Archiv der Kategorie „Unterwegs”
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Viertürer
Donnerstag, den 10. Juli 2008Leipzig, Gasometer
Mittwoch, den 9. Juli 2008Stielaugen
Dienstag, den 8. Juli 2008
Leipzig, Olbrichtstraße
Dienstag, den 8. Juli 2008Nach ein paar herrlichen Tagen in Sachsens bunter Metropole Leipzig gibt es hier in der nächsten Zeit einige Schnappschüsse zu sehen. – Die meisten Fotos liegen auch in einer größeren Version vor, die beim Klick aufs Bild angezeigt wird.
Los geht’s mit den ehemaligen Kasernengebäuden und Offizierswohnungen in der Olbrichtstraße im Stadtteil Gohlis, erbaut ab 1895; die von einem Fernmeldebatallion sowie privat genutzten Gebäude stehen heute unter Denkmalschutz.
Raumaufteilung
Donnerstag, den 26. Juni 2008Sonntag
Sonntag, den 22. Juni 2008Vom Log zum Blog
Montag, den 16. Juni 2008Ein spontaner, nicht zielgerichteter Ausflug an das Frankfurter Museumsufer brachte meine bessere Hälfte und mich gestern überraschend in den Genuss einer äußerst sehenswerten Ausstellung, die bereits seit dem 6. März im Museum für Kommunikation zu sehen ist.
Die im Zusammenarbeit mit dem Sonderforschungsbereich Erinnerungskulturen der Justus-Liebig-Universität in Gießen entstandene Ausstellung „Absolut privat!? Vom Tagebuch zum Weblog” zeigt historische Dokumente berühmter Autoren, aber auch Aufzeichnungen von Unbekannten, zum Beispiel jenen, die ihre Tagebücher dem Deutschen Tagebucharchiv in Emmendingen bei Freiburg überlassen haben. Viele sehr unterschiedliche und ansprechend präsentierte Exponate aus fünf Jahrhunderten spannen den Bogen vom Schiffslogbuch über das private Journal bis zum Weblog und geben damit einen hervorragenden Überblick über Kultur und Geschichte des Tagebuchs.
„Absolut privat!? Vom Tagebuch zum Weblog” ist noch bis zum 14. September 2008 geöffnet und danach in Nürnberg und Berlin zu sehen.
Tagbuch, Logbuch und gedrucktes Buch mit handschriftlichen Notizen
Tagebücher einer Unbekannten
Der ungewöhnliche Fund der Bloggerin Anke Gröner
Die Frankfurter Bloggerin Andrea Diener
Museum für Kommunikation Frankfurt
Schaumainkai 53 (Museumsufer)
60596 Frankfurt/Main
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag 9–18 Uhr
Samstag, Sonn- und Feiertag 11–19 Uhr
Eintritt: ab 6 Jahre 1 Euro, ab 16 Jahre 2,50 Euro
Öffentliche Führungen: Sonntag 15 Uhr und Mittwoch 16 Uhr
Zur Ausstellung sind ein immerwährender Kalender und ein Katalog erschienen.
Links:
Tagwerke – Vom Tagebuch zum Weblog (Weblog zur Ausstellung)
Gießener Sonderforschungsbereich Einnerungskulturen
Deutsches Tagebucharchiv
Zweihunderttausendkilometerfresser
Freitag, den 13. Juni 2008
„Rüsselsheim” ist nicht – wie ja viele immer noch glauben – die umgangssprachliche Bezeichnung für das geräumige Vorderteil der Herrenunterhose, sondern eine Stadt, deren Geschichte bis in das sechste Jahrhundert zurückreicht. Nicht ganz so alt ist der dort ansässige und weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Automobilhersteller, aus dessen Werkhallen auch des Lexikalikers fahrbarer Untersatz stammt. Beide, Untersatz und Lexikaliker, haben heute früh gemeinsam und geschmeidig die eigentlich gar nicht so magische Grenze sowohl zum Odenwald als auch ins dritte Kilometer-Hunderttausend, dabei aber keine Fußgänger überfahren – und das sogar am ganz besonders von Paraskavedekatriaphoben gefürchteten Tag.
Basteln mit dem Lexikaliker (4)
Sonntag, den 8. Juni 2008Unterwegs und mal wieder kein Bleistift dabei? Diese unangenehme Situation gehört ab sofort der Vergangenheit an, denn heute basteln wir uns einen kleinen Anhängebleistift, der am Schlüsselbund Platz findet und daher immer zur Hand ist. Die benötigten Teile finden sich in jedem gut sortierten Aktiv-Haushalt, und wie gewohnt kommt man ohne besondere Kenntnisse und Spezialwerkzeug prima zurande.
Wir brauchen:
- 1 Bleistift-Schutzkappe aus Metall
- Ösenschraube 10 × 3 mm
- 1 Bleistift, idealerweise recht kurz. – Zur Abwechslung nehme ich hier mal keinen Lexikaliker-Bleistift, sondern den Mars Lumograph HB von STAEDTLER.
- (optional) 1 Spaltring, ø etwa 7 mm
- (optional) 1 kleinen Haken, der sich leicht öffnen und schließen lässt (erhältlich u. a. beim Schlüsseldienst). – Ich verwende gerne den McGizmo Jewel Clip von Don McLeish.
Die benötigten Teile
Zum Bau des anhänglichen Schreibers verfahren wir wie folgt:
- Ösenschraube um etwa 5 mm kürzen, damit das in die Kappe hineinragende Gewinde die Bleistiftspitze nicht beschädigt.
- Spitze der Kappe vorsichtig soweit abfeilen, dass die Ösenschraube gut in das entstandene Loch passt, aber nicht zuviel Spiel hat.
- Ösenschraube einsetzen und mit einem spaltfüllenden Klebstoff sichern; diesen gut aushärten lassen.
- Bleistift in die Kappe stecken und diese am Schlüsselbund befestigen. Falls erforderlich, Kappe vor Einstecken des Stifts leicht zusammendrücken, damit sie den Stift besser hält.
Fertig!
Der fertige Begleitbleistift (einfache Variante)
Am Schlüsselbund angebracht, erfüllt bereits diese Variante des Unterwegs-Bleistifts seinen Zweck voll und ganz. Es lohnt sich jedoch, noch einen Haken mit einem Spaltring an der Öse anzubringen. Dies hat den Vorteil, dass sich der schreibende Anhänger leicht lösen und somit die Kappe als Verlängerer für sehr kurze Bleistiftreste nutzen lässt.
Der fertige Begleitbleistift (erweiterte Variante)
Ein weiterer Vorzug des Hakens ist die Möglichkeit, den Unterwegs-Schreiber auch mal schnell an anderer Stelle anzubringen, z. B. am kleinen Werkzeugset für die Tasche.
Der Graphit-Geselle am Werkzeugset für die Tasche. – Im Bild: Multifunktions-Werkzeug Leatherman squirt P4, Taschen-Rollbandmaß Hoechstmass picco, Vierfach-Schraubendreher Swiss+Tech Screws-All 4-in-1, Brillenschraubendreher (Schlitz/Kreuzschlitz).
Der schreibende Begleiter im rauen Außeneinsatz (Felsenmeer, Odenwald). – Mit dabei der Spitzer M+R 600 sowie der Radierer STAEDTLER rasoplast.
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