Archiv des Stichworts „A.W. Faber”

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Eberhard Faber Cartograph 541

Sonntag, 22. Januar 2012

Bereits dreimal gab es hier Landkartenstifte zu sehen1, nämlich den LYRA-ORLOW № 2736 sowie den schwarzen und die farbigen von Eberhard Faber. Vermutlich der Nachfolger von letzteren ist der aus den 1940ern stammende Cartograph 541.

Eberhard Faber Cartograph 541

(Bilder2 zum Vergrößern anklicken)

Die flache und in meinen Augen sehr ansprechend gestaltete Blechschachtel bietet Platz für sechs Farbstifte, von denen noch drei vorhanden sind.

Eberhard Faber Cartograph 541

Die drei runden Cartograph-Stifte haben einen Durchmesser von 6,5 mm und eine 4 mm dicke, kreideartige Mine, die sich recht gut radieren lässt.

Eberhard Faber Cartograph 541

Neben ihrem Namen, der im Gegensatz zu dem auf der Schachtel gerade verläuft, tragen die Stifte die Kennzeichen ihres Herstellers, die Typenbezeichnung und einen Farbcode.

Eberhard Faber Cartograph 541

Eberhard Faber Cartograph 541

Wie schon das Behältnis der älteren Landkartenstifte zeigt auch dieses einen Kartenaus­schnitt, allerdings ohne Ortsangaben. Die Markierungen legen einen militärischen Gebrauch nahe, bei dem die Position der eigenen Truppen in blau und die der gegnerischen in rot eingetragen wurde.

Eberhard Faber Cartograph 541

Beim Kauf dabei waren drei CARTOR 2890 von A.W. Faber, die nur unwesentlich dicker sind und über eine sehr ähnliche Mine verfügen. Dem Namen nach könnten sie dem gleichen Zweck gedient haben.

Eberhard Faber Cartograph 541

Eberhard Faber Cartograph 541

Die für „Cartograph” genutzte Schrift gefällt mir ausgemacht gut3, und das ungewöhnliche C erinnert ein wenig an das auf diesem Schild der Eberhard Faber KG. Den Schatten finde ich gelungen, ebenso die Neigung nach links, die mich sofort an die früher auf topogra­fischen Karten übliche Schriftart Römisch Linkskursiv hat denken lassen.

Eberhard Faber Cartograph 541

Für mich ein prächtiges Stück aus der Geschichte des Schreibzeugs!

  1. Die nächsten sind von Johann Faber – soviel sei schon verraten.
  2. Bei der topografischen Karte im Hintergrund handelt es sich um das Blatt Lau­terbach, bearbeitet durch das hessische Katasteramt 1909.
  3. Ich hätte die Schachtel wohl auch leer erworben.

Schwarzes Gold

Sonntag, 20. November 2011

Heute mal ohne viele Worte: Eine Anzeige von A.W. Faber USA, erschienen in der „Pro­gressive Architecture” vom März 1958.

Schwarzes Gold

Schwarzes Gold

Schwarzes Gold

Schwarzes Gold

Zu den „jaws of the bulldog” gab es auch mal ein Logo.

Schwarzes Gold

Schwarzes Gold

Schwarzes Gold

Schwarzes Gold

Sechs Dutzend

Sonntag, 2. Oktober 2011

Sechs Dutzend

L. & C. Hardtmuth „Studio” Drawing Pencils No. 541

Sechs Dutzend

LYRA Italia No. 1205

Sechs Dutzend

A.W. Faber Polygrade 1205

Sechs Dutzend

L. & C. Hardtmuth 1205

Sechs Dutzend

Presbitero Steno 3001

Sechs Dutzend

LYRA Kopierstift 1641

Update vom 3.10.11: Fotos überarbeitet (mehr dazu hier).

Update vom 4.10.11: Titel geändert.

Special

Mittwoch, 7. September 2011

A.W. Faber, CASTELL 9000, Special: Dazu passt diese Ausführung des bekannten Blei­stifts, über die ich überhaupt nichts weiß. Er ist weich (etwa 3B/4B), recht wischfest und gut radierbar; andere Kennzeichnungen als die hier zu sehenden trägt er nicht.

Special

(Wie fast immer: Zum Vergrößern anklicken.)

Kann meine geschätzte Leserschaft etwas zu diesem Stück sagen?

Zeitzeuge

Dienstag, 6. September 2011

Völlig platt war ich beim Blick in das Paket, das mir Michael Leddy von Orange Crate Art kürzlich geschickt hat: Eine Kostbarkeit neben der anderen, darunter zwei A.W. Faber CASTELL 9000 aus US-amerikanischer Nachkriegs-Produktion mit deutscher Mine.

Zeitzeuge

Die Bleistifte im vertrauten, aber damals noch helleren Grün haben keinen Abschluss und fallen auch durch die eckigen Ziffern auf, doch das Besondere ist ihr Aufdruck „LEADS IM­PORTED FROM AMERICAN ZONE, GERMANY”. (Ich vermute, dass der Graphit von der Firma Kropfmühl in Hauzenberg nahe Passau im Bayerischen Wald kam und die Minen in Stein bei Nürnberg hergestellt wurden.) – Die amerikanische Besatzungszone existierte von Juli 1945 bis Dezember 1946, so dass das Alter dieser Bleistifte bei rund 65 Jahren liegen dürfte (es sei denn, man hat die Minen in großen Mengen eingeführt und noch lange Zeit danach in Holz gefasst).

Zeitzeuge

Vielen Dank an Michael Leddy für diese und die anderen außergewöhnlichen Stücke!

Nachtrag vom 9.9.11: Zum 100. Geburtstag des CASTELL 9000 hat Michael Leddy unter „Happy Birthday, Faber-Castell 9000″ einen bebilderten Beitrag zu diesem historischen Blei­stift veröffentlicht.

A. W. Faber 1884

Montag, 24. Januar 2011

Dieser beeindruckende Katalog von A.W. Faber aus dem Jahr 1884 erfreut sicher nicht nur Bleistiftliebhaber.

Danke an Henrik für den Hinweis!

Spitzenleistung

Sonntag, 5. Dezember 2010

Keine Frage: Mit einer derart riesigen Bleistiftspitze muss diese Anzeige der A.W. Faber-Castell Pencil Company aus dem Jahr 1963 unbedingt hier her.

Spitzenleistung

Die an einen handgeschnitzten Langkonus erinnernde Spitze erzielte bei den Lesern der Zeitschrift „Architectural Record” sicher die gewünschte Aufmerksamkeit, auch wenn ihre Form nicht ganz so spektakulär ist wie die des „VAN DYKE” von Eberhard Faber.

Spitzenleistung

Ob man mit dieser Darstellung die invertierten, im Text angesprochenen Reproduktionen andeuten wollte?

Spitzenleistung

Hier überrascht mich, dass die Anfang des 20. Jahrhunderts eingeführte, also zur Zeit der Anzeige bereits vertraute Typenbezeichnung „9000″ nur sehr klein, nämlich im Text des Coupons, zu sehen war.

Spitzenleistung

Die grafische Ausrichtung und strenge Gestaltung dieser Anzeige gefallen mir sehr gut, und so würde ich mich freuen, Derartiges als wohltuenden Kontrast zur Flut fotorealistischer Renderings wiederzusehen.

Spitzenleistung

Bleistift mit Biss

Sonntag, 7. November 2010

Die Mine fest im Griff hatte der Fallminenstift „Locktite” von A.W. Faber, wie dieses Mar­kenzeichen in einer Anzeige vom Ende der 1950er Jahre ansprechend illustrierte.

Bleistift mit Biss

Nicht nur als großem Hundefreund gefällt mir das Logo ausgemacht gut, und so musste ich diesem kräftigen Exemplar hier unbedingt Auslauf verschaffen. – Laut Trademarkia war die Marke „Locktite” in den USA von 1946 bis 1994 registriert, und das ist auch schon alles, was ich dazu parat habe.

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