Monatsarchiv für Juni 2011

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Erster Eindruck

Mittwoch, 22. Juni 2011

Erster Eindruck

(zum Vergrößern anklicken)

Seit zwei Tagen benutze ich den neuen Palomino Blackwing 602. Ich bin sehr angetan von diesem Bleistift, stellt er doch im Vergleich zum Palomino Blackwing eine Verbesserung auf ganzer Linie dar. Eine großartige Leistung von California Cedar!

Nachtrag vom 23.6.11: Eine Leserin meines Weblogs hat zu Recht kritisiert, dass dieser Beitrag zu wenig detailliert ist; hier also ein paar ergänzende Worte.

Hatte der Palomino Blackwing (PB) einen mattschwarzen Lack, auf dem einige Sprengsel des goldfarbenen Aufdrucks zu sehen waren, so ist der glänzend-graue des Palomino Black­wing 602 (PB602) sauber, wesentlich hochwertiger und – auch wegen des Verzichts auf den goldfarbenen Ring – eleganter. Die Mine des PB war zu weich für längeres Schreiben und neigte zum Krümeln, doch die des PB602 hat etwa die Härte B bis 2B und damit diese Nachteile nicht. Zudem ist sie etwas schwärzer als die des Originals, hat aber sehr ähnliche Schreibeigenschaften. Bei meinen Exemplaren wirkt die Zwinge des PB602 geringfügig besser verarbeitet als die des PB, was jedoch durch die Serienstreuung bedingt sein könn­te. Erfreulich ist der Umstand, dass man auf die drei Quetschpunkte des Originals ver­zichtet hat (allerdings weiß ich nicht, ob diese bei allen Generationen zu finden waren). – Der Prägedruck des PB602 könnte ein wenig tiefer und abriebfester sein, doch ich will nicht allzu pingelig sein.

Nachtrag vom 3.4.12: Das Marketing von California Cedar nimmt bizarre Fomen an und bringt mich auf großen Abstand.

Die Schrift auf dem Stift

Dienstag, 21. Juni 2011

Ein berühmter Aufdruck kommt groß raus: „Evolution of the ‘Blackwing • 602’ Logo”.

SCALA № 1012

Freitag, 17. Juni 2011

Den Härtegrad eines Bleistifts findet man meist auf seinen Seitenflächen. Manche Hersteller ergänzen diese Kennzeichnung durch eine farbige Tauchkappe oder eine graue Fläche, de­ren Helligkeit mit der Härte korrespondiert; Beispiele dafür sind der Maped Black’Peps und der inzwischen nicht mehr erhältliche Pantone Graphite. Eine andere, mich sehr anspre­chende Gestaltung zur raschen Identifikation des Härtegrads wählten L. & C. Hardtmuth beim SCALA № 1012, den diese Anzeige im Jahr 1927 bewarb.

SCALA № 1012

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Die Politur in fünf abgestuften Rottönen – zweifellos eine ästhetische Palette – sollte den Griff zum gewünschten Härtegrad erleichtern. Da sie den Bleistift komplett überzog, war dieser in jeder Lage wiedererkennbar.

SCALA № 1012

L. & C. Hardtmuth konnten sich offenbar kaum bremsen, den Nutzen zu betonen. Doch war er wirklich so groß? Ich kann mir vorstellen, dass man einem einzigen Stift nicht sofort die Härte ansehen konnte, sondern nur im Vergleich mit allen anderen, und so auch mal den benachbarten Grad erwischte. Stärker kontrastierende Farben mit vertrauter Bedeu­tung sind vermutlich praktischer.

SCALA № 1012

Dennoch: Die Idee war gut, und ich bin mir sicher, dass ich ein Set des SCALA № 1012 gekauft hätte.

SCALA № 1012

Danke an Herbert R. für den Scan!

Anm.: Im dritten Bild fällt auf, dass das Attribut „eigenartig” im Gegensatz zu heute positiv konno­tiert war. Oder ist das vielleicht eine österreichische Besonderheit?

Der Lexikaliker wird 4

Donnerstag, 16. Juni 2011

Der Lexikaliker wird 4

Klingt wie ein Kindergeburtstag, ist aber keiner: Vor vier Jahren habe ich mit diesem bun­ten Durcheinander begonnen, und nun gibt es hier 627 Beiträge mit über 1600 Fotos und 2571 Kommentaren. Auf ins fünfte Jahr!

Ausgepact

Mittwoch, 15. Juni 2011

Ausgepact

Was beim Entrümpeln so alles auftaucht! Und dabei hatte ich nie eine Atari-Konsole …

Schreiben statt lesen

Dienstag, 14. Juni 2011

Manche haben Glück und die gelben Hefte aus ihrer Schulzeit in so guter Erinnerung, dass sie nun selber eines füllen möchten. Gelegenheit dazu bietet Reclam schon seit 2009 mit sei­nem „Universal-Notizbuch”.

Es ist mit 148 × 98 mm so groß wie die kartonierten Paperbacks der Universal-Bibliothek und steckt zusammen mit einem schwarz lackierten Bleistift in einem pfiffig gestalteten Kar­tonschuber.

Sowohl Buch als auch Schuber sind sauber verarbeitet, und der sechsflächige Bleistift ist eine Überraschung: Leicht geschärfelt, mit sehr glattem Lack und hochwertiger Mine etwa der Härte HB ist er ungleich besser als die meisten anderen Dreingabe-Stifte. Leider trägt er keine Kennzeichnung, die Aufschluss über seinen Hersteller geben könnte.

Die 128 Seiten „originales Reclam-Papier” sind vergleichsweise rauh, eignen sich dadurch aber besonders gut für den Gebrauch mit einem Bleistift (dieser sollte jedoch nicht härter sein als der mitgelieferte). Wie sich die Bindung des Notizbuchs macht, muss sich erst noch zeigen, doch ich bezweifle, dass ihre Qualität an die der Fadenheftung z. B. meines „Agen­da” (jetzt: „Pocket”) von Leuchtturm 1917 herankommt.

Verschlussgummi, Lesebändchen, Seitenzahlen, Einstecktasche und heraustrennbare Sei­ten fehlen, doch bis auf die Seitenzahlen gibt es diese Extras beim Original ja ebenfalls nicht.

Das Notizbuch, dessen gelungenes Design von blumprodukt stammt, gibt es mit karierten Seiten und in Blanko. Der empfohlene Verkaufspreis beträgt 5 Euro pro Stück.

„Dummdeutsch” von Eckhard Henscheid gehört in jede erstzunehmende Hausbibliothek.

Auch wenn sich das „Universal-Notizbuch” wegen seines empfindlicheren Einbands weniger für einen rauhen Einsatz eignet als z. B. die schwarzgewandeten Pendants, so ist es doch ein nützlicher und sehr geschmackvoller Gebrauchsgegenstand. – Wer das kleine Gelbe als Kalender für das kommende Jahr möchte, wird hier fündig, und all jene, die sich gerne an die Umschlag-Kritzeleien erinnern, freuen sich vielleicht über „Kaba und Liebe”.

Filou

Montag, 13. Juni 2011

Filou

Auf alten Verpackungen des italienischen Herstellers FILA anzutreffen: Der (sicher kluge, da FILA nutzende) Kopf mit einem Bleistift hinterm Ohr.

Advokaten des Winkels

Sonntag, 12. Juni 2011

Advokaten des Winkels

Mantissa Vollkreiswinkelmesser II (DDR, ø 150 mm)

Advokaten des Winkels

Unbekanntes Fabrikat (vermutl. England, 80 × 41 mm)

Advokaten des Winkels

Aristo Geo Contrast (Österreich, ø 120 mm)

Advokaten des Winkels

STAEDTLER 96851-12 (Japan, 120 × 65 mm)

Advokaten des Winkels

3L Griffit 11631 (Dänemark, ø 100 mm). – Siehe auch „Griffig”.

Advokaten des Winkels

Möbius+Ruppert 2109 (Deutschland, 92 × 60 mm). – Siehe auch „Seltsames Muster”.

Advokaten des Winkels

Sonic Nano Pita (Japan, 90 × 48 mm)


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