänsekiel zum iPad

Dienstag, 17. Mai 2011

Mit der Geschichte des Schreibens befasst sich die Sonderausstellung „Vom Gänsekiel zum iPad - Schreibwerkzeuge im Wandel der Zeit”, die noch bis zum 14. August 2011 im Säch­sischen Industriemuseum Chemnitz zu sehen ist. Die meisten Exponate stammen aus der Sammlung des Dresdners Hagen Kreisch, der über 20 Jahre Schreibzeug und Zubehör ver­gangener Jahrhunderte zusammengetragen hat. Einen Schwerpunkt der Ausstellung bildet die Geschichte der Chemnitzer Tintenfabrik Eduard Beyer.

Dateisystem 1954

Samstag, 7. Mai 2011

Dateisystem 1954

Anzeige für Formularsichtmöbel der Firma F. Soennecken aus dem Jahr 1954. – Nein, ich möchte heute nicht mehr so arbeiten.

Erinnerungen

Freitag, 6. Mai 2011

Aufkleber von einer Schallplatte

Manchmal bin ich ein hoffnungsloser Nostalgiker, und nach der Lektüre von „Record Ser­vice” und „Record Stores” bei Orange Crate Art war es mal wieder soweit. – Der Aufkleber stammt von einer Schallplatte und diese wohl aus einem der Gebrauchtplatten-Läden, die ich – damals Vinyl-Junkie – gar nicht oft genug besuchen konnte.

Versunkene Kulturen (1)

Montag, 4. April 2011

Party Time der 70er in der Rüsselsheimer Altstadt

Party Time der 70er in der Rüsselsheimer Altstadt, fotografiert am 4. April 2011

Im Blick des Künstlers

Montag, 17. Januar 2011

Gerührt und sprachlos war ich, als mich mein nicht nur künstlerisch äußerst fähiger Kollege Dominik vor wenigen Tagen mit dieser Zeichnung von mir überraschte:

Im Blick des Künstlers

Und am Tag darauf folgte sogar eine kolorierte Version:

Im Blick des Künstlers

Diese grandiosen Werke sind für mich eine riesige Freude, und in Kürze bekommen sie ge­rahmt einen besonderen Platz. Vielen Dank, Dominik!

Der grüne Bleistift

Sonntag, 16. Januar 2011

Der grüne Bleistift

Für den Schriftsteller Erich Kästner muss der grüne Bleistift eine besondere Bedeutung ge­habt haben, denn im Vorwort zu seinem Kinderroman „Das fliegende Klassenzimmer” aus dem Jahr 1933* hat er ihn gleich mehrmals erwähnt.

Damit war alles entschieden. Ich packte schleunigst meinen Koffer, legte den Tennisschläger, den Badeanzug, den grünen Bleistift und furchtbar viel Schreib­papier hinein und fragte, als wir schwitzend und abgehetzt in der Bahnhofshalle standen: „Und wohin nun?”

Die Frage war verständlich, versuchte er doch im August dem Sommer zu entfliehen, um das passende Umfeld für seine Arbeit an einer Wintergeschichte zu finden. Dem Rat seiner Mutter folgend reiste er an die Zugspitze – und konnte dort im besten Wetter und im Freien ar­beiten. Ein regelmäßiger Besucher an seinem wackeligen Tisch auf einer großen Wiese war Eduard, ein braunes Kalb, das ihn abends abholte.

Schließlich steckte ich meinen grünen Bleistift weg und klopfte Eduard das warme glatte Kalbfell. Und er stupst mich mit den kleinen Hörnern, damit ich endlich aufstehe. Und dann bummeln wir gemeinsam über die schöne bunte Wiese nach Hause.

Noch am selben Tag wollte er weiter schreiben, aber:

Da merkte ich, daß ich meinen grünen Bleistift verloren hatte. Sicher war er
mir auf dem Nachhauseweg aus der Tasche gefallen. Vielleicht hatte ihn auch Eduard, das bildhübsche Kalb, für einen Grashalm gehalten und verschluckt. Jedenfalls saß ich nun in der Gaststube herum und konnte nicht schreiben. Denn es gab im ganzen Hotel, obwohl es ein piekfeines Hotel ist, weit und breit keinen grünen Bleistift, den ich mir hätte borgen können. Toll, was?

Doch die Rettung folgte bereits am Tag darauf:

Ich sitze übrigens, während ich diese beinahe philosophischen Dinge schreibe, wieder auf meiner Holzbank, vor dem Wackeltisch, mitten in der bunten, umfangreichen Wiese. Ich hab mir, gleich am Vormittag, im Kolonialwaren­geschäft einen grünen Bleistift besorgt.

Damit war die Welt wieder in Ordnung und er konnte mit dem Schreiben seiner Erzählung be­ginnen. – Unklar bleibt, um welchen grünen Bleistift es sich gehandelt hat. War es ein Faber-Castell 9000, ein Schwan Othello 282 oder ein Staedtler Luna 349? Aber es wird da­mals wohl noch mehr grüne Bleistifte gegeben haben.

Danke an Kai für den Hinweis auf Erich Kästners grünen Bleistift!

* Die Zitate entstammen der Ausgabe, die 1966 im Kinderbuchverlag Berlin (DDR) erschienen ist.

Captain Staedtler 2.0

Freitag, 17. Dezember 2010

Grandios: Captain Staedtler 2.0 – angucken und staunen!

Abflug

Montag, 6. Dezember 2010

Abflug

Dieses stilisierte Flugzeug auf einem alten Luftpostsack der Deutschen Post (damals noch ohne „AG”) zeige ich nur, weil es mir so gut gefällt. – Nein, ich bleibe am Boden.