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Achsen-Lineal Nr. 798

Freitag, 22. Januar 2016

Achsen-Lineal Nr. 798

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Achsen-Lineal Nr. 798

Unofficial Rotring

Dienstag, 26. Mai 2015

Bereits seit Januar online ist das Weblog „unofficialroting”. Der Schwerpunkt liegt auf Tuschezeichnern, doch auch Druckbleistifte, Füllhalter, Zeichengerät und Zubehör gibt es zu sehen. Mich sprechen die großartigen Fotos und die detaillierten Informationen sehr an, und so werde ich dieses Weblog mit Interesse verfolgen. – Danke an Taking note!

Seltsames Muster

Freitag, 20. März 2015

Manche älteren Winkelmesser wie z. B. dieses mindestens 23 Jahre alte1 Exemplar2 von Möbius+Ruppert tragen außer den Gradskalen noch ein seltsames Muster. Welchen Zweck hat dieses?

Seltsames Muster

Dieser sog. Transversalmaßstab (engl. diagonal scale) dient der präzisen Längenmessung. Während die Teilung der meisten Lineale nur das sichere Ablesen von Millimetern erlaubt und man bei Zehntelmillimetern schätzen muss (eine solche Teilung lässt sich kaum noch vernünftig anbringen), so können mit diesem Transversalmaßstab auch letztere noch gut abgelesen werden.

Seltsames Muster

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Dazu legt man den Maßstab so an, dass das rechte Ende der abzumessenden Strecke auf einem Zehnerwert und das linke innerhalb des schräg schraffierten Bereichs liegt. Anschlie­ßend verschiebt man den Maßstab parallel zur Strecke, bis sich das linke Ende unter einem Schnittpunkt befindet, und liest an der unteren Skala die Millimeter ab. Die Zehntel­millimeter erhält man, indem man vom Schnittpunkt nach links zur senkrechten Skala geht. Die Strecke im Beispiel ist also 40+7+0,6=47,6 mm lang.

Benutzt wurde der Transversalmaßstab im technischen Zeichnen und – daher auch die An­gabe „1:1000″ – in der Kartografie (da oft zusam­men mit einem Stechzirkel). Laut dem Buch „Drawing Instruments 1580–1980″ von Maya Hambly (Sotheby's Publications 1988) reicht die Geschichte des Transversalmaßstabs bis in das frühe 18. Jahrhundert zurück.

  1. Das Logo wurde 1992 geändert.
  2. Dieser Winkelmesser hatte im Katalog von 1975 die Artikelnummer 2109.

A.W. Faber Ingenieur-Stifte

Freitag, 19. Dezember 2014

Über dieses Set mit zwölf kurzen Farbstiften, die eine recht harte, 4 mm dicke Mine haben, weiß ich nichts, und so gibt es nur Fotos.

A.W. Faber Ingenieur-Stifte

A.W. Faber Ingenieur-Stifte

A.W. Faber Ingenieur-Stifte

A.W. Faber Ingenieur-Stifte

A.W. Faber Ingenieur-Stifte

A.W. Faber Ingenieur-Stifte

Kunst und Technik

Donnerstag, 8. Mai 2014

Aus dem STAEDTLER-Katalog des Jahres 1982: Eine Illustration zu zwei Leistungsmerkma­len der Fallminenstifte1 MARS TECHNICO2.

Kunst und Technik

Links die Klemmzange3 , die die Mine – so der Katalog – unverrückbar festhält, und rechts die „Zwingchen” genannte Metallhülse4 auf dem Ende der Mine, die verhindert, dass die Mine bei geöffneter Klemmzange herausfällt.

Kunst und Technik

Mir gefällt diese Kombination aus künstlerischer und technischer Darstellung, und ich den­ke, dass sie bei der Zielgruppe ebenfalls gut ankam.

Kunst und Technik

Ob der Entwurf dafür mit einem MARS TECHNICO gemacht wurde?

Kunst und Technik

Vielen Dank an Andreas Praefcke für den Katalog!

  1. Im Katalog werden sie „Zeichenminenhalter” und „Zeichenstifte” genannt.
  2. Neben dieser im Jahr 1951 eingetragenen Wortmarke gab es von 1960 bis 2000 noch „MARS-PAN-TECHNICO”, genutzt für den Fallminenstift 787, der Minen mit Durchmessern von 2 bis 3,15 mm aufnehmen konnte und bis Mitte der 1980er Jahre erhältlich war. – Den Namen „Technico” finde ich gut, erinnert er doch an das griechische technikós (kunstvoll, kunstgemäß, sachverständig, fachmännisch).
  3. Zum Ursprung der Klemmzange siehe „Markenware”.
  4. Zunächst war die Hülse fest angebracht, doch später ließ sie sich abziehen, so dass die Minen auch in andere Minenhalter passten. – Das Zwingchen gab es bis 1991; hier ist es im Detail. Es wurde abgeschafft, weil es in der oberen Öffnung der Klemmung einiger anderer Fallminenstifte hängen blieb.

Kleine Kreise

Mittwoch, 2. April 2014

Aus der Rubrik „Gerät von gestern”: Ein Fallnullenzirkel von STAEDTLER aus den 1990er Jahren zum Zeichnen von Kreisen und Kreisbögen mit Radien bis 10 mm.

Kleine Kreise

Der 125 mm lange, aus Metall und in Nürnberg gefertigte Zirkel hat eine um 11 mm in der Führung verschiebbare und außergewöhnliche spitze Nadel und im Schenkel ein Gewinde zur Aufnahme von Tuschefüllern und Druckstifteinsätzen (im Bild: ein 2-mm-Fallminenstift). Sein Gebrauch ist einfach: Radius über die seitliche Rändelschraube einstellen, Schenkel an­heben, Nadel im Zentrum einstechen, Zirkel am Kopf halten, Schenkel absenken und Stift mit Hilfe des gerändelten Zylinders rotieren.

Kleine Kreise

Der Zirkel mit 0,5-mm-Druckstifteinsatz hat mich bei eBay 3 Euro gekostet. Ob ich ihn brau­che? Nein, aber er gefällt mir zu gut, als dass ich auf den Kauf hätte verzichten können.

Nachtrag vom 25.4.14: Der Fallnullenzirkel hatte die Artikelnummer 556-58 und war von den frühen 1980er bis Mitte der 1990er Jahre erhältlich. Den Fallminenstift-Einsatz aus der CIRCOFIX-Reihe mit der Artikelnummer 556-92 gab es zur gleichen Zeit.

Mini-Mechanik

Freitag, 21. März 2014

Die kleinste mir bekannte Druckbleistiftmechanik kommt von STAEDTLER Japan und wird als Einsatz für Zirkel angeboten.

Mini-Mechanik

Das Teil ist knapp 52 mm lang, hat an der dicksten Stelle einen Durchmesser von 6 mm und wiegt gut 5 Gramm. Zur Aufnahme in den Zirkel dient ein geschlitzter 4-mm-Zapfen. Ein dreiteiliges Klemmfutter als Metall hält die Mine, und hat sich ein Minenrest darin verirrt, lässt sich das Vorderteil mit dem Minenführungsröhrchen abschrauben. Um einen verse­hentlichen Minenvorschub zu verhindern, kann die Mechanik durch Verdrehen gegen den Zapfen arretiert werden. Nachgefüllt wird der Druckstifteinsatz durch die Öffnung am ge­schlitzten Ende. – Material- und Verarbeitungsqualität machen auf mich einen sehr guten Eindruck. Oberfläche, Kanten und Aufdruck sind sauber und die Mechanik hat nur geringes Spiel.

Mini-Mechanik

Den Einsatz gibt es in den Normstrichstärken 0,3 mm, 0,5 mm und 0,7 mm; er hat die Ar­tikelnummer 956 0x (x = 3, 5 oder 7) und kostet 700 Yen (knapp 5 Euro). Außer der ge­zeigten Variante führt STAEDTLER Japan eine weitere mit 3,5-mm-Zapfen in den gleichen Strichstärken (möglicherweise ist diese sogar noch etwas kleiner).

Mini-Mechanik

Druckstifteinsatz 956 05 im STAEDTLER Mars professional 555

Als ich mich vor etwa 30 Jahren im technischen Zeichnen versucht habe, hatte STAEDT­LER Deutschland Druckstifteinsätze aus Kunststoff im Sortiment, die mir im Zirkel Mars Technico 555 sehr gute Dienste geleistet haben (montiert wurden diese Einsätze über das Gewinde für die Tuschefülleraufnahme). Interessanterweise gab es diese nicht nur in den drei Normstrichstärken, sondern auch mit 2-mm-Fallminenmechanik.

Mini-Mechanik

Druckstifteinsatz aus Kunststoff im STAEDTLER Mars Technico 555

Wer die aktuellen Druckstifteinsätze für STAEDTLER Japan fertigt, weiß ich nicht; mich würde jedoch nicht wundern, wenn sie von OHHIRA kämen.

Vielen Dank an Helmut für das bemerkenswerte Stück!

Anm.: Erwähnenswert in diesem Zusammenhang ist der kompakte Zirkel Penpass von Ray­may, denn eine der beiden Varianten arbeitet ebenfalls mit einer kleinen 0,5-mm-Druck­stiftmechanik (qualitativ kommt diese jedoch nicht an die von STAEDTLER Japan heran). KUM, der deutsche Vertrieb, hat allerdings nur den Penpass mit geklemmter 2-mm-Mine im Sortiment.

Mini-Mechanik

Nachtrag vom 25.4.14: Der 0,5-mm-Druckstifteinsatz aus der CIRCOFIX-Reihe hatte die Artikelnummer 556-95 (0,3 mm: 556-93, 2 mm: 556-92) und war von den frühen 1980er bis Mitte der 1990er Jahre erhältlich.

„Helps the hand that shapes the future”

Samstag, 30. November 2013

Aus der „Progressive Architecture” vom November 1960: Eine in meinen Augen gelungene Anzeige von A.W. Faber-Castell USA mit einem starken Slogan.

„Helps the hand that shapes the future”

„Helps the hand that shapes the future”

„Helps the hand that shapes the future”

„Helps the hand that shapes the future”

„Helps the hand that shapes the future”

„Helps the hand that shapes the future”

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„Helps the hand that shapes the future”

„Helps the hand that shapes the future”

„Helps the hand that shapes the future”

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