Stiftsitz
Dienstag, 24. Mai 2011Ein Stuhl aus Bleistiften: Der „Dinsor” von Anon Pairot aus Singapur.
Danke an Max für den Hinweis!
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Ein Stuhl aus Bleistiften: Der „Dinsor” von Anon Pairot aus Singapur.
Danke an Max für den Hinweis!
Eine kleine Kuriosität ist dieser Bleistift mit integriertem Bandmaß, angeboten von der Eagle Pencil Company1 im Jahr 1894.
Erhältlich in zwei Härtegraden und auch in einer Variante mit Rückziehfeder und abnehmbarem Radiereraufsatz, der als Spitzenschoner dienen konnte, wandte man sich mit diesem Mehrzweck-Stift wohl in erster Linie an handwerklich Tätige. – Ebenso reizvoll wie das Produkt finde ich die Sprache: „It can be manipulated with ease and simplicity, and can be carried most conveniently in the pocket” – klasse :-)
Danke an Herbert R. für diesen Scan!
Was macht ein IKEA-Bleistift im Operationssaal? Eine überraschende Antwort auf diese Frage gibt der Artikel „The IKEA pencil: a surprising find in the NHS” im British Medical Journal.
Danke an Max für den Hinweis!
Verpackungstexte gehören sicher nicht zur spannendsten Lektüre, doch wer sich ihnen stellt, findet zuweilen Bemerkenswertes. Motiviert durch „WICHTIGER HINWEIS” lese ich auf der Schachtel eines Früchtetees (Heidelbeer-Vanille-Aroma, 20 Doppelkammerbeutel, einzeln kuvertiert):
„Nur so erhalten Sie ein sicheres Lebensmittel!” – ? Welche Unsicherheit lauert denn in diesem Tee? Und warum besteht sie nach fünfminütigem Ziehen nicht mehr? Irgendwann werde ich mal meinen ganzen Mut zusammennehmen, den Früchtetee nur 4,5 Minuten ziehen lassen und der Gefahr tapfer ins Auge blicken (die vielleicht dadurch bedingte Blog-Pause bitte ich zu entschuldigen).
Anm.: Die besondere Formulierung „mindesten 5–8 Minuten” lasse ich jetzt mal unkommentiert.
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Die Dinge des Alltags können interessant sein, und manchmal lohnt auch der Blick in die beiliegende Anleitung. Mit einem Küchengerät kam mir dieser Sicherheitshinweis ins Haus:
Personen (einschließlich Kinder), die aufgrund ihrer physischen, sensorischen oder geistigen Fähigkeiten oder ihrer Unerfahrenheit oder Unkenntnis nicht in der Lage sind, das Gerät sicher zu benutzen, sollten dieses Gerät nicht ohne Aufsicht oder Anweisung durch eine verantwortliche Person benutzen.
Wer jetzt denkt, ich müsste das neue Gerät vor den Kindern verstecken oder gar in einem Waffenschrank verwahren, liegt falsch – es ist ein batteriebetriebener Milchaufschäumer.
Wen hat der Hersteller vor Augen, wenn er an seine Kunden denkt? Welche Fähigkeiten und welche Verantwortung für das eigene Handeln traut er ihnen zu? Oder dient dieser dramatische Text hauptsächlich der rechtlichen Absicherung? Auch die weiteren Hinweise zum sicheren Gebrauch zeugen nicht gerade von einer Überschätzung der Kunden durch den Hersteller.
In der Anleitung vergeblich gesucht habe ich den Satz „Milch nicht im Mund aufschäumen”.
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In einer Gaststätte:
Gast (am Tisch sitzend): Ein Fass vom Pils!
Bedienung: Zum hier Trinken?
Im Gegensatz zu mir, der ich mich stets der ungeschminkten Wahrheit verpflichtet fühle und nur selten dick auftrage, hat das schokoladige Langohr, dessen schlichte Visitenkarte hier zu sehen ist, geschmackvoll aufgelegt, um anlässlich der Feiertage eine appetitliche Erscheinung abzugeben. Mit meiner undekorierten Aufmachung kann ich da natürlich nicht konkurrieren, und so werde ich an den österlichen Tagen vorzugsweise im Hintergrund herumeiern.
Ich wünsche meinen Lesern ein angenehmes Osterfest!