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Kurz notiert

Das Rätsel der Sphinx-Reißzwecke

Zu den all­täg­li­chen Din­gen, die mich schon lange inter­es­sie­ren, gehört die Reiß­zwe­cke, und so helfe ich auch gerne bei der Suche nach dem Ursprung des Modells SPHINX, das mei­nem Leser Michael Pon­stingl auf einem Foto auf­ge­fal­len ist.

Das Rätsel der Sphinx-Reißzwecke

Das Foto wurde zwi­schen 1890 und 1903 in Wien auf­ge­nom­men. Der Gedanke, dass diese Reiß­zwe­cke von der 1888 in Wien gegrün­de­ten Firma Hein­rich Sachs (heute SAX, Teil von Bre­vil­lier Urban & Sachs GmbH & Co. KG) stammt, liegt nahe, doch das Unter­neh­men hat mir mit­ge­teilt, dass man die SPHINX-Reißzwecke nicht gefer­tigt hat.

Wer weiß mehr?

Paperworld 2012 (1)

Vor weni­gen Tagen ging die Paper­world 2012 in Frankfurt/Main zu Ende; hier der erste Teil mei­ner Notizen.

Wie schon im letz­ten Jahr fie­len mir die zahl­rei­chen Stände mit Taschen aller Art auf; zu­dem gab es etli­che Lücken, die jedoch auch Vor­teile hat­ten, denn in fast allen hatte man Sitz­gelegenheiten unter­ge­bracht und damit eine andere Lücke geschlos­sen. – Einige Her­steller, die ich gerne gese­hen hätte, waren dies­mal nicht dabei, dar­un­ter LAMY, Mitsubi­shi/uni, Peli­kan, Pen­tel, STABILO und Tom­bow.

Paperworld 2012 (1)

Groß ver­tre­ten war Faber-Castell, an deren Stand mich das Manga-Set über­rascht hat. Auch wenn ich nicht zur Ziel­gruppe gehöre, so hoffe ich doch, dass noch mehr Pro­dukte die­ser Art kom­men und das Sor­ti­ment auffrischen.

Paperworld 2012 (1)

Schon seit Ende 2011 im Pro­gramm ist ein klei­ner Taschen-Drehbleistift. Die Stü­cke ge­fallen mir, und so hätte ich gerne einen in die Hand genom­men; dies war aber lei­der nicht möglich.

Paperworld 2012 (1)

Der dies­jäh­rige „Pen of the Year“ hat einen Schaft aus deut­scher Moorei­che mit Blattgold-Auflagen; der Preis liegt zwi­schen 2000 und 3000 Euro.

Paperworld 2012 (1)

Der „Per­fekte Blei­stift“ war auch dies­mal in ver­schie­de­nen Aus­füh­run­gen zu sehen, nicht jedoch in der neuen aus Kunst­stoff, von der man erzählte. Wei­tere Bleistift-Neuheiten gab es nicht, was mich ein wenig ver­wun­dert hat: Keine Ant­wort auf den WOPEX von STAEDTLER, so dass der inzwi­schen über zehn Jahre alte GRIP 2001 die letzte Inno­va­tion bleibt, und kei­nen his­to­risch anmu­ten­den Blei­stift, obwohl man da aus dem Vol­len hätte schöp­fen kön­nen. – Wie in den letz­ten Jah­ren hat mich ent­täuscht, wie wenig infor­miert das Stand­per­so­nal war. Ich hatte mich aller­dings gleich als End­kunde zur erken­nen gege­ben; viel­leicht ist man einem sol­chen gegen­über auf der Messe weni­ger auskunftsfreudig.

Paperworld 2012 (1)

Koh-I-Noor habe ich immer als sehr ver­schlos­sen erlebt, so dass ich es bei einem Foto des schmu­cken Stift-Flitzers belas­sen habe.

Klei­nig­kei­ten gab es eben­falls zu ent­de­cken, so z. B. am Stand von M & M (Metz­ger & Mendle): Wer gerne Dreispitz-Reiß­zwe­cken nutzt und bedau­ert, dass Maped sie aus dem Pro­gramm genom­men hat, wird hier fün­dig. – LYRA, Teil von FILA, zeigte zwar eini­ges, hatte aber keine Neu­hei­ten bei den Blei- und Farbstiften. 

Paperworld 2012 (1)

Die Prä­sen­ta­tion der Pro­dukte von Milan war gelun­gen und erin­nerte an die Werke von Tony Cragg.

Paperworld 2012 (1)

Gut fand ich, dass man­che Her­stel­ler auch his­to­ri­sche Pro­dukte gezeigt haben, so z. B. das baye­ri­sche Unter­neh­men Boden, das seit 120 Jah­ren Reiß­zeuge fer­tigt (aller­dings jetzt keine mehr im Inland).

Paperworld 2012 (1)

In der Halle mit den Notiz­bü­chern war ich nur kurz, doch dort ist mir die Notiz­bü­cher der „Quo­tes Collec­tion“ mit „Papier aus Stein“ des ita­lie­ni­schen Anbie­ters Ogami ange­nehm aufgefallen.

Paperworld 2012 (1)

Präch­tig war das Sor­ti­ment von Carta Pura, zu dem u. a. Spiral-Stifthalter gehören.

Paperworld 2012 (1)

In Kürze geht es mit einem zwei­ten Teil weiter.

Basteln mit dem Lexikaliker (12)

Stamm­le­ser die­ses Web­logs wis­sen von mei­ner aus­dau­ern­den Suche nach dem idea­len Blei­stift­stän­der. Sie ist noch längst nicht abge­schlos­sen, denn die meis­ten Exem­plare sind zwar nütz­lich und deko­ra­tiv, aber für kurze und sehr kur­ze Stifte nicht oder nur einge­schränkt geeig­net. Einen Vor­schlag zur Behe­bung die­ses Übel­stands zeigt meine heu­tige schnelle Bastelei.

Neben gewöhn­li­chem, in jedem gut sor­tier­ten Bas­tel­haus­halt vor­han­de­nen Mate­rial und Werk­zeug benö­ti­gen wir zwei Holz­leis­ten 40 × 15 mm, 10 und 18 cm lang, sowie zwei maxi­mal 40 mm breite Stü­cke Draht­ge­webe mit 10 mm und 2 mm Maschen­weite, 18 und 22 cm lang (ich beziehe Der­ar­ti­ges gerne von Modulor). Beson­dere Kennt­nisse und Fähig­keiten sind nicht notwendig.

Bleistiftständer

Wir kle­ben die bei­den Leis­ten wie gezeigt zusam­men; wer mag, ver­stärkt die Ver­bin­dung durch eine Schraube.

Bleistiftständer

Das grobe Draht­ge­webe – es hält die Stifte – bie­gen wir so zurecht, dass die Enden flach auf den Stirn­sei­ten auf­lie­gen, und das feine kommt auf die Ober­seite des unte­ren Teils; es ver­hin­dert das Weg­rut­schen der Bleistifte.

Bleistiftständer

Über die Befes­ti­gung der Gewebe habe ich mir keine gro­ßen Gedan­ken gemacht, son­dern kur­zer­hand das feine mit eini­gen Trop­fen Pat­tex und das grobe mit zwei Reiß­zwe­cken fixiert.

Bleistiftständer

Von links: Chung Hwa 6151, Mitsu­bi­shi uni Pen­manship Pen­cil, LAMY plus, Mitsu­bi­shi uni 4563, STAEDTLER Cadet, STAEDTLER mark-2B, Caran d'Ache Graf­wood, Mitsu­bi­shi uni Nano Dia, STAEDTLER tra­di­tion, Johann Faber Berthelt, Tom­bow Mark Sheet, STAEDTLER Noris Club maxi, Mitsu­bi­shi uni Arterase Color, STAEDTLER Noris, Faber-Castell 9000

Diese Kon­struk­tion gewinnt natür­lich kei­nen Design-Preis, stellt aber eine Lösung für die prak­ti­sche Auf­be­wah­rung von Blei­stif­ten aller Län­gen dar.

Nach­trag vom 15.1.12:

Beim Auf­räu­men der Bas­tel­bude kamen mir noch ein paar Gedan­ken, die auf die Schnelle umge­setzt so aussehen:

Bleistiftständer

Das grobe Geflecht bil­det nun auch die Senk­rechte und steckt in der Basis (hier: MDF). Noch schrä­ger darf es aller­dings nicht sein, da sonst die Öff­nun­gen im Git­ter zu klein wer­den. Zudem müs­sen die Spit­zen der Stifte nicht im fei­nen Geflecht ste­hen, son­dern kön­nen auch auf Filz ruhen. – Wer ein Ver­krat­zen der Stifte fürch­tet, min­dert das Risiko mit einer Schicht Klarlack.

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Die Reißzwecke

Jeder kennt sie, die Reiß­zwe­cke, auch bekannt als Heft­zwe­cke, Reiß­na­gel, Reiß­brett­stift, Pinne und Wanze, doch wer weiß schon von ihrer Geschichte und den vie­len Varianten?

Alois Nedol­uha zufolge, dem Autor der „Kul­tur­ge­schichte des tech­ni­schen Zeich­nens“, gebührt W. Motz der Ver­dienst, die erste Reiß­zwe­cke in die Welt gebracht zu haben. Der Ber­li­ner, so Nedol­uha, habe 1880 einen Stift erson­nen, der aus einem aus­ge­stanz­ten und um 90° abge­win­kel­ten Teil des run­den Kop­fes bestand, und damit die Urform des spit­zen Hel­fers geschaf­fen. (Eine wei­tere Quelle für diese Infor­ma­tion konnte ich bis jetzt lei­der nicht aus­fin­dig machen, eben­so­we­nig den Vor­na­men des Herrn Motz oder einen Hin­weis auf eine kom­mer­zi­elle Nut­zung sei­ner Erfindung.)

Die Reißzwecke

Bild 1 Reiß­nä­gel in ursprüng­li­cher Aus­füh­rung (Maped)

Auch nach 130 Jah­ren kann man die klas­si­sche Form noch bekom­men; gekenn­zeich­net mit „FIXO“ ist sie u. a. bei Maped im Pro­gramm. Der Nach­teil des gestanz­ten Stifts besteht jedoch darin, dass er ver­gleichs­weise dick und somit nur für wei­che Unter­gründe geeig­net ist.

1888 begann Hein­rich Sachs in Öster­reich mit der manu­el­len Her­stel­lung von Reiß­nä­geln. Zwei Jahre spä­ter stellte er auf die maschi­nelle Fabri­ka­tion um und war wohl der erste, der Reiß­nä­gel kom­plett in einem Arbeits­gang pro­du­zie­ren konnte; dadurch wur­den sie bil­li­ger und ver­brei­te­ten sich schnell. – Sachs' Unter­neh­men mit dem heu­ti­gen Namen SAX bean­sprucht die Erfin­dung des Reiß­na­gels. Das Detail „aus nur einem Stück Band­stahl“ in der Fir­men­chro­nik lässt dar­auf schlie­ßen, dass es sich um die alte Form han­delte. Nedol­uha schreibt, Hein­rich Sachs habe 1925 gehär­tete und polierte Reiß­nä­gel eingeführt.

Die Reißzwecke

Bild 2 Aktu­elle genie­tete Einfachst-Reißzwecken (unbe­kann­tes Fabrikat)

Die ers­ten genie­te­ten und auch heute noch am häu­figs­ten anzu­tref­fen­den Reiß­zwe­cken kamen laut Alois Nedol­uha um 1890 in Deutsch­land auf; aktu­elle Quel­len indes schrei­ben diese Erfin­dung dem Uhr­ma­cher­meis­ter Johann Kirs­ten aus Lychen in der Ucker­mark zu. Reich davon wurde aller­dings ein ande­rer: Der Kauf­mann Otto Linds­tedt erwarb Kirs­tens Idee, ließ sich die Heft­zwe­cke 1904 paten­tie­ren und wurde zum Mil­lio­när. – Am Orts­rand von Lychen erin­nert eine Stele aus Stahl mit einer Riesen-Reißzwecke an den Erfinder.

Die Reißzwecke

Bild 3 Heftzwecken-Lieferprogramm der Gebr. Wich­mann (Aus­schnitt, 1940). – Man beachte die große Aus­wahl und die köst­li­che For­mu­lie­rung „Heft­zwe­cken für Zeichenzwecke“.

Es folg­ten wei­tere Ver­än­de­run­gen und Ver­bes­se­run­gen wie Über­züge des Kop­fes aus Metall und Kunst­stoff sowie eine durch­stoß­feste Aus­füh­rung, die eine Ver­let­zung des drü­cken­den Dau­mens ausschließt.

Die Reißzwecke

Bild 4 Aktu­elle Reiß­nä­gel. Von links: unbe­kann­tes Fabri­kat mit Kunst­stoff­über­zug, Soen­ne­cken (Deutsch­land), SHF (Schwe­den).

Seit etwa 1930 bekannt ist der sog. Zei­chen­ma­schi­nen­stift, der über zwei Löcher im Kopf ver­fügt. In diese greift ein Schlüs­sel, der das Ent­fer­nen des Stifts aus dem Zei­chen­tisch erleichtert.

Die Reißzwecke

Bild 5 Spezial-Reißzwecke für Zei­chen­ma­schi­nen von Kuhl­mann (Kata­log Gebr. Wich­mann, 1940)

Die Reißzwecke

Bild 6 Reiß­nä­gel mit zwei Löchern und Löser (ALCO)

Im Jahr 1949 wurde der Reiß­na­gel mit drei Spit­zen paten­tiert. Die­ser bie­tet den Vor­teil, dass bereits ein ein­zel­ner das Blatt gegen Ver­dre­hen sichert.

Die Reißzwecke

Bild 7 Reiß­zwe­cken mit drei Spit­zen. Links: Maped, rechts: Delta (mit Löser, Österreich).

Eine andere Vari­ante ist der Archi­tek­ten­nagel mit dicke­rem Kopf aus Metall oder Kunst­stoff und fei­ner, spit­zer Nadel, die beson­ders gut in fes­tem Mate­rial hält und nur geringe Spu­ren hin­ter­lässt. Inter­es­sant beim roten Stift: Der Absatz schafft eine Nut zwi­schen Unter­grund und Kopf.

Die Reißzwecke

Bild 8 Archi­tek­ten­stifte. Links: mit Kunst­stoff­kopf (Brause), rechts: mit Mes­sing­kopf­platte und geschlif­fener Stahl­spitze (Hch. Hummel).

Über die Ver­wen­dung der Nut des roten Archi­tek­ten­stifts kann ich nur mut­ma­ßen, doch bei der Heft­zwe­cke für Pla­nungs­ar­bei­ten infor­mierte der Anbie­ter sehr detail­liert über die Nut­zung des Wulstes.

Die Reißzwecke

Bild 9 Heft­zwe­cke für Pla­n­ar­bei­ten (Kata­log Gebr. Wich­mann, 1940)

Die Reißzwecke

Bild 10 Heft­zwe­cken­he­ber und Ein­drü­cker (Kata­log Gebr. Wich­mann, 1940)

Die den Zwe­cken bei­gefüg­ten Schlüs­sel waren nicht die ein­zi­gen Hilfs­mit­tel zum Schutz von Fin­ger­na­gel und Mes­ser­spitze. Neben sepa­rat erhält­li­chen Einfachst-Hebern gab es von WEDO den „Reißnagel-Fix“, eine grif­fige Kom­bi­na­tion aus Drü­cker und Löser, des­sen hoh­ler Kor­pus Reiß­zwe­cken auf­nahm und sogar noch Platz für eine Anlei­tung bot.

Die Reißzwecke

Bild 11 Heftzwecken-Helfer. Links: Löser (unbe­kann­tes Fabri­kat), oben: „Reißnagel-Fix“ (WEDO).

Zum Schluss sei noch ein recht unge­wöhn­li­ches Zwecken-Zubehör genannt, und zwar die Dor­nen­scheibe, die, zwi­schen Papier und Zwe­cke gesetzt, ein Zer­rei­ßen des Papiers an der Ein­stich­stelle ver­hin­dern sollte.

Die Reißzwecke

Bild 12 Dor­nen­scheibe (Kata­log Gebr. Wich­mann, 1940)

Ety­mo­lo­gi­sche Zugabe: Woher kommt das „Reiß“ an der Zwe­cke? „Rei­ßen“ geht zurück auf das alt­hoch­deut­sche „rizan“ und das angel­säch­si­sche „wri­tan“ (von letz­te­rem stammt „write“). Auch wenn man nicht ganz sicher ist, so geht man doch von der Schreib­tech­nik der Runen und damit von der Bedeu­tung „schrei­ben“ und „zeich­nen“ aus; die­ses „Rei­ßen“ lebt wei­ter u. a. im Grund­riss, dem Reiß­brett, dem Anrei­ßen und eben der Reiß­zwe­cke, die das Beschreib­ma­te­rial auf dem Reiß­brett hält. (Quelle: Fried­rich Kluge, Ety­mo­lo­gi­sches Wör­ter­buch der deut­schen Spra­che, 24. Auf­lage, 2002.) – Zur Ety­mo­lo­gie von „Zwe­cke“ siehe „Zweck und Zen­trum“.

Graphitöne

Noch nie war es so ein­fach wie heute, mit einem Blei­stift Krach, ja sogar Musik zu machen, denn jetzt gibt es den von Jay Sil­ver erdach­ten „Draw­dio“. Diese kleine Schal­tung, die im Wesent­li­chen einen ana­lo­gen Syn­the­si­zer dar­stellt, nutzt die Leit­fä­hig­keit des Gra­phits und des Kör­pers, um bemer­kens­werte Töne zu erzeu­gen und über einen Miniatur-Lautsprecher abzugeben.

Graphitöne

Der Bau­satz (zum Ver­grö­ßern anklicken)

Die Kom­po­nen­ten des bei Adaf­ruit Indus­tries für 19,50 US-Dollar erhält­li­chen Bau­sat­zes sind schnell ver­lö­tet und wer­den zusam­men mit einer AAA-Batterie an einem mög­lichst wei­chen Blei­stift angebracht.

Graphitöne

Der fer­tige „Draw­dio“ (leicht abgewandelt)

Ein paar Stri­che aufs Papier, einen Fin­ger der ande­ren Hand dar­auf, um den Strom­kreis zu schi­le­ßen, und los geht’s:

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Mein „Draw­dio“ hat im Film (und nur dort) lei­der einen etwas ande­ren, leicht rat­tern­den und läs­ti­gen Ton. Wie es dazu kam, weiß ich nicht, und repro­du­zie­ren konnte ich ihn auch nicht. Liegt es viel­leicht am Draht, den ich anstelle der selbst­kle­ben­den Kup­fer­fo­lie ver­wendet habe? (Letz­tere habe ich unge­schick­ter­weise unbrauch­bar gemacht.)

Natür­lich ist der kleine elek­tro­ni­sche Krach­ma­cher, des­sen lus­ti­ger Name sich aus der Kom­bi­na­tion von „draw“ und „audio“ ablei­tet, nicht auf den Ein­satz mit einem Blei­stift be­schränkt – wer gerne expe­ri­men­tiert, wird sicher schnell zahl­rei­che andere Mög­lich­kei­ten fin­den, um sich und sein Umfeld mit inter­es­san­ten Geräu­schen zu ner­ven unterhalten.

Nach­trag 1: Der rat­ternde Ton, der doch zu sehr an den Boh­rer eines Zahn­arz­tes er­innert, hat mich zu einem neuen Anlauf ange­regt. Dies­mal ist der Blei­stift wei­cher (6B statt 4B) und der Kon­takt zur Mine bes­ser (Schraube statt Reiß­zwe­cke); dar­über hin­aus ist der ver­wen­dete Draht nun silberbeschichtet.

Graphitöne

Der fer­tige „Draw­dio“ (zweite Variante)

Das Ergeb­nis:

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/]

Nach­trag 2:

Graphitöne

Der fer­tige „Draw­dio“ (dritte Variante)

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