Archiv des Stichworts „Spitzer”

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Artena Nr. 64

Sonntag, 15. Mai 2011

Artena Nr. 64

Einen bemerkenswerten Bleistiftspitzer zeigte der Katalog von Möbius+Ruppert um 1938.

Artena Nr. 64

Der aus zwei zueinander verdrehbaren Teilen bestehende Spitzer „Artena Nr. 64″ bot drei Möglichkeiten, den Bleistift in Form zu bringen.

Artena Nr. 64

Neben der üblichen konnte der Artena die damals im technische Zeichnen gebräuchliche Spitze produzieren, ähnlich dem heute noch erhältlichen Spezialspitzer M+R 207.

Artena Nr. 64

Die dreisprachige Präsentation des Spitzers empfinde ich als gelungen, wozu auch die gut zehn Jahre vorher geschaffene und für die Überschriften genutzte Futura von Paul Ren­ner beiträgt (man beachte die tz-Ligatur). – Den Schriftzug auf dem Display hat man wohl der Futura Black nachempfunden.

Artena Nr. 64

Vielen Dank an Möbius+Ruppert für die Leihgabe dieses historischen Katalogs und die Ge­nehmigung zur Veröffentlichung!

Scharfes Gerät

Samstag, 2. April 2011

Ein Taschenmesser mit integriertem Bleistiftspitzer: Das SOG Contractor 2×4.

Paperworld 2011 (2)

Montag, 7. Februar 2011

LYRA, seit knapp drei Jahren Teil von FILA, stellte das dritte Mitglied der GROOVE-Familie vor: Zum GROOVE und GROOVE slim kam nun der ebenfalls dreiflächige GROOVE Triple 1. Der 12 cm lange und 15 mm dicke Stift mit Kurznut hat eine 10 mm starke, wasservermal­bare Mine und kommt in 18 Farben; eine Graphit-Variante gibt es nicht. – Praktisch: Der neue Gesamtkatalog hat ein Griffregister.

Paperworld 2011

Auch beim Industriellen Markieren und Signieren hat sich etwas getan. Neu im Programm ist der permanente, schnelltrocknende Gel-Signalmarker der Pica-Reihe, erhältlich in sechs Farben. Darüber hinaus bietet LYRA für den Pica Dry jetzt wasserstrahlfeste Farbminen an.

Eine weitere Variation der von Schwan-STABILO als Geschmacksmuster angemeldeten und beim EASYgraph genutzten Vertiefungen zeigte Koh-I-Noor mit dem styleGRIP.

Paperworld 2011

Sehr interessant war auch der Besuch bei Möbius+Ruppert, dem traditionsreichen Her­steller von Spitzern, Zeichengeräten und Schneidemaschinen.

Paperworld 2011

Nahezu das komplette Sortiment, darunter Klassiker wie die „Granate”, fertigt M+R in Deutschland, wobei eigenentwickelte Maschinen und Verfahren für die Kunststoff- und Metallbearbeitung genutzt werden.

Paperworld 2011

Bei Eisen sprach mich besonders der überdimensionale Spitzer an.

Paperworld 2011

Neu sind die schwarzen Handspitzer aus Metall, die sich nicht nur mit schwarz lackierten oder durch­gefärbten Bleistiften und schwarzen Radierern attraktiv kombinieren lassen.

Paperworld 2011

Von Baiersdorf, dem Sitz von Eisen, nach Tokyo, der Heimat von OHHIRA.

Paperworld 2011

Wer hätte gedacht, dass dieser unscheinbare Stand einem der weltgrößten Zulieferer u. a. von Druckbleistiftmechaniken gehört?

Wie im vergangenen war ich auch in diesem Jahr bei DOMS, einem Bleistift-Hersteller aus Indien. Der Geschäftsführer Harshad Raveshia kommentiert sehr kundig bei pencil talk, und so war es mir eine Freude, seinen Stand zu besuchen und mit seinem Sohn einige Worte zu wechseln. – Gleich nebenan zeigte Nataraj eine bemerkenswerte Deko­ration:

Paperworld 2011

Der dritte und letzte Teil dreht sich um STAEDTLER.

Spitzentreffen

Donnerstag, 3. Februar 2011

Zur Überbrückung der Zeit bis zu meinen Notizen zur Paperworld 2011 ein Foto des Dop­pelspitzers 602 von Möbius+Ruppert, der einen STAEDTLER Mars Lumograph 2B gekonnt in Form bringt.

Spitzentreffen

Spezifischer Spitzer

Donnerstag, 7. Oktober 2010

Heute bediene ich mich hemmungslos bei dem seit kurzem wieder aktiven Weblog „Pencil Revolution”. In einem Kommentar zur Besprechung des Automatic-Behälterspitzer von KUM wies der Leser Shane auf den kurzen Artikel „Pencil Sharpener Adapted for Draftsmen” in der Zeitschrift „Popular Mechanics” vom März 1924 hin.

Pencil Sharpener Adapted for Draftsmen

Mir gefallen die Idee, die Sprache und vor allem die Zeichnung in diesem Artikel viel zu gut, als dass ich darauf verzichten könnte, ihn hier zu zeigen. Danke an Shane für den Hinweis!

Feinschliff

Freitag, 21. Mai 2010

Anzeige für den Spitzer „Gem” von F.H. Cook & Co. (1901)

Fast fünf Pfund schwer und 20 Zentimeter hoch war der gusseiserne „Gem”, der mit einer Schleifscheibe Griffel und Bleistifte in Form brachte. Die Mechanik des 1886 patentierten Spitzers drehte dabei auch den Stift, dessen Abrieb die Scheibe zusetzte und sich auf dem Tisch verteilte. Trotz dieses Nachteils wurde der Apparat jedoch über dreißig Jahre lang verkauft. – Diese 70 × 26 mm große Anzeige stammt aus „Century Illustrated” vom März 1901.

Wau!

Freitag, 30. April 2010

Sofort an die Leine gelegt habe ich diese flotte Variante des Scottish Terrier, die mich bei einem Spaziergang auf Etsy ansprang.

Spitzer aus Bakelit

Ein knuffiger Gebrauchshund mit glattem, pflegeleichtem Fell und angenehmem Wesen – was will man mehr? Im übrigen begegnet man dieser Rasse heute ja nicht mehr allzu oft.

Spitzer aus Bakelit

Er hört zwar überhaupt nicht auf mich und ist auch noch nicht stubenrein, aber als großer Hundefreund sehe ich gerne darüber hinweg.

Zeitzeuge

Donnerstag, 26. November 2009

Hundertprozentig sicher bin ich mir nicht, doch es sieht so aus, als trage dieser Dosenpitzer von Dahle Spuren der deutschen Wiedervereinigung, die sich kürzlich zum 20. Mal jährte.

Dosenpitzer Dahle 53463

Der genaue Blick auf den Boden des transparenten Teils zeigt eine kleine Auffälligkeit bei der in die Spritzgussform eingebrachten Angabe des Herkunftslandes:

Dosenpitzer Dahle 53463 (Unterseite)

Ich vermute, dass man den West-Teil des Schriftzugs (”W”) aus dem Werkzeug entfernt hat und daher an dieser Stelle nur noch ein flaches Quadrat sieht (und somit die alte Form im vereinten Land weiterbenutzen kann). – Der Spitzer selbst ist ist übrigens sehr gut und mit 0,26 mm auch recht sparsam.


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