Speichenstift

Das Kickstarter-Projekt des Spoke Pen­cil von Brian Conti ging an mir vor­über, nicht jedoch die Bespre­chung die­ses unge­wöhn­li­chen Druck­blei­stifts bei Dave’s Mecha­ni­cal Pen­cils. Ich musste nicht lange über­le­gen, ob ich mir ein Exem­plar zule­gen soll; ges­tern traf es ein.

Speichenstift

Der aus der Alu­mi­ni­um­le­gie­rung 6061 gefer­tigte Spoke ist 145 mm lang, gut 16 g leicht und hat an der dicks­ten Stelle einen Durch­mes­ser von 13 mm. In sei­nem Innern sitzt die zuver­läs­sige Mecha­nik des Pen­tel P200. Zum Lie­fer­um­fang gehört ein Stän­der aus glei­chem Mate­rial, der mit einem Kle­bee­ti­kett befes­tigt wer­den kann, aber auch so mit Stift sicher steht. Bis auf einen klei­nen Punkt am Stif­tende gibt es keine Kennzeichnungen.

Speichenstift

Das Beson­dere am Spoke ist sein durch­bro­che­ner Schaft, des­sen Kon­struk­tion an Spei­chen erin­nert (daher sein Name). Der zwi­schen dem zwei­ten und drit­ten Drit­tel kon­vexe Schaft ist hexa­go­nal und ver­jüngt sich zur Spitze, was den Fin­gern guten Halt bie­tet. Trotz sei­nes fast in der Mitte lie­gen­den Schwer­punkts und der glat­ten Ober­flä­che liegt der Stift gut in der Hand.

Speichenstift

Die Ver­ar­bei­tung ist gut, auch wenn man bei genauem Hin­schauen die eine oder andere Spur der Bear­bei­tung sieht. Mich stört dies aller­dings nicht. Erfreu­lich ist der per­fekte Sitz der Mecha­nik – es klap­pert nichts.

Speichenstift

Die erste Charge des in mei­nen Augen gelun­ge­nen Spoke umfasste etwa 800 Stück; ob wei­tere geplant sind, weiß ich nicht. Von den ursprüng­lich sechs Aus­füh­run­gen sind noch zwei in drei Minenstär­ken für jeweils 49 US-Dollar inklu­sive Ver­sand erhältlich.

Speichenstift

5 Kommentare zu „Speichenstift“

  1. Ah, auf den Fotos sieht man gut, wes­halb Daves (schwarze) Farb­wahl nicht so glück­lich war. Schö­ner Stift, aber ich habe in letz­ter Zeit bud­get­mä­ßig über die Stränge geschla­gen, da ver­kneife ich ihn mir ;-)

  2. Yes, any colour looks bet­ter than my black one :-)

    I ima­gine the colou­red ones are less likely to show any fine machi­ning marks.

  3. 2nd_astronaut: Ja, der helle Schaft macht sich sehr gut. – Ich denke, dass es noch einige Exem­plare gibt und diese nicht so bald aus­ver­kauft sein werden ;-)

    Kiwi-d: You’re right – the colour tre­at­ment somehow hides the machi­ning marks.

  4. Habe den Stift heute eben­falls bekom­men. Bin von dem Design und der Ver­ar­bei­tung sehr beein­druckt! Ich habe P209 (0.9 mm) Mecha­nis­mus drin. Habe andere Minen­stär­ken auch ausprobiert.

  5. Das freut mich! Es war klug von Brian Conti, den P200-Mechanismus zu nut­zen, kann man so doch die Minen­stärke wech­seln und ihn im Falle eines Defekts (z. B. bei einem ver­bo­ge­nen Minenfüh­rungsröhrchen) ersetzen.

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