Monatsarchiv für Juni 2018

Frösche gucken

Samstag, 16. Juni 2018

Wir haben das Glück, am Stadtrand und nah an einem großen Wald zu wohnen, und den haben Kisho und ich schon unzählige Male durchstreift. Zu den zahlreichen Attraktionen abseits der Wege gehören ein paar Tümpel, die von kleinen und großen Tieren gern be­sucht werden. Während sich Wildschweine, Rehe und andere tagsüber im Wald verste­cken und nur noch deren Spuren anzutreffen sind, hüpfen die Frösche schnell ins Wasser, was Kisho na­türlich toll findet.

Frösche gucken

So verbringen wir meist einige Zeit an diesen Tümpeln, damit er sich den Fröschen widmen kann (und sich die Mücken mir). „Frösche gucken” ist inzwischen ein wichtiger und schöner Teil unserer Morgenrunde!

P.S.: Dieses Weblog feiert heute sein Elfjähriges.

Globalisierung

Dienstag, 12. Juni 2018

Globalisierung

Zwei Teile dieses Handspitzers von Eisen, einer schwarz lackierten Ausführung des Modells 040, wurden an sehr weit voneinander entfernten Orten gefertigt.

Globalisierung

Das Messer „Made in Germany”, der Korpus „Made in China” – doch woher kommt die Schraube? Und wo wurden die Teile zusammengebaut?

Werkzeug

Sonntag, 10. Juni 2018

Der japanische Hersteller Pilot hat die Typenbezeichnung „2020″ für etliche Druckbleistifte genutzt, angefangen vom sehr günstigen Modell aus Kunststoff bis hin zum 2020/ST mit Edelstahlschaft aus einem Stück (letzteren gab es zudem in zwei Größen). Alle mir bekann­ten Varianten hatten den „Shaker”-Mechanismus, bei dem die Mine durch kurzes Schütteln des Stifts transportiert wurde1. Der gezeigte wird auch als 2020 YOUNG bezeichnet und war in mindestens sieben Farben erhältlich. Diese Ausführung mit transparentem Griffstück spricht mich besonders an, da man hier einen Teil der Mechanik sieht. – Shinwa ist ein ja­panischer Anbieter von Messgeräten, zu dessen Sortiment auch Blei- und Farbstifte gehö­ren. Bei diesem Acryl-Lineal gefallen mir die Ziffern, die Hilfen zum einfachen Zeichnen von parallelen Linien und die sehr gute Verarbeitung.

  1. Die Typenbezeichung „2020″ hat einen besonderen Hintergrund: Im Japanischen kann die Zahl „20″ als „fure” ausgesprochen werden, ebenso das Verb „schütteln”; damit sagt „2020″, was man für den Minenvorschub tun muss. – Von Pilot gibt es auch zwei „Shaker”-Modelle mit „Fure Fure” im Namen, und zwar den Corone (HFC20R) und den Sprinter (HFST20R).

Nr. 211

Sonntag, 3. Juni 2018

In aussortiertem Gerümpel entdeckt und gerettet: Ein alter Doppelspitzer aus Magnesium.

Nr. 211

Auf der Rückseite finden sich die Artikelnummer 211 und das bis 1992 genutzte Logo von Möbius+Ruppert. Es hatte zwi­schen M und R zwei Geodreiecke und ein Spitzloch, wobei letzteres zuweilen für ein „O” gehal­ten und das Logo dann als „MOR” gelesen wurde.

Nr. 211

Dieser Spitzer ist seit mindestens 50 Jahren mit dieser Nummer im Sortiment des Erlanger Herstellers, denn bereits ein Katalog aus den 1960er Jahren führt ihn auf.

Nr. 211

Im Katalog von 1938 findet sich das sehr ähnliche Modell 17 aus „Elektron-Metall”; mög­licherweise war das der Vorgänger.

Nr. 211

Der heutige 211 ist mit seinem geriffelten Griffmulden und dem Oberflächendekor etwas gefälliger.

Nr. 211

Ein Klassiker!

Schmuckstück

Samstag, 2. Juni 2018

Zu den zahlreichen Werbeartikeln von STAEDTLER gehörten auch Wand-Thermometer. Einige Jahre jünger als das Exemplar, das in den späten 1950er Jahren für die Marke MARS LUMOGRAPH warb, ist dieses mit symbolisch dargestellten Farbstiften.

Schmuckstück

Der Mars-Kopf erlaubt eine ungefähre Datierung, denn die hier gezeigte Variante wurde von 1963 bis 1973 genutzt. – Auch wenn dieses Thermometer wohl eher für das Laden­lokal des Händlers oder das Büro des gewerblichen Kunden gedacht war, so schmückt es nach einigen Jahren in der Schublade jetzt die Wand an meinem Schreibtisch.


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