Archiv des Stichworts „SEED”

Kurz notiert

Samstag, 24. Oktober 2020
  1. Das gezeigte Exemplar der „Alvin-Granate” (gekauft vor gut zehn Jahren) trägt im Gegensatz zu den hier erhältlichen am verjüngten Ende die Kennzeichnung „GERMANY”.

SEED Clear Radar

Montag, 20. Januar 2020

Ein echter Hin-, nein: Durchgucker ist der transparente Radierer Clear Radar von SEED aus Japan.

SEED Clear Radar

Der in zwei Größen erhältliche Clear Radar kam bereits Anfang September letzten Jahres auf den Markt und war gleich so begehrt, dass er lange ausverkauft war und es in einigen Ge­schäften sogar Wartelisten gab. – Wenn ich richtig informiert bin, ist er nicht der erste durch­sichtige Radierer. Auch von SEED gab es schon vor vielen Jahren einen, doch der war härter und hat schlecht radiert.

SEED Clear Radar

Nach dem Entfernen der Schutzfolie fällt auf, dass der Radierer mit einem Pulver über­zogen ist. Es soll verhindern, dass die Blöcke in der Fertigung aneinander kleben, lässt sich aber ab­waschen. Die Transparenz ist verblüffend, und die sehr glatte Oberfläche1 sowie die halb­durchsichtige Manschette aus Kunststoff unterstreichenden den ungewöhnlichen Effekt.

Beeindruckt die Radierleistung des SEED Clear Radar ebenso wie sein Aussehen? Das wird sich diese Woche im täglichen Gebrauch zeigen.

Danke an Sola von pencils and other things für den SEED Clear Radar!

  1. Lediglich an den schmalen Längsseiten kann man leichte Spuren erkennen (sie stammen ver­mutlich von einem Schneidwerkzeug).

Schwarzer Freitag

Freitag, 3. Januar 2020

Schwarzer Freitag

Wer unter dieser Überschrift düstere Meldungen aus der Börsenwelt befürchtet hat, kann sich entspannt zurücklehnen – die offizielle Blog-Währung ist der Graphit, und der steht im­mer hoch im Kurs. Und diejenigen, die sich bei diesem Stichwort ein Schnäppchen erhofft haben, muss ich enttäuschen, denn hier gibt es nach wie vor nichts zu kaufen. Es drängeln sich nur ein paar schwarze Radierer1 – sonst ist hier nichts los.

  1. Außer den gezeigten hatte ich noch den Faber-Castell Dust Free (den ich leider nicht mehr finden kann) und den KUM Correc Stick (der nach dem ersten Gebrauch in den Mülleimer kam).

Kurz notiert

Donnerstag, 5. September 2019
  • Vom japanischen Hersteller SEED gibt es jetzt einen transparenten Radierer. Der block­förmige SEED Clear Radar ist in zwei Größen erhältlich und kostet 100 bzw. 150 Yen (etwa 0,90 bzw. 1,30 Euro). – Danke an Sola von pencils and other things für den Hinweis!
  • Das Patent „Pencil Lead” von Mitsubishi beschreibt die Verbesserung der Bruchfestig­keit von Bleistiftminen durch eine 5 µ dünne Kunstharz-Beschichtung. Die Patentschrift ist auch wegen anderer bemerkenswerter Details lesenswert, z. B. zur Herstellung einer Farbmine, bei der zunächst eine graue oder weiße Mine gebrannt und diese dann mit einem Färbemittel imprägniert wird. Darüber hinaus wird Bornitrit als Alternative zu Graphit genannt, und auch ein Bleistifthärteprüfer wird erwähnt (ähnlich dem Elco­meter 501); außerdem wird auf Normen des JISC (Japanese Industrial Standards Com­mittee) verwiesen.
  • Und noch ein Patent: In „Pencil For Writing Or Colouring” beschreibt der französische Hersteller Conté einen durch Coextrusion gefertigten Stift zum Schreiben oder Malen, dessen Mine durch eine schützende Zwischenschicht aus Polystyrol und EVA (Ethylen­vinylacetat) umgeben ist.
  • In diesem Monat kommen zwei neue Produkte von Mitsubishi/uni Japan auf den Markt. Mit einem neuen Rot-Blau-Stift richtet sich das Unternehmen an Schulkinder, und für den Schaft des Kugelschreibers Limex wird das gleichnamige, zu über 50% aus Kalkstein her­gestellte Material genutzt.
  • Am Samstag, den 14.9.19 um 20.15 Uhr zeigt die ARD den dreistündigen Film „Ottilie von Faber-Castell – Eine mutige Frau” (das „Making of” gibt es hier). Er basiert auf dem Roman „Eine Zierde in ihrem Hause. Ottilie von Faber-Castell” von Asta Scheib (Rowohlt 1998) und wurde in Tschechien gedreht; die Aufnahmen in der Bleistiftfabrik entstan­den in einer umgebauten Brauerei in Trebon (Quelle). Von Faber-Castell konnte ich erfahren, dass Asta Scheib Zugang zum Familienarchiv hatte, aber ein emanzipatorischer Roman mit nicht allzu viel Bezug zur historischen Realität entstanden ist und man an der Produktion des Films nicht beteiligt war.

Schon gewusst?

Mittwoch, 17. Mai 2017

Wer japanische Radierer benutzt, hat auf einigen sicher schon die rechteckige Kennzeich­nung mit zweistelliger Nummer bemerkt. Doch was bedeutet diese?

Von links: Seed Radar, Hinodewashi Matomaru-kun, Tombow MONO, Pentel Mark Sheet,
Pentel Ain Hi-Polymer.

Sie stammt von der 1943 gegründeten Japanese Eraser Manufacturers Association und ga­rantiert Sicherheit, Qualität und Leistung des Radierers. Der Standard für diese Kennzeich­nung legt Höchstwerte für gesundheitsschädliche Bestandteile fest, macht Vorgaben für die Papier- und Kunststoffverpackung und definiert Verfahren zur Prüfung der Radierfähig­keit, der Härte und der Altersbeständigkeit. Der Japanese Eraser Manufacturers Association haben sich u. a. Seed (01), Hinodewashi (06) und Pentel (13) angeschlossen. Jedem Her­steller ist eine zweistellige Nummer zugewiesen, und so kann man leicht sehen, von wem der betreffende Radierer stammt (dabei hat mich überrascht, dass der Klassiker Tombow MONO von Seed gefertigt wird).

Danke an Sola von pencils and other things für den Hinweis auf diesen Standard!

Heute mach ich blau

Montag, 22. März 2010

Heute mach ich blau

Von oben im Uhrzeigersinn: Radierer SEED Kesugomu, Foldback-Klammer ALCO 781-26, Bleistift-Verlängerer Rosetta mit STAEDTLER Mars Lumograph 100 B, Rollmäppchen Enveloop, Farbstift Mitsubishi Arterase Color, Notizbuch X17 und Rundkopfnadeln Durable „Eisbär” 4/15 mm

Gummi für Gäste

Samstag, 31. Januar 2009

Gummi für Gäste

(zum Vergrößern anklicken)

Zum Wochenende gibt’s ein Mitmachangebot! Der 500. Kommentar in diesem Weblog steht ins Haus, doch einige wenige fehlen noch bis dahin. Wer in der nächsten Zeit einen inhaltsreichen Kommentar nebst einer funktionierenden E-Mail-Adresse hinterlässt und mit diesem die 500 vollmacht, bekommt den oben gezeigten und bis jetzt offiziell nur in Japan erhältlichen Radierer SEED KESUGOMU EP-MJ-K inklusive weltweitem Versand. – Mehr zu diesem ungewöhnlichen Stück gibt es hier.

Radierer-Radierer

Dienstag, 16. Dezember 2008

Radierer-Radierer

Das Profil des Radierers KESUGOMU EP-MJ-K vom japanischen Hersteller SEED ist Programm, denn es zeigt das Kanji-Zeichen 消 („kesu”), zu deutsch in diesem Kontext „entfernen”, „löschen”1. Der neue und nicht alltägliche EP-MJ-K ist knapp fünf Zentimeter lang, in fünf Farben erhältlich und wird für umgerechnet etwa 1,20 Euro angeboten.

Radierer-Radierer

Getestet habe ich ihn noch nicht, doch wenn er so gut ist wie der populäre Radar aus dem gleichen Haus, dann kann man ihn sehr empfehlen.

Ein ansprechendes Produkt, wie ich finde. – Der SEED KESUGOMU ist außer in weiß noch in schwarz, rot und blau erhältlich.

  1. Die der japanischen Sprache Kundigen mögen bitte über eventuelle Ungenauigkeiten hinweg­sehen, mich auf grobe Fehler jedoch hinweisen.

Diese Website nutzt Cookies. Wenn Sie weiter auf dieser Seite bleiben, ohne die Cookie-Einstellungen Ihres Browsers zu ändern, stimmen Sie zu, diese Cookies zu verwenden. Mehr Informationen erhalten Sie im Datenschutzhinweis.
OK