Archiv der Kategorie „Unterwegs”

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Rasierasen

Freitag, 10. April 2009

Rasierasen

Rasant rasierter Roll-Rasen am rustikalen Rand von Rüsselsheim

Ansichtssache

Montag, 2. März 2009

Platane in Rüsselsheim

Platane in Rüsselsheim

Nützliche Begleiter (1)

Donnerstag, 12. Februar 2009

Kleine Werkzeuge sind einfach klasse. Sie passen in jede Tasche (nicht selten sogar an den Schlüsselbund), können fast immer dabei sein und oft unschätzbare Dienste leisten. Eine besonders empfehlenswerte Vertreterin dieser hilfreichen Gattung ist die Klappschere von Fiskars aus der „Classic”-Reihe.

Klappschere von Fiskars

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Die 16 g leichte und in geschlossenem Zustand gerade mal 63 × 30 × 9 mm kleine Schere hat die für Fiskars typischen orangefarbenen Kunststoffgriffe und ist sehr gut verarbeitet. Außer „FISKARS FINLAND” auf einem Griff gibt es keine weiteren Kennzeichnungen.

Klappschere von Fiskars

Geöffnet bietet die 112 × 67 × 9 mm große Schere eine effektiv nutzbare Klingenlänge von 4 cm (die Angabe „10 cm” auf der Verpackung ist etwas missverständlich). Die 1,2 mm starken und mit einer Kunststoffniete verbundenen Klingen sind leicht nach innen gewölbt, wodurch sie sich immer nur in einem Punkt berühren und somit sehr wirksam arbeiten. So kann man auch dünne Haushaltsfolie, die sich bei weniger hochwertigen Scheren ungünstig zwischen die Klingen legt, zuverlässig schneiden. – Es empfiehlt sich, vor dem ersten Gebrauch der Schere einen Tropfen Öl auf das Gelenk zu geben und dies auch ab und an zu wiederholen.

Klappschere von Fiskars

Die Grifflöcher mit einem Innendurchmesser von 22 mm sind dort, wo die Finger anliegen, ergonomisch gerundet, wobei jedoch nur Rechtshänder davon profitieren (auch wenn die Schere dank der Spannung der Klingen zueinander ebenso für Linkshänder geeignet ist). Neben der 4,5 mm großen Öse bieten die durchdachten Griffe einen guten Schutz der unterschiedlich geformten Klingenspitzen bei geschlossener Schere.

Nicht unerwähnt bleiben darf die Verpackung, denn im Gegensatz zu vielen anderen lässt sich diese Blisterpackung ohne rohe Gewalt öffnen: Lediglich zwei Noppen sorgen für den Formschluss zwischen Karton und eingeschobenem Kunststoff-Oberteil und erlauben damit zudem eine saubere Trennung bei der Entsorgung.

Die Haltbarkeit der Verbindungen und des Gelenks sowie die Qualität des Stahls wird die Zeit zeigen – mein Exemplar hat sich bis jetzt allerdings sehr gut gemacht.

Die von Fiskars in der Kategorie „Haushalt” geführte Klappschere hat die Artikelnummer 859512 und kostet knapp 6 Euro.

Nachtrag vom 13.2.09: Während zahlreiche andere platzsparenden Scheren nach dem gleichen (Falt-)Prinzip wie die von Fiskars arbeiten, werden zum Schließen der „Coghlan’s Folding Scissors” die Griffe verschoben und verdecken dann sowohl die Spitzen der gespreizten Klingen als auch das Gelenk.

Paperworld 2009 (3)

Mittwoch, 4. Februar 2009

Neben dem revolutionären WOPEX, dem Holzbleistift aus dem Extruder, präsentierte STAEDTLER einige weitere interessante Neuheiten, so auch den Marker „Lumocolor permanent retract” mit Druckmechanik, der eine einfache Handhabung verspricht.

Paperworld 2009

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Zuwachs gab es auch bei den Allesschreibern, und zwar in dicker, papierummantelter Sechskantform. Der wohl hauptsächlich für das industrielle Markieren gedachte „Lumocolor permanent omnigraph” schreibt u. a. auf Reifen und nassem Holz.

Paperworld 2009

Die einfachen und preisgünstigen Druckbleistifte „Noris 763″ und „graphite 763″ mit jeweils 0,5 mm Minenstärke runden das Sortiment der mechanischen Bleistifte nach unten ab. – Der „Noris 763″ wirkt auf mich ein wenig wie der Nachfolger des vor einigen Jahren aus dem Programm genommenen „MARS TRI 773″.

Paperworld 2009

Im mittleren Bereich gesellte sich der „graphite 760″ zu dem auf der vorigen Paperworld vorgestellten „graphite 771″. Während letzterer nur mit Minen des Durchmessers 1,3 mm arbeitet, gibt es den „graphite 760″, der mich sehr an den „Aristo 3fit” erinnert, zusätzlich mit den Minenstärken 0,5 und 0,7 mm.

Paperworld 2009

Waren die hervorragenden Druckbleistifte „925″ und „925 25″ bisher nur von STAEDTLER Japan erhältlich, so werden sie nun auch in Deutschland angeboten. Mit vier Strichstärken, Härtegrad-Indikator und starrem, 4 mm langen Minenführungsröhrchen richten sich diese Schreib- und Zeichengeräte hauptsächlich an professionelle Nutzer. (Das Design des 925 von STAEDTLER Japan wurde übrigens vor einiger Zeit geändert; ein Foto von beiden Varianten gibt es hier.) – Ob diese beiden Stifte tatsächlich identisch zu den japanischen Modellen sind, muss noch ein direkter Vergleich zeigen.

Paperworld 2009

Der „graphite 925 25″ hat einen Ganzmetallkorpus und dürfte unter den technisch orientierten Druckbleistiften sicher das hochwertigste hierzulande erhältliche Modell sein.

Paperworld 2009 (2)

Dienstag, 3. Februar 2009

Um mir die Wartezeit bis zum April – denn erst dann kommt der LYRA COLORSTRIPE in den Handel – etwas zu verkürzen, habe ich am Stand des Herstellers noch einmal ganz genau hingeschaut. Neben 16 Einzelfarben gibt es fünf im Design abgestimmte Dosenspitzer sowie Kartonetuis mit 8 und (nicht im Bild) 16 Farben; beide Sets enthalten einen Spitzer aus Kunststoff.

Paperworld 2009

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Mit meiner Bitte um Muster hatte ich Erfolg, und so gibt es hier demnächst mehr zu diesem ungewöhnlichen Farbstift, der den diesjährigen iF Product Design Award erhielt und ebenso wie der GROOVE von formidable gestaltet wurde. – Eine Graphitvariante ist übrigens nicht im Sortiment.

KUM hat den Vertrieb des Penpass übernommen, doch zu meiner großen Verwunderung gibt es hier lediglich das Modell mit Klemmvorrichtung für eine Mine; die in meinen Augen erheblich bessere Druckbleistift-Ausführung ist in Deutschland leider nicht erhältlich.

Faber-Castell offeriert Schreibgeräte mit Pferdestärken, nämlich einen Füllfederhalter, dessen Schaft zum Teil aus geflochtenem Rosshaar besteht.

Paperworld 2009

Wer ein eigenes Ross hat und diesem einen 2 bis 3 cm dicken und 30 bis 40 cm langen Haarbüschel abzwackt, kann sich den „Pen of the Year 2009″ individuell anfertigen lassen. Die Erfüllung dieses speziellen Wunsches dauert 9 bis 12 Monate und schlägt mit etwa 5000 Euro zu Buche.

Paperworld 2009

Danke an Stephen für den Hinweis auf dieses äußerst ungewöhnliche Produkt – ich wäre ansonsten daran vorbeigaloppiert.

Der für sehr hochwertige und preiswerte Spitzer bekannte Hersteller M+R (Möbius & Ruppert) aus dem fränkischen Erlangen hat seine Palette deutlich vergrößert. Mit dabei ist jetzt auch ein farbenfroher Dreifach-Dosenspitzer für Blei-, Bunt- und Jumbostifte, den ich am liebsten gleich mitgenommen hätte.

Als sehr zufriedener Benutzer einer klappbaren Schere von Fiskars habe ich auch den Stand dieses Herstellers besucht. Die Vielfalt war beeindruckend und die Präsentation freundlich – ich gebe zu, dass ich unter solchen Umständen gerne der Werbung zum Opfer falle und mich bei der nächsten anzuschaffenden Schere zuerst im Sortiment von Fiskars umschaue.

In Kürze gibt es noch etwas zum erweiterten Druckbleistift-Programm von STAEDTLER, das jetzt auch zwei hochwertige Modelle umfasst, die es bisher nur in Japan gab.

Paperworld 2009 (1)

Montag, 2. Februar 2009

Ein kleiner Ausflug nach Frankfurt/Main führte mich zur Paperworld 2009, die – so der Veranstalter – „internationale Leitmesse für alle Handelsformen der Bürowirtschaft”. Hier ein paar Notizen.

LAMY und Herlitz waren überraschenderweise nicht vertreten, dafür aber bekannte Namen aus Japan wie z. B. OHTO, Uchida und Platinum, die jedoch (noch?) keinen deutschen Vertrieb für ihre sehr interessanten Produkte haben. Verwundert hat mich auch die Antwort, die ich am Stand des Herstellers PLUS aus Japan auf meine Frage nach dem äußerst praktischen Schnellhefter, dessen Dicke sich an den Inhalt anpassen lässt, erhielt: „For some reason we don’t display it.” Selbstverständlich war Koh-I-Noor ebenfalls vertreten, wenn auch plötzlich “very busy”, als ich mich als “end-user” zu erkennen gab – sehr schade, erst recht angesichts des Umstands, dass ich auf meine Anfragen beim Hauptsitz nach Bezugsquellen keine Antwort bekam.

War es bisher ziemlich schwierig, den pfiffigen Minenspitzer von Gedess hierzulande zu bekommen, so ist das Problem nun gelöst, denn Standardgraph vertreibt ihn jetzt. Nahezu magisch angezogen hat mich der „Showroom” von uni, in dem ich von außen eine Präsentation der neuen Druckbleistift-Minen der „Nano Dia”-Serie erspähen konnte. Bedauerlicherweise ließ man mich nicht hinein, tröstete mich jedoch mit einem Kuru Toga. Pentel bietet nun auch in Deutschland den Graph 600 und den Graph 1000 an; neu im Programm sind u. a. Stiftradierer mit Druckmechanik und dreieckigem sowie quadratischem Querschnitt.

Paperworld 2009

(Bilder zum Vergrößern anklicken)

Einen sehr guten Eindruck machte auf mich eine futuristisch gestaltete Spitzmaschine von Westcott, die mit Bleistiften sehr unterschiedlicher Dicken umgehen kann. Sie ist mit zwei Fräsern und einem Saugnapf ausgestattet; zum einfachen Leeren des Behälters kann das Oberteil entriegelt und abgenommen werden. Die Befestigung mit dem Saugnapf ist notwendig, da man den zu spitzenden Stift hineindrücken muss und daher keine Hand zum Halten des Spitzers mehr frei hat. Diese ungewöhnliche Maschine, die nicht nur wegen ihrer an eine Wählscheibe erinnernden Front ein echter Hingucker ist, muss unbedingt auf meinen Schreibtisch!

Paperworld 2009

Auch hatte ich Gelegenheit, die etwa 300 Euro teure Spitzmaschine El Casco M-430 CN näher zu betrachten. Diese wird ebenfalls mit einem Saugnapf am Tisch befestigt, was aber kein Extra, sondern (wie beim Gerät von Westcott) nötig ist, da es keinen Vorschub für den Bleistift gibt. Eine dreiteilige, gefederte Metallklammer zentriert den Stift und hinterlässt dabei nur geringfügige Spuren.

Paperworld 2009

Die Schublade, so sagte man mir, sei etwas krumm, da sie aus einem Stück Metall getrieben würde; dies mache es auch unmöglich, sie bei Verlust einfach auszutauschen. Sollte die Schublade einmal verlorengehen, so müsse die ganze Maschine eingeschickt und eine neue eingepasst werden.

Paperworld 2009

Das verstellbare Werk bietet vier Einstellungen, wobei die feinste eine äußert lange und konkave Spitze produziert. Doch so schön das Ergebnis auch sein mag: Mich erinnert der Spitzer eher an die Maschinen von Rube Goldberg und William Heath Robinson als an ein Gerät des täglichen Gebrauchs.

Paperworld 2009

Ein Highlight bei LYRA war neben dem GROOVE die COLORSTRIPE-Serie, bei der die Mine nicht zentriert im Stift sitzt, sondern bis an eine der drei Kanten des Stifts geht.

Paperworld 2009

STABILO hat mit dem EASYgraph und den EASYcolors nun auch Blei- und Farbstifte mit Griffmulden wie beim LYRA GROOVE im Programm; diese sollen Ende des Jahres in die Läden kommen. Die Pressemitteilungen „STABILO EASYcolors und STABILO EASYgraph: Beste Bedingungen für einen leichten Schulstart” sowie „Ergonomische Einschätzung des STABILO EASYcolors” informieren über die Ergonomie der unterschiedlichen, durch farbige Enden gekennzeichneten Versionen für Links- und Rechtshänder. Ebenfalls neu auf dem deutschen Markt ist die komplette „Exam Grade”-Reihe, die neben dem Bleistift „micro 288″ in den Härtegraden HB und 2B einen Dosenspitzer sowie einen sehr guten schwarzen Radierer in zwei Größen umfasst.

Eine echte Sensation zeigte STAEDTLER mit dem WOPEX (Wood Pencil Extrusion), einem Bleistift, der aus drei Sorten Granulat für Mine, Korpus und Oberfläche im Extruder gefertigt wird.

Paperworld 2009

Das Material für den Korpus besteht zu 70% aus einheimischer Fichte zertifizierter, nachhaltig bewirtschafteter Wälder und ist sehr dicht, was sich in einem höheren Gewicht des Bleistifts ausdrückt. Das besondere Herstellungsverfahren sorgt zudem für eine homogene Struktur, die das Spitzen einfacher machen soll.

Paperworld 2009

Die rutschfeste Oberfläche des lösungsmittelfrei produzierten WOPEX fühlt sich samtig und im Gegensatz zu anderen Stiften mit ähnlicher Beschichtung nicht klebrig an.

Paperworld 2009

Die Mine hat eine saubere Abgabe und das Schreibgefühl ist sehr gut. – Leider kommt dieser interessante Bleistift erst im vierten Quartal des Jahres in die Läden, und so wurden die wenigen Vorzeige- und Testexemplare aufs schärfste bewacht. Im Interesse meines Wohlbefindens habe ich auch darauf verzichtet, einen Spitzer zu zücken und ihn am WOPEX anzusetzen ;-)

Nachtrag vom 7.2.09: WoodChuck vom Timberlines-Blog konnte mit dem Leiter der Forschungs- und Entwicklungsabteilung von STAEDTLER sprechen und weiß zu berichten, dass es den WOPEX, der holzgefasste Bleistifte nicht ersetzen, sondern ergänzen soll, in den Härtegraden H, HB und B geben wird.

Brotkunst-Los

Mittwoch, 5. November 2008

Brotkunst-Los

„Appetit auf einen Job?” fragt ein Anbieter von belegtem Backwerk, der für seine noch zu eröffnende Filiale im Wiesbadener Hauptbahnhof einen „Sandwich Artist” sucht. Was um alles in der Welt macht ein „Sandwich Artist”? An dieser Frage werde ich wohl noch eine ganze Weile zu knabbern haben.

Sonntagsausflug

Montag, 3. November 2008

Was macht man nicht alles, wenn man von Bleistften besessen begeistert ist! Man fährt zum Beispiel in den tiefsten Odenwald, um sich ein Holzwerk anzuschauen – und das an einem Sonntag, an dem auch dort die Arbeit ruht. Doch das Sägewerk Monnheimer in Grasellenbach ist ein ganz besonderes, das anzuschauen sich auch dann lohnt, wenn die Maschinen stillstehen.

Sonntagsausflug

Ein prächtiger Herbsttag, leicht diesig, aber mit ausreichend Sonne und wundervollen Farben

Sonntagsausflug

Der überdimensionale Bleistift im klassischen Noris-Design an der Einfahrt zeigt, wo es langgeht

Sonntagsausflug

Sonntagsausflug

Sonntagsausflug

Sonntagsausflug

Die Weymouths-Kiefer, beliebt als Baumaterial und für Gestecke, aber auch für Bleistifte

Sonntagsausflug

Sonntagsausflug

Silos für die Pellets-Produktion

Sonntagsausflug

Wiedersehen? Und ob!

Wer sich ebenfalls auf den Weg dorthin machen will, bekommt hier eine kmz-Datei für Google Earth.

Pflasterpuzzle

Mittwoch, 27. August 2008

Schon toll, was man so alles unterwegs findet! Im hessischen Nauheim zum Beispiel gibt es ein kleines, in den gepflasterten Gehweg eingearbeitetes Puzzle.

Pflasterpuzzle

Leider hatte ich, als ich gestern daran vorbeikam, mein praktisches Brecheisen mal wieder nicht dabei, und so löse ich das Puzzle heute am Computer. Der erste Stein ist recht schnell am richtigen Platz:

Pflasterpuzzle

Beim zweiten und letzten Pflasterstein wird es schon etwas kniffliger, denn dieser muss, bevor er passt, um 180 Grad gedreht werden:

Pflasterpuzzle

Fertig! Die Lösung des Pflasterpuzzles zeigt eine Schulweg-Markierung.

Druck und Kunst

Montag, 28. Juli 2008

Einer der Höhepunkte unseres kürzlichen Aufenthalts in Leipzig (siehe u. a. hier, da und dort) war der Besuch des Museums für Druckkunst in der Nonnenstraße im Stadtteil Plag­witz, direkt gegenüber den ehemaligen Buntgarnwerken.

Das 1995 gegründete und 2000 in eine Stiftung überführte Museum präsentiert Druck­maschinen und Handpressen, Holzbuchstaben und Bleilettern für den Handsatz, Schriftma­trizen, Gieß- und Setzmaschinen sowie Stahlstempel, Schriftschablonen und etliche Geräte für die Buchbinderei, wobei ein Großteil der Exponate nur noch dort existiert.

Bei dem hervorragend ausgestatteten Druckkunst-Museum handelt es sich weniger um ein typisches Museum, sondern vielmehr um eine Druckwerkstatt zum Anfassen und Erleben, und so können Interessierte die Maschinen und die Arbeit an ihnen in Kursen praktisch kennen lernen (wir hatten das Glück, die Zeilensetz- und -gießmaschine „Rossia 7 H” im Betrieb durch einen sehr fachkundigen und freundlichen Mitarbeiter bewundern zu können und eine Schriftzeile gegossen zu bekommen). Künstler haben die Möglichkeit, das Mu­seum für eigene Arbeiten zu nutzen, und auch zur Ausbildung und Berufsförderung kommt die Vielzahl der kostbaren Stücke zum Einsatz.

Die folgenden HDR-Bilder werden beim Anklicken vergrößert angezeigt (mehr dazu unter „Schon gewusst?”).

Museum für Druckkunst Leipzig

Links: Komplettgießmaschine, H. Berthold AG, Berlin, 1. Hälfte des 20. Jh.;
rechts: Komplettgießmaschine, Leningrader Werk für Polygraphische Maschinen, St. Petersburg, Russland, 1967

Museum für Druckkunst Leipzig

Satzregal

Museum für Druckkunst Leipzig

Druck- und Setzmaschinensaal

Museum für Druckkunst Leipzig

Rechts: Stoppzylinder-Druckmaschine, Vereinigte Maschinenfabrik Augsburg und Maschinengesellschaft Nürnberg AG, Werk Augsburg, 1906

Museum für Druckkunst Leipzig

Weniger ein Museum als vielmehr eine Druckwerkstatt

Museum für Druckkunst Leipzig

Zeilensetz- und -gießmaschine „Rossia 7 H”, Leningrader Werk für Polygraphische Maschinen,
St. Petersburg, Russland, 1967

Museum für Druckkunst Leipzig

„Linotype”-Großkegel-Setzmaschine, Modell 20 „Universa”, Berliner Maschinenbau AG, Berlin, 1969

Museum für Druckkunst Leipzig

Links: Zeilensetz- und -gießmaschine „Intertype Modell C”, Intertype Corp., Brooklyn,
New York, USA, um 1927

Museum für Druckkunst Leipzig

Lochband-Perforator „Lino-Quick-Perforator”, Linotype GmbH, Berlin und Frankfurt/Main, 1966

Zusätzlich zur ständigen gibt es wechselnde Ausstellungen sowie Vorträge und Symposien, und ein kleiner Laden bietet Bücher, Plakate, Postkarten, Bleilettern und einiges mehr an (darunter auch zahlreiche Titel des Verlages Hermann Schmidt in Mainz, den ich sehr schät­ze).

Mein besonderer Dank gilt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die mit großem Einsatz und hoher Fachkompetenz ein außergewöhnliches und sehr hinteressantes Museum ge­schaffen haben. Ich freue mich darauf, bei meinem nächsten Aufenthalt in Leipzig diese einzigartige Sammlung erneut bewundern zu können!

Museum für Druckkunst
Nonnenstraße 38
04229 Leipzig
Tel. 0341-23162-0
Website
Öffnungszeiten:
Mo. bis Fr. 10–17 Uhr
So. 11–17 Uhr

Wer nicht nach Leipzig kommt, aber Interesse an dieser Thematik und zudem Darm­stadt in erreichbarer Nähe hat, dem empfehle ich einen Besuch der ebenfalls sehr sehenswerten Außenstelle Schriftguss, Satz & Druckverfahren des Hessischen Landesmuseums Darmstadt.