STAEDTLER

Kurz notiert

  • Wer sei­nen Druck­blei­stift Pen­tel P200 kor­rekt datie­ren möchte, fin­det unter „Pen­tel P200 Gene­ra­tion Guide“ ein hilf­rei­ches Fluss­dia­gramm und unter „Pen­tel P200 Collector’s Deep Dive: Spot Every Gene­ra­tion Dif­fe­rence“ ein eben­sol­ches Video.
  • Das japa­ni­sche Unter­neh­men Pen­tel (genauer: Pen­tel Co., Ltd.), das seit 2022 zu 76% PLUS (eben­falls Japan) gehört, wird am 1. April 2026 sei­nen Namen zu „Astrum Co., Ltd.“ ändern; die Pro­dukt­marke „Pen­tel“ bleibt jedoch bestehen. – Quelle: Red­dit.
  • Es gibt wie­der einige neue und inter­es­sante Pro­dukte von Mitsubishi/​uni, dar­un­ter den one 3, mit dem die one-​Reihe erwei­tert wurde. Die­ser Drei­far­ben­stift (schwarz/​rot/​blau) ist in 0,38 und 0,5 mm in jeweils drei Schaft­far­ben erhält­lich und kos­tet 1300 (ca. 7 Euro); die bei­den Vari­an­ten in der Geschenk­ver­pa­ckung kom­men für 1800 Yen (ca. 9,80 Euro) in den Han­del. Auch bei den Druck­blei­stif­ten hat sich etwas getan: Den Kuru Toga Metal gibt es erst­mals in 0,3 mm (nur in Schwarz) und als limi­tierte Auf­lage in Orange (nur 0,5 mm). Reiz­voll finde ich zudem die limi­tierte Vari­ante des Zento Signa­ture, dem Spit­zen­mo­dell der Zento-​Reihe, in „stone brass“, die für 4000 Yen (knapp 22 Euro) ange­bo­ten wird.
  • Das kürz­lich ver­öf­fent­lichte Patent „Wrist-​mounted pen­cil sharpener-​eraser“ beschreibt eine am Hand­ge­lenk zu tra­gende Kom­bi­na­tion aus Spit­zer und Radie­rer, wobei der Spit­zer fest ange­bracht ist und der Radie­rer an einer feder­be­las­te­ten Schnur hängt, durch die er nach Gebrauch zurück­ge­zo­gen wird. Mit die­ser Erfin­dung soll vor allem bei jun­gen Benut­zern ver­mie­den wer­den, dass die Uten­si­lien ver­lo­ren gehen.
  • Die Prä­sen­ta­tion der Druck­blei­stifte von STAEDTLER Japan mit futu­ris­ti­schen Figu­ren finde ich unge­wöhn­lich und ansprechend.
  • Kurios: Laut dem Bei­trag „Estate sale of Henry Petro­ski“ auf Red­dit wurde vor weni­gen Tagen der Nach­lass des bekann­ten Autors („Der Blei­stift“), ver­kauft, dar­un­ter seine Blei­stift­samm­lung. Ein­fach so, still und leise? Warum hat man diese Kost­bar­kei­ten nicht versteigert?
  • Bereits im Februar hat Pilot Japan die Opt-​Reihe erwei­tert. Die neuen Kugel­schrei­ber haben eine 0,5-mm-Spitze und die neuen Druck­blei­stifte nut­zen 0,4-mm-Minen; damit gibt es die­sen unge­wöhn­li­chen Minen­durch­mes­ser erst­mals mit „Shaker“-Mechanismus, bei dem die Mine durch kur­zes Schüt­teln des Stifts trans­por­tiert wird. Sowohl den Kugel­schrei­ber als auch den Druck­blei­stift gibt es in vier Schaft­far­ben für 330 Yen (ca. 1,80 Euro).

Nach­trag:

  • Neu von STAEDTLER Japan: Der Druck­blei­stift 925 15 Metal. Im Gegen­satz zu den ande­ren Druck­blei­stif­ten von STAEDTLER mit Metall­griff ist seine Spitze in den lan­gen Griff inte­griert. Der 925 15 Metal ist ab Ende April in Schwarz (0,3/0,5/0,7/0,9 mm) und Weiß (0,3/0,5 mm) für knapp 6,50 Euro erhält­lich. – Quelle: Red­dit.
  • Es gibt einen neuen Ver­län­ge­rer in der Mimic-​Serie, und zwar den Mimic Ashige mit elfen­bein­far­be­nem Schaft und trans­pa­ren­ter, grau getön­ter Kappe. Er ist mit Chrom- und Mes­sing­s­zwinge erhält­lich und und kos­tet 19200 Yen (knapp 103 Euro). – Danke an Jan-​Henning für den Hinweis!

STAEDTLER Mars technico 780

Seit über einem hal­ben Jahr­hun­dert auf dem Markt: Der Fall­mi­nen­stift Mars tech­nico 780 von STAEDTLER. Heute ein kur­zer Blick auf sechs Gene­ra­tio­nen die­ses mars­blauen Klassikers.

STAEDTLER Mars technico 780

Über die Jahr­zehnte hat der Mars tech­nico 780 einige Ände­run­gen erfah­ren, doch die wesent­li­che Form ist seit den 1970er Jah­ren geblie­ben1. Im Gegen­satz zu sonst habe ich dies­mal lei­der keine ver­läss­li­chen Quel­len für die Gene­ra­tio­nen und die Jah­res­an­gabe, so dass ich Irr­tü­mer und Lücken nicht aus­schlie­ßen kann.

  1. Der Gestal­tung des Mar­s­kop­fes nach stammt diese Gene­ra­tion aus der Zeit zwi­schen 1963 und 1973. Auf der abge­wand­ten Seite trägt sie die Kenn­zeich­nung „780 MARS-​TECHNICO“2. Im Drü­cker befin­det sich ein Minen­spit­zer, der bis heute geblie­ben ist. – Diese Vari­ante gab es auch mit der soge­nann­ten Linkshänder-Beschriftung.
  2. In den 1970er Jah­ren ändert sich die Gestal­tung des Clips, wobei diese frühe Form noch ver­gleichs­weise auf­wän­dig ist. Der Name „TECHNICO“ ver­schwin­det, ebenso der Ring ober­halb des Griffs.
  3. Diese Gene­ra­tion, wohl aus den 1980er Jah­ren, hat einen ein­fa­che­ren Clip. Wie beim Vor­gän­ger gibt es den Mars­kopf auf dem Ring, doch es kommt die Kenn­zeich­nung „GERMANY“ auf dem Clip hinzu. – Hier gibt es einen Wider­spruch zur Abbil­dung unten, aber die­sen kann ich mir nicht erklären.
  4. In den 1990er Jah­ren wird der Drü­cker ver­ein­facht. Er hat keine Griffril­len mehr, aber einen Kunst­stoff­ein­satz, und ist deut­lich leich­ter, wodurch sich der Schwer­punkt des Mars tech­nico 780 gut 10 mm nach vorne verschiebt.
  5. Spä­ter kehrt der Name „tech­nico“ – in ande­rer Schreib­weise – zurück. Der Mars­kopf wan­dert an das Ende des Clips und „GERMANY“ an die Krümmung.
  6. 2016 wird die aktu­elle Gene­ra­tion auf der Insights-​X vor­ge­stellt. Der Mars tech­nico 780 hat nun einen Här­te­grad­in­di­ka­tor: Der Ring des Clips (immer noch mit Mars­kopf und „GERMANY“) trägt die Här­te­grade „red“, 4H, 2H, H, HB, B, 2B und 4B sowie „red“ und „blue“; durch Dre­hen des Clips bringt man den gewünsch­ten Här­te­grad auf Pfeil­höhe. „GERMANY“ ver­schwin­det vom Schaft, doch dafür gibt es auf der abge­wand­ten Seite einen Strich­code, die GTIN und „MADE IN GERMANY“3. Zudem ist das Mars­blau etwas dunk­ler4. – Mit die­ser Gene­ra­tion wird das Sor­ti­ment um eine schwarze Vari­ante und einige Jahre danach mit zwei in „Sand“ sowie „Rose­wood“ erweitert.

Min­des­tens die Gene­ra­tio­nen 3 und 4 waren auch mit Här­te­grad­kenn­zeich­nung auf dem Schaft erhält­lich. Das Etui der 2-​mm-​Minen Mars car­bon ent­hält aber schon sehr lange einen Kunst­stoff­drü­cker in zum Här­te­grad pas­sen­der Farbe, die man statt des Metall­d­rü­ckers nut­zen kann. – Das gezeigte Eti­kett stammt von einer Packung STAEDTLER Mars Lumochrom aus der Zeit zwi­schen 1969 und 1973.

STAEDTLER Mars technico 780

Als kleine Zugabe hier die Seite mit den Fall­mi­nen­stif­ten (damals „Zei­chen­minen­hal­ter“ genannt) aus dem STAEDTLER-​Katalog des Jah­res 19825.

STAEDTLER Mars technico 780

Der hoch­wer­tige und bis auf den Strich­code sehr anspre­chende STAEDTLER Mars tech­nico 780 gehört auf jeden Schreib­tisch, und mit etwas Glück fin­det man die alten Ver­sio­nen zu akzep­ta­blen Preisen.

Nach­trag vom 8.3.26: Es gab min­des­tens noch eine Gene­ra­tion zwi­schen der hier gezeig­ten ers­ten und zwei­ten. Diese hatte einen Griff mit Ring und einen Drü­cker wie die erste sowie die glei­che, aber links­lau­fende Beschrif­tung und kei­nen am Schaft mon­tier­ten Clip (mög­li­cher­weise gab es davon auch eine Vari­ante mit einem auf­ge­steck­ten Clip). Ich ver­mute, dass sie Mitte der 1960er Jahre ange­bo­ten wurde. Danke an Armin für den Hinweis!

  1. Zum Innen­le­ben kann ich lei­der nichts sagen, da sich der Mars tech­nico 780 nicht zer­stö­rungs­frei zer­le­gen lässt.
  2. Die Wort­marke „Mars-​Technico“ wurde 1951 ein­ge­tra­gen. – Vor­gän­ger des 780 war mei­nes Wis­sens der MARS-​TECHNICO 48000.
  3. Erfreu­li­cher­weise kann man diese Kenn­zeich­nung mit einem Radie­rer ent­fer­nen. Es blei­ben zwar sehr leichte Ver­tie­fun­gen, aber die sind das klei­nere Übel.
  4. Der Unter­schied ist jedoch nicht ganz so groß wie im Foto. – Der Ver­gleich mit alten Exem­pla­ren ist mit­un­ter schwie­rig, da sich der Kunst­stoff und damit auch die Farbe ändern kann.
  5. Die reiz­volle Illus­tra­tion des Innen­le­bens habe ich im Detail unter „Kunst und Tech­nik“ gezeigt.

Kurz notiert

  • Dem Bei­trag „New Releases from Mitsu­bi­shi Pen­cil (Uni, Lamy) in March 2026“ auf Red­dit zufolge soll es von Mitsubishi/​uni im Mai einige neue und sehr inter­es­sante Pro­dukte geben. Dazu gehö­ren ein LAMY-​Druckbleistift mit Kuru-​Toga-​Mechanismus, ein 3-​Farben-​Stift im Stil des one P und natür­lich limi­tierte Farb­va­ri­an­ten belieb­ter Schreib­ge­räte, dar­un­ter den Kuru Toga Metal in Orange und den Zento Signa­ture in Messing/​Sand, die mich beide ansprechen.
  • Tom­bow hat den Kata­log 2026/​2027 ver­öf­fent­licht. Über das Hamburger-​Menü kön­nen ein­zelne Sei­ten und der kom­plette Kata­log als PDF her­un­ter­ge­la­den werden.
  • Auch von Zebra gibt es den neuen Kata­log 2026-​2027; ein Down­load als PDF ist nur von Einzel- oder Dop­pel­sei­ten mög­lich. Die Neu­hei­ten sind im Novelty Cata­lo­gue (PDF) zusammengefasst.
  • Die Schreib- und Zei­chen­ge­rä­te­fa­brik Phil­ipp Mutsch­ler, 1928 in Hei­del­berg gegrün­det und bis 2015 aktiv, hat u. a. für STAEDTLER pro­du­ziert und ist heute weit­ge­hend ver­ges­sen. Ich habe sie im Knockology-​Forum ange­spro­chen, wor­auf es einige inter­es­sante Ant­wor­ten gab.
  • Der popu­läre Druck­blei­stift Pen­tel Kerry ist seit kur­zem in der limi­tier­ten und exklu­siv für Kitera her­ge­stell­ten Vari­ante „Retro Green“ erhält­lich. Die Farbe, der halb­trans­pa­rente Kunst­stoff und das alte Logo machen ihn in mei­nen Augen sehr attrak­tiv. – Quelle: Red­dit.
  • Mit dem Intaglio gibt es einen neuen Druck­blei­stift von Sakura. Er hat einen Schaft aus Alu­mi­nium und wird in vier Far­ben, aber nur für 0,5-mm-Minen ange­bo­ten und kos­tet 2700 Yen (knapp 15 Euro).
  • 2014 hat Pen­tel den Druck­blei­stift orenz her­aus­ge­bracht. Er nutzt 0,2-mm-Minen und ist der Nach­fol­ger des PG2, der 1981 auf den Markt kam und um 2007 aus dem Sor­ti­ment genom­men wurde. Dem ers­ten orenz folg­ten etli­che Vari­an­ten, auch in 0,3 und 0,5 mm, und 2017 stellte Pen­tel den orenz­nero mit auto­ma­ti­schem Minen­vor­schub vor. Von die­sem gibt es ab 23. Januar drei Sets mit farb­lich abge­stimm­tem Radie­rer und Minen­be­häl­ter in Schwarz sowie in den limi­tier­ten Far­ben „green black“ und „car­bon black“1. Diese Sets sind für die Minen­durch­mes­ser 0,3 und 0,5 mm erhält­lich und kos­ten 7200 Yen (gut 39 Euro). – Zum orenz­nero siehe auch die sehr lesens­wer­ten Bei­träge „Pen­tel orenz­nero Review“ und „Homage to the Pen­tel orenz­nero“.

Nach­trag:

  1. Wer meint, dass auf­grund des Namens­zu­sat­zes „nero“ die Aus­wahl zukünf­ti­ger limi­tier­ter Far­ben ein­ge­schränkt ist, irrt – da gäbe es z. B. „true black“, „real black“, „dark black“, „mid­night black“, „soft black“, „medium black“, „warm black“ und „clas­sic black“.

Kurz notiert

  • Nach der Neu­auf­lage des Druck­blei­stifts REG 925 85-​05 im Juni (die 0,3-mm-Version folgte im Okto­ber) hat STAEDTLER Japan nun eine limi­tierte Ver­sion in Schwarz her­aus­ge­bracht. Der REG 925 85-​05B kam bereits am 21. Novem­ber in den japa­ni­schen Han­del und kos­tet 4180 Yen (ca. 31 Euro). Unbe­stä­tig­ten Quel­len zufolge soll der REG 925 85-​05B jedoch nicht schwarz lackiert sein, son­dern eine grif­fige Beschich­tung wie der STAEDTLER HEXAGONAL haben, die laut eini­gen Nut­zern unan­sehn­lich wird oder sich sogar ablöst. Dies und die in mei­nen Augen wenig attrak­tive Kenn­zeich­nung „Limi­ted Edi­tion“ hal­ten mich noch mehr vom Kauf ab als der Umstand, dass ich die meis­ten limi­tier­ten Auf­la­gen in Schwarz inzwi­schen ziem­lich lang­wei­lig finde.
  • Ich habe ja inzwi­schen schon etli­che – wie soll ich sagen? – spe­zi­elle Mar­ke­ting­texte gele­sen, doch das, was Faber-​Castell zum Kugel­schrei­ber Avori schreibt, lässt mich sprach­los zurück.
  • Vom japa­ni­schen Anbie­ter Craft Design Tech­no­logy gibt es ein neues Set mit drei schwarz lackier­ten Farb­stif­ten in schwarz durch­ge­färb­tem Holz und einem Kunst­stoff­spit­zer. Das Black Edi­tion Colo­red Pen­cils Set wurde von CAMEL und NJK gefer­tigt und kos­tet 990 Yen (etwa 5,50 Euro). – Danke an Frank für den Hinweis!
  • Der Reddit-​Nutzer Kei_​Kobayashi hat hat aus drei Druck­blei­stif­ten den Dou­ble knock mars micro franken-​pencil gefer­tigt. Grandios!
  • Mit dem ALTDRAW hat der japa­ni­sche Anbie­ter Lud­dite einen wei­te­ren Druck­blei­stift mit Holz­schaft ange­kün­digt. Er soll in vier Vari­an­ten erhält­lich sein und 6000 Yen (gut 33 Euro) kos­ten. – Quelle: Red­dit.
  • Eine trau­rige Ent­wick­lung: STAEDTLER will 2028 die Werke in Neu­markt und Sugen­heim schlie­ßen und Faber-​Castell plant den Abbau von 130 Stel­len an den Stand­or­ten Stein und Gerolds­grün.
  • Tom­bow Japan hat einen Druck­blei­stift mit hexa­go­na­lem Holz­schaft vor­ge­stellt. Der Kimo­no­ga­tari wird in sechs Pas­tell­far­ben, aber nur für 0,5-mm-Minen erhält­lich sein. Er kommt am 10. Dezem­ber auf den Markt und kos­tet 540 Yen (knapp 3 Euro).
  • End­lich mal Druck­blei­stifte in limi­tier­ten Far­ben: Von Pen­tel Japan soll es Mitte Dezem­ber den Klas­si­ker P205 als „Neo Clas­si­cal Series“ in sechs gedeck­ten Far­ben mit abge­stimm­tem Minen­be­häl­ter und Radie­rer geben. – Quelle: Red­dit.

Bleistiftverlängerer

Hin und wie­der foto­gra­fiere ich Schreib­wa­ren für andere Zwe­cke als mein Web­log. Meist ver­schwin­den diese Fotos danach im Archiv, doch heute sei mal eines gezeigt, auch weil es zu einem aktu­el­len Kom­men­tar passt. Aus­lö­ser für die­ses war die Frage nach emp­feh­lens­wer­ten Bleistiftverlängerern.

Bleistiftverlängerer

Ich habe viele Ver­län­ge­rer getes­tet, dar­un­ter auch sol­che, die den Blei­stift anders hal­ten als mit Schraub­klemme, doch diese Bau­form halte ich für die opti­male, da sie den Blei­stift wirk­lich zuver­läs­sig hält, mit unter­schied­li­chen Stift­durch­mes­sern am bes­ten zurecht­kommt und eine ange­nehme Griff­zone bie­tet. – Eine Son­der­stel­lung nimmt der Ver­län­ge­rer von Mitsubishi/​uni ein, denn er ist am Ende offen und kann so Blei­stifte auf­neh­men, die län­ger sind als der Ver­län­ge­rer1.

Den Kauf der gezeig­ten Modelle kann ich unein­ge­schränkt emp­feh­len, denn bei die­sen stim­men die Material- und Ver­ar­bei­tungs­qua­li­tät sowie der Gebrauchs­wert. Von links:

Den Clip der Mimic-​Verlängerer kann man abneh­men, und da er nur durch Kraft­schluss gehal­ten wird, braucht er keine unschöne Ver­tie­fung. – Alle Ver­län­ge­rer kön­nen Blei­stift­stum­mel mit einer Länge von nur 1 cm (exklu­sive Spitze) zuver­läs­sig hal­ten, und da sie fast voll­stän­dig hohl sind, kann der Blei­stift je nach Modell 9 bis 11 cm lang sein.

  1. Er wurde zudem mit zwei 13,5 cm lan­gen uni HB ange­bo­ten, die weder Strich­code noch GTIN tru­gen und zusätz­lich im Drei­er­pack erhält­lich waren. – Auch die erste Vari­ante des Mimic Pen­guin gab es zunächst im Set mit einem Halb­stift, und zwar mit dem 五十音 shoushin-​mono, der von Tom­bow gefer­tigt wurde.
  2. Man könnte den Ein­druck haben, als gäbe es am Über­gang vom Schaft zum Griff einen unschö­nen Absatz, aber dem ist nicht so. Im Gegen­satz z. B. zum e+m End­less 1156 ist die Kante beim Ver­län­ge­rer von Craft A abge­run­det und stört über­haupt nicht.

Kurz notiert

  • Mit dem MONO graph Lite hat der japa­ni­sche Her­stel­ler Tom­bow einen Gel­rol­ler mit neu ent­wi­ckel­ter was­ser­ba­sier­ter Tinte vor­ge­stellt. Sie soll schnell­trock­nend und wisch­fest sein und wird über eine beson­ders lange, nadel­feine Spitze abge­ge­ben, deren Kugel so sitzt, dass die Strich­stärke auch bei einem grö­ße­ren Schreib­win­kel nicht vari­iert. Den MONO graph Lite gibt es in den Strich­stär­ken 0,38 und 0,5 mm sowie in den Tin­ten­far­ben Schwarz, Rot und Blau (die bei­den letz­te­ren nur in 0,5 mm) und in fünf Schaft­far­ben, natür­lich inklu­sive der klas­si­schen MONO-​Farbkombination Blau/​Weiß/​Schwarz. Er ist seit 30. Okto­ber erhält­lich und kos­tet 200 Yen (ca. 1,10 Euro); die Minen gibt es für 132 Yen (ca. 0,74 Euro).
  • Vom japa­ni­schen Anbie­ter Kitera Shouji wird es einen Druck­blei­stift mit Holz­schaft geben (Gerüchte dazu gab es bereits im Juli). Der LiFT+ Wood, erhält­lich in Wal­nuss und Zebrano, hat wie der LiFT+ einen hexa­go­na­len Griff und einen run­den Schaft, aber eine andere Spitze und kei­nen Här­te­grad­in­di­ka­tor. Bei Ama­zon Japan ist die Walnuss-​Variante bereits vor­be­stell­bar; sie soll ab 16.3.26 lie­fer­bar sein und knapp 38 Euro kos­ten. Ich mag die Wal­nuss, doch der hohe Preis und die in mei­nen Augen wenig attrak­tive Spitze hal­ten mich vom Kauf ab. – Quelle: Red­dit.
  • Den Blei­stift palette von Mitsubishi/​uni Japan, ein­ge­führt 2008, gibt es ab dem 12. Novem­ber in sechs neuen Designs, dar­un­ter auch mit einem Shiba Inu. Der nur in den Här­te­gra­den B und 2B erhält­li­che palette kos­tet im Dut­zend 720 Yen (etwa 4 Euro). Unnö­tig zu sagen, dass ich die Shiba-​Variante unbe­dingt brauche.
  • Nach dem Agaki und dem Myogi gibt es mit dem Asama die dritte Zusam­men­ar­beit von Hi-​Note und STAEDTLER Japan. Inspi­ra­tion für den auf dem 925 25-​05 basie­ren­den Druck­blei­stift mit grauem Schaft und schwar­zen Akzen­ten war der Berg Asama in der Prä­fek­tur Gunma. Er (der Stift, nicht der Berg) kos­tet 2500 Yen (ca. 14 Euro). – Inzwi­schen dürfte es über 70 limi­tierte Vari­an­ten des 925 25-​05 geben, und wer die Ein­zel­teile zusam­men­setzt, erlebt die kom­bi­na­to­ri­sche Explosion.
  • End­lich ist die Zukunft da: Das Gebrauchs­mus­ter „Intel­li­gen­ter Kor­rek­tur­stift mit Papier­an­pas­sung und KI-​integriertem Tin­ten­misch­sys­tem“ beschreibt ein fort­schritt­li­ches Kor­rek­tur­werk­zeug mit hoch­auf­lö­sen­der Makro­ka­mera zur detail­lier­ten Abbil­dung von Papier­ober­flä­chen inklu­sive Bestim­mung der RGB/​CMYK-​Werte, einem vor­trai­nier­tem KI-​Modell zur Ana­lyse von Papier­farbe und -struk­tur, einem mikro­flui­di­schen Tin­ten­misch­sys­tem zum Mischen von Tin­ten in Nanoliter-​Mengen und einer Dual-​Flow-​Spitze zum Auf­tra­gen von Kor­rek­tur­tinte und Mikro­struk­tur­par­ti­keln. Das intel­li­gente Tin­ten­pa­tro­nen­sys­tem die­ses Stifts über­wacht den Tin­ten­stand und ver­hin­dert durch ein­ge­bet­tete Chips Mani­pu­la­tio­nen; zudem beugt ein Selbst­rei­ni­gungs­sys­tem mit auto­ma­ti­scher Spü­lung dem Ver­stop­fen der Spitze vor. Der selbst­ler­nende Algo­rith­mus spei­chert Papier­pro­file für wie­der­keh­rende Doku­mente und ver­bes­sert so die Effi­zi­enz. Der Anwen­der, des­sen Schreib­feh­ler mit die­sem Werk­zeug kor­ri­giert wer­den kön­nen, bekommt eine One-​Touch-​Taste und LED-​Anzeigen für eine ein­fa­che Bedie­nung. Klingt alles ganz gut, aber ohne 5G, WiFi, Blue­tooth, NFC und Cloud-​Anbindung ist das lei­der nichts für mich.
  • Meine auf­merk­sa­men Leser wer­den das neue Menü unter der Kopf­zeile sicher schon bemerkt haben. Es soll den Zugriff auf die inzwi­schen über 1700 Bei­träge erleich­tern und wird noch erweitert.

Kurz notiert

  • Im Jahr 1965 hat das japa­ni­sche Unter­neh­men Pen­tel den Druck­blei­stift GRAPH vor­ge­stellt. Zu den vie­len und für das tech­ni­sche Zeich­nen aus­ge­leg­ten Model­len, die ihm folg­ten, gehö­ren der GRAPH 1000 FOR PRO (1986), der Graph­Gear 500 (2001) und der Graph­Gear 1000 (2002). Von die­sen drei gibt es nun anläss­lich des 60-​jährigen Jubi­lä­ums des GRAPH limi­tierte Aus­füh­run­gen, die am 24. Okto­ber auf den japa­ni­schen Markt kom­men sollen.
    Es ist ein kurio­ses Trio. Der GRAPH 1000 FOR PRO unter­schei­det sich – soweit ich das erken­nen kann – von der regu­lä­ren Vari­ante nur durch den inne­ren Teil des Drü­ckers, und ihn sowie den Graph­Gear 1000 gibt es bereits in zahl­rei­chen limi­tier­ten Far­ben. Den Graph­Gear 500 finde ich inter­es­sant, da es das schwarze Griff­stück sowie den eben­sol­chen Clip bis­her bei kei­ner ande­ren Vari­ante gab (auch beim schwar­zen Graph­Gear 500 von MUJI sind Griff­stück und Clip sil­ber­far­ben). Zudem tra­gen diese Stifte keine vom Stan­dard abwei­chen­den Kenn­zeich­nun­gen. Und warum aus­ge­rech­net diese drei Modelle? Ihre Gestal­tung hat mit der des Pen­tel GRAPH nichts zu tun, im Gegen­satz z. B. zum 1972 ein­ge­führ­ten und heute noch erhält­li­chen PG5; auch der P200 aus dem Jahr 1970 ist eher in der Tra­di­tion des Pen­tel GRAPH als die genann­ten drei.
  • Kürz­lich ist das Buch „Der Blei­stift“ des Schau­spie­lers Hanns Zisch­ler erschie­nen. Es gehört zur Reihe „Dinge des Lebens“, die noch andere viel­ver­spre­chende Titel umfasst. Die Beschrei­bung und die Gestal­tung des Buchs spre­chen mich an, und so werde ich bei Gele­gen­heit einen Blick hin­ein­wer­fen. – Danke an Kai für den Hinweis!
  • Der japa­ni­sche Anbie­ter Kitera Shouji hat einen Druck­blei­stift ange­kün­digt, bei dem der Minen­trans­port durch Kni­cken des Schafts erfolgt. Er soll Anfang Novem­ber ver­füg­bar sein und 4500 Yen (gut 25 Euro) kos­ten. Die ver­wen­dete Tech­nik ist jedoch nicht neu und wurde erst­mals mit dem 900 (1989–1996)1 und dem Side-​Knock (2001–2005) von Rot­ring ange­bo­ten. – Quelle: Red­dit.
  • Nach dem wie­der auf­ge­leg­ten Druck­blei­stift 925 85-​05 bie­tet STAEDTLER Japan nun auch die 0,3-mm-Variante 925 85-​03 an.
  • Die Druck­blei­stifte der ORENZ-​Serie von Pen­tel tra­gen seit eini­gen Wochen ein neues Logo (Gerüchte über diese Ände­rung gab es schon vor über einem hal­ben Jahr). Ich bedaure das Ver­schwin­den des alten Logos. Es hatte etwas Eigen­stän­di­ges, und das „O“ mit dem Punkt konnte man als Quer­schnitt durch Minen­füh­rungs­röhr­chen und Mine sehen; das neue hin­ge­gen wirkt auf mich wie eine gene­ri­sche Beschrif­tung (viel­leicht wäre es bes­ser gewe­sen, das neue Logo mit einem neuen Pro­dukt ein­zu­füh­ren). – Quelle: Red­dit.
  • Das Unter­neh­men Stan­dard­graph Zei­chen­tech­nik mit den Mar­ken Stan­dard­graph und DUX ging am 1. Juli 2025 in der Schnei­der Novus Ver­triebs GmbH auf. Es ist erfreu­lich, dass es die vie­len DUX-​Spitzer wei­ter­hin gibt, dar­un­ter auch den in den fühen 1950er Jah­ren ein­ge­führ­ten ver­stell­ba­ren DX4322. Bemer­kens­wert finde ich zudem, dass Stan­dard­graph noch so viele Schrift- und Zei­chen­scha­blo­nen führt.
  • Am 1. Novem­ber fei­ert Tom­bow Japan erst­mals den „MONO Day“ und hat für die­sen auch ein – wie ich finde – pfif­fi­ges Logo. Anläss­lich die­ses Tages gibt es zwei Kam­pa­gnen mit zahl­rei­chen Gewin­nen, die natür­lich mit dem popu­lä­ren Radie­rer zu tun haben. – Seit 2017 gewährt das japa­ni­sche Minis­te­rium für Wirt­schaft, Han­del und Indus­trie die Ein­tra­gung einer Farb­kom­bi­na­tion als Mar­ken­zei­chen, und die erste geschützte Kom­bi­na­tion war die des Tom­bow MONO.
  • Von der Werks­be­sich­tung beim japa­ni­schen Her­stel­ler Kita­bo­shi bis zum Schreib­tisch – eine groß­ar­tige Wür­di­gung des Blei­stifts: „The Hid­den Poetry on Japa­nese Wood­ca­sed Pen­cils“.
  1. Genauer: 1989–1994 (Chrom-​Version), 1992–1996 (matte Ver­sion).
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