Archiv der Kategorie „Kurioses”

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Stiftsitz

Dienstag, 24. Mai 2011

Ein Stuhl aus Bleistiften: Der „Dinsor” von Anon Pairot aus Singapur.

Danke an Max für den Hinweis!

Maß und Mine

Sonntag, 30. Januar 2011

Eine kleine Kuriosität ist dieser Bleistift mit integriertem Bandmaß, angeboten von der Eagle Pencil Company1 im Jahr 1894.

Maß und Mine

Erhältlich in zwei Härtegraden und auch in einer Variante mit Rückziehfeder und abnehm­barem Radiereraufsatz, der als Spitzenschoner dienen konnte, wandte man sich mit diesem Mehrzweck-Stift wohl in erster Linie an handwerklich Tätige. – Ebenso reizvoll wie das Produkt finde ich die Sprache: „It can be manipulated with ease and simplicity, and can be carried most conve­niently in the pocket” – klasse :-)

Danke an Herbert R. für diesen Scan!

  1. Die Eagle Pencil Company, gegründet 1856 in New York, wurde 1969 zu Berol und ist seit 1995 Teil von Sanford (Quelle: The Pencil Pages).

Entdecke die Möglichkeiten

Mittwoch, 15. Dezember 2010

Was macht ein IKEA-Bleistift im Operationssaal? Eine überraschende Antwort auf diese Frage gibt der Artikel „The IKEA pencil: a surprising find in the NHS” im British Medical Journal.

Danke an Max für den Hinweis!

Wundersame Welt der Waren (17)

Sonntag, 24. Oktober 2010

Verpackungstexte gehören sicher nicht zur spannendsten Lektüre, doch wer sich ihnen stellt, findet zuweilen Bemerkenswertes. Motiviert durch „WICHTIGER HINWEIS” lese ich auf der Schachtel eines Früchtetees (Heidelbeer-Vanille-Aroma, 20 Doppelkammerbeutel, einzeln kuvertiert):

Sicheres Lebensmittel

„Nur so erhalten Sie ein sicheres Lebensmittel!” – ? Welche Unsicherheit lauert denn in diesem Tee? Und warum besteht sie nach fünfminütigem Ziehen nicht mehr? Irgendwann werde ich mal meinen ganzen Mut zusammennehmen, den Früchtetee nur 4,5 Minuten ziehen lassen und der Gefahr tapfer ins Auge blicken (die vielleicht dadurch bedingte Blog-Pause bitte ich zu entschuldigen).

Anm.: Die besondere Formulierung „mindesten 5–8 Minuten” lasse ich jetzt mal unkommentiert.

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Wundersame Welt der Waren (15)

Mittwoch, 11. August 2010

Die Dinge des Alltags können interessant sein, und manchmal lohnt auch der Blick in die beiliegende Anleitung. Mit einem Küchengerät kam mir dieser Sicherheitshinweis ins Haus:

Personen (einschließlich Kinder), die aufgrund ihrer physischen, sensorischen oder geistigen Fähigkeiten oder ihrer Unerfahrenheit oder Unkenntnis nicht in der Lage sind, das Gerät sicher zu benutzen, sollten dieses Gerät nicht ohne Aufsicht oder Anweisung durch eine verantwortliche Person benutzen.

Wer jetzt denkt, ich müsste das neue Gerät vor den Kindern verstecken oder gar in einem Waffenschrank verwahren, liegt falsch – es ist ein batteriebetriebener Milchaufschäumer.

Wen hat der Hersteller vor Augen, wenn er an seine Kunden denkt? Welche Fähigkeiten und welche Verantwortung für das eigene Handeln traut er ihnen zu? Oder dient dieser dramatische Text hauptsächlich der rechtlichen Absicherung? Auch die weiteren Hinweise zum sicheren Gebrauch zeugen nicht gerade von einer Überschätzung der Kunden durch den Hersteller.

In der Anleitung vergeblich gesucht habe ich den Satz „Milch nicht im Mund aufschäumen”.

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Aufgeschnappt

Samstag, 3. Juli 2010

In einer Gaststätte:

Gast (am Tisch sitzend): Ein Fass vom Pils!
Bedienung: Zum hier Trinken?

Lob d. Abk.

Mittwoch, 30. Juni 2010

Ausschn. d. berührungsempf. Bildsch. am Multifunkt.-Syst. Ricoh MP C4000

Diese ungew. Anz. am nützl. Multifunkt.-Syst. MP C4000 d. jap. Herst. Ricoh verdeutl. auf beeindr. Weise, dass man notf. zahlr. Buchst. entf. kann. Vlt. nicht bes. anw.-frdl., aber außergew. einfallsr. – mein Kompl.!

Verputzt

Freitag, 2. April 2010

Verputzt

Im Gegensatz zu mir, der ich mich stets der ungeschminkten Wahrheit verpflichtet fühle und nur selten dick auftrage, hat das schokoladige Langohr, dessen schlichte Visitenkarte hier zu sehen ist, geschmackvoll aufgelegt, um anlässlich der Feiertage eine appetitliche Erscheinung abzugeben. Mit meiner undekorierten Aufmachung kann ich da natürlich nicht konkurrieren, und so werde ich an den österlichen Tagen vorzugsweise im Hintergrund herumeiern.

Ich wünsche meinen Lesern ein angenehmes Osterfest!