Archiv des Stichworts „Kokuyo”

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Mittwoch, 11. Januar 2012

Ein ungewöhnlicher Vertreter seiner Gattung ist der Notizblock „TidbiT Free Cut Memo” von Kokuyo aus Japan.

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Die 80 Blatt des in den Formaten A7, B7 und A6 erhältlichen Blocks haben keine Lineatur, sondern sind mikroperforiert und lassen sich fein zerteilen.

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Eine Tasche im Deckkarton, den man dank der Falze komplett umschlagen kann, bietet Platz für die Schnipsel.

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Dieses Produkt mag wie eine Lösung auf der Suche nach einem Problem aussehen, aber mir gefallen die Idee und die Umsetzung.

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Das „TidbiT Free Cut Memo” gibt es liniert und kariert – falls man das noch so nennen kann – und kostet zwischen 300 und 380 Yen (etwa 3,– bis 3,90 Euro).

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Ich bin immer wieder überrascht, auf welche Ideen man in Japan kommt!

Ecken und Kanten

Sonntag, 8. Januar 2012

Ein rundgerubbelter Radierer arbeitet ungenau, und diesem Übelstand setzt der japa­nische Hersteller Kokuyo seinen Kadokeshi entgegen.

Ecken und Kanten

Der in drei Größen und drei Farben erhältliche Radierer hat 28 Ecken und ebenso viele Kan­ten und damit das Zeug für ein Präzisionswerkzeug.

Ecken und Kanten

Hier mit einem Tombow KM-KMSC.

Der Kadokeshi radiert sehr gut und erfreulich krümelarm, so dass ich ihn empfehlen kann. Die kleinste Variante – hier gezeigt – misst 14 × 14 × 35 mm und kostet im Doppelpack 150 Yen (gut 1,50 Euro). – Der pfiffige, von Hideo Kanbara gestaltete Radierer hat es auch in das Museum of Modern Art geschafft.

Ecken und Kanten

Weitere Radierer mit ähnlicher Zielsetzung sind der Mirikeshi aus gleichem Hause und der METAPHYS 44050 viss.

Kokuyo Mirikeshi

Montag, 5. Juli 2010

Der 72-jährige Designer Yuji Baba aus Japan hat sich des Problems, beim Radieren z. B. in einer Zeile manchmal auch anderes versehentlich zu entfernen, erfolgreich angenommen. Entstanden ist dabei der ungewöhnliche und nützliche Radierer „Mirikeshi”, der seit einem Vierteljahr beim japanischen Hersteller Kokuyo im Programm ist.

Kokuyo Mirikeshi

Hilfreich für das präzise Radieren sind schmale Kanten, von denen der „Mirikeshi” gleich fünf bietet. Sie sind etwa ein sowie drei bis sechs Millimeter breit, womit der Radierer wohl den meisten Aufgaben gewachsen sein dürfte.

Kokuyo Mirikeshi

Der 50 mm lange „Mirikeshi” hat einen Durchmesser von ca. 23 mm und einen Schuber aus transparentem Kunststoff, der ihn schützt und seine Handhabung erleichtert. Ebenso wie der Radierer und die Hülle ist auch die Verpackung – wie so oft bei Produkten aus Japan – aufwändig gestaltet, wobei mich die Ästhetik sehr anspricht.

Kokuyo Mirikeshi

Man sagte mir, dass „miri” (ミリ) für „Millimeter” und „keshi” (ケシ) für „radieren” stehe.

Kokuyo Mirikeshi

Der „Mirikeshi” radiert gründlich, sauber und sparsam. Wer mag, trennt (wie bei Kokuyo gezeigt) eine dünne Scheibe ab und erhält dadurch wieder neue Kanten. – Mit gut 1,60 Euro bietet der Radierer ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Kokuyo Mirikeshi

Vorne der Pentel GraphGear 500.

Der „Mirikeshi” ist ein ansprechendes Produkt und zudem ein weiteres Beispiel für die hohe Kreativität und die Liebe zum Detail, die ich in vielen japanischen Schreibwaren sehe und sehr schätze.

Kokuyo Mirikeshi


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