Graphitöne

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Noch nie war es so ein­fach wie heute, mit einem Blei­stift Krach, ja sogar Musik zu machen, denn jetzt gibt es den von Jay Sil­ver erdach­ten „Draw­dio“. Diese kleine Schal­tung, die im Wesent­li­chen einen ana­lo­gen Syn­the­si­zer dar­stellt, nutzt die Leit­fä­hig­keit des Gra­phits und des Kör­pers, um bemer­kens­werte Töne zu erzeu­gen und über einen Miniatur-Lautsprecher abzugeben.

Graphitöne

Der Bau­satz (zum Ver­grö­ßern anklicken)

Die Kom­po­nen­ten des bei Adaf­ruit Indus­tries für 19,50 US-Dollar erhält­li­chen Bau­sat­zes sind schnell ver­lö­tet und wer­den zusam­men mit einer AAA-Batterie an einem mög­lichst wei­chen Blei­stift angebracht.

Graphitöne

Der fer­tige „Draw­dio“ (leicht abgewandelt)

Ein paar Stri­che aufs Papier, einen Fin­ger der ande­ren Hand dar­auf, um den Strom­kreis zu schlie­ßen, und los geht’s:

[hana-flv-player
video=“https://www.stdk.de/lexikaliker/0812/081208_Graphitoene_3.flv“
width=“500″
height=“398″
splashimage=“https://www.stdk.de/lexikaliker/0812/081208_Graphitoene_3.jpg“
more_3=“bgcolor1=396da5&bgcolor2=396da5&playercolor=396da5&showplayer=always“
/]

Mein „Draw­dio“ hat im Film (und nur dort) lei­der einen etwas ande­ren, leicht rat­tern­den und läs­ti­gen Ton. Wie es dazu kam, weiß ich nicht, und repro­du­zie­ren konnte ich ihn auch nicht. Liegt es viel­leicht am Draht, den ich anstelle der selbst­kle­ben­den Kup­fer­fo­lie ver­wendet habe? (Letz­tere habe ich unge­schick­ter­weise unbrauch­bar gemacht.)

Natür­lich ist der kleine elek­tro­ni­sche Krach­ma­cher, des­sen lus­ti­ger Name sich aus der Kom­bi­na­tion von „draw“ und „audio“ ablei­tet, nicht auf den Ein­satz mit einem Blei­stift be­schränkt – wer gerne expe­ri­men­tiert, wird sicher schnell zahl­rei­che andere Mög­lich­kei­ten fin­den, um sich und sein Umfeld mit inter­es­san­ten Geräu­schen zu ner­ven unterhalten.

Nach­trag 1: Der rat­ternde Ton, der doch zu sehr an den Boh­rer eines Zahn­arz­tes er­innert, hat mich zu einem neuen Anlauf ange­regt. Dies­mal ist der Blei­stift wei­cher (6B statt 4B) und der Kon­takt zur Mine bes­ser (Schraube statt Reiß­zwe­cke); dar­über hin­aus ist der ver­wen­dete Draht nun silberbeschichtet.

Graphitöne

Der fer­tige „Draw­dio“ (zweite Variante)

Das Ergeb­nis:

[hana-flv-player
video=“https://www.stdk.de/lexikaliker/0812/081210_Graphitoene_5.flv“
width=“500″
height=“398″
splashimage=“https://www.stdk.de/lexikaliker/0812/081210_Graphitoene_5.jpg“
more_3=“bgcolor1=396da5&bgcolor2=396da5&playercolor=396da5&showplayer=always“
/]

Nach­trag 2:

Graphitöne

Der fer­tige „Draw­dio“ (dritte Variante)

7 Kommentare zu „Graphitöne“

  1. Hey! The Dr. Seuss Tree/Flower you draw has a lot of variety in shape and visual form — it’s a good way to demo the pen­cil. Now the sounds com­ing out of the pen­cil almost sound alia­sed. I find it strange. Ladyada has said that a wire can cause the sound to be dif­fe­rent than the cop­per tape. I haven’t expe­ri­men­ted with a wire mys­elf because I have lots of tape around. Inte­res­ting Drawdio’ing.

  2. Jay and Ste­phen, thank you for your comments.

    I was also supri­sed by the dif­fe­ren­ces bet­ween the sounds of the Draw­dios shown on the web and mine; of course the resis­tance of the skin is important as well (I have mois­tened my fin­ger tips for both videos since I have a dry skin). – I am not fami­liar with the works of Dr. Seuss so I had to look for his drawings. The dood­les in the videos are almost iden­ti­cal to those I some­ti­mes draw while tal­king on the telephone …

    The dif­fe­ren­ces of the pen­cils lead resis­tan­ces are very impres­sive – it moti­va­tes me to take some mea­su­rings too.

    I will get some cop­per tape soon so I will make a third attempt in a few days.

  3. Pingback: Crayosicien | davidbosman.fr

  4. Pingback: Lee Valley’s Little Shaver | Bleistift

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