Der Bleistift im Buch

  • Baron, Den­nis: A Bet­ter Pen­cil. Rea­ders, Wri­ters and the Digi­tal Revo­lu­tion (Oxford Uni­ver­sity Press 2009)
    Die­ses Buch betrach­tet den Ein­fluss der digi­ta­len Revo­lu­tion auf das Lesen und Schrei­ben, die Geschichte unse­res Gebrauchs von Schreib­ge­rä­ten und die Rolle des Com­pu­ters in der Tech­nik­ge­schichte der Schreib­werk­zeuge. Mit einem Kapi­tel über den Blei­stift. – Eine Bespre­chung fin­det sich hier.
  • Bau­ern­feind, Mar­tina: 150 Jahre Schwan­häu­ßer in Nürn­berg. Der Grund­be­sitz der Fami­lie im Stadt­teil Gär­ten hin­ter der Veste und Umge­bung (Hg.: Schwan­häu­ßer Grund­be­sitz Hol­ding GmbH & Co., 2005)
    Geschichte der Fami­lie, ihrer Immo­bi­li­en­ak­ti­vi­tä­ten und der indus­tri­el­len Entwicklung.
  • Bay­nes, Ken; Pugh, Fran­cis: The Art of the Engi­neer (Lut­ter­worth Press 1981)
    Auch wenn hier nichts über Blei­stifte zu lesen ist, so erzählt die­ses exzel­lente Buch doch von his­to­ri­schen Zei­chen­bü­ros und zeigt unzäh­lige Bei­spiele. – Eine kurze Bespre­chung gibt es hier.
  • Bisch­off, Johan­nes: Zur Fami­li­en­ge­schichte Alt-Nürnberger Blei­stift­ma­cher (Gesell­schaft für Fami­li­en­for­schung in Fran­ken 1939)
    Erschie­nen in der Reihe „Fami­li­en­ge­schicht­li­che Schrif­ten“ und gedacht als Bei­trag zur Früh­ge­schichte der Nürn­ber­ger Blei­stift­in­dus­trie bie­tet die­ses Büch­lein auf über 60 Sei­ten auch Erklä­run­gen alter Berufs­be­zeich­nun­gen und ein Ortsregister.
  • Boo­ker, Peter Jef­frey: History of Engi­nee­ring Drawing (Chatto & Win­dus 1963)
    Eng ver­knüpft mit der Geschichte des Blei­stifts ist die des Tech­ni­schen Zeich­nens. – Das Werk erschien 1979 in einer zwei­ten Auflage.
  • Bruce, Harry: Page Fright. Foi­bles and Fetis­hes of Famous Wri­ters (Emblem 2010)
    Mit dem Kapi­tel „The Pro­perly Poin­ted, Per­fectly Por­ta­ble Pen­cil“ über den Blei­stift in der Hand berühm­ter Schriftsteller.
  • Buch­wald, August: Blei­stifte, Farb­stifte, far­bige Krei­den und Pas­tell­stifte, Aquarell­farben, Tusche und ihre Her­stel­lung nach bewähr­ten Ver­fah­ren (A. Hartleben's Ver­lag 1904)
    Das erste deutsch­spra­chige Buch, das sich umfas­send und sehr detail­liert die­sen The­men widmet.
  • Cobb, Vicky: The Secret Life of School Sup­plies (J.B. Lip­pin­cott 1981)
    Die­ses von Bill Mor­ri­son humor­voll illus­trierte Buch für Kin­der und Jugend­li­che erklärt anschau­lich die wis­sen­schaft­li­chen und tech­ni­schen Hin­ter­gründe von Papier, Tinte, Blei­stif­ten, Kreide, Kleb­stof­fen und Radie­rern. Zahl­rei­che Anlei­tun­gen zum Selber­machen regen zum Expe­ri­men­tie­ren und Ent­de­cken an.
  • Corn­feld, Betty; Edwards, Owen: Quint­essenz. Die schö­nen Dinge des Lebens (Popa-Verlag 1984)
    Mit einem Bei­trag zum Eber­hard Faber Mon­gol 486 Nr. 2.
  • Ding­werth, Leon­hard: Kleine Anspitzer-Fibel. Von den Anfän­gen bis 1960 (Ver­lag Ding­werth 2008)
    Unzäh­lige, oft aus­führ­lich kom­men­tierte Abbil­dun­gen von Spit­zern, meist aus Anzei­gen, illus­trie­ren Geschichte und Viel­falt die­ses unver­zicht­ba­ren Zubehörs.
  • Dirks, Paul; Kes­sels, Toon: Pot­lo­den & Pun­ten­sli­pers (Pic­tures Publis­hers 2012)
    Die 128 durch­ge­hend far­bi­gen Sei­ten prä­sen­tie­ren his­to­ri­sche Stü­cke aus Paul Dirks' Samm­lung auf sehr geschmack­volle Weise. – Hier gibt es eine kurze Besprechung.
  • Donath, Edu­ard: Der Gra­phit. Eine chemisch-technische Mono­gra­phie (Franz Deu­ti­cke, 1904)
    Ein wei­te­res Fach­buch, das auf 22 Sei­ten mit zehn Illus­tra­tio­nen die Blei­stift­her­stel­lung beschreibt.
  • du – Die Zeit­schrift der Kul­tur, Heft Nr. 730, Okto­ber 2002
    Robert Wal­ser: Aus dem Blei­stift­ge­biet. Mit einer kur­zen Geschichte des Blei­stifts sowie der Unter­neh­men Faber-Castell und Caran d'Ache, Stim­men eini­ger Künst­ler und Bleistiftskizzen.
  • Emmert-Sinzinger, Ralph; Murko, Mat­thias: Ein Stift geht um die Welt – Nürn­ber­ger Blei­stift­ge­schichte (Museum Indus­trie­kul­tur Nürn­berg 2001)
    Kata­log zur gleich­na­mi­gen Ausstellung.
  • End­res, Rudolf; Fleisch­mann, Mar­tina: Nürn­bergs Weg in die Moderne. Wirt­schaft, Poli­tik und Gesell­schaft im 19. und 20. Jahr­hun­dert (Ver­lag W. Tüm­mels 1996)
    Mit vie­len Details zur Blei­stift­in­dus­trie Nürnbergs.
  • Eule, Wil­helm: Mit Stift und Feder. Kleine Kul­tur­ge­schichte der Schreib- und Zei­chen­werk­zeuge (Fach­buch­ver­lag Leip­zig 1955)
    Beson­ders beein­druckt hat mich hier die hohe Wert­schät­zung, mit der der Autor von den Men­schen hin­ter und an den Schreib­ge­rä­ten spricht.
  • Faber-Castell AG (Hg.): Die Unter­neh­mens­ge­schichte (2011, online/PDF)
  • Faber-Castell AG (Hg.): Im Galopp durch die Blei­stift­ge­schichte (2004, online/PDF)
  • Faber-Castell AG (Hg.): Zum Jubi­läum 1761–2011 (Kendl + Weiss­bach 2011)
    Groß­for­ma­ti­ges, reich bebil­der­tes Maga­zin zum 250. Firmenjubiläum.
  • Faber-Castell since 1761 (Collec­tion Rolf Heye 2013)
    Eine Unternehmens- und Fami­li­en­ge­schichte der Blei­stift­dy­nas­tie. – Hier gibt es eine kurze Besprechung.
  • Feld­haus, Franz Maria: Geschichte des Tech­ni­schen Zeich­nens (Hg.: Franz Kuhl­mann KG, 1. Aufl. 1953, 2. Aufl. 1959, 3. Aufl. 1967)
    Eines der weni­gen deutsch­spra­chi­gen Bücher zu die­sem Thema.
  • Fer­erri, Marco (Hg.): Pen­cils (Mostre Geor­getti 1996)
    Gran­dio­ser Kata­log zu einer Aus­stel­lung, die 1996/1997 in Mai­land statt­fand, mit einer Fülle an fan­tas­ti­schen Fotos.
  • Fer­gu­son, Eugene S.: Das innere Auge. Von der Kunst des Inge­nieurs (Birk­häu­ser 1993)
    Geht auch auf die Ent­wick­lung des Tech­ni­schen Zeich­nens ein.
  • Franzke, Jür­gen (Hg.): Das Blei­stift­schloß. Fami­lie und Unter­neh­men Faber-Castell in Stein (Hein­rich Hugen­du­bel Ver­lag 1986)
    Kata­log zur Aus­stel­lung anläss­lich des 225-jährigen Bestehens des Unter­neh­mens Faber-Castell.
  • French, Tho­mas E.: Engi­nee­ring Drawing (McGraw-Hill, 6. Auf­lage 1941)
    Die alten Aus­ga­ben die­ses klas­si­schen Lehr­buchs sagen eini­ges zum Gebrauch des Blei­stifts für das Tech­ni­sche Zeich­nen, so z. B. zum Spit­zen.
  • Garen­feld, Bar­bro: Das große Buch der Schreib­ge­räte (H. F. Ull­mann 2010)
    Das drei­spra­chige und reich illus­trierte Buch ist sehr schön gemacht, wird aber dem Anspruch, einen umfas­sen­den Über­blick über die Geschichte und Ent­wick­lung der Schreib­ge­räte zu bie­ten, lei­der nicht gerecht (so ist z. B. das Kapi­tel zum Blei­stift sehr kurz). Auch die Aus­sage, „alle rele­van­ten Her­stel­ler“ zu prä­sen­tie­ren, ist nicht rich­tig, da z. B. STAEDTLER fehlt – zumin­dest die Erwäh­nung der Füll­hal­ter die­ses Her­stel­lers wäre in die­sem Buch, das sich haut­p­säch­lich an die Lieb­ha­ber von Tinten­schreibgeräten rich­tet, ange­bracht gewesen.
  • Geyer, Diet­mar: Collec­ting Wri­ting Instru­ments (Schif­fer Publi­shing 1990)
    Auch wenn sich die­ser mit Fotos, tech­ni­schen Dar­stel­lun­gen, Kata­log­sei­ten und Anzei­gen reich illus­trierte Titel haupt­säch­lich an die Samm­ler von Tin­ten­schreib­ge­rä­ten rich­tet, so ent­hält er doch auch anspre­chend auf­be­rei­tete Infor­ma­tio­nen zur Geschichte und Her­stel­lung des Blei­stifts. – Mit Por­traits der Fir­men Faber-Castell, J.S. STAEDTLER und Schwan-Stabilo sowie einem Abschnitt zum Blei­stift in der Literatur.
  • Haenig, Alfred: Der Gra­phit. Eine tech­ni­sche Mono­gra­phie (A. Hartleben's Ver­lag 1910)
    Auch die­ses Fach­buch beschreibt die Blei­stift­her­stel­lung und nennt auf 21 Sei­ten viele tech­ni­sche und geschicht­li­che Details mit Quel­len und Abbildungen.
  • Ham­bly, Maya: Drawing Instru­ments 1580–1980 (Sotheby's Publi­ca­ti­ons 1988)
    Über 200 Sei­ten mit zahl­rei­chen, zum Teil far­bi­gen Abbil­dun­gen illus­trie­ren die Geschichte der Zei­chen­ge­räte, aber auch ihrer Schöp­fer, aus vier Jahrhunderten.
  • Heine, Hugo: Der tech­ni­sche Zei­chen­be­darf. Eine Waren­kunde mit arbeits­tech­ni­schen Hin­wei­sen (rotring-Werke/Georg Wes­ter­mann 1978)
    Her­aus­ge­ge­ben von einem Her­stel­ler hoch­wer­ti­ger Schreib- und Zei­chen­ge­räte anläss­lich sei­nes 50-jährigen Bestehens und einem renom­mier­ten Schulbuch-Verlag rich­tet sich die­ses Nach­schla­ge­werk sowohl an Berufs­an­fän­ger als auch an Fach­verkäufer. Neben kon­kre­ten Infor­ma­tio­nen zur Zei­chen­austat­tung und ihrem Ein­satz bie­tet es auch geschicht­li­che sowie fer­ti­gungs­tech­ni­sche Details; ein kur­zer, aber infor­ma­ti­ver Abschnitt ist Blei- und Farb­stif­ten gewidmet.
  • Hen­der­son, Bill (Hg.): Minu­tes of the Lead Pen­cil Club (Push­cart Press 1996)
    Kein Buch über Blei­stifte, son­dern – so der Unter­ti­tel – „Let­ters, essays, car­toons, and com­men­tary on how and why to live contraption-free in a computer-crazed world“, bei­gesteu­ert von Mit­glie­dern eines Clubs, der sich den Blei­stift als Zei­chen gege­ben hat; etli­che Bei­träge befas­sen sich mit die­sem Schreibgerät.
  • Huber, Jürg-Peter: Grif­fel, Feder, Bild­schirm­stift. Eine Kul­tur­ge­schichte der Schreib­ge­räte (AT Ver­lag 1985)
    Mit vie­len Abbil­dun­gen, dar­un­ter auch Repro­duk­tio­nen von Kata­log­sei­ten, aber ins­ge­samt recht nüch­tern geschrieben.
  • ISZ (Indus­trie­ver­band Schrei­ben, Zeich­nen, Krea­ti­ves Gestal­ten e.V.): Wel­chen Spit­zer für wel­chen Stift? (3. Auf­lage 2006)
    Diese kleine, in deutsch und eng­lisch erhält­li­che Bro­schüre infor­miert über Qualitäts­kriterien, Geo­me­trie und den rich­ti­gen Ein­satz von Spit­zern für Blei- und Farbstifte.
  • Jegel, Dr. Alfred: Die wirt­schaft­li­che Ent­wick­lung von Nürnberg-Fürth, Stein und des Nürn­ber­ger Rau­mes seit 1806 mit Berück­sich­ti­gung des all­ge­mei­nen Gesche­hens (Ver­lag Lorenz Spind­ler 1952)
    Das oft genannte Buch macht auf 24 Sei­ten detal­lierte Anga­ben zur Geschichte der Blei­stift­her­stel­lung im Raum Nürnberg.
  • Jen­sen, Gott­hard B.: Schreib­ge­räte, unter beson­de­rer Berück­sich­ti­gung von Schü­ler­schreib­ge­rä­ten. His­to­ri­sche Ent­wick­lung und kul­tur­etho­lo­gi­sche Ver­laufs­for­men die­ser Ent­wick­lung (auf­ge­zeigt an Kiel­fe­der, Schie­fer­grif­fel und -tafel, Blei­stift, Stahl­fe­der mit Hal­ter und Füll­fe­der­hal­ter) (2004)
    Inaugural-Dissertation in der Erzie­hungs­wis­sen­schaft­li­chen Fakul­tät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.
  • Klöff­ler, Dr. Mar­tin: … nie wie­der einer lieb­li­chen Hand fähig. Zei­chen­tech­nik beim Mili­tär ca. 1750–1820 (PDF)
  • Kreu­zer, Dr. Rudolf: Meine Ziele. Ein Unter­neh­mer­schick­sal in beweg­ter Zeit (Ver­lag Moderne Indus­trie 1967)
    Dr. Rudolf Kreu­zer war Mit­in­ha­ber und Lei­ter von STAEDTLER und zog anläss­lich sei­nes 80. Geburts­tags in die­sem Buch eine Bilanz sei­nes Lebens.
  • Krich­baum, Jörg: Made in Ger­many (dtv 1997)
    In die­sem Buch, das 100 bekannte deut­sche Mar­ken­pro­dukte prä­sen­tiert, erfährt der Bleistift-Klassiker Faber-Castell 9000 eine kurze, aber detal­lierte Würdigung.
  • Lefebure, Molly: Cum­ber­land Heri­tage (Vic­tor Gol­lancz 1970)
    Ein Kapi­tel die­ses Buches zur Geschichte die­ser Region im Nord­wes­ten Eng­lands wid­met sich dem Gra­phit, der zuerst in der Grube zu Bor­row­dale bei Kes­wick in Cum­ber­land gefun­den wurde.
  • Lin­scheid, Fried­rich E.: Werk­zeuge des Geis­tes (Carin­thia 1994)
    Das Kapi­tel über den Blei­stift ist zwar recht kurz, ent­hält aber inter­es­sante und nicht über­all zu fin­dende Details.
  • LYRA (Hg.): Gedenk­schrift anläß­lich des 100jähr. Bestehens der LYRA-Bleistiftfabrik Nürn­berg (1906)
    70-seitige Fest­schrift im präch­ti­gen Jugendstil-Design zum 100-jährigen Jubi­läum des Unter­neh­mens mit far­bi­gen und Schwarzweiß-Abbildungen sowie Details zur Geschichte und Tech­nik des Bleistifts.
  • LYRA (Hg.): Mei­len­steine. 150 Jahre Lyra-Orlow (Daco-Verlag 1956)
    Inklu­sive einer Dar­stel­lung des kom­plet­ten (?) dama­li­gen Sor­ti­ments mit vie­len Schwarzweiß- und Farbbildern.
  • Moist, Kevin M.; Banash, David (Hg.): Con­tem­porary Collec­ting – Objects, Prac­ti­ces and the Fate of Things (Sca­re­crow Press 2013)
    Mit einem Abschnitt zum Eber­hard Faber Blackwing 602 und Zita­ten aus dem Arti­kel „No Ordi­nary Pen­cil: A Por­trait of the Eber­hard Faber Blackwing 602“.
  • Museum für Gestal­tung Zürich (Hg.): Unbe­kannt – Ver­traut. „Anony­mes“ Design im Schwei­zer Gebrauchs­ge­rät seit 1920. Kata­log zur gleich­na­mi­gen Aus­stel­lung (Reihe Schwei­zer Design-Pioniere 4, 1987)
    Ein Kapi­tel die­ses Buches beschäf­tigt sich detal­liert mit Caran d'Ache sowie dem Fix­pen­cil und ein ande­res mit dem Gedess-Minenschärfer.
  • N.N.: Dr. Rudolf Kreut­zer – 75 Jahre Leben und Ler­nen, 57 Jahre Wer­ken und Wir­ken (Die Leis­tung, Heft 95, Jahr­gang 12; Daco-Verlag 1962)
    Dr. Rudolf Kreu­zer, ab 1905 Mit­ar­bei­ter von J.S. STAEDTLER und ab 1911 Teil­ha­ber, wurde am 29. Mai 1962 75 Jahre alt; ihm war diese Aus­gabe der Zeit­schrift „Die Leis­tung“ gewid­met. Neben sei­ner Geschichte und der des Unter­neh­mens ver­mit­telt das Heft Ein­bli­cke in Ent­wick­lung, Fer­ti­gung sowie Ver­trieb und stellt aus­ge­wählte Pro­dukte der dama­li­gen Zeit vor.
  • Nag­ler, Dr. phil. Josef: Die kera­mi­sche Blei­stift­mine. Zum 200. Geburts­tag von Joseph Hardt­muth. In: Blät­ter für Tech­nik­ge­schichte, Heft 20, Tech­ni­sches Museum Wien (Hg.) (Sprin­ger 1958)
    Por­trait des ehe­ma­li­gen Bau­meis­ters Joseph Hardt­muth, dem hier die Erfin­dung der Graphit-Ton-Mine zuge­spro­chen wird, mit Details zur Fer­ti­gung nicht nur von Blei­stif­ten und sei­ner Fabrik, die unter sei­nen Söh­nen Lud­wig und Carl sowie sei­nem Enkel Franz unter dem Namen „Koh-I-Noor“ zu Welt­ruhm gelangte.
  • Nelms, Hen­ning: Thin­king with a Pen­cil (Gram­ery Pubs­li­shing Com­pany 1985)
    Ein groß­ar­ti­ges Hand­buch zur Visua­li­sie­rung mit 692 Illus­tra­tio­nen auf 347 Seiten.
  • Nitzke-Dürr, Juliane: Lothar Frei­herr von Faber (Ull­stein 1999)
    Die Familien- und Unter­neh­men­ge­schichte von 1758 bis 1998.
  • Petroski, Henry: Der Blei­stift. Die Geschichte eines Gebrauchs­ge­gen­stands (Birk­häu­ser 1995)
    Die deut­sche Fas­sung des Klassikers.
  • Petroski, Henry: Inven­tion by Design. How Engi­neers Get From Thought To Thing (Har­vard Uni­ver­sity Press 1996, 5. Aufl. 2000)
    Im Kapi­tel „Pen­cil Points and Ana­ly­sis“ schaut Petroski auf abbre­chende Blei­stift­spit­zen und fragt, was sie uns über die Fes­tig­keit von Mate­ria­lien und das Vor­ge­hen des Inge­nieurs beim Lösen von Pro­ble­men sagen. Beson­ders inter­es­sant finde ich die Erklä­rung dafür, dass die Bruch­flä­che nicht senk­recht zur Mine­n­achse, son­dern in einem Win­kel zu ihr ver­läuft sowie die geschicht­li­chen Details zur Ver­bes­se­rung der Ver­lei­mung von Mine und Holz.
  • Petroski, Henry: The Pen­cil. A History of Design and Cir­cum­s­tance (Alfred A. Knopf 1989)
    Das bekann­teste und umfang­reichste Buch zum Bleistift.
  • Piedmont-Pallatino, Susan C. (Hg.): Tools of the Ima­gi­na­tion (Prince­ton Archi­tec­tu­ral Press 2007)
    Zei­chen­ge­räte und -tätig­keit der Archi­tek­ten aus über 250 Jah­ren. – Der Essay „The Lead Pen­cil: Lever of the Architect's Ima­gi­na­tion“ von Paul Emmons in die­sem Buch befasst sich aus­schließ­lich mit dem Bleistift.
  • Rees, David: Die Kunst, einen Blei­stift zu spit­zen (Walde + Graf bei Metro­lit, 2013)
    Deut­sche Aus­gabe von „How to Shar­pen Pencils“.
  • Rees, David: How to Shar­pen Pen­cils (Mel­ville House 2012)
    Ein glei­cher­ma­ßen unter­halt­sa­mes wie auch infor­ma­ti­ves, aber nicht durch­ge­hend sehr gutes Buch des als „Artis­anal Pen­cil Shar­pe­ner“ bekannt gewor­de­nen Künstlers.
  • Renk, Rudolf: Tech­nisch Zeich­nen (Faber-Castell/Nathan Inter­na­tio­nal 1984)
    Die­ses kleine Büch­lein zeigt aus­schließ­lich und detal­liert Pro­dukte von Faber-Castell.
  • Ryschke­witsch, Dr. Eugen: Gra­phit. Cha­rak­te­ris­tik, Erzeu­gung, Ver­ar­bei­tung und Ver­wen­dung (S. Hir­zel 1926)
    Die­ses Fach­buch geht auch auf die Blei­stift­her­stel­lung ein und nennt auf acht Sei­ten inter­es­sante tech­ni­sche Details.
  • Satt­mann, Erhard: Vom Faust­keil zum Blei­stift. Eine Kul­tur­ge­schichte der Schreib­werk­zeuge (Ver­lag Peter Bas­ten 1949)
    Das gut 60-seitige und mit Zeich­nun­gen sowie Schwarzweiß-Fotografien illus­trierte Büch­lein zeigt Bekann­tes, war­tet aber auch mit zahl­rei­chen bemer­kens­wer­ten Details auf, die ich bis­her in noch kei­nem ande­ren Buch fin­den konnte. – Inter­es­sant sind auch das Vor­wort „Deut­sche Bleistift-Industrie mit Wie­der­auf­bau nach 1945“ von Lud­wig Korn­eg­ger, dem dama­li­gen Geschäfts­füh­rer des Ver­ban­des der deut­schen Bleistift-Industrie, sowie die Anzei­gen (ver­mut­lich der Spon­so­ren) am Ende des Buches.
  • Schil­lin­ger, Dr. Klaus (Bear­bei­tung): Zei­chen­in­stru­mente (Kata­log). Staat­li­cher Mathematisch-Physikalischer Salon Dres­den (1990)
    Zei­chen­in­stru­mente und Zube­hör des 16. bis 19. Jahr­hun­derts. 32 Tafeln, davon die Hälfte far­big, mit aus­führ­li­cher Beschrei­bung sowie tech­ni­sche und geschicht­li­che Details mit Noti­zen zum Bleistift.
  • Schrö­der, Max (Hg.): Fir­men­mo­no­gra­fie zur A.W. Faber Blei­stift­fa­brik AG Stein bei Nürn­berg. Inter­na­tio­nale Industrie-Bibliothek, 56. Band, 10. Jahr­gang 1934 (Ver­lag Max Schrö­der, Ber­lin)
    42 Sei­ten mit zahl­rei­chen Schwarzweiß-Abbildungen. Mit den Kapi­teln „Der Blei­stift – eine kleine Kul­tur­ge­schichte“ und „Das Gerolds­grü­ner Werk und seine Rechen­stäbe“. – Ein Detail des Titels gibt es hier zu sehen.
  • Scott-Scott, Michael: Drawing Instru­ments (Shire Publi­ca­ti­ons 1986)
    Mehr eine Bro­schüre als ein Buch, aber trotz­dem anschaffens- und lesens­wert. – Der Autor ist Sammler.
  • Schwan Bleistift-Fabrik: Chro­nik der Schwan-Bleistift-Fabrik Schwan­häu­ßer & Co. in Nürn­berg und ihrer Toch­ter­werke in Wien und Wei­ßen­burg von ihrer Grün­dung 1855 an (Eigen­ver­lag 1962)
  • Schwan-STABILO (Hg.): 125 Jahre Schwan-STABILO. Der Weg eines mit­tel­stän­di­schen Fami­li­en­un­ter­neh­mens (Intensiv-Werbung GmbH 1980)
    Luxu­riöse, 32-seitige, reich bebil­derte und durch­ge­hend far­bige Bro­schüre mit vie­len Aus­klapp­sei­ten und vier­spra­chi­gem Text: ein­ge­legt ist eine 24-seitige, illus­trierte Fir­men­chro­nik in deut­scher Spra­che und mit gepräg­tem Titel.
  • Schwan­häu­ßer Indus­trie Hol­ding (Hg.): Mil­li­ons of Colours – One World. 150 Years of Schwan-STABILO. Eine Unter­neh­mens­ge­schichte im Zei­chen des Schwans (2005)
    Ein her­vor­ra­gen­des Fir­men­por­trait, des­sen Inhalt und Auf­ma­chung von höchs­ter Qua­li­tät ist. – Der Titel erschien außer in Deutsch noch in Eng­lisch und Französisch.
  • Schwan­häu­ßer, Dr. Edu­ard: Die Nürn­ber­ger Blei­stift­in­dus­trie und ihre Arbei­ter in Ver­gan­gen­heit und Gegen­wart (Schrag-Verlag 1895)
    Buch­ver­öf­fent­li­chung der 1893 an der Uni­ver­si­tät Greifs­wald ein­ge­reich­ten Inau­gu­ral­dis­ser­ta­tion des älte­ren der bei­den Söhne des Fir­men­grün­ders Gus­tav Adam Schwan­häu­ßer; er und sein Bru­der August über­nah­men 1908 die Lei­tung des Unternehmens.
  • Sei­ler, Dr. Karl (Hg.): Das Wirt­schafts­le­ben der Stadt Nürn­berg von 1050–1950
    Mit Mono­gra­fien der Fir­men A.W. Faber, Bleistiftmaschinen-Fabrik Fr. Erhardt, Glocken-Bleistift-Fabrik, H.C. Kurz, LYRA, Schwan und J.S. STAEDTLER.
  • J.S. STAEDTLER (Hg.): 275 Jahre Staedtler-Stifte 1662–1937 (J.S. STAEDTLER 1937)
    Das erste der bei­den Kapi­tel die­ses Buches, „Blei­stifte schrei­ben Welt­ge­schichte“, behan­delt die Geschichte der Schreib- und Zei­chen­ge­räte und stammt von Franz Maria Feld­haus; das zweite, ver­fasst von Wigo Wei­gand, beschreibt die Ent­ste­hung der Blei­stifts bei Staedtler. Eine Über­sicht der Pro­dukt­viel­falt und Anwen­dungs­be­rei­che sowie ein Quel­len­ver­zeich­nis und ein Regis­ter run­den das Buch ab. – Mit vie­len, zum Teil unge­wöhn­li­chen Abbildungen.
  • Sobt­zyk, Gerd; Stö­cker, Uwe; Georgi, Heike (Illus­tra­tio­nen): Die Geschichte von Blei­stift, Radier­gummi und Spit­zer (ALWIS-Verlag 2007)
    Ein Kin­der­buch mit sehr schö­nen Illus­tra­tio­nen, in dem ein Blei­stift zusam­men mit einem Radier­gummi und einem Spit­zer die Haupt­rolle spielt.
  • J.S. STAEDTLER MARS-Bleistiftfabrik (Hg.): Der Staedtler-Stift. Seine viel­sei­tige Ver­wen­dung, Geschichte und Her­stel­lung (Ver­lag J.S. STAEDTLER Nürn­berg, 1928)
    50-seitiges Büch­lein mit vie­len Farb- und Schwarzweiß-Zeichnungen sowie -Fotos.
  • Sta­tio­nery Maga­zine Vol. 1 bis 10 (2005–2014)
    Ein jähr­lich von Her­stel­lern und Händ­lern in Japan her­aus­ge­ge­be­nes, präch­ti­ges Maga­zin. Fast durch­ge­hend in Japa­nisch, doch die Anschaf­fung lohnt allein schon wegen der Fotos.
  • Stö­wer, Dr. Ulrike: Woher kommt der „Blei­stift“? (in: Tätig­keits­be­richt der Arbeits­stelle Göt­tin­gen des Deut­schen Wör­ter­buchs von Jacob Grimm und Wil­helm Grimm 2009; PDF-Datei)
    Anmer­kun­gen zur Ety­mo­lo­gie des Wor­tes „Blei­stift“.
  • Veley, Jona­than A.: The Cata­lo­gue of Ame­ri­can Mecha­ni­cal Pen­cils (Grey­den Press 2011)
    Das knapp 180 Sei­ten umfas­sende Buch mit über 600 Farb­fo­tos – das erste sei­ner Art – prä­sen­tiert unzäh­lige mecha­ni­sche Blei­stifte von über 250 US-amerikanischen Herstel­lern, ihre Geschichte, Patente, Samm­ler­preise, Details zum Sam­meln und Restau­rie­ren und vie­les mehr. Es basiert auf der Samm­lung des Autors.
  • von Sell, Phi­line: Made in Ger­many (Hatje Cantz 2008)
    Mit zwölf Fotos aus der Pro­duk­tion von Faber-Castell.
  • Whal­ley, Joyce Irene: Wri­ting Imple­ments and Access­ories. From the Roman Stylus to the Typewri­ter (David & Charles 1975)
  • 筆箱採集帳 ブング・ジャム (2009)
    Die­ser sehr schöne Titel von Kidate Taku, Taka­ba­take Masayuki und Tako Kabeuji zeigt 59 Mäpp­chen nebst deren Inhalt und ist auf­grund der Fotos auch für die der japani­schen Spra­che Unkun­di­gen (wie mich) eine loh­nende Anschaf­fung. – Eine eng­li­sche Bespre­chung mit ein paar Kost­pro­ben gibt es unter „A Collec­tion of Pen­cil Cases“ bei Dave's Mecha­ni­cal Pen­cils.

Stand: 29.4.15

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