Archiv des Stichworts „Druckbleistifte”

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„Der Universalstift”

Samstag, 15. Februar 2014

Heute gibt's schon wieder Scans, und zwar von einem beidseitig bedruckten Blatt im For­mat DIN A4, mit dem J.S. STAEDTLER vor allem seinen Mars Lumograph 2886 anpries. Es fällt mir schwer, dieses Blatt zu datieren; ich vermute, dass es aus den späten 1930er Jahren stammt.

„Der Universalstift”

Die Vorderseite hebt vor allem die „hervorragende Lichtpausfähigkeit” des Mars Lumograph hervor.

„Der Universalstift”

„Der Universalstift”

Wie auch bei diesem Faltblatt ist der Zeichnungsausschnitt aufgeklebt.

„Der Universalstift”

Soweit ich weiß, wurde dieses Logo nach dem zweiten Weltkrieg nicht mehr benutzt (eine andere Variante findet sich hier).

„Der Universalstift”

Auf der Rückseite werden fünf weitere Produkte vor allem für Künstler und Techniker de­tailliert vorgestellt.

„Der Universalstift”

In der Beschreibung des Lumograph fällt der Hinweis auf die rechteckige Mine und den runden Schaft des Härtegrads ExExB (heute 8B) auf.

„Der Universalstift”

„Der Universalstift”

Zu den Besonderheiten gehören der Künstlerstift 1018, der Vorläufer des 1019, der flachovale Lichtpaus-Langstrichstift 2888 mit einer Mine rechteckigen Querschnitts sowie der auf den 2888 abgestimmten Verlängerer.

„Der Universalstift”

Der Mars-Chromabella-Zeichenfarbstift war vermutlich der Vorgänger des Mars-Lumochrom.

„Der Universalstift”

Argument

Dienstag, 4. Februar 2014

Das Handbuch für Papier und Bürobedarf aus dem Jahr 1949 wurde durch viele Anzeigen mitfinanziert. Zu den für mich interessanten gehört diese für die Argument-Füllhalterfabrik Georg Karasch in Berlin.

Argument

Das Männchen ist natürlich nicht nur Füllhalter-, sondern auch Sympathieträger.

Argument

Auch die Schrift gefällt mir sehr gut. Sie erinnert mich an die Neuzeit Grotesk von Wilhelm Pischner aus dem Jahr 1929, doch ich konnte sie noch nicht identifizieren.

Argument

Eine reizvolle Anzeige!

Argument

„Helps the hand that shapes the future”

Samstag, 30. November 2013

Aus der „Progressive Architecture” vom November 1960: Eine in meinen Augen gelungene Anzeige von A.W. Faber-Castell USA mit einem starken Slogan.

„Helps the hand that shapes the future”

„Helps the hand that shapes the future”

„Helps the hand that shapes the future”

„Helps the hand that shapes the future”

„Helps the hand that shapes the future”

„Helps the hand that shapes the future”

„Helps the hand that shapes the future”

„Helps the hand that shapes the future”

„Helps the hand that shapes the future”

„Helps the hand that shapes the future”

„Helps the hand that shapes the future”

Sparbeitrag

Montag, 30. September 2013

Der als sparsam angepriesene Haack-Sparstift aus den 1930er Jahren war hier schon zwei­mal dran: Erst ging es um die ganz und gar nicht sparsame Reklame des Herstellers und dann um ein Faltblatt, mit dem sich die Holzbleistift-Hersteller gegen die Behauptungen von Haack zur Wehr setzten (und dabei nicht mit Humor sparten). In beiden Fällen musste ich meinen Lesern aber das Foto eines Sparstifts ersparen, da ich keinen hatte.

Sparbeitrag

Mein Kollege H. war jedoch so freundlich, mir zwei Exemplare des Sparstifts1 nebst Minen zum Fotografieren zu überlassen. Danke! – Dass er mir die Stücke nicht verkaufen möchte, finde ich gut, denn so kann ich sparen.

  1. Stimmt, einer davon ist kein Spar-, sondern ein Stenogrammstift und die Minen passen weder zum einen noch zum anderen, doch ich erspare mir jetzt, auf diese Details einzugehen.

Speichenstift

Dienstag, 25. Dezember 2012

Das Kickstarter-Projekt des Spoke Pencil von Brian Conti ging an mir vorüber, nicht jedoch die Besprechung dieses ungewöhnlichen Druckbleistifts bei Dave's Mechanical Pencils. Ich musste nicht lange überlegen, ob ich mir ein Exemplar zulegen soll; gestern traf es ein.

Speichenstift

Der aus der Aluminiumlegierung 6061 gefertigte Spoke ist 145 mm lang, gut 16 g leicht und hat an der dicksten Stelle einen Durchmesser von 13 mm. In seinem Innern sitzt die zuverlässige Mechanik des Pentel P200. Zum Lieferumfang gehört ein Ständer aus gleichem Material, der mit einem Klebeetikett befestigt werden kann, aber auch so mit Stift sicher steht. Bis auf einen kleinen Punkt am Stiftende gibt es keine Kennzeichnungen.

Speichenstift

Das Besondere am Spoke ist sein durchbrochener Schaft, dessen Konstruktion an Speichen erinnert (daher sein Name). Der zwischen dem zweiten und dritten Drittel konvexe Schaft ist hexagonal und verjüngt sich zur Spitze, was den Fingern guten Halt bietet. Trotz seines fast in der Mitte liegenden Schwerpunkts und der glatten Oberfläche liegt der Stift gut in der Hand.

Speichenstift

Die Verarbeitung ist gut, auch wenn man bei genauem Hinschauen die eine oder andere Spur der Bearbeitung sieht. Mich stört dies allerdings nicht. Erfreulich ist der perfekte Sitz der Mechanik – es klappert nichts.

Speichenstift

Die erste Charge des in meinen Augen gelungenen Spoke umfasste etwa 800 Stück; ob weitere geplant sind, weiß ich nicht. Von den ursprünglich sechs Ausführungen sind noch zwei in drei Minenstär­ken für jeweils 49 US-Dollar inklusive Versand erhältlich.

Speichenstift

Paperworld 2012 (2)

Sonntag, 5. Februar 2012

Zu den wenigen Druckbleistift-Neuheiten, die ich auf der Paperworld 2012 sehen konnte, gehörten einige von OHTO aus Japan.

Paperworld 2012 (2)

Bemerkenswert ist der in zwei Ausführungen erhältliche APS-280ES mit Holzschaft (er ist die kleine Variante des APS-280E).

Paperworld 2012 (2)

Noch dünner ist der minimo, der als der Welt kleinster Druckbleistift angepriesen wurde.

Paperworld 2012 (2)

Der Horizon (AP-585H) hat eine versenkbare Mechanik und eine 2-mm-Mine, die automa­tisch vorgeschoben wird.

Paperworld 2012 (2)

Schere und Klinge in einem ist das sehr praktisch wirkende Schneidegerät „Kirinuki Pro 2 in 1″ (KNP-650). – Zu meiner Freude sagte OHTO, dass man nun einen deutschen Vertrieb gefunden habe.

Paperworld 2012 (2)

Ebenfalls dabei war OHHIRA, der neben Kotobuki größte Anbieter von Stift­mechaniken. Zu sehen waren u. a. diese winzigen Druckbleistift-Einsätze für Zirkel.

Der in Lüneburg ansässige Vertrieb art select, einziger mir bekannter Importeur von Blei­stiften des amerikanischen Herstellers General Pencil, zeigte die Künstlermappen „Art Profo­lio” von ITO-YA. Im Gespräch konnte ich erfahren, dass man erwäge, mehr von ITO-YA in das Programm zu nehmen (ich hoffe da besonders auf solch elegante und hochwertige Dinge wie den Verlängerer und die Bleistifte).

Paperworld 2012 (2)

Am Stand von Derwent zu bestaunen gab es einen Bleistift, von dem nur zwei Exemplare gefertigt wurden. Dieses Schmuckstück zum diamantenen Thron-Jubiläum der Queen Eliza­beth II. im Juni 2012 enthält Graphit aus der Borrowdale-Mine in Cumberland und trägt eine Krone aus Weißgold mit 60 Diamanten.

Paperworld 2012 (2)

KUM aus Erlangen hat sein Sortiment um einige Radierer, Spitzer und eine neue Inter­pretation des perfekten Bleistifts erweitert.

Paperworld 2012 (2)

Der TIPTOP POP-Line hat einen entnehmbaren, verschließbaren Spitzer und sieht für mich wie eine bessere Variante des Blue Ocean aus. – Die Radierer schienen mir alle aus dem gleichen Material, doch weder sie noch die Spitzer konnte ich testen.

Paperworld 2012 (2)

Parallel zur Paperworld fand die Creative World statt, auf der – wie der Name schon sagt – die Kreativen versorgt werden. Dort präsentierte Conté à Paris u. a. eine große Zahl holzgefasster Stifte mit rundem Schaft.

Paperworld 2012 (2)

Für mich am interessantesten waren hier die runden Bleistifte in vielen Härtegraden. Er­freulich war auch die Information, dass die in Frankreich gefer­tigten Produkte von Conté à Paris in Deutschland bei Boesner und Gerstaecker erhältlich sein sollen.

Paperworld 2012 (2)

Der dritte Teil folgt morgen.

The Catalogue of American Mechanical Pencils

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Das Buch „The Catalogue of American Mechanical Pencils” ist nun erschienen und erhältlich. Der Preis in US-Dollar inklusive Versand beträgt 42,94 (USA), 53,94 (Deutschland und UK) und 49,65 (Kanada); wer außerdem die CD mit den Fotos des Buches möchte, legt 7,95 US-Dollar drauf. Bezahlt werden kann per Scheck oder PayPal (die Kontaktdaten des Au­tors finden sich auf seiner Website). – Nein, ich bekomme keine Provision, sondern unter­stütze bleistiftige Aktivitäten ganz uneigennützig.

Der amerikanische Druckbleistift

Dienstag, 20. September 2011

Sammler aufgepasst: Jonathan A. Veley, der Betreiber des Mechanical Pencil Museum, hat die Veröffentlichung seines Buches „The Catalogue of American Mechanical Pencils” ange­kündigt. Neben dem Buch, das im November auf den Markt kommen und 39,95 USD kos­ten soll, gibt es noch einen Foto-Ergänzungsband, eine CD- sowie eine eBook-Version; eine Leseprobe ist verfügbar. – Danke an Dave von Dave’s Mechanical Pencils für den Hinweis!

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