Eberhard Faber Landkartenstift (2)

21. Juni 2008

Eberhard Faber Landkartenstifte

(Bilder zum Vergrößern anklicken)

Noch bevor ich näheren Informationen zu dem hier kürzlich gezeigten Landkartenstift des Herstellers Eberhard Faber finden konnte, hatte ich (sensibilisiert durch diesen Hinweis) das Glück, eine mit „No. 541″ gekennzeichnete farbige Variante dieses ungewöhnlichen Stifts aus der Elektrobucht fischen zu können.

Eberhard Faber Landkartenstifte

Die flache Blechschachtel, deren Deckel außen und innen beklebt ist, enthält sechs runde Stifte, die 17,5 cm lang sind (bzw. waren), einen Durchmesser von 7,5 mm haben und über 4 mm dicke Minen verfügen. Bis auf einen, der leicht gekrümmt ist, sind alle gut erhalten. Während zwei nahezu unbenutzt wirken, wurden die anderen vier vermutlich mit einem Messer gespitzt. Bemerkenswert ist, dass der in diesem Set enthaltene schwarze Stift die gleiche Nummer trägt wie der vor kurzem besprochene (nämlich 541/29), im Gegensatz zu diesem jedoch lackiert ist. Die Minen dieser beiden schwarzen Stifte ist zudem etwas wachsiger als die der anderen.

Eberhard Faber Landkartenstifte

Eberhard Faber Landkartenstifte

Die Stifte schreiben bis auf den schwarzen recht rauh und haben einen vergleichsweise starken Abrieb, sind aber, wie es auf der Schachtel heißt, radierbar (auch wenn dies nur in Grenzen und nicht für alle Farben in gleichem Maße gilt). Die Abwaschbarkeit konnte ich nicht bestätigen; ich vermute, dass diese einen besonderen Zeichen-Untergrund voraussetzt oder sich auf die Haut bezieht.

Eberhard Faber Landkartenstifte

Radierbarkeit der Landkartenstifte (oben: STAEDTLER Mars plastic, unten: Pilot Foam Eraser)

Gerne hätte ich hier das eine oder andere historische Detail genannt und so etwas Licht in das Dunkel um den Landkartenstift gebracht, doch leider war meine Suche bis jetzt nicht von Erfolg gekrönt. Das Deutsche Historische Museum in Berlin, das diese Stifte in der Rubrik „Alltagskultur” führt, datiert sie auf 1933 bis 1945, macht aber keine Angaben zum ursprünglichen Verwendungszweck (auf meine Anfrage habe ich bis heute keine Antwort erhalten). So musste ich mich hier auf die reine Darstellung beschränken und hoffe nun auf einen nützlichen Hinweis von meiner geschätzten Leserschaft.

Eberhard Faber Landkartenstifte

Bei der topografischen Karte im Hintergrund handelt es sich übrigens um das Blatt Lauterbach, bearbeitet durch das hessische Katasteramt 1909.

Let’s talk about pencils

19. Juni 2008

Leadholder

Den meisten Liebhabern mechanischer Bleistifte dürfte Dennis B. Smith ein Begriff sein, ist doch sein äußerst attraktives Online-Museum Leadholder mit unzähligen Fotos und Scans eine der reichhaltigsten Quellen zu Kultur und Geschichte besonders der Fallminen-, aber auch der Druckbleistifte.

Leadholder Forum

Seit einiger Zeit bietet er nun mit dem Leadholder Forum allen englischsprechenden Gleichgesinnten unter dem Motto „Let’s talk about pencils” eine vielseitige Plattform zum Gedanken- und Informationsaustausch. Ob die Präsentation der eigenen Schätze, der Hilferuf bei Reparaturen oder die Suche nach einem raren Stück – bereits jetzt findet man im Forum ein zwar noch kleines, aber sehr aufgeschlossenes Publikum. Ich hoffe, dass sich dort in Kürze zahlreiche Interessierte, Liebhaber und Fachkundige einfinden und sich das Forum rasch zu einer weiteren belebten Anlaufstelle für Dinge rund um den Graphit entwickelt.

Dave's Mechanical Pencils

Wenn es um Bleistifte geht, dürfen zwei Weblogs von ganz außerordentlicher Qualität und sehr hoher Aktivität keinesfalls unerwähnt bleiben, und zwar Dave’s Mechanical Pencils und pencil talk: In erstem stehen mechanische Bleistifte im Vordergrund und im zweiten ihre hölzernen Pendants.

pencil talk

In diesen Weblogs, die beide seit mehreren Jahren sorgsam gepflegt werden, findet über die Kommentare und Gästebücher ein sehr lebendiger Austausch statt, und nicht nur aus diesem Grund gehören auch sie zu den ersten Adressen, die häufig zu besuchen sich für alle des Englischen mächtigen Bleistift-Interessierten sehr lohnt.

Lexikalikers ludditische Launen (1)

18. Juni 2008

Lexikalikers ludditische Launen (1)

Ein Jahr

16. Juni 2008

Vor einem Jahr habe ich mit diesem Weblog begonnen*. Danke an alle, die an meinen unsortierten Gedanken teilgehabt, so manche Albernheit mitgemacht und dabei vielleicht sogar den einen oder anderen Kommentar hinterlassen haben!

* Na ja, so ganz stimmt’s nicht, denn zunächst war ich bei twoday.net und erst Mitte Februar bin ich auf eine eigene WordPress-Installation umgestiegen.

Vom Log zum Blog

16. Juni 2008

Ein spontaner, nicht zielgerichteter Ausflug an das Frankfurter Museumsufer brachte meine bessere Hälfte und mich gestern überraschend in den Genuss einer äußerst sehenswerten Ausstellung, die bereits seit dem 6. März im Museum für Kommunikation zu sehen ist.

Die im Zusammenarbeit mit dem Sonderforschungsbereich Erinnerungskulturen der Justus-Liebig-Universität in Gießen entstandene Ausstellung „Absolut privat!? Vom Tagebuch zum Weblog” zeigt historische Dokumente berühmter Autoren, aber auch Aufzeichnungen von Unbekannten, zum Beispiel jenen, die ihre Tagebücher dem Deutschen Tagebucharchiv in Emmendingen bei Freiburg überlassen haben. Viele sehr unterschiedliche und ansprechend präsentierte Exponate aus fünf Jahrhunderten spannen den Bogen vom Schiffslogbuch über das private Journal bis zum Weblog und geben damit einen hervorragenden Überblick über Kultur und Geschichte des Tagebuchs.

„Absolut privat!? Vom Tagebuch zum Weblog” ist noch bis zum 14. September 2008 geöffnet und danach in Nürnberg und Berlin zu sehen.

Absolut privat!? Vom Tagebuch zum Weblog

Tagbuch, Logbuch und gedrucktes Buch mit handschriftlichen Notizen

Absolut privat!? Vom Tagebuch zum Weblog

Tagebücher einer Unbekannten

Absolut privat!? Vom Tagebuch zum Weblog

Der ungewöhnliche Fund der Bloggerin Anke Gröner

Absolut privat!? Vom Tagebuch zum Weblog

Die Frankfurter Bloggerin Andrea Diener

Museum für Kommunikation Frankfurt
Schaumainkai 53 (Museumsufer)
60596 Frankfurt/Main

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag 9–18 Uhr
Samstag, Sonn- und Feiertag 11–19 Uhr
Eintritt: ab 6 Jahre 1 Euro, ab 16 Jahre 2,50 Euro
Öffentliche Führungen: Sonntag 15 Uhr und Mittwoch 16 Uhr

Zur Ausstellung sind ein immerwährender Kalender und ein Katalog erschienen.

Links:
Tagwerke – Vom Tagebuch zum Weblog (Weblog zur Ausstellung)
Gießener Sonderforschungsbereich Einnerungskulturen
Deutsches Tagebucharchiv

Suchmeldung

14. Juni 2008

Acrylnitril-Butadien-Styrol-Tiere

Gesucht werden zwei wilde, blau-gelbe Tiere, bestehend aus genoppten dänischen Acrylnitril-Butadien-Styrol-Spritzlingen und zuletzt gesehen in Rüsselsheim-Bauschheim am frühen Morgen mit drei kleinen Jungs im Alter von zusammen 57 Jahren. Sachdienliche Hinweise nimmt das Betreuungspersonal dieses Abenteuerspielplatzes gerne entgegen.

Zweihunderttausendkilometerfresser

13. Juni 2008

Zweihunderttausend Kilometer

„Rüsselsheim” ist nicht – wie ja viele immer noch glauben – die umgangssprachliche Bezeichnung für das geräumige Vorderteil der Herrenunterhose, sondern eine Stadt, deren Geschichte bis in das sechste Jahrhundert zurückreicht. Nicht ganz so alt ist der dort ansässige und weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Automobilhersteller, aus dessen Werkhallen auch des Lexikalikers fahrbarer Untersatz stammt. Beide, Untersatz und Lexikaliker, haben heute früh gemeinsam und geschmeidig die eigentlich gar nicht so magische Grenze sowohl zum Odenwald als auch ins dritte Kilometer-Hunderttausend, dabei aber keine Fußgänger überfahren – und das sogar am ganz besonders von Paraskavedekatriaphoben gefürchteten Tag.

Basteln mit dem Lexikaliker (4)

8. Juni 2008

Unterwegs und mal wieder kein Bleistift dabei? Diese unangenehme Situation gehört ab sofort der Vergangenheit an, denn heute basteln wir uns einen kleinen Anhängebleistift, der am Schlüsselbund Platz findet und daher immer zur Hand ist. Die benötigten Teile finden sich in jedem gut sortierten Aktiv-Haushalt, und wie gewohnt kommt man ohne besondere Kenntnisse und Spezialwerkzeug prima zurande.

Wir brauchen:

Die benötigten Teile

Die benötigten Teile

Zum Bau des anhänglichen Schreibers verfahren wir wie folgt:

  1. Ösenschraube um etwa 5 mm kürzen, damit das in die Kappe hineinragende Gewinde die Bleistiftspitze nicht beschädigt.
  2. Spitze der Kappe vorsichtig soweit abfeilen, dass die Ösenschraube gut in das entstandene Loch passt, aber nicht zuviel Spiel hat.
  3. Ösenschraube einsetzen und mit einem spaltfüllenden Klebstoff sichern; diesen gut aushärten lassen.
  4. Bleistift in die Kappe stecken und diese am Schlüsselbund befestigen. Falls erforderlich, Kappe vor Einstecken des Stifts leicht zusammendrücken, damit sie den Stift besser hält.

Fertig!

Der fertige Begleitbleistift (einfache Variante)

Der fertige Begleitbleistift (einfache Variante)

Am Schlüsselbund angebracht, erfüllt bereits diese Variante des Unterwegs-Bleistifts seinen Zweck voll und ganz. Es lohnt sich jedoch, noch einen Haken mit einem Spaltring an der Öse anzubringen. Dies hat den Vorteil, dass sich der schreibende Anhänger leicht lösen und somit die Kappe als Verlängerer für sehr kurze Bleistiftreste nutzen lässt.

Der fertige Begleitbleistift (erweiterte Variante)

Der fertige Begleitbleistift (erweiterte Variante)

Ein weiterer Vorzug des Hakens ist die Möglichkeit, den Unterwegs-Schreiber auch mal schnell an anderer Stelle anzubringen, z. B. am kleinen Werkzeugset für die Tasche.

Der Graphit-Geselle am Werkzeugset für die Tasche

Der Graphit-Geselle am Werkzeugset für die Tasche. – Im Bild: Multifunktions-Werkzeug Leatherman squirt P4, Taschen-Rollbandmaß Hoechstmass picco, Vierfach-Schraubendreher Swiss+Tech Screws-All 4-in-1, Brillenschraubendreher (Schlitz/Kreuzschlitz).

Der Begleitbleistift im rauen Außeneinsatz (Felsenmeer, Odenwald)

Der schreibende Begleiter im rauen Außeneinsatz (Felsenmeer, Odenwald). – Mit dabei der Spitzer M+R 600 sowie der Radierer STAEDTLER rasoplast.

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Sparschreiber

7. Juni 2008

Die meisten herkömmlichen Druckbleistifte gehen mit dem Graphit nicht gerade sparsam um: Bedingt durch das Zusammenspiel von Minentransport und -führung nutzen sie meist nur etwa 80 Prozent der Mine. Der Rest, also ein Fünftel, wird nicht mehr zuverlässig gehalten und landet daher im Müll.

Minenrest am Beispiel des Pentel GraphGear 500

Minenrest am Beispiel des Pentel GraphGear 500
(im Hintergrund der Präzisionsmaßstab RUMOLD 6½ 10)

Eine interessante Alternative dazu bieten STAEDTLER und Mitsubishi mit jeweils einem Modell, das die Mine zusätzlich an der Spitze und damit doppelt greift. Dies reduziert den nicht benutzbaren Minenrest auf gerade mal 1,5 Millimeter, was bei einer Mine mit der Standardlänge von 60 Millimetern sensationellen 2,5 Prozent entspricht. In anderen Worten: 97,5 Prozent des Graphits können genutzt werden.

STAEDTLER Integrity

STAEDTLER Integrity

Mitsubishi Millino

Mitsubishi Millino

Das für diese Bauform charakteristische Merkmal, die zweite Spannbacke an der Spitze des Stifts, ist auf den ersten Blick sichtbar. Sie ist dreigeteilt, ebenso wie die Klemmung, die im üblicherweise im Inneren verwendet wird (Ausnahmen davon sind Stifte mit dickeren Minen wie z. B. der STAEDTLER graphite 771, dessen Klemmung zweigeteilt ist).

Die zweite Spannbacke an der Spitze des STAEDTLER Integrity (links) und des Mitsubishi Millino (rechts)

Die zweite Spannbacke an der Spitze des STAEDTLER Integrity (links) und des Mitsubishi Millino (rechts)

Während sich beide Doppelgreifer in ihrer Kernfunktion nahezu gleichen, gibt es bei den anderen Merkmalen zum Teil deutliche Unterschiede, wie folgende Tabelle zeigt.

STAEDTLER Integrity Mitsubishi Millino
Minendurchmesser (mm) 0,5 0,5
Länge (mm) 145 140
Gewicht (g) 13 12
Material Griff Gummi Gummi
Material Gehäuse Kunststoff Kunststoff
Material Clip Metall Kunststoff
Form des Griffs Dreikant Rund
Griffdurchmesser (mm) 11 12
Schwerpunkt 7,3 5,8
Minenvorschub (mm/10) 7 7
Radierer (mm) ø 4 × 33 ø 4 × 13
Clip hemdenfreundlich? ja ja
Besonderheit Radierer herausdrehbar keine
Hergestellungsland Japan Japan
Preis 6,95 USD (≈ 4,20 Euro) [1] ca. 300 Yen (≈ 1,80 Euro) [2]
Verkaufsland USA Japan

Radierer am STAEDTLER Integrity

Radierer am STAEDTLER Integrity

Radierer am Mitsubishi Millino

Radierer am Mitsubishi Millino

Meine Versuche, die beiden Schreiber zerstörungsfrei zu zerlegen, um einen Blick auf ihr Innenleben werfen zu können, musste ich abbrechen – zu groß waren meine Bedenken, die offenbar verpressten Teile irreparabel zu beschädigen.

Die zusätzliche Spannbacke hat jedoch auch Nachteile, denn sie erschwert den Einsatz des Druckbleistifts am Lineal und lässt darüber hinaus die Spitze recht plump wirken.

Ihren Hauptzweck, nämlich die optimale Ausnutzung der Mine, erfüllen beide – im übrigen sehr gut verarbeiteten – Stifte ganz hervorragend. Während der Radierer am STAEDTLER Integrity einen echten Gebrauchswert hat (und damit eine Seltenheit darstellt), so spricht mich das Design des Mitsubishi Millino erheblich mehr an; auch den weiter vorne liegenden Schwerpunkt empfinde ich als vorteilhaft. Noch lieber wäre mir allerdings eine Variante aus Metall ohne Gummi am Griff, aber vielleicht ist ja eine solche bereits in Arbeit.

Die Vielzahl der Patente für einen „double-chuck mechanical pencil”, die Kotobuki & Co. in Kyoto, Japan, erteilt wurden [3], lassen vermuten, dass sich sowohl STAEDTLER als auch Mitsubish [4] eines dieser Patente haben lizensieren lassen oder (für mich noch wahrscheinlicher) die Druckbleistifte von Kotobuki gefertigt wurden. – Mehr zu diesem Unternehmen findet sich unter „The Mysterious Kotobuki” bei Dave’s Mechanical Pencils.

Links:
STAEDTLER Integrity (9505) bei STAEDTLER USA
Mitsubishi uni Millino (M5-310) bei Mitsubishi uni
STAEDTLER Integrity und Mitsubishi Millino im Virtuellen Mäppchen

  1. Bei PencilThings, einem sehr empfehlenswerten Versender.
  2. Angabe des Herstellers; einen Versender, der diesen Stift führt, kenne ich leider nicht.
  3. Siehe z. B. 5988913, 6379067 und 6783292. Unter EP0715968 und EP0863023 gibt es auch eine deutsche Fassung des Anspruchs auf den „Mechanischen Doppelfutterstift” und „Füllminenstift mit zwei Spannbacken”.
  4. Laut Punkt Q10 in „About Mitsubishi” hat dieses Unternehmen nichts mit dem Automobil-Hersteller gleichen Namens zu tun.

Nachtrag: Die Löcher in der Endkappe des Mitsubishi Millino dienen nicht etwa der Belüftung des heißgelaufenen Radierers, sondern sollen im Falle des Verschluckens die Luftzufuhr ermöglichen und so Schlimmeres verhindern. Das entsprechende Patent (Vent system for writing instrument) ist jedoch laut dieser Quelle am 30. April 2003 wegen nicht bezahlter Gebühren ausgelaufen.

Nachtrag vom 9.4.09: Bei Dave’s Mechanical Pencils gibt es eine englischsprachige Besprechung des STAEDTLER Integrity 9505.

(Beein-)Druckend

2. Juni 2008

Hessisches Landesmuseum Darmstadt, Außenstelle Schriftguss, Satz & Druckverfahren

Hessisches Landesmuseum Darmstadt, Außenstelle Schriftguss, Satz & Druckverfahren

Hessisches Landesmuseum Darmstadt, Außenstelle Schriftguss, Satz & Druckverfahren

Hessisches Landesmuseum Darmstadt, Außenstelle Schriftguss, Satz & Druckverfahren

Ein ganz besonderes Erlebnis war für uns der gestrige Besuch der Außenstelle “Schriftguss, Satz & Druckverfahren” des Hessischen Landesmuseums Darmstadt. Dieses Museum zur Geschichte der Drucktechnik mit dem Schwerpunkt Buchdruck zeigt nicht nur historische Druckmaschinen, Hand- und Maschinensatz, Schriftguss und einiges mehr aus dem 19. bis zu den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts, sondern bietet Kindern und Erwachsenen auch die Möglichkeit, diese Techniken in Workshops kennenzulernen und so im wahrsten Sinne des Wortes zu begreifen.

Wer sich für Kultur- und Technikgeschichte, Typografie und Verwandtes interessiert, dem sei ein Ausflug in dieses lebendige und außergewöhnliche Museum wärmstens ans Herz gelegt.

Hessisches Landesmuseum Darmstadt
Außenstelle Schriftguss, Satz & Druckverfahren
Kirschenallee 88 (ehemals „Haus für Industriekultur”)
64293 Darmstadt
Tel. 06151-889176
Website
Öffnungszeiten:
Di. bis Sa. 10–17 Uhr
Mi. 10–20 Uhr
So. 11–17 Uhr

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