Archiv der Kategorie „Technik”

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Bleistift-Blödeleien

Freitag, 19. Juni 2009

Zum „Casual Friday” eine kleine Albernheit: Ein selbstgeschnitzter Mauszeiger in Form eines Bleistiftstummels.

Nachher Nachher
Vorher Nachher

Den mit dem kostenlosen RealWorld Cursor Editor auf die Schnelle zusammengepixelten Zeiger im .cur-Format für Windows XP und neuer gibt es hier zum Download; das Pendant mit analoger Uhr für die Anzeige während hintergründiger Tätigkeiten des Betriebssystems wartet dort.

Vertigo

Montag, 18. Mai 2009

Vertigo

Gleisreiter

Donnerstag, 14. Mai 2009

Detail eines Schienenfahrrads im Feldbahn-Museum Frankfurt/Main

Detail eines Schienenfahrrads im Feldbahn-Museum Frankfurt/Main

Indien – Frankfurt

Sonntag, 3. Mai 2009

Zu sehen im Feldbahn-Museum Frankfurt/Main: Eine alte Feldbahn-Lok aus Indien, die ihrer Restaurierung harrt (HDR-Aufnahmen; zum Vergrößern anklicken).

Indien – Frankfurt

Indien – Frankfurt

Indien – Frankfurt

Indien – Frankfurt

Rohstoff (2)

Dienstag, 21. April 2009

Rohton aus dem Klingenberger Tonwerk

174 Gramm Rohton aus dem Klingenberger Tonwerk (zum Vergrößern anklicken)

Den sicher größten Fortschritt bei der Entwicklung des Bleistifts machten der Franzose Nicolas-Jacques Conté und der Österreicher Joseph Hardtmuth nahezu gleichzeitig. Ende des 18. Jahrhunderts vermischten beide den gemahlenen Graphit mit Ton und Wasser, formten die Mischung zu Minen und brannten diese (der Ton bildet dabei das Gerüst der Bleistiftmine, in das sich die Graphitteilchen einlagern). Dadurch wurde die Herstellung von Bleistiften in verschiedenen Härtegraden möglich und zudem die Ausnutzung des Graphits verbessert.

Die Qualität des Tons – geringe Korngröße und hohe Bindefähigkeit – ist daher neben der des Graphits für den Bleistift von entscheidender Bedeutung. Ein besonders hochwertiger Ton nicht nur für die Bleistiftindustrie kommt seit 1742 aus dem Klingenberger Tonwerk, das sich seit Mitte des 19. Jahrhunderts im Besitz der bayerischen Stadt Klingenberg am Main befindet.

Der in 70 Metern Tiefe abgebaute, hell- bis dunkelgraue und 30 Millionen Jahre alte Ton wird mit dem Tonhobel zu Schnitzeln zerkleinert. Diese kommen zur Trocknung in die gasgefeuerte Trockentrommel; das daraus erzeugte Granulat wird dann in einer Prallmühle zu Mehl verarbeitet.

Der Klingenberger Ton ist äußerst gleich- und kleinkörnig, denn 85 bis 98 Gew.-% haben eine Partikelgröße von unter 0,2 μm; die spezifische Oberfläche von einem Gramm beträgt 64 m² (!). Darüber hinaus verfügt er über eine sehr gute Bindefähigkeit mit Graphit, was ihn zu einem hervorragenden Bleistiftton macht.

Vielen Dank an das Klingenberger Tonwerk für die rasche und freundliche Zusendung der Rohtonbrocken und des interessanten Informationsmaterials!

Rohstoff (1)

Samstag, 4. April 2009

Graphitroherzbrocken

Zum Vergrößern anklicken. – Im Vordergrund der Präzisionsmaßstab Rumold 6½ 10.

600 bis 800 Millionen Jahre alt und 200 Meter unter der Erde abgebaut: Ein 325 Gramm schwerer Brocken Graphitroherz, der zu 30 Prozent aus Graphit und zum Rest aus Feldspat, Glimmer, Quarz und Eisen besteht.

Der Erzbrocken stammt von der Graphit Kropfmühl AG im niederbayerischen Hauzenberg, nahe Passau im Bayerischen Wald. Dieses Unternehmen, das bereits seit 1870 Graphit abbaut, gehört zu den weltweiten Marktführern für hochreinen Spezialgraphit und stellt das Zentrum der deutschen Graphitindustrie dar.

Nach dem Brechen und Mahlen wird das gewonnene Material der Flotation zugeführt, einem von der Graphit Kropfmühl AG im Jahr 1877 erfundenen und patentierten Verfahren zur Reinigung von Graphit. Anschließend folgt die Entwässerung in Zentrifugen und die Trocknung in Trommeltrockern.

Die für die Herstellung von Bleistiftminen genutzte Graphitsorte enthält 96 bis 99,5 Prozent Kohlenstoff. Die Bezeichnung der Sorten richtet sich dabei nach dem Mahlgrad, wobei für Bleistiftminen die „Edelmahlung” (EDM-L, EDM) und die „Äußerste Feinmahlung” (AF, AF Spezial) verwendet werden; deren Korngrößen liegen zwischen 9–35 μm und 6–20 μm.

Vielen Dank an die Graphit Kropfmühl AG für die prompte und freundliche Zusendung der Graphitroherzbrocken!

Wem die Stunde schlägt

Dienstag, 17. März 2009

Bemerkenswerte Kombination in Mainz-Kastel

Bemerkenswerte Kombination in Mainz-Kastel

Ampelgestrampel

Mittwoch, 4. März 2009

Aus dem Verkehr gezogene Ampeln in Rüsselsheim

Erbsen zählen reicht nicht

Samstag, 28. Februar 2009

Erbsen zählen reicht nicht

Erbsen zählen reicht nicht

Kurz und knusprig

Freitag, 27. Februar 2009

Rüsselsheim, die Heimat des zur Zeit arg gebeutelten Automobilherstellers Opel, hält noch weit mehr bereit als zuverlässige Technik und freundliche Supermärkte. Manches davon hingegen offenbart sich erst bei näherem Blick.

Dieser potthässliche unscheinbare Parkscheinautomat in der Stadtmitte zum Beispiel bietet eine kleine Sensation, und zwar die „Brötchentaste”. Doch was um alles in der Welt ist eine „Brötchentaste”?

Hier wird (wohl unbeabsichtigt) suggeriert, Brötchen- und gelbe seien zwei unterschiedliche Tasten.

Ein Schild klärt auf: Beim Druck erst auf diese und anschließend die „Anforderungstaste” (deren Bezeichnung zweifellos einen eigenen Beitrag wert wäre) spendiert der Automat hungrigen und anderen Kurzparkern einen kostenlosen, 30 Minuten lang gültigen und mit „Gratis” gekennzeichneten Parkschein. Allerdings gibt es weit um diese Maschine herum keinen Bäcker, und wer daraus schließt, sie würde auf Knopfdruck zudem ein Brötchen auftischen, liegt leider völlig falsch.

Der Kohlenhydrateknopf scheint sich großer Beliebtheit zu erfreuen und ist wohl daher bereits ziemlich angeknabbert.