Zubehör

Kurz notiert

  1. Das gezeig­te Exem­plar der „Alvin-Granate“ (gekauft vor gut zehn Jah­ren) trägt im Gegen­satz zu dem hier erhält­li­chen am ver­jüng­ten Ende die Kenn­zeich­nung „GERMANY“.

Kurz notiert

  • Bereits im April hat der japa­ni­sche Her­stel­ler Tomo­e­ga­wa den Her­stel­lungs­pro­zess sei­nes Papiers Tomoe River geän­dert. Bei den Nut­zern, die die­ses her­vor­ra­gen­de Papier vor allem für den Gebrauch mit Tin­te schät­zen, hat dies für eini­ge Unru­he gesorgt. Mehr in der offi­zi­el­len Ankün­di­gung auf Face­book, der Dis­kus­si­on im Foun­tain Pen Net­work und im aus­führ­li­chen Ver­gleich bei Mac­chia­to Man.
  • Von Tom­bow Japan gibt es seit kur­zem ein 16-seitiges Büch­lein zum belieb­ten Mono mit einem Etui in Gestalt die­ses klas­si­schen Radierers.
  • In Zusam­men­ar­beit von 590&Co. und Tom­bow Japan enstand ein Halb­stift mit der Mine des Tom­bow Mono 2B. Die Gestal­tung und die Ver­pa­ckung spre­chen mich sehr an!
  • Zu dem Noris digi­tal von STAEDTER kam schon vor ein paar Mona­ten der Noris digi­tal jum­bo. Des­sen Innen­le­ben stammt von Wacom, doch im Gegen­satz zur schlan­ken Vari­ante hat der 35 mm kür­ze­re jum­bo einen inter­gier­ten Radierer.
  • Mitsubishi/uni bie­tet jetzt auch einen digi­ta­len Ein­ga­be­stift an. Die Tech­nik des Stifts im Hi-uni-Design stammt eben­falls von Wacom, und in Kom­bi­na­ti­on mit der Illustrations­software Clip Stu­dio Paint von CELSYS soll es mög­lich sein, alle 22 Här­te­gra­de des holz­gefassten Blei­stifts Hi-uni digi­tal nachzuempfinden.

Doppelt verlängern

Das aus­ge­hen­de Jahr kann man nicht ver­län­gern, wohl aber einen kür­zer wer­den­den Blei­stift, und mit die­sem Ver­län­ge­rer1 von Kut­s­u­wa aus Japan sogar gleich zwei.

Doppelt verlängern

Doppelt verlängern

Er ist aus Metall, 104 mm lang, an den Griff­stü­cken 11 mm dick und mit gut 10 Gramm sehr leicht. Es lie­gen zwei selbst­kle­ben­de Namens­eti­ket­ten bei, was für Schü­ler als Ziel­gruppe spricht.

Doppelt verlängern

Der Ver­län­ge­rer nimmt run­de, drei- und sechs­flä­chi­ge Blei­stif­te mit einem Durch­mes­ser von 6,5 bis 8 mm auf und hält sie mit sei­ner vier­ge­teil­ten Klem­mung sehr zuver­läs­sig. Er ist sehr prak­tisch und mei­nes Wis­sens ein­zig­ar­tig, denn ich ken­ne kei­nen wei­te­ren für zwei Stifte.

Doppelt verlängern

Die Material- und Ver­ar­bei­tungs­qua­li­tät des in Chi­na her­ge­stell­ten Uten­sils ist ordent­lich, auch wenn die Griff­stü­cke bei den ers­ten Umdre­hun­gen etwas geknirscht haben.

Doppelt verlängern

Ein Graphit-Rot-Stift aus dem Pen­tel Black Poly­mer 999 HB und dem Mitsu­bi­shi uni Arterase Color

Der dop­pel­te Ver­län­ge­rer ist aus der HiLi­ne-Serie, hat die Arti­kel­num­mer RH013 und kos­tet 130 Yen (knapp 1,10 Euro).

Dan­ke an Sola von pen­cils and other things für die­sen Verlängerer!

  1. Spitz­fin­di­ger Aus­flug: Der deut­sche Begriff „Ver­län­ge­rer“ ist eigent­lich irre­füh­rend, macht er doch den kur­zen Blei­stift als sol­chen nicht län­ger, son­dern nur bes­ser hand­hab­bar. So ist die im eng­lisch­spra­chi­gen Raum und auch auf die­ser Ver­pa­ckung von Kut­s­u­wa anzu­tref­fen­de Be­zeichnung „pen­cil hol­der“ zutref­fen­der.

Schützen und verlängern

Kap­pen zum Schutz der Spit­zen von Blei- und Farb­stif­ten gab und gibt es in etli­chen Aus­führungen. Doch vie­le haben Nach­tei­le: Sie pas­sen nur auf Stif­te mit einem bestimm­ten Durch­mes­ser, sind aus dün­nem Metall und ver­for­men sich leicht, eig­nen sich nicht für lan­ge Spit­zen, erin­nern an sol­che für Kos­me­tik­stif­te oder sind – bei älte­ren Exem­pla­ren – nur schwer zu bekom­men. Ein Modell des japa­ni­schen Anbie­ters Kut­s­u­wa hat die­se Nach­tei­le nicht und bie­tet oben­drein eine Besonderheit.

Schützen und verlängern

Das aus Poly­car­bo­nat gefer­ti­ge Uten­sil sitzt zuver­läs­sig auf run­den, drei- und sechs­flä­chi­gen Stif­ten mit gän­gi­gen Durch­mes­sern und hat auch Platz für einen lan­gen Konus. Die Form des Quer­schnitts (drei­eckig mit abge­run­de­ten Ecken) und eine Nase ver­hin­dern das Wegrollen.

Schützen und verlängern

Mitsu­bi­shi uni Arterase Color (CARL Angel-5), STAEDTLER Noris (M+R Pol­lux),
Kut­s­u­wa HiLi­ne Oren­pitsu (Faber-Castell Janus 4048)

Hin­ter dem unge­wöhn­li­chen Design ver­birgt sich die Beson­der­heit: Steckt man die Kap­pen zusam­men, erhält man einen Ver­län­ge­rer, der dank Kraft- und Form­schluss bemer­kens­wert gut funk­tio­niert. Pfiffig!

Schützen und verlängern

Die trans­pa­ren­te Aus­füh­rung gibt es im Set mit dem Blei­stift Oren­pitsu und die far­bi­ge im Zeh­ner­pack.

Pinguin

Blei­stift­ver­län­ge­rer mit Kap­pe sind sel­ten anzu­tref­fen, und so war ich erfreut, beim japa­nischen Anbie­ter Sta­tio­ne­ry Pro­gram gleich meh­re­re zu sehen. Sie sind alle auf ihre Wei­se reiz­voll, doch zwei Model­le haben mich beson­ders beein­druckt und zur einer Bestel­lung ver­anlasst. Eines davon ist das Modell „Pin­gu­in“ (ペンギン)1.

Pinguin

(Bil­der zum Ver­grö­ßern anklicken)

Der in Japan gefer­tig­te Ver­län­ge­rer kam sorg­fäl­tig ver­packt in einer trans­pa­ren­ten Folie und einer mil­chigen Polypropylen-Hülle mit einer Steck­la­sche in Form einer Schreib­fe­der. Ein klei­ner Pin­guin mit Stift und der Schrift­zug „Gojuon” zie­ren die Hül­le2.

Das Modell „Pin­gu­in“ wur­de ent­wor­fen von Kyo­ko Uino, der Betrei­be­rin des Geschäfts und Blei­stift­mu­se­ums Gojuon in Tokyo3, und kam 2007 auf den Markt4. Wei­te­re Model­le folg­ten und erwei­ter­ten die „Mimic“5 genann­te Serie, zu der auch ein sehr kur­zer, ein doppel­ter und ein Ver­län­ge­rer mit Öse an der Kap­pe gehören.

Pinguin

Er ist aus Cel­lu­lo­se­ace­tat6, gut 20 g leicht und mit Kap­pe 14,5 cm lang; das Griff­stück hat einen Durch­mes­ser von 11 mm. – Die Kap­pe wird durch einen Metall­ein­satz mit fünf Blatt­federn sicher auf dem Griff­stück gehal­ten. Sie ist in ihrem Inne­ren so aus­ge­führt, dass sie nur bis knapp über das Griff­stück reicht; so wird eine Beschä­di­gung der Blei­stift­spit­ze vermieden.

Pinguin

Der Ver­län­ge­rer nimmt Blei­stif­te bis 11 cm Län­ge auf, und die vier­ge­teil­te Klem­mung hält selbst einen sehr kur­zen Stum­mel noch zuver­läs­sig, wie am mit­ge­lie­fer­ten zu sehen ist7. – Auf dem Griff­stück fin­den sich der laser­gra­vier­te Schrift­zug „Gin­za Gojuon“ und der Pinguin.

Pinguin

Material- und Ver­ar­bei­tungs­qua­li­tät des Ver­län­ge­rers sind makel­los, und durch die Kap­pe so­wie die Mög­lich­keit, ihn auch mit ver­gleichs­wei­se lan­gen Blei­stif­ten nut­zen zu kön­nen, hat er einen hohen Gebrauchs­wert. Es macht mir gro­ße Freu­de, mit ihm zu schreiben!

Pinguin

Zu mei­ner gro­ßen Über­ra­schung waren neben den Clips noch eini­ge Extras im Päck­chen, näm­lich zwei Hand­spit­zer aus Kunst­stoff des japa­ni­schen Her­stel­lers NJK8, ein spe­zi­el­ler Blei­stift und eine Tin­ten­pa­tro­ne mit Roller-Aufsatz9, die man statt eines Blei­stifts im Ver­längerer nut­zen kann.

Den Blei­stift hat Gojuon her­stel­len las­sen. Es ist ein „syaky­ou enpitsu“, d. h. ein Blei­stift zum Tran­skri­bie­ren bud­dhis­ti­scher Sutras (auf einer Flä­che des Stifts ist auch eine Dok­trin zu fin­den). Nor­ma­ler­wei­se macht man dies mit einen Pin­sel, doch die 4 mm dicke 10B-Mine erlaubt das Schrei­ben der Zei­chen fast wie mit einem sol­chen10.

Als wei­te­res Zube­hör wer­den ein Ein­satz für eine Jetstream-Mine von uni-ball und eine Leder­hülle ange­bo­ten. – Das Griff­stück und der Clip sind als Ersatz­teil erhältlich.

Pinguin

Bemer­kens­wert ist auch der Umfang der mit­ge­lie­fer­ten Doku­men­ta­ti­on. Ich kann lei­der kein Japa­nisch, gehe aber ange­sichts der Zeich­nun­gen davon aus, dass es sich um Anlei­tungen und wei­ter­füh­ren­de Infor­ma­tio­nen handelt.

Mit Tets­u­ya Wada, dem Betrei­ber von Sta­tio­ne­ry Pro­gram, hat­te ich eine sehr freund­li­che Un­terhaltung per E-Mail. Er ist der Autor eini­ger Bücher über Schreib­waren und deren Gebrauch und betreibt ein Web­log unter Low­Power­Sta­ti­on. Dan­ke an Tets­u­ya Wada für die zahl­rei­chen inter­es­san­ten Details und den her­vor­ra­gen­den Service!

Der Blei­stift­ver­län­ge­rer „Pin­gu­in“ kos­tet 11.080 Yen (etwa 94 Euro) plus Porto.

  1. Art.-Nr. 1470.
  2. Die­se Hül­le ist auch sepa­rat erhält­lich.
  3. Mehr zu Gojuon unter „Ito-ya and Gojuon, Gin­za, Tokyo“ bei Con­trap­un­ta­lism.
  4. Die ers­te Serie wur­de in einem Kar­ton zusam­men mit einem kur­zen, eigens dafür gefer­tig­ten Tom­bow Mono B und einem Bei­le­ger ange­bo­ten (Quel­len: 1, 2). Eine sehr frü­he Vor­stel­lung fin­det sich in „趣味の文具箱10“ (grob über­setzt „Hob­by Sta­tio­ne­ry Box Vol. 10”), erschie­nen im März 2008; sie­he Sei­te 3 der Vor­schau. – Es fällt auf, dass die ers­te Vari­an­te ein ande­res, näm­lich ein gerän­del­tes Griff­stück hat­te, und hier ist die Ähn­lich­keit zu einem Ver­län­ge­rer von Kut­s­u­wa mit dem glei­chen Griff­stück zu sehen.
  5. „Mimic” des­halb, weil man mit der Gestal­tung des Ver­län­ge­rers die eines Füll­hal­ters nach­geahmt hat.
  6. Neben Cel­lu­lo­se­ace­tat kom­men für die ande­ren Model­le auch Bake­lit und Ebo­nit zum Ein­satz, und ein (wohl nicht mehr erhält­li­cher) Mimic aus Holz ist hier zu sehen.
  7. Der Anbie­ter nennt eine Min­dest­län­ge von 1 cm ohne Spit­ze.
  8. Genau­er: Die Model­le 516 und 850.
  9. Hier­bei han­delt es sich um die Rol­ler­pa­tro­ne Uni­ver­sal 852 von Schnei­der, deren vor­de­res Ende mit einem Stück Schrumpf­schlauch ein­ge­fasst wur­de, um auf den Durch­mes­ser eines Blei­stifts zu kom­men.
  10. Sie­he dazu auch den „fude enpitsu“ von Mitsu­bi­shi.

Kurz notiert

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Stiftablage des Monats (6)

Die Stift­ab­la­ge des Monats Febru­ar wird erst kraft Umnut­zung zu einer.

Stiftablage des Monats

Fül­lung fürs Foto: Rest eines Mitsu­bi­shi uni HB, Möbius+Ruppert Pol­lux.

Das als Tablett ange­dien­te Uten­sil kommt aus dem Nicht-Kaffee-Sortiment des Rös­ters Tchi­bo. Es ist aus Bam­bus (Tchi­bo: „Hoch­wer­ti­ger Bam­bus“), 26 × 3 × 10 cm groß und ziem­lich lang­wei­lig, wor­an auch die ange­prie­se­ne Nut­zungs­viel­falt („Abla­ge für Schmuck, Access­ories, Kos­me­ti­ka etc.”1) und der redu­zier­te Preis von 5,99 Euro nichts ändert.

Anm.: Der Stoff im Hin­ter­grund ist ein sog. Tenu­gui, ein tra­di­tio­nel­les japa­ni­sches Hand­tuch. Das Mus­ter und die Far­ben ste­hen dem Her­stel­ler zufol­ge für „Iki“, einem ästheti­schen Kon­zept Japans.

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  1. Schreib­wa­ren wer­den nicht auf­ge­führt.
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