Archiv des Stichworts „Zubehör”

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976 14

Sonntag, 17. Mai 2009

976 14

Eine, nein, gleich ganz viele gute Figuren macht dieser gelenkige Gehilfe, dessen scharf geschnittene Konturen unter den zahlreichen Zeichenschablonen von STAEDTLER Japan deutlich hervorstechen. Mit 13 Gliedern und einer Größe von 17,5 Zentimetern belebt seine wandlungsfähige Silhouette zu Papier und Folie gebrachte Welten im Maßstab 1:10 – ein ganz und gar nicht alltäglicher Auftritt unter der unscheinbaren PersonalArtikelnummer 976 14, hinter der man sicher nicht sofort ein solch professionelles Profil vermutet hätte.

Stiftschutz

Freitag, 15. Mai 2009

Spitzenschutz und Verlängerung zugleich ist „The Pencil Shield”, ein knapp 70 mm langes Zubehör aus halbtransparentem Kunststoff, das zudem mit einem kleinen Radierer bestückt ist und über einen hemdtaschenschonenden Clip verfügt.

Stiftschutz

„The Pencil Shield” (zum Vergrößern anklicken)

Gedacht für die Verwendung an Bleistiften mit einem Standard-Durchmesser von etwa 8 mm schließen seine innen liegenden und wie ein Gewinde geformten Verdickungen, die beim Halten des Stifts nur sehr wenig nachgeben, den Einsatz mit deutlich dünneren oder dickeren Bleistiften aus. Dank des Umstands, dass die Klemmung sehr nahe an der Öffnung liegt, können noch Bleistifte mit einer Schaftlänge von 15 mm sicher gehalten werden.

Stiftschutz

Die Spitze eines STAEDTLER Noris 120 HB schützend …

Der 12 mm lange und 7 mm dicke Radierer erinnert an den berüchtigten bekannten „Pink Pearl”, arbeitet jedoch wesentlich besser als dieser. Seine Halterung indes hat etwas zuviel Spiel und ist daher nicht ideal. Pointless Products, der Hersteller des „Pencil Shield”, bietet außer einer weißen Variante des „Pencil Shield” und verschiedenen Kombi-Packungen auch Ersatzradierer in der gezeigten Farbe sowie vier Neontönen an. – Dachte ich zunächst, die Nachfüll-Radierer für den Druckbleistift STAEDTLER graphite 771 und den Stangenradierer Tombow MONO one würden ebenfalls passen, so musste ich leider feststellen, dass beide einen knappen halben Millimeter zu dünn sind.

Stiftschutz

… und einen 38 mm kurzen STAEDTLER Mars Lumograph 100 B verlängernd

Fazit: Ein kleines, pfiffiges Utensil mit dreifachem Nutzen zu einem sehr günstigen Preis. – Der transparente „Pencil Shield” ist bei Pencil Things erhältlich und kostet 0,40 USD pro Stück (zurzeit ca. 30 Euro-Cent); eine direkte Bestellung bei Pointless Products ist dank internationalen Versands ebenfalls möglich.

STAEDTLER MARS Drafting Dots

Donnerstag, 26. Februar 2009

Kräftig punkten in Sachen Zeichenzubehör können bei mir die beiden nordamerikanischen Niederlassungen von STAEDTLER mit ihren „MARS Drafting Dots”: Diese kreisrunden, attraktiven Klebepunkte halten, was sie versprechen, nämlich Entwürfe, Zeichnungen und anderes fest am Platz.

STAEDTLER MARS Drafting Dots

Die in den USA hergestellten und etwa 0,12 mm dünnen Positionierpunkte mit einem Durchmesser von 22,5 mm tragen den STAEDTLER-Schriftzug sowie das inzwischen seit über vier Jahrzehnten genutzte und mehrfach umgestaltete Logo des Unternehmens, den stilisierten Kopf des römischen Gottes Mars, und zieren damit jeden Schreibtisch.

Die Gebrauchseigenschaften sind hervorragend, denn im Gegensatz zu herkömmlichem Klebeband lassen sich die Punktkleber ohne Beschädigung des Beschreibmaterials ablösen und sogar einige Male wiederverwenden – meine Tests mit Standard-Druckerpapier, Zeichentransparent, Aquarellpapier und farbigem Karton verliefen sehr zufriedenstellend. Zudem ist dank der praktischen und dreisprachig im Font Eras beschrifteten Papp-Box, die 500 Stück enthält, die Handhabung denkbar einfach.

STAEDTLER MARS Drafting Dots

Vorne: Mars Lumograph B und graphite 925 25 05

Die sehr nützlichen Papierpunkte haben die Artikelnummer 999172D, kosten umgerechnet etwa 7,20 Euro (entspricht gut 36 Euro/m2) und sind nicht nur für STAEDTLER-Fans ein lohnender Kauf.

Vielen Dank an Stephen von penciltalk für seine Hilfe bei der Beschaffung der „Drafting Dots”!

In letzter Sekunde

Mittwoch, 3. Dezember 2008

In letzter Sekunde

Gestern nachmittag kam ich gerade noch rechtzeitig vom Kaffeeautomaten an meinen Schreibtisch zurück, um zu verhindern, dass der grobe Haftnotiz-Klotz drei wichtige Büro­utensilien verspeist.

Bürot

Donnerstag, 30. Oktober 2008

Bürot

Let’s talk about pencils

Donnerstag, 19. Juni 2008

Leadholder

Den meisten Liebhabern mechanischer Bleistifte dürfte Dennis B. Smith ein Begriff sein, ist doch sein äußerst attraktives Online-Museum Leadholder mit unzähligen Fotos und Scans eine der reichhaltigsten Quellen zu Kultur und Geschichte besonders der Fallminen-, aber auch der Druckbleistifte.

Leadholder Forum

Seit einiger Zeit bietet er nun mit dem Leadholder Forum allen englischsprechenden Gleichgesinnten unter dem Motto „Let’s talk about pencils” eine vielseitige Plattform zum Gedanken- und Informationsaustausch. Ob die Präsentation der eigenen Schätze, der Hilferuf bei Reparaturen oder die Suche nach einem raren Stück – bereits jetzt findet man im Forum ein zwar noch kleines, aber sehr aufgeschlossenes Publikum. Ich hoffe, dass sich dort in Kürze zahlreiche Interessierte, Liebhaber und Fachkundige einfinden und sich das Forum rasch zu einer weiteren belebten Anlaufstelle für Dinge rund um den Graphit entwickelt.

Dave's Mechanical Pencils

Wenn es um Bleistifte geht, dürfen zwei Weblogs von ganz außerordentlicher Qualität und sehr hoher Aktivität keinesfalls unerwähnt bleiben, und zwar Dave’s Mechanical Pencils und pencil talk: In erstem stehen mechanische Bleistifte im Vordergrund und im zweiten ihre hölzernen Pendants.

pencil talk

In diesen Weblogs, die beide seit mehreren Jahren sorgsam gepflegt werden, findet über die Kommentare und Gästebücher ein sehr lebendiger Austausch statt, und nicht nur aus diesem Grund gehören auch sie zu den ersten Adressen, die häufig zu besuchen sich für alle des Englischen mächtigen Bleistift-Interessierten sehr lohnt.

Klein aber fein

Mittwoch, 5. März 2008

Wie ein Relikt aus alten Tagen mutet der kleine Präzisionsmaßstab 6½ 10 des in Stuttgart ansässigen Herstellers RUMOLD an, denn im Gegensatz zu den heute üblichen Linealen und Maßstäben aus Metall oder Kunststoff ist er aus dem Holz des Birnbaums gefertigt.

Klein aber fein

Die Skalen wurden in die Zelluloidfacetten geritzt und anschließend mit schwarzem Hart­wachs eingefärbt. Durch den hohen Kontrast ist die Ablesbarkeit sehr gut, und außerdem entfällt die bei Kunststoff-Linealen für das Einbringen der Skala notwendige Erwärmung des Materials, die die Genauigkeit beeinträchtigen kann. (Zeichenhilfen mit direkt in das Holz geritzter Skala bestanden früher oft aus Buchsbaumholz, das wegen seiner Härte und der kurzen Fasern beim Ritzen nicht abriss.)

Klein aber fein

Der 9 g leichte und in der Mitte 5 mm dicke Maßstab verfügt über eine Millimeter- und eine Halbmillimeter-Teilung, wodurch er auch kniffligeren Aufgaben gewachsen ist. Die mit 10 Zentimetern recht kurzen Skalen setzen den Einsatzmöglichkeiten zwar gewisse Grenzen, doch dafür passt das hochwertige Stück mit einer Gesamtlänge von 13 Zentimetern nicht nur in das kleinste Mäppchen, sondern auch in die Hemdtasche.

Der polierte Präzisionsmaßstab wird in einer transparenten Schutzhülle ausgeliefert und ist im Fachhandel für etwa 12 Euro erhältlich.

Nachtrag vom 6.2.12: Dieses Lineal wurde inzwischen – ebenso wie die anderen Modelle mit Celluloid-Facetten – wegen zu hoher Fertigungskosten aus dem Sortiment genommen. Es gibt jedoch noch Restbestände dieses sowie der 20 und 40 cm langen Lineale, die der Fachhandel bei Rumold bestellen kann.

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