Verlängerer

Doppelt verlängern

Das aus­ge­hende Jahr kann man nicht ver­län­gern, wohl aber einen kür­zer wer­den­den Blei­stift, und mit die­sem Ver­län­ge­rer1 von Kut­s­uwa aus Japan sogar gleich zwei.

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Er ist aus Metall, 104 mm lang, an den Griff­stü­cken 11 mm dick und mit gut 10 Gramm sehr leicht. Es lie­gen zwei selbst­kle­bende Namens­eti­ket­ten bei, was für Schü­ler als Ziel­gruppe spricht.

Doppelt verlängern

Der Ver­län­ge­rer nimmt runde, drei- und sechs­flä­chige Blei­stifte mit einem Durch­mes­ser von 6,5 bis 8 mm auf und hält sie mit sei­ner vier­ge­teil­ten Klem­mung sehr zuver­läs­sig. Er ist sehr prak­tisch und mei­nes Wis­sens ein­zig­ar­tig, denn ich kenne kei­nen wei­te­ren für zwei Stifte.

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Die Material- und Ver­ar­bei­tungs­qua­li­tät des in China her­ge­stell­ten Uten­sils ist ordent­lich, auch wenn die Griff­stü­cke bei den ers­ten Umdre­hun­gen etwas geknirscht haben.

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Ein Graphit-Rot-Stift aus dem Pen­tel Black Poly­mer 999 HB und dem Mitsu­bi­shi uni Arterase Color

Der dop­pelte Ver­län­ge­rer ist aus der HiLine-Serie, hat die Arti­kel­num­mer RH013 und kos­tet 130 Yen (knapp 1,10 Euro).

Danke an Sola von pen­cils and other things für die­sen Verlängerer!

  1. Spitz­fin­di­ger Aus­flug: Der deut­sche Begriff „Ver­län­ge­rer“ ist eigent­lich irre­füh­rend, macht er doch den kur­zen Blei­stift als sol­chen nicht län­ger, son­dern nur bes­ser hand­hab­bar. So ist die im eng­lisch­spra­chi­gen Raum und auch auf die­ser Ver­pa­ckung von Kut­s­uwa anzu­tref­fende Be­zeichnung „pen­cil hol­der“ zutref­fen­der.

Schützen und verlängern

Kap­pen zum Schutz der Spit­zen von Blei- und Farb­stif­ten gab und gibt es in etli­chen Aus­führungen. Doch viele haben Nach­teile: Sie pas­sen nur auf Stifte mit einem bestimm­ten Durch­mes­ser, sind aus dün­nem Metall und ver­for­men sich leicht, eig­nen sich nicht für lange Spit­zen, erin­nern an sol­che für Kos­me­tik­stifte oder sind – bei älte­ren Exem­pla­ren – nur schwer zu bekom­men. Ein Modell des japa­ni­schen Anbie­ters Kut­s­uwa hat diese Nach­teile nicht und bie­tet oben­drein eine Besonderheit.

Schützen und verlängern

Das aus Poly­car­bo­nat gefer­tige Uten­sil sitzt zuver­läs­sig auf run­den, drei- und sechs­flä­chi­gen Stif­ten mit gän­gi­gen Durch­mes­sern und hat auch Platz für einen lan­gen Konus. Die Form des Quer­schnitts (drei­eckig mit abge­run­de­ten Ecken) und eine Nase ver­hin­dern das Wegrollen.

Schützen und verlängern

Mitsu­bi­shi uni Arterase Color (CARL Angel-5), STAEDTLER Noris (M+R Pol­lux),
Kut­s­uwa HiLine Oren­pitsu (Faber-Castell Janus 4048)

Hin­ter dem unge­wöhn­li­chen Design ver­birgt sich die Beson­der­heit: Steckt man die Kap­pen zusam­men, erhält man einen Ver­län­ge­rer, der dank Kraft- und Form­schluss bemer­kens­wert gut funk­tio­niert. Pfiffig!

Schützen und verlängern

Die trans­pa­rente Aus­füh­rung gibt es im Set mit dem Blei­stift Oren­pitsu und die far­bige im Zeh­ner­pack.

Pinguin

Blei­stift­ver­län­ge­rer mit Kappe sind sel­ten anzu­tref­fen, und so war ich erfreut, beim japa­nischen Anbie­ter Sta­tio­nery Pro­gram gleich meh­rere zu sehen. Sie sind alle auf ihre Weise reiz­voll, doch zwei Modelle haben mich beson­ders beein­druckt und zur einer Bestel­lung ver­anlasst. Eines davon ist das Modell „Pin­guin“ (ペンギン)1.

Pinguin

(Bil­der zum Ver­grö­ßern anklicken)

Der in Japan gefer­tigte Ver­län­ge­rer kam sorg­fäl­tig ver­packt in einer trans­pa­ren­ten Folie und einer mil­chigen Polypropylen-Hülle mit einer Steck­la­sche in Form einer Schreib­fe­der. Ein klei­ner Pin­guin mit Stift und der Schrift­zug „Gojuon” zie­ren die Hülle2.

Das Modell „Pin­guin“ wurde ent­wor­fen von Kyoko Uino, der Betrei­be­rin des Geschäfts und Blei­stift­mu­se­ums Gojuon in Tokyo3, und kam 2007 auf den Markt4. Wei­tere Modelle folg­ten und erwei­ter­ten die „Mimic“5 genannte Serie, zu der auch ein sehr kur­zer, ein doppel­ter und ein Ver­län­ge­rer mit Öse an der Kappe gehören.

Pinguin

Er ist aus Cel­lu­lo­se­ace­tat6, gut 20 g leicht und mit Kappe 14,5 cm lang; das Griff­stück hat einen Durch­mes­ser von 11 mm. – Die Kappe wird durch einen Metall­ein­satz mit fünf Blatt­federn sicher auf dem Griff­stück gehal­ten. Sie ist in ihrem Inne­ren so aus­ge­führt, dass sie nur bis knapp über das Griff­stück reicht; so wird eine Beschä­di­gung der Blei­stift­spitze vermieden.

Pinguin

Der Ver­län­ge­rer nimmt Blei­stifte bis 11 cm Länge auf, und die vier­ge­teilte Klem­mung hält selbst einen sehr kur­zen Stum­mel noch zuver­läs­sig, wie am mit­ge­lie­fer­ten zu sehen ist7. – Auf dem Griff­stück fin­den sich der laser­gra­vierte Schrift­zug „Ginza Gojuon“ und der Pinguin.

Pinguin

Material- und Ver­ar­bei­tungs­qua­li­tät des Ver­län­ge­rers sind makel­los, und durch die Kappe so­wie die Mög­lich­keit, ihn auch mit ver­gleichs­weise lan­gen Blei­stif­ten nut­zen zu kön­nen, hat er einen hohen Gebrauchs­wert. Es macht mir große Freude, mit ihm zu schreiben!

Pinguin

Zu mei­ner gro­ßen Über­ra­schung waren neben den Clips noch einige Extras im Päck­chen, näm­lich zwei Hand­spit­zer aus Kunst­stoff des japa­ni­schen Her­stel­lers NJK8, ein spe­zi­el­ler Blei­stift und eine Tin­ten­pa­trone mit Roller-Aufsatz9, die man statt eines Blei­stifts im Ver­längerer nut­zen kann.

Den Blei­stift hat Gojuon her­stel­len las­sen. Es ist ein „syakyou enpitsu“, d. h. ein Blei­stift zum Tran­skri­bie­ren bud­dhis­ti­scher Sutras (auf einer Flä­che des Stifts ist auch eine Dok­trin zu fin­den). Nor­ma­ler­weise macht man dies mit einen Pin­sel, doch die 4 mm dicke 10B-Mine erlaubt das Schrei­ben der Zei­chen fast wie mit einem sol­chen10.

Als wei­te­res Zube­hör wer­den ein Ein­satz für eine Jetstream-Mine von uni-ball und eine Leder­hülle ange­bo­ten. – Das Griff­stück und der Clip sind als Ersatz­teil erhältlich.

Pinguin

Bemer­kens­wert ist auch der Umfang der mit­ge­lie­fer­ten Doku­men­ta­tion. Ich kann lei­der kein Japa­nisch, gehe aber ange­sichts der Zeich­nun­gen davon aus, dass es sich um Anlei­tungen und wei­ter­füh­rende Infor­ma­tio­nen handelt.

Mit Tets­uya Wada, dem Betrei­ber von Sta­tio­nery Pro­gram, hatte ich eine sehr freund­li­che Un­terhaltung per E-Mail. Er ist der Autor eini­ger Bücher über Schreib­waren und deren Gebrauch und betreibt ein Web­log unter Low­Power­Sta­tion. Danke an Tets­uya Wada für die zahl­rei­chen inter­es­san­ten Details und den her­vor­ra­gen­den Service!

Der Blei­stift­ver­län­ge­rer „Pin­guin“ kos­tet 11.080 Yen (etwa 94 Euro) plus Porto.

  1. Art.-Nr. 1470.
  2. Diese Hülle ist auch sepa­rat erhält­lich.
  3. Mehr zu Gojuon unter „Ito-ya and Gojuon, Ginza, Tokyo“ bei Con­trap­un­ta­lism.
  4. Die erste Serie wurde in einem Kar­ton zusam­men mit einem kur­zen, eigens dafür gefer­tig­ten Tom­bow Mono B und einem Bei­le­ger ange­bo­ten (Quel­len: 1, 2). Eine sehr frühe Vor­stel­lung fin­det sich in „趣味の文具箱10“ (grob über­setzt „Hobby Sta­tio­nery Box Vol. 10”), erschie­nen im März 2008; siehe Seite 3 der Vor­schau. – Es fällt auf, dass die erste Vari­ante ein ande­res, näm­lich ein gerän­del­tes Griff­stück hatte, und hier ist die Ähn­lich­keit zu einem Ver­län­ge­rer von Kut­s­uwa mit dem glei­chen Griff­stück zu sehen.
  5. „Mimic” des­halb, weil man mit der Gestal­tung des Ver­län­ge­rers die eines Füll­hal­ters nach­geahmt hat.
  6. Neben Cel­lu­lo­se­ace­tat kom­men für die ande­ren Modelle auch Bake­lit und Ebo­nit zum Ein­satz, und ein (wohl nicht mehr erhält­li­cher) Mimic aus Holz ist hier zu sehen.
  7. Der Anbie­ter nennt eine Min­dest­länge von 1 cm ohne Spitze.
  8. Genauer: Die Modelle 516 und 850.
  9. Hier­bei han­delt es sich um die Rol­ler­pa­trone Uni­ver­sal 852 von Schnei­der, deren vor­de­res Ende mit einem Stück Schrumpf­schlauch ein­ge­fasst wurde, um auf den Durch­mes­ser eines Blei­stifts zu kom­men.
  10. Siehe dazu auch den „fude enpitsu“ von Mitsu­bi­shi.

Kurz notiert

  • Bei Kobo-Q gibt es bemer­kens­werte Arbei­ten aus Leder zu sehen, dar­un­ter einen Spit­zen­scho­ner mit inte­grier­tem Spit­zer und einen Ver­län­ge­rer, der sich die recht­eckige Zwinge des Blackwing 602 auf pfif­fige Weise zu Nutze macht. – Danke an Frank für den Hinweis!
  • Vor kur­zem wurde ein Patent der Eisen GmbH ver­öf­fent­licht. Es beschreibt Stifte, deren Schaft voll­stän­dig oder teil­weise aus einem wachs­ar­ti­gen Mate­rial besteht, und Spit­zer­va­ri­an­ten für die­sen. Durch das wei­che Schaft­ma­te­rial soll der zum Spit­zen nöti­ge Auf­wand ver­rin­gert wer­den, denn es erfor­dert weder ein sehr har­tes Mes­ser noch eine beson­ders sta­bile Spitz­vor­rich­tung. Wäh­rend das Mes­ser eines her­kömm­li­chen Spit­zers min­des­tens die Härte 60 HRC1 hat, ist für den Stift mit wachs­ar­ti­ger Ummante­lung nur eine Härte von maxi­mal 40 HRC not­wen­dig, so dass unge­här­tete Stähle, aber auch Kunst­stoffe zum Ein­satz kom­men kön­nen und der Spit­zer dann sogar ein­stü­ckig aus­ge­führt wer­den kann2. Das Umman­te­lungs­ma­te­rial, des­sen Härte unter 60 Shore D3 liegt, kann die Mine zudem vor dem Aus­dif­fun­die­ren flüch­ti­ger Bestand­teile schüt­zen, was vor allem bei Kos­me­tik­stif­ten inter­es­sant ist.
  1. Zum Ver­gleich: Das Mes­ser eines Spit­zers von Möbius+Ruppert hat 65 HRC, die Klinge eines Schwei­zer Taschen­mes­sers 55 HRC und hoch­wer­tige japa­ni­sche Küchen­mes­ser brin­gen es auf 65–67 HRC.
  2. In der Paten­schrift wird auch auf Schneid­kan­ten­brei­ten und -radien von Spit­zer­mes­sern ein­gegangen.
  3. Zum Ver­gleich: LDPE hat 40–50 Shore D.

Kurz notiert

  • Ein sehr unge­wöhn­li­cher Spit­zer ist der Tsunago von Naka­jima Jukyudo1, denn er dient auch der Ver­län­ge­rung von Blei­stift­stum­meln. – Danke an Andreas Wein­ber­ger und Viola Voß für den Hinweis!
  • In mei­nen Augen pfif­fig und geschmack­voll ist der Pen­cil Shaving Desk Tidy, ein Kick­starter-Projekt von Clive Roddy. – Danke an boo­me­rang für den Hinweis!
  • Nicht mehr neu, aber immer noch schön anzu­schauen ist das his­to­ri­sche Reklame- und Ver­pa­ckungs­ma­te­rial unter „Pen­cil Points“.
  • Bre­vil­lier Urban & Sachs in Öster­reich wirbt damit, dass der Öko-Schulstift von JOLLY aus hei­mi­scher Weymouth-Kiefer gefer­tigt wird, und ein Fach­händ­ler in mei­ner Nähe konnte von einem Ver­triebs­mit­ar­bei­ter erfah­ren, dass das Holz aus dem Oden­wald kommt. Ich habe dabei gleich an das Säge­werk Monn­hei­mer in Gra­sel­len­bach gedacht und Bre­vil­lier Urban & Sachs dar­auf ange­spro­chen, aber lei­der keine Ant­wort bekom­men. Es wäre zwar schön gewe­sen, mal einen Blei­stift mit loka­lem Bezug zu nut­zen, doch ange­sichts der lei­der schlech­ten Mine des Öko-Schulstifts ver­zichte ich gerne darauf.
  • Apro­pos Qua­li­tät: Auch auf die Gefahr, ein Que­ru­lant zu sein, habe ich Caran d’Ache auf die Qua­li­täts­män­gel der GRAFIK-Bleistifte ange­spro­chen. Lei­der blieb diese Anfrage eben­falls ohne Reaktion.
  1. Wer sich auf der Web­site von Naka­jima Jukyudo umschaut und die bestimmt nicht ohne Grund unschar­fen Fotos in der Rubrik „OEM“ betrach­tet, fin­det u. a. einen Spit­zer, der dem Kut­s­uwa T’GAAL bemer­kens­wert ähn­lich sieht.

Verlängern mit Stil (3)

Der Ver­län­ge­rer aus Putu­muju ist zwar sehr schön, nimmt aber nur Stifte mit Durch­mes­sern bis 7,4 mm auf. Viele ältere Blei­stifte und einige aus Japan sind jedoch wenige Zehn­tel dicker und pas­sen nicht; so musste – Molyvo­phile1 wer­den es ver­ste­hen – ein zwei­ter von www.bleistiftverlaengerung.de2 her.

Verlängern mit Stil (3)

Er ist aus Gom­beira3, einem schwe­ren, stra­pa­zier­fä­hi­gen Holz aus Süd­ost­bra­si­lien und wie der erste geölt und mit einem Edel­stahl­ring bestückt. Durch sein Gewicht von 12 g4, der Länge von 125 mm und der Stärke von 12 mm liegt er gut in der Hand; sein Inne­res fasst 10 cm Blei­stift. – Wenn ich ihn nicht benutze, deko­riert er den Schreib­tisch oder posiert5 mit dem Spit­zer Faber-Castell Janus 4048 nebst Leder­etui und mei­ner der­zei­ti­gen Lek­türe6 für ein Blog-Foto.

  1. Die­ser Neo­lo­gis­mus stammt von Mat­thias und Lito. Er setzt sich zusam­men aus molyvi (μολύβι), dem neu­grie­chi­schen Wort für Blei­stift, und der Silbe -phil (wie z. B. in biblio­phil und audio­phil) und bezeich­net einen Blei­stift­lieb­ha­ber. – Mei­nem selbst­er­teil­ten Bil­dungs­auf­trag bin ich selbst­verständlich auch dies­mal gerne nach­ge­kom­men.
  2. Um Miss­ver­ständ­nis­sen vor­zu­beu­gen: Ich mache keine ent­gelt­li­che Wer­bung für die­sen Anbie­ter, son­dern bin nur ein sehr zufrie­de­ner Kunde.
  3. Melan­oxy­lon brauna (Schott), Recordoxy­lon irwi­nii (Cowan).
  4. Mit Ring, ohne Blei­stift.
  5. Hier auf Bana­nen­pa­pier.
  6. Yuriko Saito: Ever­y­day Aes­the­tics (Oxford Uni­ver­sity Press 2007, Nach­druck 2010).

Verlängern mit Stil (2)

Als ich von dem Ange­bot unter www.bleistiftverlaengerung.de erfuhr, wusste ich, dass es nicht bei einer Erwäh­nung bleibt, und so dau­erte es nicht lange, bis ich mich in ein Exem­plar ver­guckt hatte.

Verlängern mit Stil (2)

Vor­ges­tern traf das gute Stück wohl­be­hal­ten ein und erfreute mich bereits ver­packt, denn es war in einen infor­mie­ren­den Bei­le­ger gehüllt und mit einem Krei­sel aus Kirsch­holz geschmückt.

Verlängern mit Stil (2)

Mein Ver­län­ge­rer ist aus dem Laub­holz Ara­riba Ama­rello (regio­nal „Putu­muju“), das in Mittel- und Süd­ame­rika wächst und mir auf­grund sei­ner Fär­bung sehr gefällt.

Verlängern mit Stil (2)

Das Uten­sil ist 125 mm lang, hat einen Durch­mes­ser von 11 mm an der Griff­zone bis knapp 13 mm am Ende und wiegt mit Klemm­ring gut 10 g. Die Öff­nung für den Stift misst etwa 7,5 mm und ist 102 mm tief; gerade letz­te­res ist sehr prak­tisch, kann man doch so auch Stifte ver­län­gern, die für die her­kömm­li­chen Ver­län­ge­rer noch nicht kurz genug sind. – Der 4,5 mm breite Klemm­ring hat einen Außen­durch­mes­ser von 12,5 mm.

Verlängern mit Stil (2)

Die Tech­nik ist ein­fach und zuver­läs­sig und hat eine eigene Ästhe­tik. Durch den leicht koni­schen und gut sit­zen­den Ring wer­den sogar Stifte mit nur 10 mm Länge (exklu­sive Spitze) sicher gehal­ten, was am mit­ge­lie­fer­ten Stum­mel gezeigt wird.

Verlängern mit Stil (2)

Auch die strenge, fast zylin­dri­sche Form und die Ein­dre­hung am abge­run­de­ten Ende halte ich für gelungen.

Verlängern mit Stil (2)

Die Ver­ar­bei­tung des Ver­län­ge­rers ist sehr gut, und es macht Freude, ihn zu benut­zen. Nicht uner­wähnt las­sen möchte ich jedoch, dass sein Innen­durch­mes­ser die Aus­wahl der ver­län­ger­ba­ren Stifte etwas ein­schränkt, doch die hier­zu­lande erhält­li­chen Blei­stifte von STAEDTLER, Schwan-STABILO und Faber-Castell pas­sen per­fekt1. Nut­zer von Blei­stif­ten mit abwei­chen­den Durch­mes­sern haben aber die Mög­lich­keit, sich einen Ver­län­ge­rer nach Wunsch anfer­ti­gen zu las­sen. – Der Ring stört mich beim Grei­fen nicht.

Verlängern mit Stil (2)

Der Ver­län­ge­rer hat 9,95 Euro gekos­tet und für den Ver­sand fie­len 2,95 Euro an – ein fai­rer Preis, wie ich finde. Man­che Stü­cke sind etwas teu­rer, doch der Blick auf das Sor­ti­ment lohnt, nicht zuletzt des­halb, weil die­ses Ange­bot in Deutsch­land mei­nes Wis­sens ein­ma­lig ist.

  1. Die aktu­el­len Blei­stifte der erwähn­ten Her­stel­ler haben einen Durch­mes­ser von etwa 7,3 bis 7,4 mm (Schlüs­sel­weite 6,8–7,0 mm); der Pen­tel Black Poly­mer 999 und der Mitsu­bi­shi uni (beide 7,8 mm und Schlüs­sel­weite 7,0 mm) pas­sen nicht mehr.
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