Archiv des Stichworts „HDR”

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Indien – Frankfurt

Sonntag, den 3. Mai 2009

Zu sehen im Feldbahn-Museum Frankfurt/Main: Eine alte Feldbahn-Lok aus Indien, die ihrer Restaurierung harrt (HDR-Aufnahmen; zum Vergrößern anklicken).

Indien – Frankfurt

Indien – Frankfurt

Indien – Frankfurt

Indien – Frankfurt

Erbauungsmaterial

Freitag, den 1. Mai 2009

Sorgfältig gestapelte Reste einer Hofpflasterung in Rüsselsheim-Bauschheim

Endsorgung

Sonntag, den 15. Februar 2009

Endsorgung

Sonntagsausflug

Montag, den 3. November 2008

Was macht man nicht alles, wenn man von Bleistften besessen begeistert ist! Man fährt zum Beispiel in den tiefsten Odenwald, um sich ein Holzwerk anzuschauen – und das an einem Sonntag, an dem auch dort die Arbeit ruht. Doch das Sägewerk Monnheimer in Grasellenbach ist ein ganz besonderes, das anzuschauen sich auch dann lohnt, wenn die Maschinen stillstehen.

Sonntagsausflug

Ein prächtiger Herbsttag, leicht diesig, aber mit ausreichend Sonne und wundervollen Farben

Sonntagsausflug

Der überdimensionale Bleistift im klassischen Noris-Design an der Einfahrt zeigt, wo’s langgeht

Sonntagsausflug

Sonntagsausflug

Sonntagsausflug

Sonntagsausflug

Die Weymouths-Kiefer, beliebt als Baumaterial und für Gestecke, aber auch für Bleistifte

Sonntagsausflug

Sonntagsausflug

Silos für die Pellets-Produktion

Sonntagsausflug

Wiedersehen? Und ob!

Wer sich ebenfalls auf den Weg dorthin machen will, bekommt hier eine kmz-Datei für Google Earth.

Druck und Kunst

Montag, den 28. Juli 2008

Einer der Höhepunkte unseres kürzlichen Aufenthalts in Leipzig (siehe u. a. hier, da und dort) war der Besuch des Museums für Druckkunst in der Nonnenstraße im Stadtteil Plagwitz, direkt gegenüber den ehemaligen Buntgarnwerken.

Das 1995 gegründete und 2000 in eine Stiftung überführte Museum präsentiert Druckmaschinen und Handpressen, Holzbuchstaben und Bleilettern für den Handsatz, Schriftmatrizen, Gieß- und Setzmaschinen sowie Stahlstempel, Schriftschablonen und zahlreiche Maschinen für die Buchbinderei, wobei ein Großteil der Exponate nur noch dort existiert.

Bei dem hervorragend ausgestatteten Druckkunst-Museum handelt es sich weniger um ein typisches Museum, sondern vielmehr um eine Druckwerkstatt zum Anfassen und Erleben, und so können Interessierte die Maschinen und die Arbeit an ihnen in Kursen praktisch kennen lernen (wir hatten das Glück, die Zeilensetz- und -gießmaschine „Rossia 7 H” im Betrieb durch einen sehr fachkundigen und freundlichen Mitarbeiter bewundern zu können und eine Schriftzeile gegossen zu bekommen). Künstler haben die Möglichkeit, das Museum für eigene Arbeiten zu nutzen, und auch zur Ausbildung und Berufsförderung kommt die Vielzahl der kostbaren Stücke zum Einsatz.

Die folgenden HDR-Bilder werden beim Anklicken vergrößert angezeigt (mehr dazu unter „Schon gewusst?”).

Museum für Druckkunst Leipzig

Links: Komplettgießmaschine, H. Berthold AG, Berlin, 1. Hälfte des 20. Jh.;
rechts: Komplettgießmaschine, Leningrader Werk für Polygraphische Maschinen, St. Petersburg, Russland, 1967

Museum für Druckkunst Leipzig

Satzregal

Museum für Druckkunst Leipzig

Druck- und Setzmaschinensaal

Museum für Druckkunst Leipzig

Rechts: Stoppzylinder-Druckmaschine, Vereinigte Maschinenfabrik Augsburg und Maschinengesellschaft Nürnberg AG, Werk Augsburg, 1906

Museum für Druckkunst Leipzig

Weniger ein Museum als vielmehr eine Druckwerkstatt

Museum für Druckkunst Leipzig

Zeilensetz- und -gießmaschine „Rossia 7 H”, Leningrader Werk für Polygraphische Maschinen,
St. Petersburg, Russland, 1967

Museum für Druckkunst Leipzig

„Linotype”-Großkegel-Setzmaschine, Modell 20 „Universa”, Berliner Maschinenbau AG, Berlin, 1969

Museum für Druckkunst Leipzig

Links: Zeilensetz- und -gießmaschine „Intertype Modell C”, Intertype Corp., Brooklyn,
New York, USA, um 1927

Museum für Druckkunst Leipzig

Lochband-Perforator „Lino-Quick-Perforator”, Linotype GmbH, Berlin und Frankfurt/Main, 1966

Zusätzlich zur ständigen gibt es wechselnde Ausstellungen sowie Vorträge und Symposien, und ein kleiner Laden bietet Bücher, Plakate, Postkarten, Bleilettern und einiges mehr an (darunter auch zahlreiche Titel des Verlages Hermann Schmidt in Mainz, den ich sehr schätze).

Mein besonderer Dank gilt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die mit großem Einsatz und hoher Fachkompetenz ein außergewöhnliches und sehr hinteressantes Museum geschaffen haben. Ich freue mich darauf, bei meinem nächsten Aufenthalt in Leipzig diese einzigartige Sammlung erneut bewundern zu können!

Museum für Druckkunst
Nonnenstraße 38
04229 Leipzig
Tel. 0341-23162-0
Website
Öffnungszeiten:
Mo. bis Fr. 10–17 Uhr
So. 11–17 Uhr

Wer vorerst nicht nach Leipzig kommt, aber Interesse an dieser Thematik und zudem Darmstadt in erreichbarer Nähe hat, dem empfehle ich einen Besuch der ebenfalls sehr sehenswerten Außenstelle Schriftguss, Satz & Druckverfahren des Hessischen Landesmuseums Darmstadt.

Fenster zum Hof

Mittwoch, den 23. Juli 2008

Fenster zum Hof (Museum für Druckkunst, Leipzig)

Blick in den Innenhof des Museums für Druckkunst in Leipzig (HDR-Aufnahme; zum Vergrößern anklicken)

Bunte Überraschung aus der Rhön

Dienstag, den 22. Juli 2008

Mit einer interessanten und farbenfrohen Überraschung von der Wasserkuppe in der Rhön wartete heute früh mein vielseitiger und naturverbundener Kollege H. auf: Aus einem der kleinen Läden auf dem Gipfel hatte er mir zwei sehr kräftige Stifte aus unterschiedlichen, gänzlich naturbelassenen Hölzern mit dicken Minen in rot und grün mitgebracht.

Bunte Überraschung aus der Rhön

Die zwei rustikalen, etwa 15 cm langen Schreiber mit 2 und 2,5 cm Durchmesser bieten Auge und Hand, die beide an sehr gleichmäßig geformte Schreibgeräte gewöhnt sind, eine angenehme Abwechslung. Auch wenn die urigen Stifte nicht zum Gebrauch im Alltag, sondern wohl eher als Dekoration gedacht sind, so macht es doch Spaß, sie zu benutzen.

Bunte Überraschung aus der Rhön

Der leichte wachsähnliche Glanz der 9 mm dicken Minen täuscht, denn sie sind recht hart und haben eine etwas ungleichmäßige Abgabe; dies passt jedoch ebenso gut zum rauhen Gesamteindruck wie die unregelmäßigen, vom Messer geformten Spitzen. – Auf weitere Tests und damit auch das Anspitzen habe ich verzichtet, da ich die guten Stücke in ihrer schönen Form belassen wollte.

Bunte Überraschung aus der Rhön

Ich weiß leider nicht, wie die Farbminen in das Holz eingebracht und darin fixiert wurden, denn im Gegensatz zu ihren industriell gefertigten Pendants bestehen diese Stifte nicht aus zwei Hälften, sondern aus einem Stück. Hat man den sehr guten Formschluss eventuell mit Wärme erzielt?

Bunte Überraschung aus der Rhön

Bei der Bestimmung der verwendeten Hölzer bin ich unsicher: Das dickere könnte Weide sein und das dünnere junge Buche, aber vielleicht auch Haselnuss, wie ich heute noch hören konnte. Kann meine geschätzte Leserschaft vielleicht etwas dazu sagen?

Bunte Überraschung aus der Rhön

Und ganz nebenbei hat mein Wunsch, diese ungewöhnlichen Farbstifte im passenden Umfeld zu präsentieren, auch noch für einen angenehmen Feierabendspaziergang in einem in die Abendsonne getauchten Waldstück bei Bickenbach an der Bergstraße gesorgt.

Bunte Buden

Freitag, den 18. Juli 2008

Farbenfrohe Garagentore in Leipzig, Stadtteil Gohlis

Farbenfrohe Garagentore in Leipzig, Stadtteil Gohlis (zum Vergrößern anklicken)

Landgang

Mittwoch, den 16. Juli 2008

Schiffswrack in Zirndorf (Bayern)

Ein ungewöhnlicher Anblick bot sich uns kurz vor dem „Playmobil-Fun Park” in Zirndorf (Bayern): Am Rande eines Feldes lag ein Schiffswrack vor Anker.

Position des Schiffswracks

(Aufs Bild klicken, um eine kmz-Datei mit der Geoposition für Google Earth zu öffnen oder zu speichern)

Ich weiß nicht, welchem Zweck dieses Wrack dort dient oder noch dienen soll. Wird vielleicht ein Abenteuerspielplatz daraus? Wie auch immer – sowohl in der Morgen- als auch in der Abendsonne machte es einen interessanten Eindruck.

Schiffswrack in Zirndorf (Bayern)

Viertürer

Donnerstag, den 10. Juli 2008

Alte Umkleiden im Wacker-Bad in Leipzig, Stadtteil Gohlis