Archiv des Stichworts „Mitsubishi”

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Montag, 29. Mai 2017

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Möbius+Ruppert Pollux, Mitsubishi uni mit individuellem Prägedruck (Danke an Yumiko!), Bleistiftverlängerer Mitsubishi uni UPH-8000, Pilot S20 und Pilot Legno 89s.

Kurz notiert

Sonntag, 23. April 2017

In Form

Sonntag, 12. Juni 2016

In Form

Mitsubishi 7700 mit dem Pollux von Möbius+Ruppert

Kurz notiert

Mittwoch, 6. Januar 2016
  • Mitsubishi/uni Japan hat bereits Anfang Dezember 2015 angekündigt, die Produktion des 1971 eingeführten Farbstifts 7700 bis auf die Farbe Rot aufgrund mangelnder Nachfrage Ende 2015 einzustellen. Da dieser in zwölf Farben erhältliche Stift bei japa­nischen Architekten und Manga-Zeichnern sehr beliebt ist, kam es zu Protesten und Panikkäufen, woraufhin Mitsubishi eingelenkt und zugesagt hat, neben Rot weiterhin die Farben Hellblau, Gelbgrün und Orange zu produzieren.
    Mitsubishi 7700
    (Aus dem Online-Katalog 2016/2017; die Website führt den 7700 nicht mehr auf.) – Danke an Sean für den Hinweis!
  • Erinnert sich noch jemand an den Sprout-Bleistift, dessen Ende einen Samen enthielt und eingepflanzt werden konnte? „Das StartUp Sprout feiert ungeahnte Erfolge mit seinem Bleistift, aus dem eine Pflanze sprießt” – Danke an Andreas Weinberger für den Hinweis!

Kurz notiert

Montag, 4. Januar 2016
  • Wer an alten Schreibwaren und Büroutensilien Gefallen findet, wird auch an den Fotos von @nrpq Freude haben. – Danke an Sola für den Hinweis!
  • Eine bemerkenswerte Kombination aus Hand- und Kurbelspitzer ist der CARL CPS-80.
  • Den Druckbleistift Pentel orenz, inzwischen in 0,2 und 0,3 mm erhältlich, wird ab dem 26. Januar auch mit Metallgriff angeboten.
  • Von Mitsubishi/uni Japan gibt es ab dem 25. Januar anlässlich des 130-jährigen Firmen­jubiläums drei limitierte Bleistift-Jubiläumssets, und zwar eines mit dem uni und zwei mit dem Hi-uni; alle kommen mit einem Notizbuch.

Spitzenleistung

Montag, 8. Dezember 2014

Bei Espacenet1 bin ich auf das Patent WO2014157731 (A1) („Mechanical Pencil”) des japa­nischen Herstellers Kotobuki & Co., Ltd.2 aufmerksam geworden. In der Zusammenfassung heißt es:

The present invention provides a mechanical pencil that can rotate a lead by
an appropriate rotational angle in accordance with the pressure applied to said mechanical pencil.

Wenn ich das richtig verstehe, handelt es sich hier um eine Variante der Technik, die beim Kuru Toga3 von Mitsubishi zum Einsatz kommt. Die Mine in diesem Druckbleistift wird nach jedem Papierkontakt leicht gedreht, um eine gleichmäßige Abnutzung zu erzielen. Wäh­rend jedoch der Drehwinkel beim Kuru Toga konstant ist, so hängt er bei dieser Erfindung vom Schreibdruck ab, d. h. die Mine wird um so mehr gedreht, je stärker der Druck ist4. – Diese Technik ist nur bei solchen Schriftsytemen und Schreibstilen nützlich, bei denen der Stift oft angehoben und abgesetzt wird (also z. B. im Japanischen oder bei Druckbuchsta­ben); bei der hier üblichen Schreibschrift kann er sein Potential nicht voll ausspielen.

Spitzenleistung

Diese Zeichnung aus der Patentschrift ist mehr Dekoration als Information, denn bis auf die Zusammenfassung ist das Patentdokument auf Japanisch, so dass mir der genaue Blick auf die Funktionsweise leider verwehrt bleibt.

  1. Eine kleine Einführung zur Nutzung von Espacenet gibt es unter „Blick in die Zukunft”.
  2. Zu Kotobuki siehe „The Mysterious Kotobuki” bei Dave's Mechanical Pencils.
  3. Wenn ich richtig informiert bin, liegt dem Kuru Toga das Patent JP4240417 (B2) aus dem Jahr 2006 zugrunde. – Kotobuki hat sich bereits 2008 mit dem Patent JP2010120204 (A) eine Tech­nik zur Minendrehung gesichert, und Pentel war 2010 mit Ähnlichem befasst, wie das Patent JP2011173343 (A) belegt.
  4. Ganz spontan dachte ich, dass es vielleicht sinnvoll wäre, das Maß der Drehung einstellen zu können, da sich eine weiche Mine bei gleichem Schreibdruck stärker abschreibt als eine harte und so auch mehr gedreht werden muss.

Maßnahme

Samstag, 16. November 2013

Maßnahme

Maßnahme

Maßnahme

Maßnahme

Maßnahme

Mitsubishi Kouhitsu Shosha

Dienstag, 5. November 2013

Im Sortiment des japanischen Herstellers Mitsubishi gibt es einen ganz besonderen Bleistift.

Mitsubishi Kouhitsu Shosha

Die Kanji-Zeichen 硬筆書写用 auf dem Bleistift stehen für „kouhitsu” (硬筆), „shosha” (書写) und „yo” (用)1. „Kouhitsu” bedeutet wörtlich „fester Pinsel” und bezeichnet Bleistift, Kugelschreiber, Feder, Füllfederhalter o. ä. (das Gegenstück ist „mouhitsu”, 毛筆, der wei­che Pinsel). „Shosha” steht für Schönschreiben und Kalligraphie, und das nachgestellte „yo” bedeutet „zu diesem Zweck”. Kurz: Dieser Bleistift dient zum Erlernen einer schönen Handschrift und wird meist von Schulkindern beim Abschreiben einzelner Zeichen oder kur­zer Sätze genutzt, und so nenne ich ihn hier „Kouhitsu Shosha” (den in seiner Heimat für diesen Stift üblichen Namen kenne ich nicht).

Mitsubishi Kouhitsu Shosha

Den Kouhitsu Shosha gibt es nur in 4B und 6B, dafür aber sowohl drei- als auch sechs­flächig.

Mitsubishi Kouhitsu Shosha

Der Härtegrad findet sich nicht nur auf den Seiten, sondern auch auf dem Käppchen2 und als Farbring, der sehr zu der in meinen Augen geschmackvollen Gestaltung beiträgt. – We­niger schön ist der allgegenwärtige Strichcode, der jedoch entgegen dem sonst Üblichen zwei- statt einfarbig gedruckt wurde und so dem Lesegerät einen noch besseren Kontrast bietet.

Mitsubishi Kouhitsu Shosha

Die Mine des Kouhitsu Shosha ist beeindruckende 4 mm dick und hat nur beste Eigen­schaften: Sie ist außerordentlich bruchstabil, gleitet sehr leicht, hat eine äußerst saubere, sparsame Abgabe und schwärzt sehr gut. Bis jetzt ist mir noch kein anderer Bleistift dieses Härtegrads mit vergleichbaren Eigenschaften untergekommen!

Mitsubishi Kouhitsu Shosha

Darüber, wie man diese erreicht, kann ich nur spekulieren, doch vielleicht gibt der Aufdruck „Pressure-Proofed Hi-Density Lead” Aufschluss. Bei den deutschen Herstellern kamen frü­her Dreiwalzenstühle zum Einsatz, um die Minenmasse zu verdichten und Agglomerate auf­zubrechen; aus Kostengründen ging man später auf andere Verfahren über. Ich vermute daher, dass die Minenmasse dieses Bleistifts stärker verdichtet wird als bei anderen Blei­stiften und man so dieses hervorragende Ergebnis erzielt; vielleicht hat man auch noch eini­ges über die Imprägnierung gemacht.

Mitsubishi Kouhitsu Shosha

Ja, selbst das Spitzen mit dem pingeligen Faber-Castell Janus 4048 ist problemlos möglich3, und die Spitze hält sogar beim Kouhitsu Shosha 6B stärkerem Andruck stand. – Unnötig zu sagen, dass sich das Holz im Handspitzer sehr leicht schneiden lässt.

Mitsubishi Kouhitsu Shosha

Ein Foto kann den Abstrich dieses grandiosen Bleistifts leider nur unzureichend wiederge­ben, aber vielleicht einen Eindruck vermitteln. – Auch wenn mir bereits die 4B-Variante für das alltägliche Schreiben zu weich ist, so macht es doch Freude, beide Härtegrade hin und wieder für kurze Notizen oder kleine Skizzen zu nutzen.

Ich habe den Mitsubishi Kouhitsu Shosha bei Bundoki gekauft und pro Stück umgerechnet etwa 1 Euro bezahlt.

  1. Die der japanischen Sprache Kundigen mögen über kleine Ungenauigkeiten hinwegsehen, mich aber bitte auf grobe Fehler hinweisen.
  2. Ein kurzer Blick mit dem Messer zeigt, dass das Käppchen aus Kunststoff besteht und auf einem geschärfelten Ende sitzt.
  3. Es ist natürlich sinnvoller, einen Spitzer mit stumpferem Konus zu benutzen, damit man mehr von der Mine hat.
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