Archiv des Stichworts „STAEDTLER”

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Kurz notiert

Donnerstag, 26. November 2015

Vor kurzem wurde ein für STAEDTLER eingetragenes Gebrauchsmuster veröffent­licht. Es beschreibt ein „Schreib-, Zeichen-, Markier und/oder Malgerät oder Kosmetikgerät oder Ein­gabegerät für berührungsempfindliche Oberflächen” mit mindestens einem Schaftelement aus Kunststoff oder kunststoffhaltigem Holzersatz, dessen Oberfläche eine durch Korruga­tion gebildete haptische und/oder rutschhemmende Struktur aufweist. Die Gebrauchs­musterschrift zeigt, dass diese Struktur der äußeren verformbaren Materialschicht z. B. als wellenförmiges Profil längs des Stifts ausfallen kann (ganz spontan dachte ich dabei an das Griffstück der Tikky-Modelle von Rotring). Sehen wir bald neue Varianten des WOPEX bzw. Noris eco?

STAEDTLER Mars Lumograph 2016

Mittwoch, 21. Oktober 2015

STAEDTLER hat auf der Insights X 2015 die Sortimentserweiterung des Bleistift-Klassikers Mars Lumograph1 vorgestellt.

STAEDTLER Mars Lumograph 2016

(Bilder zum Vergrößern anklicken)

Die Neuerungen:

  • Mit 7H, 8H, 9H und 9B kamen vier Härtegrade hinzu, so dass es nun 20 sind2.
  • Die Härtegrade 7B und 8B enthielten Ruß; dies ist nun nicht mehr der Fall.
  • Neu ist der Lumograph black, dessen Minen einen hohen Rußanteil haben und den es in 2B, 4B, 6B und 8B gibt.

STAEDTLER Mars Lumograph 2016

STAEDTLER Mars Lumograph 2016

Das neue Lumograph-Sortiment kommt im Januar 2016 in den Handel.

  1. Er kam am 1. August 1930 als Lumograph 2886 auf den Markt und trägt seit 1967 die Artikel­nummer 100.
  2. Zum Vergleich: Den Faber-Castell 9000 gibt es in 16 (8B–6H), den Tombow Mono 100 in 17 (6B–9H) und den Mitsubish Hi-uni in 22 (10B–10H) Härtegraden.

Von der Linde zum Bleistift

Dienstag, 6. Oktober 2015

Über ein sehr interessantes Projekt berichtet der Artikel „Bleistifte aus bayerischem Linden­holz”1 von Eckart von Reitzenstein, Diplom-Forstwirt bei STAEDTLER, im Holz-Zentralblatt in der Nummer 37 vom 11. September 2015.

Von der Linde zum Bleistift

Das heute beliebteste Holz für Bleistifte ist die Kalifornische Bleistiftzeder (auch Weihrauch-Zeder, Calocedrus decurrens), die vor etwa 100 Jahren die Virginische Bleistiftzeder (Juni­perus virginiana) abgelöst hat. Im 17. Jahrhundert, als sich in Nürnberg das Bleistift­machergewerbe entwickelte, war jedoch die heimische Linde (Tilia) die wichtigste Holzart für Bleistifte. An diese Wurzeln hat man sich erinnert, als man für das zehnjährige Jubiläum der Bayerischen Staatsforsten ein besonderes Werbegeschenk suchte; die Idee, einen Werbebleistift aus heimischer Linde zu fertigen, haben schließlich die Bayerischen Staats­forsten, PEFC Deutschland und STAEDTLER Nürnberg umgesetzt.

Von der Linde zum Bleistift

Das Lindenholz aus dem Forstbetrieb Arnstein in Unterfranken wurde im Sägewerk Monn­heimer im Odenwald zu Brettchen verarbeitet, aus denen STAEDTLER im Werk Neumarkt 50.000 Bleistifte gefertigt hat. Die Stifte gingen dann an die Bayerischen Staatsforsten sowie an die Bayerische Forstverwaltung, PEFC Deutschland, den Bayerischen Waldbe­sitzerverband, die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände in Berlin und das Branchenbündnis Pro Holz Bayern.

Von der Linde zum Bleistift

Ein Kamerateam hat den gesamten Herstellungsprozess begleitet; der daraus entstandene Film „Von der Linde zum Bleistift” ist seit wenigen Tagen im YouTube-Kanal der Bayeri­schen Staatsforsten zu sehen. – Danke an die Bayerischen Staatsforsten für die Bleistifte!

  1. Dieser Artikel ist leider nicht online verfügbar.

Kurz notiert

Mittwoch, 30. September 2015

Der längste Buntstift der Welt

Freitag, 31. Juli 2015

Am 5. August 2015 geht STAEDTLER auf Rekordjagd, denn an diesem Tag will das Nürn­berger Unternehmen einen 400 Meter langen Noris colour fertigen und damit den beste­henden Weltrekord für den längsten Bleistift der Welt mit 323,51 Metern übertreffen. Der Rekordversuch findet von 10 bis 13.30 Uhr im Nürnberger Unternehmenssitz in der Moos­äckerstraße statt; er wird ergänzt um eine Werksführung durch die Produktion mit Besich­tigung von Teilen der Weltrekordmaschine sowie einer betreuten Malaktion für kleine Besucher. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Der längste Buntstift der Welt

Der STAEDTLER Noris colour in 24 Farben und Standardlänge

Zu dieser Veranstaltung gibt es hier 5 × 2 Eintrittskarten zu gewinnen; zudem erhält jeder der fünf Gewinner ein Stiftepaket im Wert von 15 Euro. Wer Interesse hat, hinter­lässt einen Kommentar mit einer funktionierenden E-Mail-Adresse zu die­sem Beitrag. Gehen bis kommenden Montag, 3.8.15, 18 Uhr, mehr als fünf Kommentare ein, entscheidet das Los. Noch am Montag Abend werde ich die Gewinner benachrichtigen und dabei um den Na­men und die Postanschrift bitten. Diese Daten gebe ich an STAEDTLER weiter, damit die Namen auf die Gästeliste und die Stiftepakete zu den Gewinnern kommen.

Ramponiert

Donnerstag, 28. Mai 2015

Ramponiert

Ein STAEDTLER Noris 122 auf einem Fußweg in Rüsselsheim

„The new 5700 D”

Freitag, 22. Mai 2015

„The new 5700 D”

(zum Vergrößern anklicken)

Als „[t]he finest pencil sharpener ever made for draftsmen” bewarb J.S. Staedtler Inc. aus Hackensack, New Jersey (USA), den damals neuen Kurbelspitzer 5700 D, dessen beson­deres Leistungsmerkmal darin bestand, die Mine auf einer Länge von gut 6 bis 19 mm frei­zulegen1. Damit wurden dann auch Spitzen wie die hier und da gezeigten möglich. – Die Vorderseite dieses Faltblatts, das aus einer Blechdose stammt und etwa 60 Jahre alt sein dürfte, machte Reklame für den Farbstift Mars Lumochrom, der mit einer gefährlichen Spit­ze auftrat.

Danke an Sola für dieses Faltblatt!

  1. Soweit ich weiß, gab es noch einen 5700 (also ohne „D”), der das nicht konnte und zudem nur drei statt sechs Backen in der Stifthalterung hatte. – Ein Kommentator bei pencilsanotherthings berichtet, dass der 5700 D außerdem den Minendurchmesser auf 1,5 mm verringert.

Bleistifthölzer

Samstag, 9. Mai 2015

Wenn im Zusammenhang mit Bleistiften von Zeder gesprochen wird, so ist damit meist die Kalifornische Bleistiftzeder (auch Weihrauch-Zeder, Calocedrus decurrens, engl. incense cedar) gemeint, die vor etwa 100 Jahren die Virginische Bleistiftzeder (Juniperus virginiana, engl. red cedar) abgelöst hat. Die Kalifornische Bleistiftzeder muss imprägniert werden, um die gewünschten Eigenschaften zu erhalten, und wird dabei auch manchmal rot gefärbt, damit sie der Virginischen Bleistiftzeder ähnlich sieht. Als Ersatz kamen und kommen jedoch immer wieder andere Hölzer zum Einsatz; hier die meines Wissens zurzeit am häufigsten genutzten.

Bleistifthölzer

(zum Vergrößern anklicken)

Im Bild:

Erhard Sattmann nennt in „Vom Faustkeil zum Bleistift” (1949) zudem Espe, Pappel, Ahorn sowie Föhre, und Henry Petroski erwähnt in „Der Bleistift” (1995) die brasilianische Pinie, die dort von Faber-Castell angebaut wird. Auch Erle hat man früher eingesetzt, doch die ist sehr hart und lässt sich nur schwer spitzen.

Einen Blick auf die Geschichte der Zeder als Bleistiftholz gibt es im zweiten Teil, und „Von der Linde zum Bleistift” berichtet von einem Projekt um die Linde als Bleistiftholz.

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