Archiv des Stichworts „Frankfurt”

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Paperworld 2012 (1)

Samstag, 4. Februar 2012

Vor wenigen Tagen ging die Paperworld 2012 in Frankfurt/Main zu Ende; hier der erste Teil meiner Notizen.

Wie schon im letzten Jahr fielen mir die zahlreichen Stände mit Taschen aller Art auf; zu­dem gab es etliche Lücken, die jedoch auch Vorteile hatten – in fast allen hatte man Sitz­gelegenheiten untergebracht und damit eine andere Lücke geschlossen. Einige Her­steller, die ich gerne gesehen hätte, waren nicht dabei, darunter LAMY, Mitsubishi/uni, Pelikan, Pentel, Stabilo und Tombow.

Paperworld 2012 (1)

Groß vertreten war Faber-Castell, an deren Stand mich das Manga-Set überrascht hat. Auch wenn ich nicht zur Zielgruppe gehöre, so hoffe ich doch, dass noch mehr Produkte dieser Art kommen und das Sortiment auffrischen.

Paperworld 2012 (1)

Schon seit Ende 2011 im Programm ist ein kleiner Taschen-Drehbleistift. Die Stücke gefallen mir, und so hätte ich gerne einen in die Hand genommen; dies war aber leider nicht möglich.

Paperworld 2012 (1)

Der diesjährige „Pen of the Year” hat einen Schaft aus deutscher Mooreiche mit Blattgold-Auflagen; der Preis liegt zwischen 2000 und 3000 Euro.

Paperworld 2012 (1)

Der „Perfekte Bleistift” war auch diesmal in verschiedenen Ausführungen zu sehen, nicht jedoch in der neuen aus Kunststoff, von der man erzählte. Weitere Bleistift-Neuheiten gab es nicht, was mich ein wenig verwundert hat: Keine Antwort auf den WOPEX von STAEDTLER, so dass der inzwischen über zehn Jahre alte GRIP 2001 die letzte Innovation bleibt, und keinen historisch anmutenden Bleistift, obwohl man da aus dem Vollen hätte schöpfen können. – Wie in den letzten Jahren hat mich enttäuscht, wie wenig informiert das Standpersonal war. Ich hatte mich allerdings gleich als Endkunde zur erkennen gege­ben; vielleicht ist man einem solchen gegenüber auf der Messe weniger auskunftsfreudig.

Paperworld 2012 (1)

Koh-I-Noor habe ich immer als sehr verschlossen erlebt, so dass ich es bei einem Foto des schmucken Stift-Flitzers belassen habe.

Kleinigkeiten gab es ebenfalls zu entdecken, so z. B. am Stand von M & M (Metzger & Mendle): Wer gerne Dreispitz-Reißzwecken nutzt und bedauert, dass Maped sie aus dem Programm genommen hat, wird hier fündig. – LYRA, Teil von FILA, zeigte zwar einiges, hatte aber keine Neuheiten bei den Blei- und Farbstiften.

Paperworld 2012 (1)

Die Präsentation der Produkte von Milan war gelungen und erinnerte an die Werke von Tony Cragg.

Paperworld 2012 (1)

Gut fand ich, dass manche Hersteller auch historische Produkte gezeigt haben, so z. B. das bayerische Unternehmen Boden, das seit 120 Jahren Reißzeuge fertigt (allerdings jetzt keine mehr im Inland).

Paperworld 2012 (1)

In der Halle mit den Notizbüchern war ich nur kurz, doch dort ist mir die „Quotes Collec­tion” des italienischen Anbieters Ogami angenehm aufgefallen.

Paperworld 2012 (1)

Prächtig war das Sortiment von Carta Pura, zu dem u. a. Spiral-Stifthalter gehören.

Paperworld 2012 (1)

In Kürze geht es mit einem zweiten Teil weiter.

Codes & Clowns

Montag, 14. Februar 2011

Dem amerikanischen Computer-Pionier Claude E. Shannon (1916–2001) gewidmet ist die kleine, aber feine Ausstellung „Codes & Clowns” im Frankfurter Museum für Kommunikation. Ausführlich be­schriebene Orginale und Nachbauten, teils zur Vorführung, geben Einblick in das Wirken dieses außergewöhnlichen Wissenschaftlers und machen den Besuch nicht nur für Computer-Nostalgiker lohnend. Hier ein paar Fotos, die ich leider so lange unkommen­tiert lassen muss, bis ich meine Notizen wiedergefunden habe.

Codes & Clowns

Jugglometer

Codes & Clowns

Jugglometer (Detail)

Codes & Clowns

Rubik’s Cube Solver (Detail)

Codes & Clowns

Ferngesteuerter LKW

Codes & Clowns

Communication theory of secrecy systems (1949)

Codes & Clowns

SIGSALY (System zur Verschlüsselung von Telefongesprächen, 1943; Detail)

Codes & Clowns

NIMWIT (Detail)

Codes & Clowns

THROBAC I (THrifty ROman numeral BAckward looking Computer, Rechner für römische Zahlen)

Codes & Clowns

THROBAC I (THrifty ROman numeral BAckward looking Computer, Rechner für römische Zahlen; Detail)

Codes & Clowns

Mind reading machine

Mein Favorit ist Shannons „Ultimate Machine” aus dem Jahr 1950, die nach dem Einschalten nichts anderes tut, als sich selber auszuschalten (der gezeigte Nachbau brummt obendrein bedrohlich).

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Codes & Clowns. Claude Shannon – Jongleur der Wissenschaft
10. Februar bis 5. Juni 2011
Museum für Kommunikation Frankfurt
Schaumainkai 53 (Museumsufer)
60596 Frankfurt am Main
Dienstag bis Freitag 9–18 Uhr
Samstag, Sonn- und Feiertage 11–19 Uhr

Paperworld 2011 (3)

Donnerstag, 10. Februar 2011

Im letzten Teil geht es um STAEDTLER. Diesem Hersteller galt mein größtes Interesse, wusste ich doch bereits von einigen Neuheiten und war gespannt darauf, diese zu sehen.

Paperworld 2011 (3)

Neu und bunt sind die vier Varianten des Druckbleistifts graphite 764, die über ein langes, rutschfestes Griffstück und einen herausdrehbaren Radierer verfügen; sie sind in 0,5 und 0,7 mm Minenstärke erhältlich.

Paperworld 2011 (3)

Hinten links: graphite 771 (2008), Noris 763 und tradition 763 (2009)

Die dazu angebotenen Minenröhrchen sind farblich abgestimmt und passen auch zu den im vergangenen Jahr vorgestellten Ausführungen des bekannten Mars micro 775. – Poppig ist der graphite 777 „music edition”, der schwarzgrundig und mit drei verschiedenen Auf­drucken in den Handel kommt.

Paperworld 2011 (3)

Für die Unterstützung des pigment liner konnte man den britischen Künstler Stephen Wiltshire gewinnen, der nur aus dem Gedächtnis detaillierte Großstadt-Zeichnungen anfer­tigt.

Paperworld 2011 (3)

Ausschnitte seiner außergewöhnlichen Werke zieren nun Displays und Verpackungen des pigment liner.

Paperworld 2011 (3)

Beim triplus fineliner geht es jetzt noch lebendiger zu, denn die Palette wurde auf 30 Far­ben erweitert; transparente Boxen für sechs fineliner sowie zwei Mäppchen aus Baumwolle und Neopren mit 20 Stiften ergänzen das Sortiment.

Paperworld 2011 (3)

In der Hand eines prominenten Künstlers findet sich auch der Lumocolor wieder: Ralph Ruthe, bekannter Cartoonist, erfreute so manchen Besucher des Standes mit Karikaturen, die er während des Gesprächs zeichnete. – Neu im Lumocolor-Programm sind jetzt ein Garten- und ein Wäsche-Marker.

Paperworld 2011 (3)

Die drei Flächen des in sechs Farben und dem Härtegrad HB erhältlichen Bleistifts mit der Artikelnummer 133 S tragen runde Vertiefungen, deren Oberfläche reflektiert – eine nette Abwechslung fürs Auge.

Paperworld 2011 (3)

Die Klassiker Lumograph, Noris und Tradition gibt es für begrenzte Zeit in dekorativen Me­talldosen mit historischem Aufdruck. Großzügig bemessen und sogar innen lackiert eignen sich die Dosen mit Klappdeckel nach dem Verbrauch des Dutzends in HB zudem gut für andere Zwecke.

Paperworld 2011 (3)

Sie sollen ab März zu bekommen sein; der empfohlene Verkaufspreis steht noch nicht fest.

Paperworld 2011 (3)

Eine weitere Besonderheit ist das „Pencilmaker Set”, mit dem man die frühe Bleistifther­stellung nachempfinden kann. Aus zwei Holzhälften, etwas Leim und einer vom Zimmer­mannsbleistift vertrauten Mine entsteht der Stift, dessen Werden auch die historische Werk­statt am Stand zeigte (allerdings bekam man dort ein richtiges Siegel).

Paperworld 2011 (3)

Die größte Überraschung war für mich das Unterrichtsset, das die Frage „Wie kommt die Mine in den Stift?” sehr geschmackvoll beantwortet.

Paperworld 2011 (3)

Ausgehend von Brettchen und Mine geht es Schritt für Schritt zum fertigen Lumograph, wobei gelungene Illustrationen, Beschriftungen in sechs Sprachen und ein Einleger zusätz­liche Details zum Herstellungsprozess liefern.

Paperworld 2011 (3)

Ein beeindruckendes Produkt!

Paperworld 2011 (3)

Das war’s von der diesjährigen Paperworld – die nächste beginnt am 28. Januar 2012.

Paperworld 2011 (2)

Montag, 7. Februar 2011

LYRA, seit knapp drei Jahren Teil von FILA, stellte das dritte Mitglied der GROOVE-Familie vor: Zum GROOVE und GROOVE slim kam nun der ebenfalls dreiflächige GROOVE Triple 1. Der 12 cm lange und 15 mm dicke Stift mit Kurznut hat eine 10 mm starke, wasservermal­bare Mine und kommt in 18 Farben; eine Graphit-Variante gibt es nicht. – Praktisch: Der neue Gesamtkatalog hat ein Griffregister.

Paperworld 2011

Auch beim Industriellen Markieren und Signieren hat sich etwas getan. Neu im Programm ist der permanente, schnelltrocknende Gel-Signalmarker der Pica-Reihe, erhältlich in sechs Farben. Darüber hinaus bietet LYRA für den Pica Dry jetzt wasserstrahlfeste Farbminen an.

Eine weitere Variation der von Schwan-STABILO als Geschmacksmuster angemeldeten und beim EASYgraph genutzten Vertiefungen zeigte Koh-I-Noor mit dem styleGRIP.

Paperworld 2011

Sehr interessant war auch der Besuch bei Möbius + Ruppert, dem traditionsreichen Her­steller von Spitzern, Zeichengeräten und Schneidemaschinen.

Paperworld 2011

Nahezu das komplette Sortiment, darunter Klassiker wie die „Granate”, fertigt M+R in Deutschland, wobei eigenentwickelte Maschinen und Verfahren für die Kunststoff- und Metallbearbeitung genutzt werden.

Paperworld 2011

Bei Eisen sprach mich besonders der überdimensionale Spitzer an.

Paperworld 2011

Neu sind die schwarzen Handspitzer aus Metall, die sich nicht nur mit schwarz lackierten oder durch­gefärbten Bleistiften und schwarzen Radierern attraktiv kombinieren lassen.

Paperworld 2011

Von Baiersdorf, dem Sitz von Eisen, nach Tokyo, der Heimat von Ohhira.

Paperworld 2011

Wer hätte gedacht, dass dieser unscheinbare Stand einem der weltgrößten Zulieferer u. a. von Druckbleistiftmechaniken gehört?

Wie im vergangenen war ich auch in diesem Jahr bei DOMS, einem Bleistift-Hersteller aus Indien. Der Geschäftsführer Harshad Raveshia kommentiert sehr kundig bei pencil talk, und so war es mir eine Freude, seinen Stand zu besuchen und mit seinem Sohn einige Worte zu wechseln. – Gleich nebenan zeigte Nataraj eine bemerkenswerte Deko­ration:

Paperworld 2011

Der dritte und letzte Teil dreht sich um STAEDTLER.

Paperworld 2011 (1)

Sonntag, 6. Februar 2011

Vor wenigen Tagen ging die Paperworld 2011 in Frankfurt/Main zu Ende; hier der erste Teil meiner Notizen, die selbstverständlich nicht repräsentativ sind.

Einige Hersteller, deren Stand ich mir gerne angeschaut hätte, waren leider nicht vertre­ten, so z. B. LAMY, Mitsubishi/uniball, Pelikan, Pentel, Sakura, Schwan-STABILO, Tombow und Westcott. Dafür gab es auffällig viele Anbieter von Taschen, Rucksäcken und ähnlichen Behältnissen.

Paperworld 2011

Der Auftritt von Faber-Castell stand im Zeichen des 250. Firmenjubiläums, auch wenn ich kein Produkt mit historischem Bezug habe entdecken können. Zu der vielseitigen Präsen­tation gehörten platinierte Manschettenknöpfe, Accessoires aus Kalbsleder wie Schlüssel- und Visitenkartenetuis sowie Vitrinen mit Fotos von Prominenten und ihrer bevorzugten Schreibgeräte von Faber-Castell (darunter Christopher Lee und Eva Herzigova).

Paperworld 2011

Eine der Attraktionen war auch diesmal der „Pen of the Year”, der einen Korpus mit russi­scher Jade hat. Passend zum Gründungsjahr gibt es ihn in einer Auflage von 1761 Stück; der Preis beträgt etwa 3500 Euro.

Paperworld 2011

Die Schreibgeräte der neuen Serie „Elemento” haben einen Schaft aus Oliven-Stirnholz mit Edelharz. Der Drehbleistift kommt für 350 Euro in den Handel.

Paperworld 2011

Eine weitere Besonderheit zum Jubiläumsjahr ist dieser Koffer mit dem kompletten Künst­lersortiment für voraussichtlich 2000 Euro, von dem es ebenfalls nur 1761 Stück geben wird.

Paperworld 2011

Doch damit nicht der genug der Superlative: Zu sehen war auch der teuerste Bleistift der Welt, eine Luxus-Variante des „Perfekten Bleistifts” mit einer Kappen-Spitzer-Verlängerer-Kombination aus reinem Weißgold mit drei Brillianten. Die Preisangabe für diesen auf 99 Exemplare limitierten Artikel schwankt zwischen 10.000 Euro (Paperworld) und 9000 Euro (Website).

Paperworld 2011

Neu sind diese Bleistifte, die den Namen ihres Herstellers als griffige Applikation tragen.

Paperworld 2011

Zuwachs in der GRIP-Familie: Die dreiflächigen Farbstifte „GRIP Color Magic” sind vermalbar und wechseln bei Kontakt mit Wasser ihre Farbe.

Paperworld 2011

Noch nicht vorgestellt werden konnte das Buch „Faber-Castell since 1761″ aus der Collec­tion Rolf Heyne, auf dessen Erscheinen am 14. April ich gespannt bin.

Paperworld 2011

Weiter geht’s im nächsten Teil.

Borstiger Beistand

Samstag, 1. Januar 2011

Gutes neues Jahr, liebe Leser! Zum Auftakt eine kleine Umnutzung, die mir kürzlich in den Sinn kam.

Borstiger Beistand

Diese in Schweden handgefertigte Schmutzbürste hat lange Borsten und bekam daher von mir eine ganz andere Aufgabe: Statt am Schuh verrichtet sie auf meinem Schreibtisch ihren Dienst.

Borstiger Beistand

Von links: STABILO GREENgraph, STAEDTLER Mars Lumograph, STABILO Opéra 285,
Lexikaliker-Bleistift, STAEDTLER Noris, Schwan Othello 282, LYRA orlow-techno 6300

Gekauft habe ich das gute Stück im Bürstenhaus Stiftstraße in Frankfurt/Main, dessen Aus­wahl und Beratung erfreuen (ab Februar ist das Geschäft in der Töngesgasse zu finden).

Paperworld 2010 (2)

Freitag, 5. Februar 2010

Das seit einiger Zeit zum italienischen Hersteller FILA gehörende Unternehmen LYRA hat die „GROOVE”-Reihe um die dünneren und ebenfalls dreiflächigen „GROOVE slim”-Stifte erweitert.

LYRA „GROOVE slim”

Der „GROOVE slim” hat eine 3,3 mm starke Farbmine und ist in 24 Farben sowie als Bleistift („Graphite”) verfügbar; passende Kunststoffspitzer in mehreren Farben werden als Teil der Sets und separat angeboten.

LYRA „Temagraph”

Bei FILA schon lange im Programm sind die Bleistifte „Temagraph” und „Studium”, die nun unter dem Namen LYRA auch hierzulande erhältlich sein werden. Ersteren wird es in sechs Härtegraden von 2H bis 3B, letzteren in fünf von 2H bis 2B und beide mit Radierer in HB geben, doch während der „Studium” eher schlicht daherkommt, ist der „Temagraph” vergleichsweise aufwändig gestaltet: Angabe des Härtegrads auf allen sechs Seitenflächen und Codierung über eine farbige Tauchkappe, umlaufende, grün-metallische Folienprägung und Radierer mit ring-angepresster Zwinge – solche Details sprechen mich an. – Zu den Stiften von LYRA, die eine Änderung erfahren haben, gehören die Rot-Blau-Stifte. Statt des „Rembrandt” und des dickeren „DUO” gibt es nun letzteren in drei Durchmessern von 6,8 bis 10 mm. Neu ist obendrein der ovale Universalschreiber „All Graphite”.

LYRA „Temagraph”

STAEDTLER wartete auch in diesem Jahr mit interessanten Neuheiten auf.

STAEDTLER „WOPEX” in 2B, HB und 2H

Der auf der letzten Paperworld vorgestellte Bleistift „WOPEX” kommt nun in zwei weiteren Härtegraden, und zwar 2B und 2H, in den Handel. Ich konnte ein Dreier-Set bekommen und hoffe, die neuen hier in Kürze detailliert zeigen zu können. Besonders auf 2B bin ich gespannt! – Bei dieser Gelegenheit weise ich gerne auf die exzellente Besprechung des „WOPEX” bei pencil talk hin.

STAEDTLER „triplus 776”

Zuwachs gab es auch bei den Druckbleistiften, wobei der einfache „triplus 776″ im unteren Preissegment angesiedelt ist. Über einen seitlichen Drücker verfügt der „graphite 762″, und richtig bunt sind die fünf neuen Varianten des „Mars micro 775″, mit deren Trend-Far­ben und weißen Griffstücken man sich an das Design der populären Unterhaltungselektro­nik aus Cupertino, Kalifornien, anlehnt.

STAEDTLER „graphite 762”   STAEDTLER „Mars micro 775”

STAEDTLER

In neuem Erscheinungsbild zeigten sich die ehemals unter der inzwischen verkauften Marke „Eberhard Faber” geführten Produkte. Den „Tricki Dicki” – ich gebe gerne zu, ein großer Fan dieses Bleistifts zu sein – wird es zukünftig in zwei Ausführungen geben (beim Modell für den internationalen Markt verzichtet man auf den alten Namen).

STAEDTLER Jubiläums-Dosen

Zum 175-jährigen Bestehen des Unternehmens werden dekorative Bleistift-Dosen und passende Radierer angeboten, deren Äußeres die Dampflokomotive „Adler” ziert; diese fuhr im Gründungsjahr von Nürnberg, dem Sitz der Firma, nach Fürth und gilt als erste Eisenbahn Deutschlands. – Schachteln aus Metall hätten mir zwar etwas besser gefallen, aber mich fragt ja keiner ;-) Am Rande: Auch der „Lumograph” (ehemals 2886, heute 100) hat dieses Jahr ein Jubiläum, denn er kam am 1. August 1930, also vor 80 Jahren auf den Markt.

STAEDTLER Digitalstift

Ein sehr bemerkenswertes Produkt, das den Bogen vom Papier zum Computer spannt, ist der neue „Digitalstift”. Er besteht aus einem Stift mit Kugelschreibermine und einem etwa feuerzeuggroßen Empfänger mit Display, der mittels eines Clips an der Schreibunterlage befestigt wird. Dieser Empfänger erfasst die Bewegungen des Stifts und sendet sie per USB-Anschluss an den PC; zudem ist es möglich, bis zu 100 Seiten zwischenzuspeichern. Die so erstellte digitale Notiz liegt dann als Grafikdatei im PC vor, kann aber auch über die mitgelieferte OCR-Software in bearbeitbaren Text umgewandelt werden. Darüber hinaus erlaubt die Software des Digitalstifts seinen Gebrauch als Maus, wozu eine Dummy-, d. h. nicht-schreibende Mine zur Verfügung steht. Eine Erkennung des Drucks, wie es z. B. bei Grafiktabletts üblich ist, bot das gezeigte Modell jedoch (noch?) nicht. – Der hochwertig wirkende Digitalstift nutzt die üblichen Kurzminen und soll ab dem zweiten Quartal für 60 bis 100 Euro erhältlich sein.

Paperworld 2010 (1)

Donnerstag, 4. Februar 2010

Am Dienstag schloss die diesjährige „Paperworld” in Frankfurt/Main ihre Pforten; hier ein paar kurze und selbstverständlich sehr subjektive Notizen zu einigen der Eindrücke, die ich bei meinem Besuch sammeln konnte. – Die Kürze meines zweiteiligen Berichts bitte ich zu entschuldigen; mir fehlt zur Zeit die Muße für detalliertere Ausführungen.

Diesmal nicht vertreten waren Pentel, Mitsubishi/uniball und Schwan-STABILO – drei Unternehmen, deren aktuelle Palette ich mir gerne angeschaut hätte (bei letzterem wären sicher die 1,4-mm-Varianten des EASYergo zu sehen gewesen).

Holzgefasste Farbstifte von LAMY

Eine Überraschung gab es bei LAMY, denn der für hochwertiges Schreibgerät bekannte Hersteller hat ab Mitte April auch holzgefasste Farb- und Bleistifte im Sortiment. Die für Kinder ab 3 Jahren gedachte Serie „3plus” hat einen quadratischen Querschnitt, eine 10 mm dicke Mine und wird in sechs Farben erhältlich sein, während es die dreiflächigen Stifte der Serie „4plus” in zwölf Farben und 6,25 mm starker Mine geben soll; die Serie „plus” umfasst 24 Farben sowie – ebenso wie „4plus” – einen Bleistift. Der matte Lack der in meinen Augen geschmackvoll gestalteten Stifte fühlt sich angenehm an, und bei einem schnellen Test vor Ort machten sowohl die Minen als auch die Verarbeitung einen sehr guten Eindruck.

Bei Carl fiel mir Kurbelspitzmaschine CP-100 auf; sie ist baugleich zur DE-100, wird aber in sechs verschiedenen Farben angeboten. Interessant ist, dass Carl die Produkte auch direkt verkauft und weltweit verschickt.

Bleistiftzubehör von Standardgraph

Jetzt noch mehr Bleistiftzubehör bietet Standardgraph an, darunter farbenfrohe, weiche Griffe und zwei Ausführungen eines Verlängerers. – Weitere Utensilien zeigte der Anbieter KUM, der mit dem „PenCut”, einer Schere im Stift-Format, ein weiteres Produkt von Raymay vertreibt (im letzten Jahr wurde der Zirkel „PenPass” präsentiert). Hinzu kamen außerdem „Scribble”, eine Kappe mit integriertem und verschließbarem Spitzer, und der ergonomisch geformte „Sattler Grip”.

Karte mit abtrennbarem Bleistift

Seine pfiffige Idee, eine 85 × 80 mm² große Karte mit abtrennbarem Bleistift, präsentierte der Erfinder Karl-Heinz Bosch. Im unteren Teil seiner „snap-note” befindet sich eine knapp 1,5 mm lange und 0,9 mm dicke Mine, die sich durch den gefalteten Karton recht gut halten und für eine kurze Notiz nutzen lässt.

Faber-Castell stellte radierbare und in zwei Durchmessern erhältliche Farbkreiden im „Grip”-Design vor, bot aber bedauerlicherweise keine Testmöglichkeit. Eberhard Faber, seit 1. Januar Teil von Faber-Castell, kündigte die „WINNER”-Reihe an, zu denen neben Farbstiften auch der dicke „Tri-Winner” gehört; dieser ist einer der Nachfolger des „Tricki Dicki”.

Eberhard Faber „WINNER”

Im zweiten Teil gibt es Neuigkeiten von STAEDTLER und LYRA.

Gleisreiter

Donnerstag, 14. Mai 2009

Detail eines Schienenfahrrads im Feldbahn-Museum Frankfurt/Main

Detail eines Schienenfahrrads im Feldbahn-Museum Frankfurt/Main

Indien – Frankfurt

Sonntag, 3. Mai 2009

Zu sehen im Feldbahn-Museum Frankfurt/Main: Eine alte Feldbahn-Lok aus Indien, die ihrer Restaurierung harrt (HDR-Aufnahmen; zum Vergrößern anklicken).

Indien – Frankfurt

Indien – Frankfurt

Indien – Frankfurt

Indien – Frankfurt

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