Monat: Februar 2010

Markiges Marketing (16)

Inzwi­schen recht sel­ten anzu­tref­fen sind diese far­ben­fro­hen Rekla­me­mar­ken, mit denen das tra­di­ti­ons­rei­che Unter­neh­men J.S. Sta­edt­ler aus Nürn­berg vor wohl gut 80 Jah­ren die Stifte sei­ner Ende 1900 ange­mel­de­ten Marke „MARS“ bewarb. Die bei­den Stü­cke wei­sen zudem zwei Beson­der­hei­ten auf, denn ebenso wie die min­des­tens sechs ande­ren zu die­ser Zeit aus­ge­ge­be­nen waren sie paar­weise ange­legt, wobei sie das Motiv teil­ten, und waren oben­drein mit etwa 73 × 55 mm unge­wöhn­lich groß.

Reklamemarke von J.S. Staedtler

Mich über­rascht, dass diese Rekla­me­mar­ken nicht das bewor­bene Pro­dukt zei­gen, son­dern eine Schreib­ma­schine und (so wie ich es erken­nen kann) einen Feder­hal­ter; Zube­hör wie Tin­ten­fass und Lösch­walze fehlt. – Die Schrift am unte­ren Rand der Mar­ken gefällt mir außer­or­dent­lich gut (aber das nur nebenbei).

Kleine Anmer­kung: Als erste wirk­lich nutz­bare Schreib­ma­schine Deutsch­lands gilt das Modell „Kos­mo­po­lit“, gebaut ab 1888 von der Ham­bur­ger Näh­ma­schi­nen­fa­brik Guhl & Har­beck, die knapp zehn Jahre spä­ter die Spitz­ma­schine „Jupi­ter“ auf den Markt brachte.

Reklamemarke von J.S. Staedtler

Auf­merk­sa­men Beob­ach­tern wird auf­ge­fal­len sein, dass es auf der einen Marke „seit 1662“ heißt, STAEDTLER aber in die­sem Jahr „175 Jahre MADE IN GERMANY“ fei­ert. Wie passt dies zusammen?

Die erste urkund­li­che Erwäh­nung des Blei­stifts, wie wir ihn heute ken­nen, fin­det sich in den Nürn­ber­ger Rats­er­läs­sen aus dem Jahr 1662. Damals gab es einen Streit zwi­schen Fried­rich Sta­edt­ler und der Schrein­er­zunft, die das Blei­stift­ma­chen, d. h. das Ein­lei­men der Gra­phit­mi­nen in genute­tes Zedern­holz, für ihr Hand­werk bean­spruchte. Das Rug­samt, eine sehr strenge Behörde zur Siche­rung von Pro­duk­tion und Han­del sowie der städ­ti­schen Macht, unter­sagte zwar zunächst Fried­rich Sta­edt­ler die Her­stel­lung und den Ver­kauf von Blei­stif­ten, doch letz­te­rer konnte sich durch­set­zen und sei­nen eige­nen Betrieb gründen.

Der Name Sta­edt­ler taucht danach erst wie­der im Jahr 1835 auf, als Johann Sebas­tian Sta­edt­ler, ein Nach­fahre Fried­rich Sta­edt­lers, die Geneh­mi­gung zur Blei­stift­fer­ti­gung erhielt, und so miss­fiel dem Kon­kur­ren­ten Faber-Castell, der sel­ber nur eine 234-jährige Geschichte hatte, dass sich STAEDTLER 1995 in Wer­be­pro­spek­ten auf eine 333 Jahre alte Tra­di­tion berief. Der Rechts­streit ging zu Guns­ten des Kla­gen­den aus1, so dass STAEDTLER nun das 175. Jubi­läum begeht.

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  1. Wenn ich mich rich­tig erin­nere, fiel die Ent­schei­dung im Jahr 2010, aber ich habe keine Belege.

Suchen und Finden

Die hier genann­ten Details sind auf­grund einer geän­der­ten Kon­fi­gu­ra­tion nicht mehr aktu­ell und wer­den bei Gele­gen­heit überarbeitet.

Die in der hier wer­keln­den Blog-Software Wor­d­Press inte­grierte Such­funk­tion lässt lei­der eini­ges zu wün­schen übrig, und auch viele der als Plugin nach­rüst­ba­ren Alter­na­ti­ven wie das emp­feh­lens­werte „Search Ever­ything“, das hier über die „Suchen“-Schaltfläche in der Sei­ten­leiste ange­sto­ßen wird, schlie­ßen trotz weit­aus grö­ße­ren Funk­ti­ons­um­fangs nicht alle Lücken. Von ganz ande­rem Kali­ber ist da „Advan­ced Search“ von zirona: Neben der Suche nach Wör­tern oder Zei­chen­ket­ten und der Mög­lich­keit, die Such­be­griffe logisch zu ver­knüp­fen, kann man mit „Advan­ced Search“ die Suche auf bestimmte Kate­go­rien und ein Zeit­in­ter­vall beschrän­ken sowie die Ergeb­nisse nach Datum oder Rele­vanz sor­tie­ren lassen.

Zu der erwei­ter­ten Suche geht es hier und über den Link unter „Hin­ter den Kulis­sen“ in der Sei­ten­leiste; Hin­weise zum Gebrauch bekommt man dort beim Klick auf „[Hilfe]“ neben dem Ein­ga­be­feld. – Wer Auf­fäl­lig­kei­ten oder gar Feh­ler fin­det, möge diese bitte in einem Kom­men­tar zu die­sem Bei­trag kundtun.

In Kürze

Außer den drei hier gezeig­ten Vari­an­ten des Bleistift-Klassikers Othello 282 von STABILO gab es noch min­des­tens eine wei­tere, und zwar diese 85 mm kurze.

Der STABILO Othello 282 als Kurzbleistift

Was das Alter und den ange­streb­ten Ver­wen­dungs­zweck die­ses Stifts angeht, so kann ich nur spe­ku­lie­ren: Ers­te­res schätze ich auf etwa 70 Jahre, und bei letz­te­rem ver­mute ich den Gebrauch mit einem Taschen­ka­len­der oder Notizbuch.

Zweck und Zentrum

Im Mit­tel­punkt mei­ner heu­ti­gen Betrach­tung steht – bes­ser: liegt und steckt – ein klei­nes Zei­chen­zu­be­hör, und zwar die Zentrierzwecke.

Zentrierzwecken Haff Nr. 160 (links) und STAEDTLER Japan (rechts)

Der Zweck des hier in gleich zwei Vari­an­ten gezeig­ten Hel­fer­leins ist schnell beschrie­ben: Das wie­der­holte Ein­ste­chen einer Zir­kel­spitze an der­sel­ben Stelle wei­tet den Ein­stich­punkt unnö­tig aus, was die Zei­chen­ge­nau­ig­keit ver­rin­gert und oben­drein das Beschreib­ma­te­rial stra­pa­ziert; eine Zen­trier­zwe­cke hilft da zweifach.

Zentrierzwecke Nr. 160 von Haff

Die metal­lene, unten mit einer fei­nen Nadel und oben mit einer eben­sol­chen Ver­tie­fung ver­se­hene Zen­trier­zwe­cke (hier die Nr. 160 von Haff, ange­bo­ten für 3 Euro „zur Scho­nung des Mit­tel­punk­tes einer Zeich­nung“) ver­mei­det bei­des – ein­mal posi­tio­niert hält sie den Zir­kel zuver­läs­sig am Platz und redu­ziert zudem die Bean­spru­chung des Materials.

Die knapp 1,6 mm hohe Zwe­cke aus Leicht­me­tall (wohl Alu­mi­nium) hat die Form eines Kegel­stump­fes, einen Durch­mes­ser von 10 mm und ist an der Unter­seite ange­fast, damit sie sich leich­ter lösen lässt; eine kleine Hülse hält die 2,4 mm weit hin­aus­ste­hende und 0,5 mm dicke Nadel mit­tels Press­pas­sung im Zentrum.

Zentrierzwecke 553G von STAEDTLER Japan

Wo der Ein­stich nicht erwünscht oder gar unmög­lich ist, kommt die zweite Zen­trier­zwe­cke zum Ein­satz (im Bild oben der Arti­kel 553G von STAEDTLER Japan, ca. 1,20 Euro). Sie wird durch einen Gum­mi­ring an ihrer Unter­seite sicher in Posi­tion gehal­ten; ein Faden­kreuz im trans­pa­ren­ten Inne­ren erleich­tert die Platzierung.

Das 3,4 mm starke und aus har­tem, trans­pa­ren­tem Kunst­stoff gefer­tigte Uten­sil mit einem Durch­mes­ser von gut 16 mm ver­fügt an sei­ner Ober­seite über eine Rif­fe­lung, damit die Fin­ger nicht abrut­schen, denn im Gegen­satz zu der Zwe­cke von Haff arbei­tet diese nicht mit Form-, son­dern mit Kraft­schluss. Ebenso wie ers­tere trägt sie keine Kennzeichnung.

Zentrierzwecke des Reißzeugs „Präcision” IX.P von Otto Richter

Obi­ges Foto zeigt die Zen­trier­zwe­cke des Reiß­zeugs „Präcision“ IX.P. von Otto Rich­ter (65 oder mehr Jahre alt), und unten­ste­hende Abbil­dung habe ich der 20. Aus­gabe des Haupt-Katalogs der Gebrü­der Wich­mann (Ber­lin) von 1940 ent­nom­men. – Ein dem Pro­dukt von STAEDTLER sehr ähn­li­che Zwe­cke fin­det sich unter der Num­mer 52 im Zube­hör­pro­gramm der Reiß­zeug­fa­b­rig See­lig GmbH & Co. KG.

Zentrierzwecke Nr. 827 aus dem Lieferprogramm der Gebrüder Wichmann

Mit der DIN 58529 (letzte Fas­sung vom 1. März 1971, zurück­ge­zo­gen im Novem­ber 1996) gab es über­dies eine Norm für – so ihr Titel – „Zen­trier­zwe­cken und Zen­trier­schei­ben für Reiß­zeuge“ („Cen­ter tacks, horn cen­tres for drawing instru­ments”; eine eng­li­sche Fas­sung hat es nicht gege­ben). Die dort spe­zi­fi­zierte Zen­trier­scheibe mit einem Durch­mes­ser von 16±1 mm besteht aus einem Metall­ring, der eine glas­klare Kunst­stoff­scheibe umschließt und mit drei Nadeln aus­ge­stat­tet ist. Zu ihr merkt die DIN an:

Die Zen­trier­schei­ben die­nen dazu, das Zei­chen­pa­pier zu scho­nen, wenn um das glei­che Zen­trum viele Kreise mit dem Zir­kel gezo­gen wer­den sol­len. In die­sen Fäl­len wird die Zen­trier­scheibe so über das zu schüt­zende Zen­trum gesetzt, daß die­ses gut durch die Scheibe sicht­bar ist. Der Zir­kel wird dann in die Kunst­stoff­scheibe genau über dem Zen­trum eingesetzt.

Wer bis hier­hin durch­ge­hal­ten hat, bekommt noch eine ety­mo­lo­gi­sche Zugabe: „Zwe­cke“, die weib­li­che Form von „Zweck“, geht zurück auf das alt- und mit­tel­hoch­deut­sche „zwec“, das „Nagel“, „Pflock“ und vor allem „Pflock in der Mitte der Ziel­scheibe“ bedeu­tete. Dar­aus wurde im 15. Jahr­hun­dert „Ziel“, wobei die ursprüng­li­che Bedeu­tung als „Zwe­cke“ erhal­ten blieb. Abge­lei­tet davon sind u. a. „bezwe­cken“ und „ver­zwickt“, wobei letz­te­res also für „ver­na­gelt“ steht. (Quelle: Fried­rich Kluge, Ety­mo­lo­gi­sches Wör­ter­buch der deut­schen Spra­che, 24. Auf­lage, 2002.)

STAEDTLER WOPEX 2B

Nach sei­ner Vor­stel­lung auf der Paper­world 2009 bekam der aus einem Holz-Kunststoff-Verbundwerkstoff coex­tru­dierte und bis­her nur in der Härte HB erhält­li­che Blei­stift WOPEX von STAEDTLER in die­sem Jahr die Grade 2H und 2B zur Seite; letz­te­ren möchte ich kurz unter die Lupe neh­men und mit dem Mars Lumo­graph 100 2B aus glei­chem Hause, den ich hier als Refe­renz her­an­ziehe, vergleichen.

STAEDTLER WOPEX 2B

Der hexa­go­nale, in einem dunk­len Lachs­rot gehal­tene Blei­stift, des­sen Kan­ten recht stark ver­run­det sind, hat die gewohn­ten Maße, mit gut 8 Gramm aber mehr als das dop­pelte Gewicht sei­ner holz­ge­fass­ten Pen­dants. Der sil­bern glän­zende Prä­ge­druck auf der samtig-griffigen Deck­schicht des werk­sei­tig gespitz­ten Blei­stifts nennt Her­kunfts­land, Her­stel­ler, Pro­dukt­be­zeich­nung und Härte, wäh­rend ein schwar­zer Druck auf der gegen­über­lie­gen­den Flä­che Strich­code, EAN, Arti­kel­num­mer, Pro­duk­ti­ons­code sowie das PEFC-Logo umfasst.

STAEDTLER WOPEX 2B

Ein Griff an die Spit­zen der bei­den Stifte über­rascht, färbt doch die Mine des WOPEX die Fin­ger erheb­lich weni­ger als die des Lumo­graph. Beim ers­ten Kon­takt mit dem Papier und – je nach Kraft des Andrucks – auch noch eine Weile danach gibt die fri­sche Spitze des WOPEX etwas mehr Minen­ma­te­rial als nötig und als der Lumo­graph ab, über­zeugt dann aber durch eine sehr sau­bere und fast krü­mel­freie Abgabe. Es fällt sofort und posi­tiv auf, dass die Mine des WOPEX ebenso leicht über das Papier glei­tet wie die im Lumo­graph. Ob man das gering­fü­gig Wach­sige des WOPEX mag, ist eine Frage per­sön­li­cher Vor­lie­ben; dem Schreib­kom­fort tut es wohl kei­nen Abbruch.

Beim Schrei­ben hatte ich den Ein­druck, dass der WOPEX spar­sa­mer im Gebrauch ist, ohne dies jedoch quan­ti­ta­tiv erfas­sen zu kön­nen. Damit kann ich eine wei­tere der bewor­be­nen Eigen­schaf­ten bestä­ti­gen. – Die Spu­ren des WOPEX sind erfreu­lich wisch­fest, womit er sich vom Lumo­graph abhebt. Die Refle­xion des Abstrichs bei­der Minen ist nahezu gleich, doch bei der Schwärzung liegt der Lumo­graph deut­lich vorne.

STAEDTLER WOPEX 2B

Den größ­ten Unter­schied zwi­schen dem WOPEX und dem Lumo­graph 2B konnte ich beim Radie­ren fest­stel­len. Ließ sich die Schrift des Lumo­graph bei­nahe voll­stän­dig ent­fer­nen, so wollte mir dies beim WOPEX 2B auch mit aner­kannt guten Radie­rern (STAEDTLER Mars plastic, Tom­bow Mono, uni Boxy, Läu­fer PLAST-0140) nicht gelin­gen. Natür­lich hängt das auch von Andruck und Beschreib­ma­te­rial ab, und so fiel das Radie­r­er­geb­nis auf glat­ten Papier bes­ser aus.

STAEDTLER WOPEX 2B

Der für das Spit­zen des WOPEX im Hand­spit­zer (hier der ein­fa­che und gute Dahle 53455) benö­tigte Kraft­auf­wand ent­spricht etwa dem für Holz­blei­stifte, doch meine mit einem Frä­ser arbei­tende Kur­bel­spitz­ma­schine Carl Decade DE-100 stellte der extru­dierte Blei­stift arg auf die Probe. Ich ver­mute, dass sich das dichte und zähe Mate­rial des WOPEX leich­ter schä­len als frä­sen lässt und rate daher zur Ver­wen­dung eines Handspitzers.

Der WOPEX stellt zwei­fel­los eine sehr bedeu­tende Ent­wick­lung dar und bie­tet inter­es­sante Leis­tungs­merk­male in her­vor­ra­gen­der Ver­ar­bei­tung, womit er die Welt des Bleischrei­bens berei­chert, doch auch wenn er mir im wei­chen 2B noch mehr zusagt als in HB, so bringt er mich nicht dazu, dem alt­mo­di­schen, holz­ge­fass­ten Blei­stift untreu zu werden.

Die neuen Här­te­grade des STAEDTLER WOPEX sind ab März/April ein­zeln und zusam­men mit der HB-Variante auf zwei ver­schie­de­nen Blis­ter­kar­ten erhält­lich; die unver­bind­li­che Preis­emp­feh­lung beträgt 0,90 Euro für den ein­zel­nen Stift.

Palimpsest

Online seit über einem Jahr, doch für mich eine Neu­ent­de­ckung: Das äußerst inter­es­sante Web­log „Palim­psest – On Wri­ting Instru­ments“ der Schrift­stel­le­rin und His­to­ri­ke­rin Lito Apos­to­la­kou aus Eng­land. Ihre The­men sind so viel­fäl­tig wie span­nend: Anton Tsche­chow und der zen­sie­rende Rot­stift, die Umbe­nen­nung des „Mikado“ nach „Mirado“, ein Blei­stift mit ver­steck­ter Land­karte für Kriegs­ge­fan­gene, der gelbe Lack des Koh-I-Noor und mehr – eine leben­dige und berei­chernde Mischung! Gefun­den habe ich das Blog übri­gens bei der Suche nach Infor­ma­tio­nen über die im Jahr 1885 durch den Fran­zo­sen Jean-Pierre Ali­bert ent­deck­ten und von Johann Faber erwor­be­nen Gra­phit­mine im Berg Batu­gol bei Irkutsk im Süden Sibiriens.

Sehr sym­pa­thisch sind auch die Worte von Charles Dickens, die das Web­log zieren:

There is some­thing very com­for­ta­ble in having ple­nty of stationery.

Recht hatte er!

Pentel 1968

Nach der Anzeige von Yasutomo & Co. aus dem Jahr 1967 hier ein wei­te­res Doku­ment aus der Früh­zeit des Fein­mi­nen­stifts, und zwar eine Wer­bung der Pen­tel of Ame­rica Ltd. von 19681. – Die Her­kunft des Aus­schnitts kenne ich lei­der nicht, doch da seine Rück­seite Infor­ma­tio­nen über Türen und Fens­ter von Cara­dco zeigt, könnte er aus einem Maga­zin für Archi­tek­ten stammen.

Anzeige von Pentel (1968)

In den bes­ten Krei­sen anzu­tref­fen waren der „CPA Sharp 5“, zwei­fel­los ein Vor­gän­ger des P200, sowie der „Graph“, den es in leicht ver­än­der­ter Form auch heute noch gibt; beide wur­den mit einem Minen­durch­mes­ser von 0,5 mm und mit Minen der Grade HB und här­ter ange­bo­ten. Hier über­rascht mich, dass der mit Clip und Radie­rer bes­ser aus­ge­stat­tete „Sharp 5“ deut­lich güns­ti­ger war als der „Graph“. – Den „con­ti­nuous feed“ des letz­te­ren inter­pre­tiere ich nicht als auto­ma­ti­sche Minen­nach­füh­rung, denn diese Tech­nik kam mei­nes Wis­sens erst Ende der 1970er Jahre mit den „alpha-matic“– und „TK-matic“-Model­len von Faber-Castell auf den Markt.

Nach­trag vom 6.3.10: Der Anbie­ter die­ser Anzeige hat mir mit­ge­teilt, dass er sie der Zeit­schrift „Pro­gres­sive Archi­tec­ture“ ent­nom­men hat; das Kür­zel „PA-1268“ unten rechts könnte dem­nach für den Dezem­ber 1968 stehen.

  1. Beim Alter muss ich mich auch dies­mal auf den Anbie­ter ver­las­sen, denn der Aus­schnitt sel­ber trägt keine Jah­res­zahl.

Bleistifte und Musik

Das noch recht neue Web­log mit dem Titel „pen­cils and music“ ver­wöhnt seine Besu­cher mit exzel­len­ten Fotos und gehalt­vol­len Tex­ten in einem stil­vol­len Lay­out. Für mich eine wahre Freude und unein­ge­schränkt empfehlenswert!

Nach­trag vom 18.9.10: Lei­der hat der Autor das Web­log inzwi­schen ent­fernt, doch ich hoffe sehr, dass es irgend­wann ein­mal wiederkommt.

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