Archiv des Stichworts „Kinder”

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Paradies

Mittwoch, 14. Mai 2014

Paradies

Luis mit Shiro, Inka und Kisho

Paperworld 2013 (2)

Mittwoch, 6. Februar 2013

STAEDTLER hatte einen der größten Stände auf der Paperworld und eine Menge zu zeigen.

Paperworld 2013 (2)

Passend zu der Ende 1900 angemeldeten Marke „MARS” gibt es nun Mars, den jugend­lichen „Herrn der Farben”, der noch vor der Paperworld in einem Browserspiel seinen ers­ten Auftritt hatte.

Paperworld 2013 (2)

Auf der Messe begleitete Mars die Produkte für Kinder und Jugendliche, und auf einem großformatigen Bildschirm wurde seine Entstehungsgeschichte präsentiert (wer hier an „Star Wars” denkt, liegt richtig – man hörte auch die Titelmusik des Science-Fiction-Klassi­kers).

Paperworld 2013 (2)

An der Wand hinter der Theke (nicht im Bild) konnte man den 1908 als Markenzeichen re­gistrierten Mars-Kopf im Wandel der Zeit sehen1.

Paperworld 2013 (2)

Doch auch die Kleinsten kommen nicht zu kurz, denn für sie wurden „Mars & Marsy” ge­schaffen; sie gibt es u. a. in Malbüchern und als Anstecker.

Paperworld 2013 (2)

Zu den neuen Produkten gehört ein dicker, dreiflächiger Bleistift mit Stylus-Funktion für Schreibanfänger, zu dem eine Schreiblern-App für iOS angeboten wird.

Paperworld 2013 (2)

Ebenfalls neu sind der schlanke „Organizer Pen” und sein Druckbleistift-Pendant, die in vier verschiedenen Schaftfarben und für jeweils 20 Euro erhältlich sein werden; das Notizbuch dazu gibt es in A4, A5 und A62.

Paperworld 2013 (2)

Mit zwei neuen Produktlinien stößt STAEDTLER ins Luxus-Segment vor. Die Linie „Initium” umfasst Füllfederhalter, Kugelschreiber und Drehbleistifte (0,5 und 0,7 mm) mit Schäften aus Edelharz („Resina”), Holz („Lignum”) und Leder („Corium”). Bei den Modellen mit Holz kommt Pflaume und Ahorn zum Einsatz, und bei denen mit Leder bietet die für etwa 350 Euro erhältliche „Individuum”-Variante die Möglichkeit, sie mit einem Foto bedrucken zu lassen. Die dazu genutzte Technik und die Tinten, mit denen eine abriebfeste Bedru­ckung erzielt wird, sind Eigenentwicklungen.

Paperworld 2013 (2)

Noch edler wird es mit der „Kollektion J.S. Staedtler”: Der Füllfederhalter „Princeps” hat einen Schaft aus palladiumbeschichtetem Metall und dem Holz der europäischen Schwarz­nuss und kommt für 1000 Euro in den Handel. – Zur „Princeps”-Linie gehören zudem ein Drehbleistift sowie ein Kugelschreiber.

Paperworld 2013 (2)

Eine Hommage an den vor allem als Künstler bekannten Albrecht Dürer, der wie Johann Sebastian Staedtler aus Nürnberg stammt, stellt der Füllfederhalter „Albertus Durerus Noricus” mit bedrucktem Lederschaft für 2000 Euro dar. In Anlehnung an die Zahl der seit Dürers Geburt vergangenen Jahre wurden von diesem Schreibgerät nur 541 Exemplare gefertigt.

Paperworld 2013 (2)

Das mit Abstand teuerste der gezeigten Produkte war der Füllfederhalter „Bavaria”, dessen Clip mit 48 Diamanten bestückt ist. Bei einem Preis von 18.000 Euro wird die Auflage von nur 48 Stück3 sicher nicht so schnell ausverkauft sein. Teil der Kollektion J.S. Staedtler ist auch der „Pen of the Season” mit einer Feder aus 18-karätigem Weißgold, von dem jährlich vier Varianten angeboten werden sollen. – Accessoires aus Leder4 ergänzen die durch drei unterschiedlich große Rechtecke auf dem Clip gekennzeichneten Schreibgeräte der Linien „Initium” und „J.S. Staedtler”.

Paperworld 2013 (2)

Zuwachs gab es auch bei dem zur Paperworld 2009 eingeführten Bleistift WOPEX.

Paperworld 2013 (2)

Neben den Ausführungen in sechs Neon-Farben gibt es den extrudierten Bleistift auch in dem vom holzgefassten Noris bekannten Streifendesign. Der schwarz-grüne Noris eco wird in HB und wahlweise mit Radiertip verfügbar sein. – Bei der Variante mit Radierer ist mir aufgefallen, dass die Zwinge nur rund- und nicht zusätzlich punktgepresst wurde; auf mich wirkt dies eleganter.

Paperworld 2013 (2)

Der für mich größte Knüller unter den Exponaten war (und ist) jedoch der Farbstift Noris color in zwölf Farben, der wie der WOPEX durch Coextrusion hergestellt wird.

Paperworld 2013 (2)

Seine Markteinführung ist für das zweite Quartal geplant; der Preis ist noch offen.

Paperworld 2013 (2)

Doch damit nicht genug, denn als weitere Besonderheit wurde „The Pencil” vorgestellt, ein schwarz durchgefärbter WOPEX mit Stylus-Funktion und einem Aufsteck-Spitzer mit Radierer. Im Gegensatz zu den anderen WOPEX-Stiften ist er rund und hat sechs Rillen mit rechteckigem Querschnitt.

Paperworld 2013 (2)

Die auf der Messe gezeigten Exemplare des Aufsteckspitzers waren Handmuster aus la­ckiertem Kunststoff; das fertige Produkt hat eine Hülle aus Metall. „The Pencil” soll zum En­de des zweiten Quartals als Set mit drei Stiften für 38 Euro in die Geschäfte kommen.

Paperworld 2013 (2)

Angesichts der vielen Neuheiten kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, als hätte es im Marketing von STAEDTLER größere Veränderungen gegeben, und so würde ich mich nicht wundern, wenn es gerade im gehobenen Preissegment zukünftig noch mehr gäbe. Ich hoffe aber sehr, dass dies dann nicht auf Kosten der günstigen Produkte (z. B. des einfachen Bleistifts 123 60) geschieht. Doch wie auch immer – ich habe die Präsentation von STAEDTLER als sehr ansprechend erlebt und hoffe, bald das eine oder andere neue Produkt in den Händen halten und hier zeigen zu können.

  1. Die letzte Umgestaltung fand übrigens 2001 statt.
  2. Die Katalogbezeichnungen „Master”, „Medium”, „Pocket” sowie die angebotene Stiftschlaufe „Pen Loop” legen die Vermutung nahe, dass die Notizbücher von Leuchtturm1917 stammen (was wäre eine gute Wahl wäre).
  3. Im Zusammenhang mit 48 Exemplaren und ebenso vielen Diamanten gab es ein lustiges Miss­verständnis. Als ich die Zahl 48 hörte, fragte ich, warum es nur so wenig seien, worauf ein Mitarbeiter sagte, dass das doch eigentlich reiche. Doch während ich bei meiner Frage an die Stückzahl dachte, bezog er sich auf die Zahl der Diamanten …
  4. Natürlich habe ich gleich nach Zubehör aus Leder für holzgefasste Bleistifte gefragt, aber leider erfahren, dass man dieses den Premium-Linien vorbehalten will.

Birth of a Pencil

Dienstag, 22. Mai 2012

Ein nettes Poster für Kinder zur Bleistift-Herstellung von STAEDTLER UK: „Birth of a pencil”.

Super, Mario!

Dienstag, 3. April 2012

Super, Mario!

Für Kinder jeden Alters: „Super Mario”-Bleistifte aus Japan von uni/Mitsubishi Pencil.

Eine besondere Spezies

Freitag, 2. März 2012

Elefanten sind hier wohlgelitten, und so freue ich mich heute über den Auftritt des farben­frohen Kiddifant, dem Werbe- und Sympathieträger des gleichnamigen Kinder-Sortiments von STAEDTLER. Ta-taa!

Eine besondere Spezies

Wann der Kiddifant in die Welt trat, weiß ich nicht, doch es sieht so aus, als wäre er immer noch aktiv, denn auf dem Tag der offenen Tür bei STAEDTLER konnten Kinder jeden Al­ters diesen Stift-Aufstecker bekommen.

Eine besondere Spezies

Hier gibt's weitere graphitophile Dickhäuter:

Der Kiddifant grüßt den Besucher vom Mars!

STAEDTLER Noris Club maxi

Sonntag, 28. August 2011

Zwölf Seiten statt der üblichen sechs hat der Bleistift Noris Club maxi, den STAEDTLER im Werk Neumarkt nahe Nürnberg ausschließlich für den australischen Markt fertigt.

STAEDTLER Noris Club maxi

Der gut 8,5 mm dicke Stift mit 3 mm starker Mine hat einen mattgrauen Lack mit weißem Prägedruck in Frutiger und eine zweistellige Blindprägung; der sonst übliche Barcode fehlt (was mich freut, empfinde ich diesen doch oft als wenig attraktiv). Außer der schlichten Gestaltung gefallen mir das leicht geschärfelte Ende und die Grauschattierungen, die sich beim Drehen auf dem Schaft zeigen; zudem fasst sich der Stift angenehm an.

STAEDTLER Noris Club maxi

Die bruchstabile, gut radierbare Mine des in den Härtegraden 2B und 6B erhältlichen und hauptsächlich für Kinder gedachten Bleistifts hat eine saubere Abgabe und eine gute Schwärzung, und so werden sicher auch ältere Kinder Freude am Noris Club maxi haben. Ich benutze diesen schönen und ungewöhnlichen Stift zurzeit für Notizen und rasche Skiz­zen.

STAEDTLER Noris Club maxi

Links: Spitze ab Werk, rechts: gespitzt mit der Kurbelspitzmaschine Westcott iPoint Classact

Vielen Dank an STAEDTLER für die Muster!

DingsBums

Donnerstag, 23. Juni 2011

Kaum zu glauben: Da findet man nach 36 Jahren einen Stempel wieder, den man als Junge bekommen hat1. Doch es gibt noch mehr Bemerkenswertes.

DingsBums

Kreuzer „DingsBums” (1. Serie, 1975)

1975 begann die Kreuzer Produktion & Vertrieb GmbH2 mit der Herstellung von Stempeln3, bei denen sich die Farbe im Stempelkörper befand. Die erste Zielgruppe waren Kinder, zu denen auch ich damals gehörte, und noch im selben Jahr war ich stolzer Besitzer des ge­zeigten Geräts, das unter dem treffenden Namen „DingsBums” angeboten wurde. Die Mo­tive dienten der Verschönerung von allem, was nicht schnell genug in Sicherheit war, und so habe ich oft und gern Gebrauch von diesem Stempel gemacht (jedoch nicht immer zur uneingeschränkten Freude meiner Mitmenschen).

DingsBums

Im darauffolgenden Jahr brachte Kreuzer die zweite Serie dieses Utensils auf den Markt; hier eine Anzeige für den Verkaufskarton4:

DingsBums

Der Knüller ist, dass dieser Stempel auch nach über dreieinhalb Jahrzehnten noch funktio­niert – die Farbe ist nicht ausgetrocknet, der Gummi hat nur geringe Spuren und die Rück­stellfeder ist in Ordnung.

Nachtrag vom 29.6.11: Die Stempel hießen nur während der ersten Jahre „DingsBums”, danach „Bilderstempel”, was für den Export besser war (dieser Artikel ging auch nach Eng­land). Die Rückstellfeder diente der leichteren Handhabung, denn damit konnte der Stem­pel erst positioniert und dann der Abdruck gemacht werden. Bei der zweiten Mini-Version des Stempels hat man aus Kostengründen auf die Feder verzichtet. – Wie der US-amerika­nische Vorgänger hatte die erste Variante eine 2–3 mm dicke Stempelmasse, auf der das etwa 1 mm hohe Motiv saß. Diese Stempelmasse wurde mit Farbe getränkt und in das Ge­häuse eingeklebt (dieses Prinzip nutzen auch viele aktuelle Stempel). Für die zweite Vari­ante kam eine Mischung aus Kunststoff und Farbe zum Einsatz, die in Formen gegossen und polymerisiert wurde. Diese sog. Mikroverkapselung käme angesichts der heute für die Sicherheit von Spielzeug geltenden Voschriften (wie z. B. die EN 71) bei Kinderstempeln nicht mehr in Frage, wird aber noch bei Stempeln für Erwachsene und nachfüllbaren Stem­pelkissen genutzt. – Vielen Dank an Herrn Oborski für diese Details!

  1. Es ist beruhigend, dass die wichtigsten Dinge nicht verloren gehen.
  2. Bekannt durch den „Blift” und als OEM für Geha.
  3. 1983 erweiterte man das Sortiment um Adress- und Bürostempel.
  4. Mir gefällt der Slogan „Mehr Technik als Preis”.

Rüssel und Radierer (4)

Dienstag, 7. Juni 2011

Offenbar hat es sich herumgetrötet, dass ich den gemütlichen Dickhäutern gewogen bin, vor allem dann, wenn sie als Radierer auftreten: Es hat nicht lange gedauert, bis vier wei­tere Vertreter dieser speziellen Gattung vorstellig wurden – Vorhang auf!

Elefanten-Radierer-Bausatz von IWAKO

Billy (links oder rechts) und sein Zwillingsbruder (rechts oder links)

Die weite Reise aus dem fernen Japan nicht gescheut hat dieser liebenswürdige Gefährte, der als Mitglied der großen Familie IWAKO eine kaum zu überschauende Zahl naher und entfernter Verwandter hinter sich weiß. In Kinderhand fühlt er sich am wohlsten, und da er vor sei­nem ersten Einsatz eine einfache Montage erfordert, nimmt er mir den Spitz­namen „Billy” sicher nicht übel.

Der Elefant aus der „Sendung mit der Maus”

Es ist mir eine außerordentliche Freude, ein echtes Schwergewicht des Showgeschäfts in unserer illustren Runde begrüßen zu dürfen. Der immer in blau, mit typischem Getöse und schlicht als „der Elefant” auftretende Star erfreut sich besonders bei Kindern jeden Alters größter Beliebtheit und weiß stets durch pfiffige Ideen und überraschende Aktionen zu überzeugen.

Wichmann AKA 1200/20 für Blei und Kohle

Der dritte Gast kann heute leider nicht persönlich anwesend sein und verweist stattdessen auf sein (zugegebenermaßen nicht mehr ganz so aktuelles) Konterfei in der 20. Ausgabe des Hauptkataloges der Gebrüder Wichmann aus dem Jahr 1940. Ich bedaure sehr, dass er verhindert ist und hoffe trotz seines etwas grimmigen Blicks auf ein Gespräch zu einem spä­teren Zeitpunkt.

Kantiges Kaliber unbekannter Provenienz

Kastenförmig und kompakt kommt dieser Kollege daher, dessen große blaue Ohren ebenso flach anliegen wie sein schlanker Rüssel. Eine Persönlichkeit mit Ecken und Kanten – das gefällt mir!

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