Archiv des Stichworts „Koh-I-Noor”

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Koh-I-Noor Duo

Montag, 4. September 2017

Ein besonderes Exemplar des zweifarbigen holzgefassten Stifts ist der Duo von Koh-I-Noor aus Tschechien.

Koh-I-Noor Duo

Den als Zimmermansstift ausgeführten Duo gibt es in Graphit/Rot und Graphit/Blau; beide Varianten werden zusammen im Set angeboten1. Er ist 17,5 cm lang, hat einen Quer­schnitt von 8 × 12 mm2 mit abgerundeten Breitseiten und eine 2 × 5 mm dicke Mine. Au­ßer den hier zu sehenden gibt es keine weiteren Kennzeichnungen.

Koh-I-Noor Duo

Die Graphitmine macht 60% der Länge aus und hat eine etwa dem STAEDTLER Mars Lu­mograph 2B entsprechende Härte, schreibt aber rauher und nicht so sauber. Beide Farb­minen sind vergleichsweise fest und ein wenig kreidig. – Farbe, Maserung und Aroma des Holzes lassen mich auf Weymouth-Kiefer schließen.

Koh-I-Noor Duo

Die Verarbeitung des Duo ist mittelmäßig, denn im dünnen Lack gibt es einige Unregel­mäßigkeiten und zwischen den Holzhälften einen feinen Spalt. Der Prägedruck indes ist be­merkenswert gleichmäßig und konturenscharf.

Koh-I-Noor Duo

Der Koh-I-Noor Duo hat die Artikelnummer 1536; für das Set habe ich auf eBay 4,30 Euro bezahlt.

  1. Meines Wissens sind sie nicht einzeln erhältlich.
  2. Maße des konturumschließenden Rechtecks.

Paperworld 2013 (1)

Samstag, 2. Februar 2013

Auf der diesjährigen Paperworld gab es einiges zu sehen; hier der erste Teil meiner kurzen und nicht repräsentativen Notizen. – Vermisst habe ich in diesem Jahr Brevillier-Urban, Carta Pura, Conté à Paris, Cretacolor, Derwent, Eberhard Faber, Fiskars, Herlitz, Läufer-Gutenberg, LAMY, Mitsubishi/uni, OHTO, Pentel, Pelikan, Pilot, Sakura, Schwan-STABILO und Westcott.

Paperworld 2013 (1)

Faber-Castell war natürlich vertreten, und ich habe mich nach Bleistift-Neuheiten erkun­digt.

Paperworld 2013 (1)

Zu den vorgestellten Produkten gehören der wasservermalbare „Graphite Aquarelle”, den es in fünf Härtegraden von HB bis 8B gibt. Sein mattes, dunkelgraues Äußeres mit silber­farbenem Prägedruck gefällt mir gut, und ich denke, dass dieses Gewand auch einem regu­lären Bleistift gut stehen würde.

Paperworld 2013 (1)

Ebenfalls neu ist der dreiflächige „Sparkle”, der wie ein invertierter GRIP wirkt. Die jeweils sechs dreieckigen Facetten der 174 sechseckigen Vertiefungen reflektieren das Licht in unterschiedlichen Farben – reizvoll und sicher nicht ganz einfach in der Fertigung. Einen „Pen of the Year” gab es diesmal übrigens nicht. Der des letzten Jahres war der zehnte und letzte; im Herbst, so sagte man mir, käme etwas Neues.

Paperworld 2013 (1)

Die dem Nachbarn STAEDTLER zugewandte Seite des Stands widmete sich mit großen Bannern dem „Perfekten Bleistift”. Hier hat mich überrascht, dass man nicht den typischen „CASTELL”-Schriftzug, sondern eine andere Schriftart gewählt hat.

Ein Kuriosum ist für mich Koh-I-Noor. Meine E-Mails an das Unternehmen sind bis heute unbeantwortet, und als ich mich in den vergangenen Jahren auf der Paperworld als End­kunde zu erkennen gegeben und nach Bezugsquellen für einige Produkte gefragt habe, war man schlagartig „very busy” und ließ mich stehen; einen erneuten Besuch habe ich mir daher erspart. – Bei Atoma wurde mir die Posthumus GmbH als Vertrieb für Deutschland genannt, doch dort ist man noch im Aufbau. – Tombow wartete mit einem vergrößerten Angebot für den deutschen Markt auf und Kutsuwa zeigte u. a. eine pfiffige Druckblei­stift-Zirkel-Kombination (leider durfte ich kein Foto machen).

Paperworld 2013 (1)

Bei FILA gab es keine neuen Blei- oder Farbstifte, dafür aber die Überraschung, dass nun auch der indische Hersteller DOMS zur Gruppe gehört. – Gerne hätte ich mir bei Uchida das Sortiment mechanischer Bleistifte angeschaut, doch die wurden bedauerlicherweise nicht gezeigt.

Paperworld 2013 (1)

Am Stand von RUMOLD konnte ich zwar nichts für mich neues entdecken, doch das Ge­spräch mit einem kundigen Mitarbeiter und der Anblick der vielen schönen Maßstäbe aus Holz und Metall haben mich erfreut. – Die zweifarbigen Lineale im Bild sind aus Birnbaum (hell) und Kirsche (dunkel); sie haben bereits im letzten Jahr die Ausführungen mit Cellu­loid-Facette abgelöst.

Paperworld 2013 (1)

Der Bürogerätehersteller Carl präsentierte seine Spitzer-Flotte, und als ich den „CC-2000 Custom” sah, war ich hin und weg.

Paperworld 2013 (1)

Metallgehäuse, gummigepolsterte Griffbacken, Langkonus, fünffach verstellbare Spitze – eine tolle Maschine! Interessant ist vielleicht noch, dass es zwei Varianten des Angel-5 gibt, eine in China und eine in Japan gefertigte.

Paperworld 2013 (1)

Bei Handspitzern ist Möbius+Ruppert für mich erste Wahl, und so galt dem Stand des in Erlangen ansässigen Hersteller ein längerer Besuch.

Paperworld 2013 (1)

Viele der Spitzer wurden mit Spänen farblich passender Stifte dekoriert – attraktiv und gleichzeitig auch informativ, sieht man doch sofort, welch dünnen, sauberen und gleich­mäßigen Span die Spitzer von Möbius+Ruppert schneiden. Auch die Präsentation der Line­ale aus Buchenholz fand ich ansprechend.

Paperworld 2013 (1)

In der zweiten Hälfte meiner Notizen geht es um den Auftritt von STAEDTLER, der wohl die meisten Überraschungen bot.

Frühjahrsputz

Sonntag, 6. Mai 2012

Frühjahrsputz

Frühjahrsputz

Frühjahrsputz

Frühjahrsputz

Und was macht das Ding?

Frühjahrsputz

Das große Messer des Koh-I-Noor № 1000 legt die Mine frei und das kleine spitzt sie. Der Unterschied zum M+R 207 besteht darin, dass man das große Messer aufgrund des Lang­lochs verschieben und damit den Spitzer an die Minenstärke anpassen kann.

Paperworld 2012 (1)

Samstag, 4. Februar 2012

Vor wenigen Tagen ging die Paperworld 2012 in Frankfurt/Main zu Ende; hier der erste Teil meiner Notizen.

Wie schon im letzten Jahr fielen mir die zahlreichen Stände mit Taschen aller Art auf; zu­dem gab es etliche Lücken, die jedoch auch Vorteile hatten, denn in fast allen hatte man Sitz­gelegenheiten untergebracht und damit eine andere Lücke geschlossen. – Einige Her­steller, die ich gerne gesehen hätte, waren diesmal nicht dabei, darunter LAMY, Mitsubi­shi/uni, Pelikan, Pentel, STABILO und Tombow.

Paperworld 2012 (1)

Groß vertreten war Faber-Castell, an deren Stand mich das Manga-Set überrascht hat. Auch wenn ich nicht zur Zielgruppe gehöre, so hoffe ich doch, dass noch mehr Produkte dieser Art kommen und das Sortiment auffrischen.

Paperworld 2012 (1)

Schon seit Ende 2011 im Programm ist ein kleiner Taschen-Drehbleistift. Die Stücke ge­fallen mir, und so hätte ich gerne einen in die Hand genommen; dies war aber leider nicht möglich.

Paperworld 2012 (1)

Der diesjährige „Pen of the Year” hat einen Schaft aus deutscher Mooreiche mit Blattgold-Auflagen; der Preis liegt zwischen 2000 und 3000 Euro.

Paperworld 2012 (1)

Der „Perfekte Bleistift” war auch diesmal in verschiedenen Ausführungen zu sehen, nicht jedoch in der neuen aus Kunststoff, von der man erzählte. Weitere Bleistift-Neuheiten gab es nicht, was mich ein wenig verwundert hat: Keine Antwort auf den WOPEX von STAEDTLER, so dass der inzwischen über zehn Jahre alte GRIP 2001 die letzte Innovation bleibt, und keinen historisch anmutenden Bleistift, obwohl man da aus dem Vollen hätte schöpfen können. – Wie in den letzten Jahren hat mich enttäuscht, wie wenig informiert das Standpersonal war. Ich hatte mich allerdings gleich als Endkunde zur erkennen gege­ben; vielleicht ist man einem solchen gegenüber auf der Messe weniger auskunftsfreudig.

Paperworld 2012 (1)

Koh-I-Noor habe ich immer als sehr verschlossen erlebt, so dass ich es bei einem Foto des schmucken Stift-Flitzers belassen habe.

Kleinigkeiten gab es ebenfalls zu entdecken, so z. B. am Stand von M & M (Metzger & Mendle): Wer gerne Dreispitz-Reißzwecken nutzt und bedauert, dass Maped sie aus dem Programm genommen hat, wird hier fündig. – LYRA, Teil von FILA, zeigte zwar einiges, hatte aber keine Neuheiten bei den Blei- und Farbstiften.

Paperworld 2012 (1)

Die Präsentation der Produkte von Milan war gelungen und erinnerte an die Werke von Tony Cragg.

Paperworld 2012 (1)

Gut fand ich, dass manche Hersteller auch historische Produkte gezeigt haben, so z. B. das bayerische Unternehmen Boden, das seit 120 Jahren Reißzeuge fertigt (allerdings jetzt keine mehr im Inland).

Paperworld 2012 (1)

In der Halle mit den Notizbüchern war ich nur kurz, doch dort ist mir die Notizbücher der „Quotes Collection” mit „Papier aus Stein” des italienischen Anbieters Ogami angenehm aufgefallen.

Paperworld 2012 (1)

Prächtig war das Sortiment von Carta Pura, zu dem u. a. Spiral-Stifthalter gehören.

Paperworld 2012 (1)

In Kürze geht es mit einem zweiten Teil weiter.

Das Beste für jeden Zweck

Samstag, 11. Juni 2011

Nicht viele Worte machten L. & C. Hardtmuth in dieser nur 109 × 48 mm kleinen und gut 100 Jahre alten Anzeige.

Das Beste für jeden Zweck

Der grafische Aufwand indes war größer: Ein Bleistift durchdrang perspektivisch unmöglich die dreidimensionalen Buchstaben und erinnert heute an die Werke des niederländischen Künstlers M.C. Escher.

Das Beste für jeden Zweck

Der genaue Blick zeigt, dass hier alles von Hand gezeichnet wurde.

Das Beste für jeden Zweck

Für mich eine kleine Kostbarkeit!

Das Beste für jeden Zweck

Paperworld 2011 (2)

Montag, 7. Februar 2011

LYRA, seit knapp drei Jahren Teil von FILA, stellte das dritte Mitglied der GROOVE-Familie vor: Zum GROOVE und GROOVE slim kam nun der ebenfalls dreiflächige GROOVE Triple 1. Der 12 cm lange und 15 mm dicke Stift mit Kurznut hat eine 10 mm starke, wasservermal­bare Mine und kommt in 18 Farben; eine Graphit-Variante gibt es nicht. – Praktisch: Der neue Gesamtkatalog hat ein Griffregister.

Paperworld 2011

Auch beim Industriellen Markieren und Signieren hat sich etwas getan. Neu im Programm ist der permanente, schnelltrocknende Gel-Signalmarker der Pica-Reihe, erhältlich in sechs Farben. Darüber hinaus bietet LYRA für den Pica Dry jetzt wasserstrahlfeste Farbminen an.

Eine weitere Variation der von Schwan-STABILO als Geschmacksmuster angemeldeten und beim EASYgraph genutzten Vertiefungen zeigte Koh-I-Noor mit dem styleGRIP.

Paperworld 2011

Sehr interessant war auch der Besuch bei Möbius+Ruppert, dem traditionsreichen Her­steller von Spitzern, Zeichengeräten und Schneidemaschinen.

Paperworld 2011

Nahezu das komplette Sortiment, darunter Klassiker wie die „Granate”, fertigt M+R in Deutschland, wobei eigenentwickelte Maschinen und Verfahren für die Kunststoff- und Metallbearbeitung genutzt werden.

Paperworld 2011

Bei Eisen sprach mich besonders der überdimensionale Spitzer an.

Paperworld 2011

Neu sind die schwarzen Handspitzer aus Metall, die sich nicht nur mit schwarz lackierten oder durch­gefärbten Bleistiften und schwarzen Radierern attraktiv kombinieren lassen.

Paperworld 2011

Von Baiersdorf, dem Sitz von Eisen, nach Tokyo, der Heimat von OHHIRA.

Paperworld 2011

Wer hätte gedacht, dass dieser unscheinbare Stand einem der weltgrößten Zulieferer u. a. von Druckbleistiftmechaniken gehört?

Wie im vergangenen war ich auch in diesem Jahr bei DOMS, einem Bleistift-Hersteller aus Indien. Der Geschäftsführer Harshad Raveshia kommentiert sehr kundig bei pencil talk, und so war es mir eine Freude, seinen Stand zu besuchen und mit seinem Sohn einige Worte zu wechseln. – Gleich nebenan zeigte Nataraj eine bemerkenswerte Deko­ration:

Paperworld 2011

Der dritte und letzte Teil dreht sich um STAEDTLER.

Stiftkiste

Samstag, 2. Januar 2010

Direkt neben dem Stifthalter in Spitzerform kümmert sich auf meinem Schreibtisch eine schlichte, aber sehr praktische Kiste von Koh-I-Noor um die Aufbewahrung von Schreib- und anderen länglichen Geräten.

Stiftkiste von Koh-I-Noor

Das etwa 120 × 115 × 85 mm große Zubehör aus unbehandeltem Sperrholz verfügt über einen fest sitzenden, herausnehmbaren Einsatz, der das Innere in zwölf Fächer teilt; jedes davon fasst zwölf Bleistifte. – Außer der in den Fotos sichtbaren Beschriftung trägt der Container keine Kennzeichnung.

Stiftkiste von Koh-I-Noor

Wo es dieses Stück zu kaufen gibt, weiß ich leider nicht, denn ich habe es zufällig in einem Schreibwarenladen gefunden und zunächst für einen Teil der Einrichtung gehalten. Heute frage ich mich, warum ich nicht noch das zweite damals erhältliche Exemplar mitgenommen habe, denn später erfuhr ich, dass man diesen Artikel nicht nachbestellen könne. Wie auch immer: Es lohnt sich, Ausschau danach zu halten.

Rüssel und Radierer (1)

Dienstag, 20. Oktober 2009

Ob klein und schwarz oder grau und groß, als schlanker Schattenspender oder kultureller Stützpfeiler – den liebenswürdigen und in zahlreichen Varianten auftretenden Rüsseltieren fühle ich mich nicht nur als langjähriger Bürger Rüsselsheims aufs Engste verbunden, und so ist es mir ein sehr großes Vergnügen, hier und heute gleich drei weiteren gemütlichen, gedächtnisstarken und zudem gegen den Graphit antretenden Dickhäutern sowohl Auslauf als auch die verdiente Aufmerksamkeit verschaffen zu dürfen.

Radiergummi 300/40 von Koh-I-Noor

Aus dem Gehege des traditionsreichen und in Tschechien ansässigen Herstellers Koh-I-Noor stammt der erste aus dem Trio. Schlicht mit „300/40″ benannt macht er dem Graphit den Garaus, und was dem mit 8 × 23 × 37 mm recht kleinen Kerl an körperlicher Größe fehlt, gleicht er durch den Einsatz des ihm beigegebenen Schleifmittels mehr als aus.

Reklamemarke von Ferd. Marx & Co.

Groß und weich war der Radiergummi „Elefant”, für den sein Erzeuger Ferd. Marx & Co. in Hannover vor etwa 90 Jahren mit dieser attraktiven Reklamemarke warb. Eine imposante Gestalt, mit der ich mich selbst als harter Bleistift nur äußerst ungern angelegt hätte!

Beweglicher Elefanten-Radierer von Brunnen

Dieser elastische, 35 mm große Akrobat schwingt im Rahmen der Aktion „Fans of Earth” des Anbieters Brunnen seine Hufe und nimmt mit seiner hohen Gelenkigkeit zweifellos eine Sonderstellung unter den gerüsselten Radierern ein. Woher jedoch sein überraschter Blick herrührt, wollte er mir bisher nicht verraten.

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