Archiv des Stichworts „Spitzer”

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Spitzer 1035

Donnerstag, 8. September 2011

Heute ein rascher Blick auf die etwa 72 × 149 mm große und mit einer ausführlichen Ge­brauchsanweisung bedruckten Papiertüte des Minenschärfers „Spitzer 1035″ der W. Hebel KG.

Spitzer 1035

Das Beispiel „1a univers” finde ich klasse.

Der ähnlich einem Klappmesser ausgeführte Spitzer war mit einigen Bögen Sandpapier zum Schärfen sowie mit einer weich ausgeschlagenen Nut zum Reinigen der Mine ausgestattet. Da der Minenstaub weder aufgefangen noch vom Gehäuse des Geräts zurückgehalten wurde, konnte man sicher sein, dass er sich selbst bei sorgfältigster Handhabung auch dort niederließ, wo man ihn überhaupt nicht haben wollte. Ich habe den Spitzer trotzdem ge­mocht, nicht zuletzt wegen dieser sorgfältigen Beschreibung.

Spitzer 1035

Irgendwo muss ich den „Spitzer 1035″ noch haben; wenn er auftaucht, reiche ich ein Foto nach.

To my English readers: Have you heard of the term „drawing presser pencil” before?

0900-SPITZER

Montag, 29. August 2011

0900-SPITZER

0900-SPITZER

Das schnell und sparsam arbeitende Bürogerät

Samstag, 13. August 2011

Aus einer Postwurfsendung („An alle Fabriken”) des Bürobedarfshauses Georg Müller, Ha­gen/Westfalen, etwa 1949:

Das schnell und sparsam arbeitende Bürogerät

Besonders gut gefallen mir die Beschreibung des schnell und sparsam arbeitenden Büro­geräts und die tz-Ligatur.

Das schnell und sparsam arbeitende Bürogerät

Mehr fällt mir dazu heute nicht ein.

Spitzer spitzen (5)

Freitag, 20. Mai 2011

Die früheste mir bekannte Erwähnung eines Spitzers, der spitzer spitzt als andere Spitzer1, findet sich im bereits genannten Katalog von Möbius+Ruppert aus dem Jahre 1938.

Spitzer spitzen (5)

Der „Artena Nr. 92″, gefertigt aus der mir noch unbekannten Pressmasse „Moritul”2, ähnelt mit seiner sog. Bettstattform dem Long Point 400 von KUM, der einen vergleichbaren Spitzwinkel produziert, aber auch dem M+R 202.

Spitzer spitzen (5)

Die vergleichende Illustration lässt das Herz aller Langkonus-Liebhaber höher schlagen (und über die etwas verunglückte Perspektive hinwegsehen).

Spitzer spitzen (5)

Auch wenn ich den Langkonus-Spitzer nicht mehr so oft und dafür die Kurbelspitzmaschine Carl Decade DE-100 um so öfter benutze: Den „Artena Nr. 92″ nähme ich sofort.

Nachtrag vom 27.5.11: Was verbirgt sich hinter „Moritul”?

„Moritul” ist ein Phantasie-Materialname von M+R. Das bis 1992 genutzte Logo dieses Her­stellers hatte zwischen M und R zwei Geodreiecke und ein Spitzloch, wobei letzteres oft für ein „O” gehalten wurde und das Logo dann als „MOR” erschien.

Altes Logo von Möbius+Ruppert

(Die Anzeige, aus der dieser Ausschnitt stammt, ist hier zu sehen.)

Eine bis in die 1950er Jahre übliche Bezeichnung für das heutige Polystyrol war „Trolitul”. Dieser Markenname der Dynamit Nobel AG lieferte die Zeichen „ITUL”, und so entstand der Name „Moritul” für das Material der damaligen Kunststoff-Spitzer von Möbius+Ruppert.

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  1. Siehe „Spitzer spitzen”.
  2. Nein, Herr Google, „morituri” meinte ich nicht.

Artena Nr. 64

Sonntag, 15. Mai 2011

Artena Nr. 64

Einen bemerkenswerten Bleistiftspitzer zeigte der Katalog von Möbius+Ruppert um 1938.

Artena Nr. 64

Der aus zwei zueinander verdrehbaren Teilen bestehende Spitzer „Artena Nr. 64″ bot drei Möglichkeiten, den Bleistift in Form zu bringen.

Artena Nr. 64

Neben der üblichen konnte der Artena die damals im technische Zeichnen gebräuchliche Spitze produzieren, ähnlich dem heute noch erhältlichen Spezialspitzer M+R 207.

Artena Nr. 64

Die dreisprachige Präsentation des Spitzers empfinde ich als gelungen, wozu auch die gut zehn Jahre vorher geschaffene und für die Überschriften genutzte Futura von Paul Ren­ner beiträgt (man beachte die tz-Ligatur). – Den Schriftzug auf dem Display hat man wohl der Futura Black nachempfunden.

Artena Nr. 64

Vielen Dank an Möbius+Ruppert für die Leihgabe dieses historischen Katalogs und die Ge­nehmigung zur Veröffentlichung!

Scharfes Gerät

Samstag, 2. April 2011

Ein Taschenmesser mit integriertem Bleistiftspitzer: Das SOG Contractor 2×4.

Paperworld 2011 (2)

Montag, 7. Februar 2011

LYRA, seit knapp drei Jahren Teil von FILA, stellte das dritte Mitglied der GROOVE-Familie vor: Zum GROOVE und GROOVE slim kam nun der ebenfalls dreiflächige GROOVE Triple 1. Der 12 cm lange und 15 mm dicke Stift mit Kurznut hat eine 10 mm starke, wasservermal­bare Mine und kommt in 18 Farben; eine Graphit-Variante gibt es nicht. – Praktisch: Der neue Gesamtkatalog hat ein Griffregister.

Paperworld 2011

Auch beim Industriellen Markieren und Signieren hat sich etwas getan. Neu im Programm ist der permanente, schnelltrocknende Gel-Signalmarker der Pica-Reihe, erhältlich in sechs Farben. Darüber hinaus bietet LYRA für den Pica Dry jetzt wasserstrahlfeste Farbminen an.

Eine weitere Variation der von Schwan-STABILO als Geschmacksmuster angemeldeten und beim EASYgraph genutzten Vertiefungen zeigte Koh-I-Noor mit dem styleGRIP.

Paperworld 2011

Sehr interessant war auch der Besuch bei Möbius+Ruppert, dem traditionsreichen Her­steller von Spitzern, Zeichengeräten und Schneidemaschinen.

Paperworld 2011

Nahezu das komplette Sortiment, darunter Klassiker wie die „Granate”, fertigt M+R in Deutschland, wobei eigenentwickelte Maschinen und Verfahren für die Kunststoff- und Metallbearbeitung genutzt werden.

Paperworld 2011

Bei Eisen sprach mich besonders der überdimensionale Spitzer an.

Paperworld 2011

Neu sind die schwarzen Handspitzer aus Metall, die sich nicht nur mit schwarz lackierten oder durch­gefärbten Bleistiften und schwarzen Radierern attraktiv kombinieren lassen.

Paperworld 2011

Von Baiersdorf, dem Sitz von Eisen, nach Tokyo, der Heimat von OHHIRA.

Paperworld 2011

Wer hätte gedacht, dass dieser unscheinbare Stand einem der weltgrößten Zulieferer u. a. von Druckbleistiftmechaniken gehört?

Wie im vergangenen war ich auch in diesem Jahr bei DOMS, einem Bleistift-Hersteller aus Indien. Der Geschäftsführer Harshad Raveshia kommentiert sehr kundig bei pencil talk, und so war es mir eine Freude, seinen Stand zu besuchen und mit seinem Sohn einige Worte zu wechseln. – Gleich nebenan zeigte Nataraj eine bemerkenswerte Deko­ration:

Paperworld 2011

Der dritte und letzte Teil dreht sich um STAEDTLER.

Spitzentreffen

Donnerstag, 3. Februar 2011

Zur Überbrückung der Zeit bis zu meinen Notizen zur Paperworld 2011 ein Foto des Dop­pelspitzers 602 von Möbius+Ruppert, der einen STAEDTLER Mars Lumograph 2B gekonnt in Form bringt.

Spitzentreffen


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