Im Wald

16. Juli 2018

Im Wald

Kisho möchte immer hoch hinaus, und so muss er Baumstämme wie diesen natürlich er­klimmen!

Pilot Holder

14. Juli 2018

Pilot Holder

Druckbleistift Pilot H-3005 (zum Vergrößern anklicken)

Pilot Holder

Pilot Holder

Der Druckbleistift H-300x1 mit der Artikelnummer HHP-300S2 war bis vor gut zehn Jahren eines der Spitzenmodelle des japanischen Herstellers Pilot. Er und die günstigeren Modelle H-100x3 (HHP-100R) und H-200x (HH-200K) waren und sind hauptsächlich wegen der Doppeldruckmechanik, mit der sich die Spitze einziehen lässt4, bekannt und beliebt5. So­bald ich mehr über die Geschichte dieser Stifte weiß, trage ich es nach. – Das Faltblatt ist hier nur ausschnittsweise gezeigt; der Rest folgt.

Anmerkung: Dem wachsamen Auge wird nicht entgangen sein, dass sich der Stift im Foto und der in dem Faltblatt abgebildete im Muster und der Beschriftung des Griffstücks, der Spitzenfom sowie der Gestal­tung des Rings unter dem Drücker unterscheiden. Das Faltblatt wurde zwar mit dem gezeigten Stift aus­geliefert, aber wohl für die erste Variante des H-2005 erstellt.

Nachtrag vom 19.7.18: Der Reddit-Nutzer cytherian bekam von Pilot Europa folgende Produktionszeiträume genannt:
H-1005: 1983–2006
H-2005: 1983–1995
H-3005: 1983–1988

  1. Mit x = 3 oder 5 für den Minendurchmesser in ⅒ mm. Von Varianten mit 0,7-mm-Mine habe ich noch nicht gehört.
  2. „HH” steht für „Hi-Mecha Holder”. – Soweit ich weiß, wurden diese Artikelnummern um „B” („black”?) und den Minendurchmesser ergänzt, so dass der gezeigte Stift unter HHP-300S-B-03 lief.
  3. Außerhalb Japans auch als „Vanishing Point” bekannt. – Den H-1005 gab es zudem in zwei leicht unterschiedlichen Ausführungen, die sich in der Oberfläche und der Materialqualität des Kunststoffschafts sowie der Spitzenform unterschieden.
  4. Im Faltblatt heißt es: „The Pilot Holder is the first mechanical pencil in the world to adopt a mechanical lead holder with a double-push button system.” Interessant in diesem Zusammen­hang wäre, wann das Patent erteilt wurde.
  5. Zu diesen Modellen gehört auch der H-210x (HHR-200R), der aufgrund seines Design jedoch aus der Reihe fällt.

Viking Collectors Pencil Set

8. Juli 2018

Vom dänischen Anbieter Viking gibt es ein attraktives Set1 nicht nur für Bleistift-Sammler.

Viking Collectors Pencil Set

Es enthält 14 holzgefasste Stifte, einen Doppelspitzer und einen Radierer. Mit dabei sind auch der Skoleblyant 029 sowie zwei dicke Valgblyant mit roter und Graphitmine.

Viking Collectors Pencil Set

Im bedruckten Schuber befindet sich ein Karton mit Deckel, in diesem eine Einlage aus Schaumstoff mit ebensolcher Abdeckung und ein kleiner Beileger mit einer Notiz des Fir­meninhabers Jens Myhren Thomsen.

Viking Collectors Pencil Set

Viking Collectors Pencil Set

Die Stifte sind paarweise eingelegt und werden sicher gehalten.

Viking Collectors Pencil Set

Viking Collectors Pencil Set

Das in meinen Augen sehr geschmackvolle Set ist direkt bei Viking erhältlich und kostet umgerechnet knapp 27 Euro.

  1. Bei dem Namen des Sets bin ich unsicher. Auf der dänischen Website heißt es „Viking Collectors sæt”, was ich als „Viking Collector's Set” übersetzen würde, doch auf den Seitenflächen des Sets steht „Viking Collectors Pencil Set”. Ich benutze daher letzteres.

Mechanical Pencil Day

5. Juli 2018

Mechanical Pencil Day

Nur zur Dekoration und nicht abzugeben: Pilot H-3003, Pentel Accu Graph PG1804, Pilot S20.

Heute findet erstmals der von CultPens ausgerufene Mechanical Pencil Day statt. Zu diesem Anlass gibt es bei CultPens Angebote und in den Weblogs Bleistift sowie Dave's Mechanical Pencils etwas zu gewinnen. Also nichts wie hin!

Frösche gucken

16. Juni 2018

Wir haben das Glück, am Stadtrand und nah an einem großen Wald zu wohnen, und den haben Kisho und ich schon unzählige Male durchstreift. Zu den zahlreichen Attraktionen abseits der Wege gehören ein paar Tümpel, die von kleinen und großen Tieren gern be­sucht werden. Während sich Wildschweine, Rehe und andere tagsüber im Wald verste­cken und nur noch deren Spuren anzutreffen sind, hüpfen die Frösche schnell ins Wasser, was Kisho na­türlich toll findet.

Frösche gucken

So verbringen wir meist einige Zeit an diesen Tümpeln, damit er sich den Fröschen widmen kann (und sich die Mücken mir). „Frösche gucken” ist inzwischen ein wichtiger und schöner Teil unserer Morgenrunde!

P.S.: Dieses Weblog feiert heute sein Elfjähriges.

Globalisierung

12. Juni 2018

Globalisierung

Zwei Teile dieses Handspitzers von Eisen, einer schwarz lackierten Ausführung des Modells 040, wurden an sehr weit voneinander entfernten Orten gefertigt.

Globalisierung

Das Messer „Made in Germany”, der Korpus „Made in China” – doch woher kommt die Schraube? Und wo wurden die Teile zusammengebaut?

Werkzeug

10. Juni 2018

Der japanische Hersteller Pilot hat die Typenbezeichnung „2020″ für etliche Druckbleistifte genutzt, angefangen vom sehr günstigen Modell aus Kunststoff bis hin zum 2020/ST mit Edelstahlschaft aus einem Stück (letzteren gab es zudem in zwei Größen). Alle mir bekann­ten Varianten hatten den „Shaker”-Mechanismus, bei dem die Mine durch kurzes Schütteln des Stifts transportiert wurde1. Der gezeigte wird auch als 2020 YOUNG bezeichnet und war in mindestens sieben Farben erhältlich. Diese Ausführung mit transparentem Griffstück spricht mich besonders an, da man hier einen Teil der Mechanik sieht. – Shinwa ist ein ja­panischer Anbieter von Messgeräten, zu dessen Sortiment auch Blei- und Farbstifte gehö­ren. Bei diesem Acryl-Lineal gefallen mir die Ziffern, die Hilfen zum einfachen Zeichnen von parallelen Linien und die sehr gute Verarbeitung.

  1. Die Typenbezeichung „2020″ hat einen besonderen Hintergrund: Im Japanischen kann die Zahl „20″ als „fure” ausgesprochen werden, ebenso das Verb „schütteln”; damit sagt „2020″, was man für den Minenvorschub tun muss. – Von Pilot gibt es auch zwei „Shaker”-Modelle mit „Fure Fure” im Namen, und zwar den Corone (HFC20R) und den Sprinter (HFST20R).

Nr. 211

3. Juni 2018

In aussortiertem Gerümpel entdeckt und gerettet: Ein alter Doppelspitzer aus Magnesium.

Nr. 211

Auf der Rückseite finden sich die Artikelnummer 211 und das bis 1992 genutzte Logo von Möbius+Ruppert. Es hatte zwi­schen M und R zwei Geodreiecke und ein Spitzloch, wobei letzteres zuweilen für ein „O” gehal­ten und das Logo dann als „MOR” gelesen wurde.

Nr. 211

Dieser Spitzer ist seit mindestens 50 Jahren mit dieser Nummer im Sortiment des Erlanger Herstellers, denn bereits ein Katalog aus den 1960er Jahren führt ihn auf.

Nr. 211

Im Katalog von 1938 findet sich das sehr ähnliche Modell 17 aus „Elektron-Metall”; mög­licherweise war das der Vorgänger.

Nr. 211

Der heutige 211 ist mit seinem geriffelten Griffmulden und dem Oberflächendekor etwas gefälliger.

Nr. 211

Ein Klassiker!

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