Archiv des Stichworts „Druckbleistifte”

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„Helps the hand that shapes the future”

Samstag, 30. November 2013

Aus der „Progressive Architecture” vom November 1960: Eine in meinen Augen gelungene Anzeige von A.W. Faber-Castell USA mit einem starken Slogan.

„Helps the hand that shapes the future”

„Helps the hand that shapes the future”

„Helps the hand that shapes the future”

„Helps the hand that shapes the future”

„Helps the hand that shapes the future”

„Helps the hand that shapes the future”

„Helps the hand that shapes the future”

„Helps the hand that shapes the future”

„Helps the hand that shapes the future”

„Helps the hand that shapes the future”

„Helps the hand that shapes the future”

Sparbeitrag

Montag, 30. September 2013

Der als sparsam angepriesene Haack-Sparstift aus den 1930er Jahren war hier schon zwei­mal dran: Erst ging es um die ganz und gar nicht sparsame Reklame des Herstellers und dann um ein Faltblatt, mit dem sich die Holzbleistift-Hersteller gegen die Behauptungen von Haack zur Wehr setzten (und dabei nicht mit Humor sparten). In beiden Fällen musste ich meinen Lesern aber das Foto eines Sparstifts ersparen, da ich keinen hatte.

Sparbeitrag

Mein Kollege H. war jedoch so freundlich, mir zwei Exemplare des Sparstifts1 nebst Minen zum Fotografieren zu überlassen. Danke! – Dass er mir die Stücke nicht verkaufen möchte, finde ich gut, denn so kann ich sparen.

  1. Stimmt, einer davon ist kein Spar-, sondern ein Stenogrammstift und die Minen passen weder zum einen noch zum anderen, doch ich erspare mir jetzt, auf diese Details einzugehen.

Speichenstift

Dienstag, 25. Dezember 2012

Das Kickstarter-Projekt des Spoke Pencil von Brian Conti ging an mir vorüber, nicht jedoch die Besprechung dieses ungewöhnlichen Druckbleistifts bei Dave's Mechanical Pencils. Ich musste nicht lange überlegen, ob ich mir ein Exemplar zulegen soll; gestern traf es ein.

Speichenstift

Der aus der Aluminiumlegierung 6061 gefertigte Spoke ist 145 mm lang, gut 16 g leicht und hat an der dicksten Stelle einen Durchmesser von 13 mm. In seinem Innern sitzt die zuverlässige Mechanik des Pentel P200. Zum Lieferumfang gehört ein Ständer aus gleichem Material, der mit einem Klebeetikett befestigt werden kann, aber auch so mit Stift sicher steht. Bis auf einen kleinen Punkt am Stiftende gibt es keine Kennzeichnungen.

Speichenstift

Das Besondere am Spoke ist sein durchbrochener Schaft, dessen Konstruktion an Speichen erinnert (daher sein Name). Der zwischen dem zweiten und dritten Drittel konvexe Schaft ist hexagonal und verjüngt sich zur Spitze, was den Fingern guten Halt bietet. Trotz seines fast in der Mitte liegenden Schwerpunkts und der glatten Oberfläche liegt der Stift gut in der Hand.

Speichenstift

Die Verarbeitung ist gut, auch wenn man bei genauem Hinschauen die eine oder andere Spur der Bearbeitung sieht. Mich stört dies allerdings nicht. Erfreulich ist der perfekte Sitz der Mechanik – es klappert nichts.

Speichenstift

Die erste Charge des in meinen Augen gelungenen Spoke umfasste etwa 800 Stück; ob weitere geplant sind, weiß ich nicht. Von den ursprünglich sechs Ausführungen sind noch zwei in drei Minenstär­ken für jeweils 49 US-Dollar inklusive Versand erhältlich.

Speichenstift

Paperworld 2012 (2)

Sonntag, 5. Februar 2012

Zu den wenigen Druckbleistift-Neuheiten, die ich auf der Paperworld 2012 sehen konnte, gehörten einige von OHTO aus Japan.

Paperworld 2012 (2)

Bemerkenswert ist der in zwei Ausführungen erhältliche APS-280ES mit Holzschaft (er ist die kleine Variante des APS-280E).

Paperworld 2012 (2)

Noch dünner ist der minimo, der als der Welt kleinster Druckbleistift angepriesen wurde.

Paperworld 2012 (2)

Der Horizon (AP-585H) hat eine versenkbare Mechanik und eine 2-mm-Mine, die automa­tisch vorgeschoben wird.

Paperworld 2012 (2)

Schere und Klinge in einem ist das sehr praktisch wirkende Schneidegerät „Kirinuki Pro 2 in 1″ (KNP-650). – Zu meiner Freude sagte OHTO, dass man nun einen deutschen Vertrieb gefunden habe.

Paperworld 2012 (2)

Ebenfalls dabei war OHHIRA, der neben Kotobuki größte Anbieter von Stift­mechaniken. Zu sehen waren u. a. diese winzigen Druckbleistift-Einsätze für Zirkel.

Der in Lüneburg ansässige Vertrieb art select, einziger mir bekannter Importeur von Blei­stiften des amerikanischen Herstellers General Pencil, zeigte die Künstlermappen „Art Profo­lio” von ITO-YA. Im Gespräch konnte ich erfahren, dass man erwäge, mehr von ITO-YA in das Programm zu nehmen (ich hoffe da besonders auf solch elegante und hochwertige Dinge wie den Verlängerer und die Bleistifte).

Paperworld 2012 (2)

Am Stand von Derwent zu bestaunen gab es einen Bleistift, von dem nur zwei Exemplare gefertigt wurden. Dieses Schmuckstück zum diamantenen Thron-Jubiläum der Queen Eliza­beth II. im Juni 2012 enthält Graphit aus der Borrowdale-Mine in Cumberland und trägt eine Krone aus Weißgold mit 60 Diamanten.

Paperworld 2012 (2)

KUM aus Erlangen hat sein Sortiment um einige Radierer, Spitzer und eine neue Inter­pretation des perfekten Bleistifts erweitert.

Paperworld 2012 (2)

Der TIPTOP POP-Line hat einen entnehmbaren, verschließbaren Spitzer und sieht für mich wie eine bessere Variante des Blue Ocean aus. – Die Radierer schienen mir alle aus dem gleichen Material, doch weder sie noch die Spitzer konnte ich testen.

Paperworld 2012 (2)

Parallel zur Paperworld fand die Creative World statt, auf der – wie der Name schon sagt – die Kreativen versorgt werden. Dort präsentierte Conté à Paris u. a. eine große Zahl holzgefasster Stifte mit rundem Schaft.

Paperworld 2012 (2)

Für mich am interessantesten waren hier die runden Bleistifte in vielen Härtegraden. Er­freulich war auch die Information, dass die in Frankreich gefer­tigten Produkte von Conté à Paris in Deutschland bei Boesner und Gerstaecker erhältlich sein sollen.

Paperworld 2012 (2)

Der dritte Teil folgt morgen.

The Catalogue of American Mechanical Pencils

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Das Buch „The Catalogue of American Mechanical Pencils” ist nun erschienen und erhältlich. Der Preis in US-Dollar inklusive Versand beträgt 42,94 (USA), 53,94 (Deutschland und UK) und 49,65 (Kanada); wer außerdem die CD mit den Fotos des Buches möchte, legt 7,95 US-Dollar drauf. Bezahlt werden kann per Scheck oder PayPal (die Kontaktdaten des Au­tors finden sich auf seiner Website). – Nein, ich bekomme keine Provision, sondern unter­stütze bleistiftige Aktivitäten ganz uneigennützig.

Der amerikanische Druckbleistift

Dienstag, 20. September 2011

Sammler aufgepasst: Jonathan A. Veley, der Betreiber des Mechanical Pencil Museum, hat die Veröffentlichung seines Buches „The Catalogue of American Mechanical Pencils” ange­kündigt. Neben dem Buch, das im November auf den Markt kommen und 39,95 USD kos­ten soll, gibt es noch einen Foto-Ergänzungsband, eine CD- sowie eine eBook-Version; eine Leseprobe ist verfügbar. – Danke an Dave von Dave’s Mechanical Pencils für den Hinweis!

Pica Dry

Samstag, 4. Juni 2011

Ein ganz besonderes Schreibgerät ist der Tieflochmarker „Pica Dry” von PICA-Marker aus dem fränkischen Kirchehrenbach.

Pica Dry

(Wie fast immer: Bilder zum Vergrößen anklicken)

Der Spezialstift im Polypropylen-Köcher mit stabilem Clip ist in schwarz und signalgrün gehal­ten und fällt so auch im größten Durcheinander auf1.

Pica Dry

Der eigentliche Schreiber hat einen knapp 13 mm dicken Schaft aus ABS und eine gut 40 mm lange Edelstahl-Minenführung mit einem Durchmesser von 5,6 mm. Er sitzt sicher im Köcher und kann so nicht herausfallen.

Pica Dry

Ein Druck auf die Kappe transportiert die 12,5 mm lange und 2,8 mm dicke Mine um 2 mm.

Pica Dry

Zum Vergleich der STABILO GREENgraph 6004

Die bruchstabile Graphitmine hat eine saubere, sparsame Abgabe und ist wirklich universell – ich konnte keine Fläche finden, auf der sie nicht schreiben wollte2. Radieren lässt sie sich nur unvollständig, doch dafür ist sie auf glatten Flächen rückstandsfrei abwischbar.

Pica Dry

Der „Pica Dry” wird wie ein herkömmlicher Druckbleistift nachgefüllt, nimmt aber lediglich eine Mine auf.

Pica Dry

Das Messer des im Köcher integrierten Spitzers ist mit einer Torx-Schraube (!) befestigt und bringt die Mine rasch in Form.

Pica Dry

Spitze ab Werk …

Pica Dry

… und mit dem integrierten Spitzer gespitzt

Der „Pica Dry” wird von LYRA vertrieben und kostet mit einer Mine etwa 12 Euro. Neben der schwarzen gibt es noch rote und gelbe Minen, die ebenfalls wasserlöslich sind, sowie wasserstrahlfeste in Grün, Blau und Weiß3. Ein Set mit acht Minen kommt für unter 5 Euro in den Handel.

Pica Dry

Ich habe den „Pica Dry” erst seit wenigen Tagen, doch in diesen hat er mir bereits gute Dienste geleistet; Nachteile sind mir bis jetzt nicht aufgefallen.

Vielen Dank an Herrn Fischer für den „Pica Dry”!

  1. Eigenhändig getestet.
  2. Nicht getestet habe ich Flächen, die man generell nicht beschriftet, wie z. B. die von Spiegeleiern.
  3. Diese wurden auf der letzten Paperworld vorgestellt.

Paperworld 2011 (3)

Donnerstag, 10. Februar 2011

Im letzten Teil geht es um STAEDTLER. Diesem Hersteller galt mein größtes Interesse, wusste ich doch bereits von einigen Neuheiten und war gespannt darauf, diese zu sehen.

Paperworld 2011 (3)

Neu und bunt sind die vier Varianten des Druckbleistifts graphite 764, die über ein langes, rutschfestes Griffstück und einen herausdrehbaren Radierer verfügen; sie sind in 0,5 und 0,7 mm Minenstärke erhältlich.

Paperworld 2011 (3)

Hinten links: graphite 771 (2008), Noris 763 und tradition 763 (2009)

Die dazu angebotenen Minenröhrchen sind farblich abgestimmt und passen auch zu den im vergangenen Jahr vorgestellten Ausführungen des bekannten Mars micro 775. – Poppig ist der graphite 777 „music edition”, der schwarzgrundig und mit drei verschiedenen Auf­drucken in den Handel kommt.

Paperworld 2011 (3)

Für die Unterstützung des pigment liner konnte man den britischen Künstler Stephen Wiltshire gewinnen, der nur aus dem Gedächtnis detaillierte Großstadt-Zeichnungen anfer­tigt.

Paperworld 2011 (3)

Ausschnitte seiner außergewöhnlichen Werke zieren nun Displays und Verpackungen des pigment liner.

Paperworld 2011 (3)

Beim triplus fineliner geht es jetzt noch lebendiger zu, denn die Palette wurde auf 30 Far­ben erweitert; transparente Boxen für sechs fineliner sowie zwei Mäppchen aus Baumwolle und Neopren mit 20 Stiften ergänzen das Sortiment.

Paperworld 2011 (3)

In der Hand eines prominenten Künstlers findet sich auch der Lumocolor wieder: Ralph Ruthe, bekannter Cartoonist, erfreute so manchen Besucher des Standes mit Karikaturen, die er während des Gesprächs zeichnete. – Neu im Lumocolor-Programm sind jetzt ein Garten- und ein Wäsche-Marker.

Paperworld 2011 (3)

Die drei Flächen des in sechs Farben und dem Härtegrad HB erhältlichen Bleistifts mit der Artikelnummer 133 S tragen runde Vertiefungen, deren Oberfläche reflektiert – eine nette Abwechslung fürs Auge.

Paperworld 2011 (3)

Die Klassiker Lumograph, Noris und Tradition gibt es für begrenzte Zeit in dekorativen Me­talldosen mit historischem Aufdruck. Großzügig bemessen und sogar innen lackiert eignen sich die Dosen mit Klappdeckel nach dem Verbrauch des Dutzends in HB zudem gut für andere Zwecke.

Paperworld 2011 (3)

Sie sollen ab März zu bekommen sein; der empfohlene Verkaufspreis steht noch nicht fest.

Paperworld 2011 (3)

Eine weitere Besonderheit ist das „Pencilmaker Set”, mit dem man die frühe Bleistifther­stellung nachempfinden kann. Aus zwei Holzhälften, etwas Leim und einer vom Zimmer­mannsbleistift vertrauten Mine entsteht der Stift, dessen Werden auch die historische Werk­statt am Stand zeigte (allerdings bekam man dort ein richtiges Siegel).

Paperworld 2011 (3)

Die größte Überraschung war für mich das Unterrichtsset, das die Frage „Wie kommt die Mine in den Stift?” sehr geschmackvoll beantwortet.

Paperworld 2011 (3)

Ausgehend von Brettchen und Mine geht es Schritt für Schritt zum fertigen Lumograph, wobei gelungene Illustrationen, Beschriftungen in sechs Sprachen und ein Einleger zusätz­liche Details zum Herstellungsprozess liefern.

Paperworld 2011 (3)

Ein beeindruckendes Produkt!

Paperworld 2011 (3)

Das war's von der diesjährigen Paperworld – die nächste beginnt am 28. Januar 2012.

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