Archiv des Stichworts „Pilot”

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Post-Feder

Freitag, 22. September 2017

Post-Feder

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Nein, dieser Pilot Custom Heritage 912 hatte keinen Unfall, und die ungewöhnliche Form seiner Feder ist auch nicht das Ergebnis einer fragwürdigen Bastelei.

Die Krümmung der sog. PO-Feder hat einen besonderen Grund. Als im Japan der 1920er Jahre Postkarten aufkamen, waren diese zunächst aus weichem, faserigem Papier, das sich zwar gut für die Beschriftung mit dem Pinsel eignete, aber nicht für die mit dem Füller. Und weil der Versand der Postkarte deutlich günstiger war als der eines Briefs, erfreute sie sich großer Beliebheit. So entwarf der japanische Hersteller Pilot eine Feder für das Schrei­ben auf diesem billigem Papier. Sie ist sehr fest und hat eben diese Krümmung, durch die die Spitze fast senkrecht auf dem Papier steht; dies führt auf weichem und rauhem Papier zu einer noch schwärzeren Schrift, ohne dass diese dabei zerfasert. Diese Feder, die etwas feiner ist als die EF-Feder des Pilot Penmanship, gleitet sehr leicht und hat einen sehr gu­ten Tintenfluss, und es macht mir große Freude, mit ihr zu schreiben. – Außer im Custom Heritage 912, den ich haupt­sächlich zusammen mit dem Hobonichi Techo benutze, bietet Pilot diese PO-Feder noch im Custom 742 und im Custom 743 an.

Pilot S15

Freitag, 15. September 2017

Pilot S15

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Pfiffige Köpfe haben herausgefunden, wie man das Griffstück des Druckbleistifts Pilot S20 gegen das des Pilot S10 tauschen kann. Die Bezeichnung S15 für diesen neuen Stift liegt natürlich nahe! – Bei Gelegenheit mehr dazu.

Hopjesbruin

Sonntag, 3. September 2017

Hopjesbruin

Baron Hendrik Hop, geboren 1723, lebte um 1800 in Den Haag und mochte Kaffee sehr. Der Legende nach ließ er eines Abends seinen Kaffee mit Zucker und Sahne auf dem Ofen stehen und fand diese Mischung am nächsten Morgen als Karamel wieder. Angetan vom Geschmack dieses Zufalls­produkts und von seinem Arzt aufgefordert, keinen Kaffee mehr zu trinken, bat er seinen Nachbarn, einen Konditor, Bonbons dieser Art zu machen. So entstand die heute als „Haagsche Hopjes” bekannte Süßigkeit. An deren Braunton lehnt sich die Tinte „Hopjesbruin” des ebenfalls in Den Haag ansässigen Anbieters P.W. Akker­man an, und durch die Geschichte der Hopjes habe ich an dieser Tinte1 noch mehr Freu­de.

Danke an Wowter für die leckeren Haagsche Hopjes!

  1. Hier im Pilot Legno 89s.

Feine Feder

Sonntag, 13. August 2017

Als frischgebackener Füllhalter-Nutzer1 bin ich schnell ein Freund feiner Federn geworden. Nicht nur aus diesem Grund fiel mir diese Anzeige für den Pelikano von Pelikan in der Publi­kation „Schrift und Schreiben”, herausgegeben von den Pelikan-Werken in Hannover, auf2.

Feine Feder

Wie fein die EF des Pelikano war, weiß ich nicht, doch ich nehme an, dass sie breiter war als die EF des Pilot Penmanship. Letztere gefällt mir so gut, dass ich sie in den Pilot Prera eingesetzt habe3, denn diesen gibt es nur in F und M.

Feine Feder

Das Schreiben mit dieser Feder ist gewöhnungsbedürftig, da sie nicht nur sehr sensibel auf die Eigenheiten des Papiers reagiert (was einen zudem so manches entdecken lässt), son­dern zum vergleichsweise langsamen Schreiben mit möglichst wenig Druck zwingt. Doch das hat seinen Reiz! – Zurzeit benutze ich im Prera die Aurora Black.

  1. Nein, ich werde dem Bleistift nicht untreu.
  2. Eine Jahresangabe konnte ich nicht finden, aber ich tippe auf die frühen 1960er Jahre.
  3. Dies geht problemlos, weil die Federn und die Tintenleiter fast aller günstigen Füller von Pilot kompatibel und gesteckt sind.

Rot

Sonntag, 13. August 2017

Rot

Pilot 78G mit Rohrer & Klingner Morinda

Schwarz

Sonntag, 4. Juni 2017

Schwarz

Manchmal habe ich keine Lust zu (be)schreiben, sondern möchte nur etwas fotografieren. Heute: Notizbuch von Design.Y, Bleistift Pentel Black Polymer 999 und Füllhalter Pilot Le­gno 89s. – Natürlich geht das alles noch wesentlich besser; so stört z. B. die weiße Refle­xion am rhodinierten Ende der Kappe.

Neues Terrain

Donnerstag, 1. Juni 2017

Plötzlich war mir klar: Ich brauche unbedingt eine schöne braune Tinte für den Pilot Legno 89s1.

Neues Terrain

In den Geschäften meiner Umgebung konnte ich einige testen. Caran d'Ache Chromatics Organic Brown, Kaweco Karamel-Braun und Waterman Absolute Brown gehen für mich zu sehr ins Lila, und auch wenn die Pelikan 4001 Brillant-Braun gern als rotstichig bezeichnet wird, so hat mir diese Tinte doch am meisten zugesagt. Unter den (natürlich mit Vorsicht zu genießenden) Farbmustern im Internet fielen mir noch die Pilot Iroshizuku Tsukushi und die Diamine Dark Brown positiv auf. – Am liebsten wäre mir ja das Braun „Kisho”, aber das ist einzigartig und nur auf vier Pfoten anzutreffen.

Welche braunen Tinten bevorzugen meine Leser?

  1. Und für ein Notizbuch mit braunem Ledereinband sowie farblich passendem Schnitt, doch dazu bei Gelegenheit mehr.

Gruppenbild

Montag, 29. Mai 2017

Gruppenbild

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Möbius+Ruppert Pollux, Mitsubishi uni mit individuellem Prägedruck (Danke an Yumiko!), Bleistiftverlängerer Mitsubishi uni UPH-8000, Pilot S20 und Pilot Legno 89s.

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