Archiv der Kategorie „Bleistifte”

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Die Granate

Sonntag, 16. Dezember 2018

Seit fast neun Jahren erfreut mich das kleine Ölgemälde eines STAEDTLER Mars Lumo­graph 2B des neuseeländischen Künstlers Paul Hutchinson. Vor einer Weile hatte ich die Idee, ein weiteres Bild bei ihm in Auftrag zu geben, und nun ist es eingetroffen.

Die Granate

Unnötig zu sagen, dass dieses 9 × 8 cm kleine und für mich großartige Werk den als „Gra­nate” bekannten Handspitzer zeigt. – Die Geschichte dieses Spitzers reicht bis 1889, also knapp 130 Jahre zurück; seit vielen Jahrzehnten ist er im Sortiment von Möbius+Ruppert im fränkischen Erlangen, dem inzwischen weltweit einzigen Hersteller von Messingspitzern. Mit im Bild die aktuelle Ausführung, wie sie seit den 1980er Jahren angeboten wird.

Viking Verso GS 150 Double grade

Freitag, 21. September 2018

Neu von Viking: Der Bleistift Verso GS 150 mit zwei Härtegraden. Er kom­biniert 4B und HB, was ihn zu einem praktischen Bleistift nicht nur für den schnellen Wechsel zwischen Zei­chnen und Schreiben macht.

Viking Verso GS 150 Double grade

(Fotos zum Vergrößern anklicken)

Der Verso ist jedoch nicht ganz neu, denn er geht zurück auf eine Idee, die erstmals auf der Weltaustellung in Paris 1867 präsentiert wurde.

Viking Verso GS 150 Double grade

Das Unternehmen Berolzheimer & Illfelder aus Fürth zeigte damals „doppelgradige Stifte, jedes Ende des Bleistifts mit einem anderen Härtegrad versehen”, doch soweit bekannt, ge­langten diese Stifte nie zur Serienreife.

Viking Verso GS 150 Double grade

150 Jahre später sitzen Jens V. M. Thomsen, Eigentümer von Viking, und ich auf der Pa­per­world in Frankfurt/Main zusammen, und als ich den Doppelgrad-Stift von 1867 erwähne, ist ihm klar: Viking wird ihn auf den Markt bringen!

Die ersten Prototypen waren vielversprechend, aber es stellte sich schnell heraus, dass die Produktion überraschend knifflig ist. Im Gegensatz zu einem normalen Bleistift ist es nämlich beim doppelgradigen erforderlich, in der Fertigung zwischen den beiden Enden zu unter­schei­den, damit sie bei der Lackierung und der Bedruckung nicht vertauscht werden. Dies machte einige Änderungen in der Produktion und viele manuelle Schritte nötig und könnte auch erklären, warum es damals nicht weiterging. Doch die Mühe hat sich gelohnt – ent­standen ist ein besonderer Bleistift.

Viking Verso GS 150 Double grade

Der Viking Verso GS 150 hat die übliche Länge von 17,5 cm und einen Durchmesser von 7,7 mm1. Seine Gestaltung finde ich sehr geschmackvoll: Matter Lack für 4B, glänzender Lack für HB und ein eleganter, auf das Wesentliche beschränkter Druck ohne Strichcode und Blindprägung; auch die farblich abgestimmten Schnüre, die das Sechserbündel sicher zusammenhalten2, zeigen, welche Sorgfalt in den Verso gesteckt wurde. Die Material- und die Verarbeitungsqualität sind sehr gut – der glatte Lack hat kaum Unregelmäßigkeiten und das Zedernholz sowie die Minen lassen sich sowohl im Hand- als auch im Kurbelspitzer sehr gut spitzen3.

Viking Verso GS 150 Double grade

Die bruchstabilen Minen des Verso sind 3 mm dick und haben die Härtegrade 4B und HB4. Beide bieten eine saubere Abgabe, unterscheiden sich aber erwartungsgemäß in Schwär­zung, Radierbarkeit und Wischfestigkeit, denn während die 4B-Mine besser schwärzt und sich etwas leichter radieren lässt5, ist die HB-Mine wischfester.

Viking Verso GS 150 Double grade

Der Viking Verso GS 150 ist ein außergewöhnlicher Bleistift, der Freude macht und den man gerne benutzt!

Er ist ab heute bei Viking im Kopenhagener Laden­geschäft und per Versand sowie bei CW Pencil Enterprise erhältlich; ab dem 1. Januar 2019 gibt es ihn auch bei anderen Händlern.

  1. Schlüsselweite 7 mm.
  2. Das Bündel ist zusätzlich durch eine transparente Kunststoffhülle geschützt (hier nicht gezeigt).
  3. Getestet mit dem M+R 604 („Granate”) und dem CARL Decade DE-100. – Die HB-Mine lässt sich sogar im zuweilen pingeligen Pollux problemlos spitzen.
  4. Verglichen mit dem STAEDTLER Mars Lumograph liegen die subjektiven Härten des Verso etwa einen halben Grad unter diesem.
  5. Getestet mit dem Seed Radar, dem Tombow Mono und dem schwarzen Radierer von Caran d'Ache aus dem „Swiss Wood”-Set.

Kurz notiert

Sonntag, 9. September 2018
  • Vor kurzem wurde ein Patent von STAEDTLER veröffentlicht. Es beschreibt eine Be­schichtung, die aus Zellulose, Bindemittel, Weichmacher und Haftvermittler besteht und eine Alternative zu herkömmlichen Nitrozellulose-Lacken darstellen soll, denn diese Lacke haben den Nachteil, auf WPC1-Schäften, also z. B. dem des STAEDTLER Noris eco (ehemals Wopex), nicht so gut zu haften und leicht abzuplatzen. – Danke an Wowter für den Hinweis!
  • Das Holz der Rotbuche, das für einen der „Swiss Wood”-Bleistifte von Caran d'Ache (348 und im Set) zum Einsatz kommt, wird von der Ets Röthlisberger SA in Glo­velier (Schweiz, Teil der Corbat-Holding SA) behandelt. Unter „Thermobehandlung”2 zeigt das Unternehmen den Caran d'Ache 384, und durch eine Anfrage konnte ich erfahren, dass diese Behandlung des Holzes zur dunkelbraunen Färbung dieses Bleistifts führt. – Auf die Ets Röthlisberger SA aufmerksam geworden bin ich durch das interessante Weblog Golyóstoll blog.
  1. Wood-plastic composite.
  2. Die englische und die französische Seite nennen den Bleistift auch („..and the new “Swiss Wood” pencils by Caran d'Ache!”).

Caran d'Ache Swiss Wood

Sonntag, 2. September 2018

Bereits im April hat Caran d'Ache ein neues „Swiss Wood”-Set auf den Markt gebracht.

Caran d'Ache Swiss Wood

(Bilder zum Vergrößern anklicken)

Es enthält drei Bleistifte aus Arve1, Buche und Waldkiefer2 sowie einen Spitzer und einen Radierer. Der Karton ist in Französisch, Deutsch und Englisch beschriftet und die Stifte in Französisch, Deutsch und Italienisch. – Die sechseckigen Aussparungen im Deckel, die den Blick auf den Inhalt freigeben, finde ich pfiffig.

Exkurs: Swiss Wood

Der meines Wissens erste Bleistift mit der Bezeichnung „Swiss Wood” war der Caran d'Ache 348 aus Buche, der vor fünf Jahren auf den Markt kam. Im August 2015 folgte das erste „Swiss Wood”-Set mit Bleistiften aus Arve und Buche, wobei sich letzterer vom 348 nur durch die Kennzeichnung unterschied, und auf der diesjährigen Paperworld zeigte man den „Swiss Wood”-Bleistift aus Waldkiefer3 mit dem Hinweis, er werde nur zusammen mit denen aus Arve und Buche erhältlich sein. Alle Stifte dieses Sets tragen das COBS-Zeichen (Certificat d'origine bois Suisse), das die Schweizerische Herkunft des Holzes bestätigt. Der deutsche Text auf der Verpackung nennt zusätzlich HSH (Herkunftszeichen Schweizer Holz) für in der Schweiz gewachsenes und auch dort verarbeitetes Holz. – Das zurzeit einzige „Swiss Wood”-Produkt auf der Website von Caran d'Ache ist das zweiteilige Set von 2015.

Die Arve (Pinus cembra) wird gerne als „Königin der Alpen” bezeichnet, da sie dort in Hö­hen bis 2200 Meter und bei Tempera­turen bis -40 °C wächst. Sie wird 200 bis 400 Jahre alt, in manchen Fällen sogar deutlich älter, und so weiß ich nicht, ob man aus diesem Baum ein so kurzlebiges Produkt wie den Bleistift fertigen muss4. Bei der hier genutzten Buche aus dem Jura handelt es sich wohl um die Rotbuche (Fagus sylvatica)5. Sie trägt beim 348 das FSC-Zeichen und soll­te als Bleistiftholz unbedenklich sein, ebenso die schnell wach­sende Waldkiefer (Pinus sylvestris).

Caran d'Ache Swiss Wood

Auf der Rückseite des Kartons heißt es:

Entdecken Sie mit dem neuen Geschenkset „Swiss Wood” die Schönheit der Schweizer Wälder. Dieses Set aus drei Stiften aus den Arvenwäldern, Buchenwäldern und Waldkiefern enthält einen Radiergummi und einen Spitzer. Es steht für das Schönste, was die Natur bietet. Dieses Sortiment wird mit dem Know-how der Kunsthandwerker in den Genfer Werkstätten von Caran d'Ache gefertigt und ist somit bis auf das Innerste des Holzes Swiss Made. Es ist in limitierter Auflage erhältlich.

Gut, dass das nicht vor dem Kauf gelesen habe, denn sonst hätte ich vielleicht auf das Set verzichtet. „Es steht für das Schönste, was die Natur bietet”, „Kunsthandwerker in den Genfer Werkstätten” – also bitte! Ein Bleistift steht sicher nicht für das Schönste, was die Natur bietet, und statt der Kunsthandwerker waren bei Caran d'Ache wohl eher Techniker am Werk6. Aber vielleicht gehöre ich ja auch einfach nicht zur Zielgruppe, die sich von sol­chen Sprüchen beeindrucken lässt7.

Caran d'Ache Swiss Wood

Die Bleistifte machen auf mich einen hervorragenden Eindruck. Sie sind mit 8,3 mm (Arve, Waldkiefer) bzw. 8,1 mm (Buche) dicker als der Standard, was sich gut anfühlt. Der matte Klarlack hat eine samtige Oberfläche; lediglich auf dem Exemplar aus Waldkiefer gibt es eine leicht rauhe Stelle.

Caran d'Ache Swiss Wood

Die rote Tauchkappe und das Schweizerkreuz sind sauber aufgebracht und durch glänzen­den Klarlack geschützt, der einen Millimeter auf den Schaft reicht. Beim bis auf ein paar kleine Unsauberkeiten ordentlichen Prägedruck gefällt mir, dass für die beiden hellen Stifte Schwarz und für den dunklen Weiß gewählt wurde.

Caran d'Ache Swiss Wood

Neben den Kennzeichnungen auf zwei Flächen findet sich noch eine sechsstellige Blind­prägung8, aber keinen Strichcode (wohl deshalb, weil die Stifte nicht einzeln verkauft wer­den).

Caran d'Ache Swiss Wood

Die Minen haben einen Durchmesser von 2,4 mm, sind aber trotz der Angabe „HB” zu mei­ner Überraschung unterschiedlich hart: Verglichen mit dem STAEDTLER Mars Lumograph liegen die subjektiven Härten etwa bei F (Waldkiefer), HB (Arve) und B (Buche). Sie haben das für Caran d'Ache typische Glei­ten, eine sehr saubere Abgabe, eine gute Schwärzung und eine sehr hohe Bruchfestigkeit; die Radierbarkeit9 und die Wischfestigkeit sind gut bis sehr gut.

Caran d'Ache Swiss Wood

Zu den drei Bleistiften gibt es einen Einfach-Magnesiumspitzer und einen schwarzen, wei­chen Radierer. Der Spitzer hat – ebenso wie der des Zweier-Sets – außer „Made in Germa­ny” keine Kennzeichnung, ist aber dem im Technograph-Set sehr ähnlich. Letzterer ist ein Eisen 040, und die Gestaltung des Spitzers in diesem Set, vor allem aber die Beschriftung des Messers, lassen vermuten, dass es sich auch hier um einen Eisen 040 handelt10. – Beim schwarzen Radierer tappe ich im Dunkeln.

Caran d'Ache Swiss Wood

Ich werde die Bleistifte zusammen mit dem Spitzer und dem Radierer demnächst benutzen und kann dann auch etwas zu den Gebrauchseigenschaften sagen. – Das Set hat die Arti­kelnummer 348.103 und den empfohlenen Verkaufspreis von 21 Euro11.

  1. Auch Arbe, Zirbe oder Zirbelkiefer.
  2. Auch Rotföhre, Weißkiefer oder Forche.
  3. Neben diesem gibt es seit April einen weiteren Bleistift aus Waldkiefer. Dieser hat einen klei­neren Durchmesser (7,5 mm), eine normaldicke Mine (2 mm), keine Tauchkappe und einen anderen Prägedruck. Er gehört zur „Edelweiss”-Serie, hat die Art.-Nr. 341.282 und ist nach Angaben von Caran d'Ache offiziell nicht in Deutschland erhältlich (siehe Seite 62 des Katalogs „All the Colours of Caran d'Ache 2018″).
  4. Ja, ich weiß – hier war ich inkonsequent.
  5. Im Gegensatz zu den Bleistiften aus Arve und Waldkiefer habe ich bei dem aus Buche den Eindruck, als wäre das Holz gefärbt.
  6. Und wahrscheinlich auch der eine oder andere Chemiker, denn die Nutzbarmachung von untypischen Hölzern für die Bleistiftfertigung ist sicher kein ganz triviales Unterfangen.
  7. Immerhin gibt es hier keine Doppeldeutigkeiten wie „Ausser­gewöhnliche Holzarten für eine exklusive Kollektion” und „Die Bleistifte von Caran d'Ache verdanken ihre Besonderheit einer passionierten Suche nach feinen Edelhölzern”, die bei den „Les Crayons de la Maison Caran d'Ache”-Sets für Verwirrung gesorgt haben (siehe „Nach Art des Hauses”).
  8. Arve: 60897, Waldkiefer und Buche: 63559.
  9. Getestet mit dem Radierer aus dem Set und dem KUM Ultra CLN.
  10. Einen aktuellen, schwarz lackierten Eisen 040 gibt es unter „Globalisierung zu sehen.
  11. Damit ist es günstiger als das zweiteilige erste „Swiss Wood”-Set”.

Holz und Holz

Donnerstag, 30. August 2018

Holz und Holz

Genauer: Zweimal Kirschholz, und zwar als Einband des Notizbuchs Cherry Graph von Field Notes und als Schaft des modifizierten STAEDTLER 925 25 03.

Danke an Matthias für das Notizbuch!

STAEDTLER Mars Impulsograph 108 70

Freitag, 24. August 2018

Der IBM Electrographic ist wohl der bekannteste Bleistift für das maschinenlesbare Markie­ren, aber es gab noch andere1. Einer davon ist der Mars Impulsograph2 108 70 von STAEDTLER.

STAEDTLER Mars Impulsograph 108 70

(Bilder zum Vergrößern anklicken)

Er wurde im Juli 1959 unter Artikelnummer 2870 eingeführt und als Spezialstift zum Be­schriften von Lochkarten im Zeichenlochverfahren angeboten. Parallel dazu gab es Minen dieser Art, und zwar im 6er- und im 12er-Set (Art.-Nr. 8390 und 8392). Mit der Einführung des neuen Nummernsystems im Jahr 1967 erhielt der Mars Impulsograph die Nummer 108 70. Er blieb noch bis Ende der 1970er Jahre in den Katalogen und verschwand dann aus dem Sortiment3.

STAEDTLER Mars Impulsograph 108 70

Der Mars Impulsograph hat den klassischen Mars-blauen Lack und Standardabmessungen, aber eine 2,5 mm dicke Mine. Außer den üblichen Details trägt er die Kennzeichnung „FOR MARKSENSING – FÜR ZEICHENLOCHUNG”; eine Blindprägung kann ich nicht finden. Ein in meinen Augen sehr reizvolles Detail sind die beiden Punkte auf allen sechs Flächen (ich ver­mute, sie beziehen sich auf die Kartenlochung4).

STAEDTLER Mars Impulsograph 108 70

Die weißen Käppchen haben feine Risse, und ebenso wie die Schäfte mancher Exemplare zeigen sie leichte und vermutlich durch unsachgemäße Lagerung bedingte Verfärbungen. Bei drei Stiften ist der Lack entlang der Trennlinie dunkel gefärbt; möglicherweise ist der Leim5 ausgetreten und hat mit dem Lack reagiert.

Exkurs: Zeichenlochung

Die erste Maschine, die Bleistift-Markierungen anhand ihrer Leitfähigkeit erkannte, war die IBM 805 Test Scoring Machine aus dem Jahr 1937. Für dieses unter dem Markennamen „Mark Sense” eingetragene Verfahren wurden später Elektrografik-Bleistifte und Elektro­grafik-Tinte für Füllhalter angeboten.

STAEDTLER Mars Impulsograph 108 70

Markieren und Lesen (Quelle: Automatic Punches General Information Manual; IBM 1959)

Bei der Zeichenlochung wurden die auf der Lochkarte vorgenommenen Markierungen ab­getastet und die dabei entstehenden Ströme verstärkt, um den Lochvorgang auszulösen. Auch dieses Verfahren wurde von IBM er­dacht und erstmals in den 1940er Jahren mit dem IBM 513 Reproducing Punch (Kartendoppler) umgesetzt.

STAEDTLER Mars Impulsograph 108 70

IBM 513 (Quelle: IBM Electric Punched Card Accounting Machines – Principles Of Operation; IBM 1952)

Die Vorteile der Zeichenlochung bestanden darin, dass die Lochkarte mit den Markierungen zum Originalbeleg wurde und alle weiteren Arbeitsgänge automatisch durchgeführt wer­den konnten; so ließen sich auch Fehler minimieren. Zudem konnten die Lochkarten de­zentral erstellt werden. – Zurück zum Mars Impulsograph.

STAEDTLER Mars Impulsograph 108 70

Der subjektive Härtegrad der Mine entspricht etwa 3B des STAEDTLER Mars Lumograph6. Sie gleitet jedoch nicht ganz so leicht, was auf einen geringeren Wach­santeil schließen lassen könnte (was nicht verwundern würde, vermindert das Wachs doch die benötigte Leitfähigkeit des Abstrichs). Die Gebrauchseigenschaften des Mars Impulsograph erfreuen: Abgabe, Schwärzung, Radierbarkeit, Wischfestigkeit und Bruchfestigkeit sind gut bis sehr gut, und im Pollux, der gerne die Schwächen eines Bleistifts offenlegt, machen Mine und Zedernholz eine gute Figur.

STAEDTLER Mars Impulsograph 108 70

Mit dem Möbius+Ruppert Pollux

Die Lochkarte ist verschwunden und damit auch die Aufgabe des STAEDTLER Mars Im­pulsograph, doch die Qualitäten dieses Bleistifts beeindrucken heute noch!

  1. Andere waren der Dixon Sense-A-Mark, der Faber-Castell 9000 E Special und der FILA Electro­graphic 203 (vermutlich gab es noch mehr). – Die neueren Bleistifte für das maschinelle Lesen wie z. B. der General's Test Scoring 580, der Musgrave Test Scoring 100, der Stabilo Exam Grade sowie die „Mark Sheet”-Bleistifte von Mitsubishi und Tombow arbeiten anders, denn ihr Abstrich wird nicht über die Leitfähigkeit, sondern anhand des Reflexionsgrades oder der Licht­durchlässigkeit erkannt (Optical Mark Recognition, OMR).
  2. Eigentlich MARS-IMPULSOGRAPH, aber im Interesse der besseren Lesbarkeit wähle ich hier die Gemischtschreibung und lasse den Bindestrich weg.
  3. Danke an STAEDTLER für diese Details.
  4. Die Löcher in den Lochkarten waren jedoch meist rechteckig.
  5. Bei der hier genutzten Sicherheitsverleimung (gekennzeichnet durch das von zwei Trapezen eingeschlossene „S”) kamen zwei unterschiedliche Leime (Holz/Holz und Holz/Mine) zum Einsatz, was die Bruchfestigkeit der Mine im Holz erheblich verbesserte.
  6. Der Mars Impulsograph ist geringfügig weicher als der IBM Electrographic.

Auf einen Blick

Dienstag, 21. August 2018

Dem Mangel an Tortendiagrammen in diesem Blog muss ich abhelfen.

Auf einen Blick

Mit dieser aussagekräftigen Infografik sollte der Bedarf sowohl an Tortendiagrammen als auch an Albernheiten zumindest für heute gedeckt sein.

“UNIVERSAL” №2

Dienstag, 21. August 2018

“UNIVERSAL” №2

Ich weiß nicht, woher diese Halbstifte stammen und wie alt sie sind, aber ihr Name gefällt mir einfach zu gut, als dass ich sie in der Schublade verschwinden lasse, ohne sie hier zu zeigen.

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