Kurz notiert

  • Dem Bei­trag „New Releases from Mitsu­bi­shi Pen­cil (Uni, Lamy) in March 2026“ auf Red­dit zufolge soll es von Mitsubishi/​uni im Mai einige neue und sehr inter­es­sante Pro­dukte geben. Dazu gehö­ren ein LAMY-​Druckbleistift mit Kuru-​Toga-​Mechanismus, ein 3-​Farben-​Stift im Stil des one P und natür­lich limi­tierte Farb­va­ri­an­ten belieb­ter Schreib­ge­räte, dar­un­ter den Kuru Toga Metal in Orange und den Zento Signa­ture in Messing/​Sand, die mich beide ansprechen.
  • Tom­bow hat den Kata­log 2026/​2027 ver­öf­fent­licht. Über das Hamburger-​Menü kön­nen ein­zelne Sei­ten und der kom­plette Kata­log als PDF her­un­ter­ge­la­den werden.
  • Auch von Zebra gibt es den neuen Kata­log 2026-​2027; ein Down­load als PDF ist nur von Einzel- oder Dop­pel­sei­ten mög­lich. Die Neu­hei­ten sind im Novelty Cata­lo­gue (PDF) zusammengefasst.
  • Die Schreib- und Zei­chen­ge­rä­te­fa­brik Phil­ipp Mutsch­ler, 1928 in Hei­del­berg gegrün­det und bis 2015 aktiv, hat u. a. für STAEDTLER pro­du­ziert und ist heute weit­ge­hend ver­ges­sen. Ich habe sie im Knockology-​Forum ange­spro­chen, wor­auf es einige inter­es­sante Ant­wor­ten gab.
  • Der popu­läre Druck­blei­stift Pen­tel Kerry ist seit kur­zem in der limi­tier­ten und exklu­siv für Kitera her­ge­stell­ten Vari­ante „Retro Green“ erhält­lich. Die Farbe, der halb­trans­pa­rente Kunst­stoff und das alte Logo machen ihn in mei­nen Augen sehr attrak­tiv. – Quelle: Red­dit.
  • Mit dem Intaglio gibt es einen neuen Druck­blei­stift von Sakura. Er hat einen Schaft aus Alu­mi­nium und wird in vier Far­ben, aber nur für 0,5-mm-Minen ange­bo­ten und kos­tet 2700 Yen (knapp 15 Euro).
  • 2014 hat Pen­tel den Druck­blei­stift orenz her­aus­ge­bracht. Er nutzt 0,2-mm-Minen und ist der Nach­fol­ger des PG2, der 1981 auf den Markt kam und um 2007 aus dem Sor­ti­ment genom­men wurde. Dem ers­ten orenz folg­ten etli­che Vari­an­ten, auch in 0,3 und 0,5 mm, und 2017 stellte Pen­tel den orenz­nero mit auto­ma­ti­schem Minen­vor­schub vor. Von die­sem gibt es ab 23. Januar drei Sets mit farb­lich abge­stimm­tem Radie­rer und Minen­be­häl­ter in Schwarz sowie in den limi­tier­ten Far­ben „green black“ und „car­bon black“1. Diese Sets sind für die Minen­durch­mes­ser 0,3 und 0,5 mm erhält­lich und kos­ten 7200 Yen (gut 39 Euro). – Zum orenz­nero siehe auch die sehr lesens­wer­ten Bei­träge „Pen­tel orenz­nero Review“ und „Homage to the Pen­tel orenz­nero“.

Nach­trag:

  1. Wer meint, dass auf­grund des Namens­zu­sat­zes „nero“ die Aus­wahl zukünf­ti­ger limi­tier­ter Far­ben ein­ge­schränkt ist, irrt – da gäbe es z. B. „true black“, „real black“, „dark black“, „mid­night black“, „soft black“, „medium black“, „warm black“ und „clas­sic black“.

2026

Wie immer: Raus mit dem Alten, rein mit dem Neuen1.

2026

Ich wün­sche mei­nen Lesern viel Glück und alles Gute für das neue Jahr!

  1. Der her­vor­ra­gende Hobo­ni­chi Techo beglei­tet mich jetzt schon im zwölf­ten Jahr und nimmt alles auf, was nur irgend­wie hin­ein­passt.

Der erste Schnee

Der erste Schnee

Der erste Schnee in die­sem Win­ter – noch sehr wenig, aber für Kisho genug, um noch län­ger drau­ßen zu blei­ben als ohne­hin schon.

Pentel GRAPH

Im Jahr 1965, also vor 60 Jah­ren, hat das japa­ni­sche Unter­neh­men Pen­tel den Druck­blei­stift GRAPH vor­ge­stellt. Er war nicht der erste Stift mit dem Minen­durch­mes­ser 0,5 mm – das war der Pen­tel 380 drei Jahre zuvor1 –, doch seine Gestal­tung sollte Vor­bild für zahl­rei­che andere Druck­blei­stifte nicht nur von Pen­tel2 wer­den und bis heute weiterleben.

Pentel GRAPH

In der Ori­gi­nal­ver­pa­ckung mit trans­pa­ren­tem Deckel …

Der GRAPH war in schwarz, rot und grün sowie in drei Gene­ra­tio­nen3 erhält­lich. Mit 4-​mm-​Minenführungsröhrchen, abnehm­ba­rem Clip und Behäl­ter für zwölf Minen4 hatte er bereits die Merk­male, die auch viele aktu­elle Druck­blei­stifte kennzeichnen.

Pentel GRAPH

… und ohne

Die hier sepa­rat mit­ge­lie­ferte Rei­ni­gungs­na­del (das kleine Falt­blatt infor­miert über ihre Ver­wen­dung) wan­derte spä­ter unter den Drü­cker und wurde vor eini­gen Jah­ren von fast allen Her­stel­lern aus Sicher­heits­grün­den weg­ge­las­sen. – Mei­nes Wis­sens war der GRAPH der erste Druck­blei­stift von Pen­tel mit ver­schraub­tem Drücker.

Pentel GRAPH

Rück­seite mit Hin­wei­sen zum Gebrauch

Ein Jahr nach der Markt­ein­füh­rung in Japan gab es den GRAPH auch in Deutsch­land, wie diese Anzeige5 aus dem Jahr 1966 zeigt6.

Pentel GRAPH

Dem GRAPH folgte der 1971 der GRAPH II, der als wesent­li­che Neue­rung einen Här­te­grad­in­di­ka­tor7 hatte und schon 1972 vom PG5 abge­löst wurde. Letz­te­rer sah sei­nem Vor­gän­ger sehr ähn­lich, war aber deut­lich anders auf­ge­baut8.

Pentel GRAPH

Der leicht bau­chige Kunst­stoff­schaft des GRAPH ist in der Mitte sechs­flä­chig und läuft an bei­den Enden rund zu. Auf einer Flä­che trägt er den Reli­ef­druck „PENTEL GRAPH PENCIL MADE IN JAPAN 5“, wobei „5“ eine Prä­ge­marke ist. Die Ein­heit aus Mecha­nik und Minen­be­häl­ter hat unter­halb der Zwinge ein Gewinde, mit dem sie jeweils zur Hälfte in die Spitze und in den Schaft geschraubt wird9. Der Drü­cker steckt im Minen­be­häl­ter und wird durch das in den Schaft geschraubte koni­sche End­stück, eben­falls aus Kunst­stoff, gehal­ten. Im Gegen­satz zu den Stif­ten, bei dem nur die Kappe abge­zo­gen und viel­leicht noch der Radie­rer ent­nom­men wer­den muss, macht diese Kon­struk­tion das Nach­fül­len von Minen zwar umständ­li­cher, ver­hin­dert aber, dass etwas klap­pert oder ver­lo­ren geht. – Der Clip hält nur durch Kraft­schluss, so dass keine unschöne Aus­spa­rung zu sehen ist, wenn man ihn weglässt.

Der cha­rak­te­ris­ti­sche „GRAPH“-Schriftzug10 fin­det sich heute noch auf dem Schaft des PG5 und das Kür­zel „PG“ (für „Pen­tel Graph“) in den Arti­kel­num­mern sowie „Graph“ in den Namen etli­cher Druck­blei­stifte von Pentel.

Pentel GRAPH

Anläss­lich des 60-​jährigen Jubi­lä­ums des GRAPH hat Pen­tel bereits im Okto­ber schwarze limi­tierte Vari­an­ten der Druck­blei­stifte Graph­Gear 500, Graph­Gear 1000 und GRAPH 1000 FOR PRO her­aus­ge­bracht, die es sowohl ein­zeln als auch im Set mit einem Bei­le­ger gibt. Diese drei Modelle sind zwei­fel­los sehr beliebt, haben aber bis auf den Namens­zu­satz nichts mit dem GRAPH zu tun. Eine Neu­auf­lage des GRAPH wäre natür­lich schön, aber ver­mut­lich zu auf­wän­dig gewe­sen, aber warum hat man nicht den PG5 in einer beson­de­ren Ver­sion ange­bo­ten?11

Doch ob Neu­auf­lage, Jubi­lä­ums­box oder sonst etwas: Der ori­gi­nale Pen­tel GRAPH ist und bleibt einer der Klas­si­ker unter den Druckbleistiften.

  1. Pen­tel bot die 1960 ein­ge­führte Fein­mine zunächst in 0,9 mm und dazu die Druck­blei­stif­tel Pen­tel 100 sowie spä­ter Pen­tel 101 an. 1962 folg­ten 0,5 mm mit dem Pen­tel 380 und 0,7 mm mit dem Pen­tel 271; 1968 stellte Pen­tel die 0,3-mm-Mine mit dem Pen­tel Mecha­nica vor und 1976 die 0,4-mm-Mine mit dem Pen­tel PG4. – Die 0,2-mm-Mine und der erste Druck­blei­stift für die­sen Durch­mes­ser, der Super 2, kamen 1972 von New­man.
  2. Siehe z. B. „Pen­tel Graph Pen­cil and deri­va­tive designs“.
  3. Der hier gezeigte stammt aus der zwei­ten Gene­ra­tion. – Die Unter­schiede sind mini­mal und beschrän­ken sich auf die Form des Clips, den Pro­duk­ti­ons­code und die Ver­pa­ckung; eine Über­sicht gibt es unter „Pen­tel Graph Coll­ec­tion“.
  4. Die ganz frü­hen Druck­blei­stifte konn­ten nur eine Mine auf­neh­men.
  5. Der Begriff „Kon­takt­knopf“ gefällt mir.
  6. Die Ver­pa­ckung und der Bei­le­ger die­ser Export­ver­sion sind unter „Pen­tel Graph Pen­cil – 2nd Gene­ra­tion /​ Ger­man Ver­sion“ zu sehen.
  7. Der erste Druck­blei­stift von Pen­tel mit Här­te­grad­in­di­ka­tor war der Mecha­nica von 1968.
  8. Siehe „Graph II vs PG5“ im her­vor­ra­gen­den Pen­tel Pen­cils Iden­ti­fi­ca­tion Book.
  9. Durch die bei­den Gewinde war das Ent­for­men des Schafts auf­wän­dig. Beim PG5 gibt es das vor­dere Gewinde nicht mehr; statt­des­sen wird díe Ein­heit von hin­ten ein­ge­steckt und sitzt ver­dreh­si­cher im Schaft.
  10. Die Schrift­art ähnelt sehr der Futura Black von Paul Ren­ner aus dem Jahr 1928.
  11. Von einem Anbie­ter in Korea gibt es einen beson­de­ren PG5, der sich auch als Jubi­lä­ums­mo­dell sehr gut gemacht hätte. Aber wer weiß – viel­leicht sehen wir ja etwas Der­ar­ti­ges zum 60-​jährigen Jubi­läum des PG5 im Jahr 2032 (bei Gele­gen­heit gibt es mehr zu die­sem PG5).

Kurz notiert

  • Nach der Neu­auf­lage des Druck­blei­stifts REG 925 85-​05 im Juni (die 0,3-mm-Version folgte im Okto­ber) hat STAEDTLER Japan nun eine limi­tierte Ver­sion in Schwarz her­aus­ge­bracht. Der REG 925 85-​05B kam bereits am 21. Novem­ber in den japa­ni­schen Han­del und kos­tet 4180 Yen (ca. 31 Euro). Unbe­stä­tig­ten Quel­len zufolge soll der REG 925 85-​05B jedoch nicht schwarz lackiert sein, son­dern eine grif­fige Beschich­tung wie der STAEDTLER HEXAGONAL haben, die laut eini­gen Nut­zern unan­sehn­lich wird oder sich sogar ablöst. Dies und die in mei­nen Augen wenig attrak­tive Kenn­zeich­nung „Limi­ted Edi­tion“ hal­ten mich noch mehr vom Kauf ab als der Umstand, dass ich die meis­ten limi­tier­ten Auf­la­gen in Schwarz inzwi­schen ziem­lich lang­wei­lig finde.
  • Ich habe ja inzwi­schen schon etli­che – wie soll ich sagen? – spe­zi­elle Mar­ke­ting­texte gele­sen, doch das, was Faber-​Castell zum Kugel­schrei­ber Avori schreibt, lässt mich sprach­los zurück.
  • Vom japa­ni­schen Anbie­ter Craft Design Tech­no­logy gibt es ein neues Set mit drei schwarz lackier­ten Farb­stif­ten in schwarz durch­ge­färb­tem Holz und einem Kunst­stoff­spit­zer. Das Black Edi­tion Colo­red Pen­cils Set wurde von CAMEL und NJK gefer­tigt und kos­tet 990 Yen (etwa 5,50 Euro). – Danke an Frank für den Hinweis!
  • Der Reddit-​Nutzer Kei_​Kobayashi hat hat aus drei Druck­blei­stif­ten den Dou­ble knock mars micro franken-​pencil gefer­tigt. Grandios!
  • Mit dem ALTDRAW hat der japa­ni­sche Anbie­ter Lud­dite einen wei­te­ren Druck­blei­stift mit Holz­schaft ange­kün­digt. Er soll in vier Vari­an­ten erhält­lich sein und 6000 Yen (gut 33 Euro) kos­ten. – Quelle: Red­dit.
  • Eine trau­rige Ent­wick­lung: STAEDTLER will 2028 die Werke in Neu­markt und Sugen­heim schlie­ßen und Faber-​Castell plant den Abbau von 130 Stel­len an den Stand­or­ten Stein und Gerolds­grün.
  • Tom­bow Japan hat einen Druck­blei­stift mit hexa­go­na­lem Holz­schaft vor­ge­stellt. Der Kimo­no­ga­tari wird in sechs Pas­tell­far­ben, aber nur für 0,5-mm-Minen erhält­lich sein. Er kommt am 10. Dezem­ber auf den Markt und kos­tet 540 Yen (knapp 3 Euro).
  • End­lich mal Druck­blei­stifte in limi­tier­ten Far­ben: Von Pen­tel Japan soll es Mitte Dezem­ber den Klas­si­ker P205 als „Neo Clas­si­cal Series“ in sechs gedeck­ten Far­ben mit abge­stimm­tem Minen­be­häl­ter und Radie­rer geben. – Quelle: Red­dit.

Bleistiftverlängerer

Hin und wie­der foto­gra­fiere ich Schreib­wa­ren für andere Zwe­cke als mein Web­log. Meist ver­schwin­den diese Fotos danach im Archiv, doch heute sei mal eines gezeigt, auch weil es zu einem aktu­el­len Kom­men­tar passt. Aus­lö­ser für die­ses war die Frage nach emp­feh­lens­wer­ten Bleistiftverlängerern.

Bleistiftverlängerer

Ich habe viele Ver­län­ge­rer getes­tet, dar­un­ter auch sol­che, die den Blei­stift anders hal­ten als mit Schraub­klemme, doch diese Bau­form halte ich für die opti­male, da sie den Blei­stift wirk­lich zuver­läs­sig hält, mit unter­schied­li­chen Stift­durch­mes­sern am bes­ten zurecht­kommt und eine ange­nehme Griff­zone bie­tet. – Eine Son­der­stel­lung nimmt der Ver­län­ge­rer von Mitsubishi/​uni ein, denn er ist am Ende offen und kann so Blei­stifte auf­neh­men, die län­ger sind als der Ver­län­ge­rer1.

Den Kauf der gezeig­ten Modelle kann ich unein­ge­schränkt emp­feh­len, denn bei die­sen stim­men die Material- und Ver­ar­bei­tungs­qua­li­tät sowie der Gebrauchs­wert. Von links:

Den Clip der Mimic-​Verlängerer kann man abneh­men, und da er nur durch Kraft­schluss gehal­ten wird, braucht er keine unschöne Ver­tie­fung. – Alle Ver­län­ge­rer kön­nen Blei­stift­stum­mel mit einer Länge von nur 1 cm (exklu­sive Spitze) zuver­läs­sig hal­ten, und da sie fast voll­stän­dig hohl sind, kann der Blei­stift je nach Modell 9 bis 11 cm lang sein.

  1. Er wurde zudem mit zwei 13,5 cm lan­gen uni HB ange­bo­ten, die weder Strich­code noch GTIN tru­gen und zusätz­lich im Drei­er­pack erhält­lich waren. – Auch die erste Vari­ante des Mimic Pen­guin gab es zunächst im Set mit einem Halb­stift, und zwar mit dem 五十音 shoushin-​mono, der von Tom­bow gefer­tigt wurde.
  2. Man könnte den Ein­druck haben, als gäbe es am Über­gang vom Schaft zum Griff einen unschö­nen Absatz, aber dem ist nicht so. Im Gegen­satz z. B. zum e+m End­less 1156 ist die Kante beim Ver­län­ge­rer von Craft A abge­run­det und stört über­haupt nicht.

Kurz notiert

  • Mit dem MONO graph Lite hat der japa­ni­sche Her­stel­ler Tom­bow einen Gel­rol­ler mit neu ent­wi­ckel­ter was­ser­ba­sier­ter Tinte vor­ge­stellt. Sie soll schnell­trock­nend und wisch­fest sein und wird über eine beson­ders lange, nadel­feine Spitze abge­ge­ben, deren Kugel so sitzt, dass die Strich­stärke auch bei einem grö­ße­ren Schreib­win­kel nicht vari­iert. Den MONO graph Lite gibt es in den Strich­stär­ken 0,38 und 0,5 mm sowie in den Tin­ten­far­ben Schwarz, Rot und Blau (die bei­den letz­te­ren nur in 0,5 mm) und in fünf Schaft­far­ben, natür­lich inklu­sive der klas­si­schen MONO-​Farbkombination Blau/​Weiß/​Schwarz. Er ist seit 30. Okto­ber erhält­lich und kos­tet 200 Yen (ca. 1,10 Euro); die Minen gibt es für 132 Yen (ca. 0,74 Euro).
  • Vom japa­ni­schen Anbie­ter Kitera Shouji wird es einen Druck­blei­stift mit Holz­schaft geben (Gerüchte dazu gab es bereits im Juli). Der LiFT+ Wood, erhält­lich in Wal­nuss und Zebrano, hat wie der LiFT+ einen hexa­go­na­len Griff und einen run­den Schaft, aber eine andere Spitze und kei­nen Här­te­grad­in­di­ka­tor. Bei Ama­zon Japan ist die Walnuss-​Variante bereits vor­be­stell­bar; sie soll ab 16.3.26 lie­fer­bar sein und knapp 38 Euro kos­ten. Ich mag die Wal­nuss, doch der hohe Preis und die in mei­nen Augen wenig attrak­tive Spitze hal­ten mich vom Kauf ab. – Quelle: Red­dit.
  • Den Blei­stift palette von Mitsubishi/​uni Japan, ein­ge­führt 2008, gibt es ab dem 12. Novem­ber in sechs neuen Designs, dar­un­ter auch mit einem Shiba Inu. Der nur in den Här­te­gra­den B und 2B erhält­li­che palette kos­tet im Dut­zend 720 Yen (etwa 4 Euro). Unnö­tig zu sagen, dass ich die Shiba-​Variante unbe­dingt brauche.
  • Nach dem Agaki und dem Myogi gibt es mit dem Asama die dritte Zusam­men­ar­beit von Hi-​Note und STAEDTLER Japan. Inspi­ra­tion für den auf dem 925 25-​05 basie­ren­den Druck­blei­stift mit grauem Schaft und schwar­zen Akzen­ten war der Berg Asama in der Prä­fek­tur Gunma. Er (der Stift, nicht der Berg) kos­tet 2500 Yen (ca. 14 Euro). – Inzwi­schen dürfte es über 70 limi­tierte Vari­an­ten des 925 25-​05 geben, und wer die Ein­zel­teile zusam­men­setzt, erlebt die kom­bi­na­to­ri­sche Explosion.
  • End­lich ist die Zukunft da: Das Gebrauchs­mus­ter „Intel­li­gen­ter Kor­rek­tur­stift mit Papier­an­pas­sung und KI-​integriertem Tin­ten­misch­sys­tem“ beschreibt ein fort­schritt­li­ches Kor­rek­tur­werk­zeug mit hoch­auf­lö­sen­der Makro­ka­mera zur detail­lier­ten Abbil­dung von Papier­ober­flä­chen inklu­sive Bestim­mung der RGB/​CMYK-​Werte, einem vor­trai­nier­tem KI-​Modell zur Ana­lyse von Papier­farbe und -struk­tur, einem mikro­flui­di­schen Tin­ten­misch­sys­tem zum Mischen von Tin­ten in Nanoliter-​Mengen und einer Dual-​Flow-​Spitze zum Auf­tra­gen von Kor­rek­tur­tinte und Mikro­struk­tur­par­ti­keln. Das intel­li­gente Tin­ten­pa­tro­nen­sys­tem die­ses Stifts über­wacht den Tin­ten­stand und ver­hin­dert durch ein­ge­bet­tete Chips Mani­pu­la­tio­nen; zudem beugt ein Selbst­rei­ni­gungs­sys­tem mit auto­ma­ti­scher Spü­lung dem Ver­stop­fen der Spitze vor. Der selbst­ler­nende Algo­rith­mus spei­chert Papier­pro­file für wie­der­keh­rende Doku­mente und ver­bes­sert so die Effi­zi­enz. Der Anwen­der, des­sen Schreib­feh­ler mit die­sem Werk­zeug kor­ri­giert wer­den kön­nen, bekommt eine One-​Touch-​Taste und LED-​Anzeigen für eine ein­fa­che Bedie­nung. Klingt alles ganz gut, aber ohne 5G, WiFi, Blue­tooth, NFC und Cloud-​Anbindung ist das lei­der nichts für mich.
  • Meine auf­merk­sa­men Leser wer­den das neue Menü unter der Kopf­zeile sicher schon bemerkt haben. Es soll den Zugriff auf die inzwi­schen über 1700 Bei­träge erleich­tern und wird noch erweitert.
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