Archiv der Kategorie „Unterwegs”

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Altes Holz

Montag, 25. Juli 2011

Fassaden im Museumsdorf Bayerischer Wald bei Tittlingen.

Altes Holz

Altes Holz

Altes Holz

Altes Holz

Altes Holz

Altes Holz

Altes Holz

Altes Holz

Naturparker

Sonntag, 24. Juli 2011

Naturparker

Codes & Clowns

Montag, 14. Februar 2011

Dem amerikanischen Computer-Pionier Claude E. Shannon (1916–2001) gewidmet ist die kleine, aber feine Ausstellung „Codes & Clowns” im Frankfurter Museum für Kommunikation. Ausführlich be­schriebene Orginale und Nachbauten, teils zur Vorführung, geben Einblick in das Wirken dieses außergewöhnlichen Wissenschaftlers und machen den Besuch nicht nur für Computer-Nostalgiker lohnend. Hier ein paar Fotos, die ich leider so lange unkommen­tiert lassen muss, bis ich meine Notizen wiedergefunden habe.

Codes & Clowns

Jugglometer

Codes & Clowns

Jugglometer (Detail)

Codes & Clowns

Rubik’s Cube Solver (Detail)

Codes & Clowns

Ferngesteuerter LKW

Codes & Clowns

Communication theory of secrecy systems (1949)

Codes & Clowns

SIGSALY (System zur Verschlüsselung von Telefongesprächen, 1943; Detail)

Codes & Clowns

NIMWIT (Detail)

Codes & Clowns

THROBAC I (THrifty ROman numeral BAckward looking Computer, Rechner für römische Zahlen)

Codes & Clowns

THROBAC I (THrifty ROman numeral BAckward looking Computer, Rechner für römische Zahlen; Detail)

Codes & Clowns

Mind reading machine

Mein Favorit ist Shannons „Ultimate Machine” aus dem Jahr 1950, die nach dem Einschalten nichts anderes tut, als sich selber auszuschalten (der gezeigte Nachbau brummt obendrein bedrohlich).

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Codes & Clowns. Claude Shannon – Jongleur der Wissenschaft
10. Februar bis 5. Juni 2011
Museum für Kommunikation Frankfurt
Schaumainkai 53 (Museumsufer)
60596 Frankfurt am Main
Dienstag bis Freitag 9–18 Uhr
Samstag, Sonn- und Feiertage 11–19 Uhr

Paperworld 2011 (3)

Donnerstag, 10. Februar 2011

Im letzten Teil geht es um STAEDTLER. Diesem Hersteller galt mein größtes Interesse, wusste ich doch bereits von einigen Neuheiten und war gespannt darauf, diese zu sehen.

Paperworld 2011 (3)

Neu und bunt sind die vier Varianten des Druckbleistifts graphite 764, die über ein langes, rutschfestes Griffstück und einen herausdrehbaren Radierer verfügen; sie sind in 0,5 und 0,7 mm Minenstärke erhältlich.

Paperworld 2011 (3)

Hinten links: graphite 771 (2008), Noris 763 und tradition 763 (2009)

Die dazu angebotenen Minenröhrchen sind farblich abgestimmt und passen auch zu den im vergangenen Jahr vorgestellten Ausführungen des bekannten Mars micro 775. – Poppig ist der graphite 777 „music edition”, der schwarzgrundig und mit drei verschiedenen Auf­drucken in den Handel kommt.

Paperworld 2011 (3)

Für die Unterstützung des pigment liner konnte man den britischen Künstler Stephen Wiltshire gewinnen, der nur aus dem Gedächtnis detaillierte Großstadt-Zeichnungen anfer­tigt.

Paperworld 2011 (3)

Ausschnitte seiner außergewöhnlichen Werke zieren nun Displays und Verpackungen des pigment liner.

Paperworld 2011 (3)

Beim triplus fineliner geht es jetzt noch lebendiger zu, denn die Palette wurde auf 30 Far­ben erweitert; transparente Boxen für sechs fineliner sowie zwei Mäppchen aus Baumwolle und Neopren mit 20 Stiften ergänzen das Sortiment.

Paperworld 2011 (3)

In der Hand eines prominenten Künstlers findet sich auch der Lumocolor wieder: Ralph Ruthe, bekannter Cartoonist, erfreute so manchen Besucher des Standes mit Karikaturen, die er während des Gesprächs zeichnete. – Neu im Lumocolor-Programm sind jetzt ein Garten- und ein Wäsche-Marker.

Paperworld 2011 (3)

Die drei Flächen des in sechs Farben und dem Härtegrad HB erhältlichen Bleistifts mit der Artikelnummer 133 S tragen runde Vertiefungen, deren Oberfläche reflektiert – eine nette Abwechslung fürs Auge.

Paperworld 2011 (3)

Die Klassiker Lumograph, Noris und Tradition gibt es für begrenzte Zeit in dekorativen Me­talldosen mit historischem Aufdruck. Großzügig bemessen und sogar innen lackiert eignen sich die Dosen mit Klappdeckel nach dem Verbrauch des Dutzends in HB zudem gut für andere Zwecke.

Paperworld 2011 (3)

Sie sollen ab März zu bekommen sein; der empfohlene Verkaufspreis steht noch nicht fest.

Paperworld 2011 (3)

Eine weitere Besonderheit ist das „Pencilmaker Set”, mit dem man die frühe Bleistifther­stellung nachempfinden kann. Aus zwei Holzhälften, etwas Leim und einer vom Zimmer­mannsbleistift vertrauten Mine entsteht der Stift, dessen Werden auch die historische Werk­statt am Stand zeigte (allerdings bekam man dort ein richtiges Siegel).

Paperworld 2011 (3)

Die größte Überraschung war für mich das Unterrichtsset, das die Frage „Wie kommt die Mine in den Stift?” sehr geschmackvoll beantwortet.

Paperworld 2011 (3)

Ausgehend von Brettchen und Mine geht es Schritt für Schritt zum fertigen Lumograph, wobei gelungene Illustrationen, Beschriftungen in sechs Sprachen und ein Einleger zusätz­liche Details zum Herstellungsprozess liefern.

Paperworld 2011 (3)

Ein beeindruckendes Produkt!

Paperworld 2011 (3)

Das war’s von der diesjährigen Paperworld – die nächste beginnt am 28. Januar 2012.

Paperworld 2011 (2)

Montag, 7. Februar 2011

LYRA, seit knapp drei Jahren Teil von FILA, stellte das dritte Mitglied der GROOVE-Familie vor: Zum GROOVE und GROOVE slim kam nun der ebenfalls dreiflächige GROOVE Triple 1. Der 12 cm lange und 15 mm dicke Stift mit Kurznut hat eine 10 mm starke, wasservermal­bare Mine und kommt in 18 Farben; eine Graphit-Variante gibt es nicht. – Praktisch: Der neue Gesamtkatalog hat ein Griffregister.

Paperworld 2011

Auch beim Industriellen Markieren und Signieren hat sich etwas getan. Neu im Programm ist der permanente, schnelltrocknende Gel-Signalmarker der Pica-Reihe, erhältlich in sechs Farben. Darüber hinaus bietet LYRA für den Pica Dry jetzt wasserstrahlfeste Farbminen an.

Eine weitere Variation der von Schwan-STABILO als Geschmacksmuster angemeldeten und beim EASYgraph genutzten Vertiefungen zeigte Koh-I-Noor mit dem styleGRIP.

Paperworld 2011

Sehr interessant war auch der Besuch bei Möbius + Ruppert, dem traditionsreichen Her­steller von Spitzern, Zeichengeräten und Schneidemaschinen.

Paperworld 2011

Nahezu das komplette Sortiment, darunter Klassiker wie die „Granate”, fertigt M+R in Deutschland, wobei eigenentwickelte Maschinen und Verfahren für die Kunststoff- und Metallbearbeitung genutzt werden.

Paperworld 2011

Bei Eisen sprach mich besonders der überdimensionale Spitzer an.

Paperworld 2011

Neu sind die schwarzen Handspitzer aus Metall, die sich nicht nur mit schwarz lackierten oder durch­gefärbten Bleistiften und schwarzen Radierern attraktiv kombinieren lassen.

Paperworld 2011

Von Baiersdorf, dem Sitz von Eisen, nach Tokyo, der Heimat von Ohhira.

Paperworld 2011

Wer hätte gedacht, dass dieser unscheinbare Stand einem der weltgrößten Zulieferer u. a. von Druckbleistiftmechaniken gehört?

Wie im vergangenen war ich auch in diesem Jahr bei DOMS, einem Bleistift-Hersteller aus Indien. Der Geschäftsführer Harshad Raveshia kommentiert sehr kundig bei pencil talk, und so war es mir eine Freude, seinen Stand zu besuchen und mit seinem Sohn einige Worte zu wechseln. – Gleich nebenan zeigte Nataraj eine bemerkenswerte Deko­ration:

Paperworld 2011

Der dritte und letzte Teil dreht sich um STAEDTLER.

Paperworld 2011 (1)

Sonntag, 6. Februar 2011

Vor wenigen Tagen ging die Paperworld 2011 in Frankfurt/Main zu Ende; hier der erste Teil meiner Notizen, die selbstverständlich nicht repräsentativ sind.

Einige Hersteller, deren Stand ich mir gerne angeschaut hätte, waren leider nicht vertre­ten, so z. B. LAMY, Mitsubishi/uniball, Pelikan, Pentel, Sakura, Schwan-STABILO, Tombow und Westcott. Dafür gab es auffällig viele Anbieter von Taschen, Rucksäcken und ähnlichen Behältnissen.

Paperworld 2011

Der Auftritt von Faber-Castell stand im Zeichen des 250. Firmenjubiläums, auch wenn ich kein Produkt mit historischem Bezug habe entdecken können. Zu der vielseitigen Präsen­tation gehörten platinierte Manschettenknöpfe, Accessoires aus Kalbsleder wie Schlüssel- und Visitenkartenetuis sowie Vitrinen mit Fotos von Prominenten und ihrer bevorzugten Schreibgeräte von Faber-Castell (darunter Christopher Lee und Eva Herzigova).

Paperworld 2011

Eine der Attraktionen war auch diesmal der „Pen of the Year”, der einen Korpus mit russi­scher Jade hat. Passend zum Gründungsjahr gibt es ihn in einer Auflage von 1761 Stück; der Preis beträgt etwa 3500 Euro.

Paperworld 2011

Die Schreibgeräte der neuen Serie „Elemento” haben einen Schaft aus Oliven-Stirnholz mit Edelharz. Der Drehbleistift kommt für 350 Euro in den Handel.

Paperworld 2011

Eine weitere Besonderheit zum Jubiläumsjahr ist dieser Koffer mit dem kompletten Künst­lersortiment für voraussichtlich 2000 Euro, von dem es ebenfalls nur 1761 Stück geben wird.

Paperworld 2011

Doch damit nicht der genug der Superlative: Zu sehen war auch der teuerste Bleistift der Welt, eine Luxus-Variante des „Perfekten Bleistifts” mit einer Kappen-Spitzer-Verlängerer-Kombination aus reinem Weißgold mit drei Brillianten. Die Preisangabe für diesen auf 99 Exemplare limitierten Artikel schwankt zwischen 10.000 Euro (Paperworld) und 9000 Euro (Website).

Paperworld 2011

Neu sind diese Bleistifte, die den Namen ihres Herstellers als griffige Applikation tragen.

Paperworld 2011

Zuwachs in der GRIP-Familie: Die dreiflächigen Farbstifte „GRIP Color Magic” sind vermalbar und wechseln bei Kontakt mit Wasser ihre Farbe.

Paperworld 2011

Noch nicht vorgestellt werden konnte das Buch „Faber-Castell since 1761″ aus der Collec­tion Rolf Heyne, auf dessen Erscheinen am 14. April ich gespannt bin.

Paperworld 2011

Weiter geht’s im nächsten Teil.

Kunstkopf

Sonntag, 15. August 2010

Kunstkopf

Holzskulptur „Großes Gesicht” von Egon Stöckle bei Kaditzsch (Muldental, Sachsen)

Form und Farbe

Freitag, 6. August 2010

Form und Farbe

Turm im Freizeitpark „Tolk-Schau” in Tolk (Schleswig-Holstein)

Ich geb’s zu: Ein besonders einfallsreicher Titel ist das nicht.

Die mit dem unregelmäßigen Hintergrund kontrastrierenden Linien haben mir ebenso gut gefallen wie die Kombination aus Rot, Blau und Weiß; dies wollte ich festhalten.

Wer einen besseren Titel vorschlägt und mich obendrein von diesem überzeugt, bekommt zwei Lexikaliker-Bleistifte geschenkt.