Archiv der Kategorie „Technik”

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Dienstagsding

Dienstag, den 22. Juli 2008

Dienstagsding

Diesmal ist’s recht einfach: Welcher früher alltägliche und zuweilen auch heute noch genutzte Gebrauchsgegenstand ist hier im Detail zu sehen? (Zum genaueren Hingucken Bild anklicken.) Wer als erste(r) einen Kommentar mit der richtigen Lösung und einer funktionierenden E-Mail-Adresse hinterlässt, bekommt zwei Lexikaliker-Bleistifte in noch zu bestimmenden Farben frei Haus. – In drei Tagen, also am Freitag um die gleiche Zeit, gibt es die Lösung.

Leipzig, Gasometer

Mittwoch, den 9. Juli 2008

Leipzig, Gasometer

Leipzig, Gasometer

Das erste Leipziger Gaswerk, erbaut in nur einem Jahr und 1838 in Betrieb genommen. Der Begriff „Gasometer” bezeichnet strenggenommen nur das außen angebrachte Messgerät, welches den Füllstand und damit auch den Druck im Gasbehälter anzeigt.

Stielaugen

Dienstag, den 8. Juli 2008

Überwachungskameras an der Autobahnraststätte Eichelborn-Süd

Lexikalikers ludditische Launen (1)

Mittwoch, den 18. Juni 2008

Lexikalikers ludditische Launen (1)

Suchmeldung

Samstag, den 14. Juni 2008

Acrylnitril-Butadien-Styrol-Tiere

Gesucht werden zwei wilde, blau-gelbe Tiere, bestehend aus genoppten dänischen Acrylnitril-Butadien-Styrol-Spritzlingen und zuletzt gesehen in Rüsselsheim-Bauschheim am frühen Morgen mit drei kleinen Jungs im Alter von zusammen 57 Jahren. Sachdienliche Hinweise nimmt das Betreuungspersonal dieses Abenteuerspielplatzes gerne entgegen.

Zweihunderttausendkilometerfresser

Freitag, den 13. Juni 2008

Zweihunderttausend Kilometer

„Rüsselsheim” ist nicht – wie ja viele immer noch glauben – die umgangssprachliche Bezeichnung für das geräumige Vorderteil der Herrenunterhose, sondern eine Stadt, deren Geschichte bis in das sechste Jahrhundert zurückreicht. Nicht ganz so alt ist der dort ansässige und weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Automobilhersteller, aus dessen Werkhallen auch des Lexikalikers fahrbarer Untersatz stammt. Beide, Untersatz und Lexikaliker, haben heute früh gemeinsam und geschmeidig die eigentlich gar nicht so magische Grenze sowohl zum Odenwald als auch ins dritte Kilometer-Hunderttausend, dabei aber keine Fußgänger überfahren – und das sogar am ganz besonders von Paraskavedekatriaphoben gefürchteten Tag.

(Beein-)Druckend

Montag, den 2. Juni 2008

Hessisches Landesmuseum Darmstadt, Außenstelle Schriftguss, Satz & Druckverfahren

Hessisches Landesmuseum Darmstadt, Außenstelle Schriftguss, Satz & Druckverfahren

Hessisches Landesmuseum Darmstadt, Außenstelle Schriftguss, Satz & Druckverfahren

Hessisches Landesmuseum Darmstadt, Außenstelle Schriftguss, Satz & Druckverfahren

Ein ganz besonderes Erlebnis war für uns der gestrige Besuch der Außenstelle “Schriftguss, Satz & Druckverfahren” des Hessischen Landesmuseums Darmstadt. Dieses Museum zur Geschichte der Drucktechnik mit dem Schwerpunkt Buchdruck zeigt nicht nur historische Druckmaschinen, Hand- und Maschinensatz, Schriftguss und einiges mehr aus dem 19. bis zu den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts, sondern bietet Kindern und Erwachsenen auch die Möglichkeit, diese Techniken in Workshops kennenzulernen und so im wahrsten Sinne des Wortes zu begreifen.

Wer sich für Kultur- und Technikgeschichte, Typografie und Verwandtes interessiert, dem sei ein Ausflug in dieses lebendige und außergewöhnliche Museum wärmstens ans Herz gelegt.

Hessisches Landesmuseum Darmstadt
Außenstelle Schriftguss, Satz & Druckverfahren
Kirschenallee 88 (ehemals „Haus für Industriekultur”)
64293 Darmstadt
Tel. 06151-889176
Website
Öffnungszeiten:
Di. bis Sa. 10–17 Uhr
Mi. 10–20 Uhr
So. 11–17 Uhr

Dienstagsding

Dienstag, den 6. Mai 2008

Dienstagsding

Was ist hier im Ausschnitt zu sehen? Wer als erste(r) einen Kommentar mit der richtigen Lösung und einer funktionierenden E-Mail-Adresse hinterlässt, bekommt einen grünen Lexikaliker-Bleistift frei Haus. – Selbstverständlich gebe ich keine E-Mail-Adressen weiter (siehe dazu auch „Häufig gestellte Fragen”).

Selbsterklärend

Samstag, den 3. Mai 2008

Nicht ganz selbsterklärendes Bedienelement eines Präsentationsdisplays

Wo war ich?

Sonntag, den 6. April 2008

Als alter Spielratz ein an nützlicher Technik sehr interessierter Mensch beeindruckte mich die Vorführung meines kompetenten Kollegen S. sehr, und noch bevor sich auch der zonebattler zu den begeisterten Nutzern gesellte, stand für mich fest: Auch ich komme zukünftig nicht mehr ohne einen GPS-Logger aus. Nach einen schnellen Recherche und einer noch schnelleren Bestellung ist nun der RoyalTek RGM-3800 mein unauffälliger Begleiter auf sportlichen und anderen Touren.

RoyalTek RGM-3800 mit offiziellem Lexikaliker-Bleistift in rot

Dieses kleine Kästchen speichert bis zu zwölfmal pro Minute seine von Satelliten empfangenen Geokoordinaten sowie die jeweils aktuelle Uhrzeit und gibt mir so die Möglichkeit, zusammen mit geeignetem Kartenmaterial oder den Bildern von Google Earth die zurückgelegte Strecke zu betrachten.

Zum Lieferumfang und den technischen Daten wurde an zahlreichen anderen Stellen schon genug gesagt (z. B. bei Skybert), so dass ich mich hier auf ein paar Notizen aus der (noch kurzen) Praxis beschränken möchte.

Die Installation des notwendigen USB-Treibers verlief auf meiner XP-Kiste rasch und problemlos, ebenso die Kommunikation des Loggers mit dem PC (die englische Übersetzung der Programmtexte im mitgelieferten Data Downloader ist unkonventionell, beeinträchtigt die Benutzung des Geräts aber nicht). Die auf den Rechner übertragenen Daten liegen im NMEA-Format vor. Konverter, die dieses lesen und daraus .kml-Dateien für den Import nach Google Earth schreiben, gibt es in rauhen Mengen und ebensolchen Qualitäten – ein Programm verbog meine Strecke kräftig und versetzte sie um 180 km nord-nordwestlich. Nach ein paar weiteren Experimenten bin ich schließlich bei GPSBabel gelandet. Diese vielversprechende Open-Source-Software für die Kommandozeile kommt mit einer GUI und bietet zudem das direkte Auslesen der Daten, wobei jedoch leider keine Geräte von RoyalTek unterstützt werden.

Aufgrund des gestern wenig einladenden Wetters fand der erste Einsatz im Innern statt. Dazu loggte der Logger ein paar Stunden an derselben Stelle im Haus und bot mir so die Möglichkeit, die Schwankungen zu ermitteln:

Schwankungen

Ein solcher einmaliger Test ist natürlich alles andere als repräsentativ, doch selbst mit einer (Un-)Genauigkeit von ± 40 m hätte ich keine Probleme.

Im zweiten Test begleitete mich das Kästchen auf meiner sonntäglichen Jogging-Runde. Kaum draußen, fiel mir auf, dass die grün blinkende oder leuchtende LED auf der Vorderseite sogar unter stark bewölktem Himmel fast nicht zu erkennen ist. Zum Glück deutlich besser zu sehen ist das jedoch rote Blinken, mit dem auf erschöpfte Batterien hingewiesen wird.

Trimm dich fit

Der genaue Blick zeigte mir die recht hohe Genauigkeit der Aufzeichnung, die – gemessen mit dem in Google Earth integrierten Lineal – zu keinem Zeitpunkt mehr als etwa 20 Meter vom tatsächlichen Weg abwich.

Abweichungen

Erstes Fazit: Für die Betrachtung von gejoggten und radgefahrenen Strecken sowie die Geokodierung von Fotos wird mir der kleine Protokollant sicher sehr gute Dienste leisten.