Stilecht bechern

Da ich nicht alle Tas­sen noch Platz im Schrank habe, konnte ich die­sen äußerst deko­ra­ti­ven Hen­kel­be­cher mit Deckel unmög­lich in der Elek­tro­bucht an mir vor­bei­schwim­men lassen.

Henkelbecher mit Deckel von Marks & Spencer

Das in China für die eng­li­sche Waren­haus­kette Marks & Spen­cer her­ge­stellte Trink­ge­fäß ist acht­eckig, ohne Deckel 90 mm hoch, spül­ma­schi­nen­fest, mikro­wel­len­ge­eig­net und fasst 260 ml Kaf­fee, Tee oder einer ande­ren lecke­ren Flüssigkeit.

Henkelbecher mit Deckel von Marks & Spencer

Ich werde die­sen ebenso prak­ti­schen wie attrak­ti­ven Gegen­stand des täg­li­chen Gebrauchs jetzt mit einem schmack­haf­ten Heiß­ge­tränk auf Basis der bei Kaf­fee Wacker feil­ge­hal­te­nen Boh­nen fül­len und mit die­sem mun­ter­ge­macht in die neue Woche durchstarten.

Henkelbecher mit Deckel von Marks & Spencer

8 Kommentare zu „Stilecht bechern“

  1. In China ist es ja ueblich einen Deckel auf der Tee­tasse zu haben, aber in Eng­land habe ich das noch nicht gese­hen. Auf jeden Fall eine stil­echte Tasse, aber tae­u­sche ich mich oder schaut der rote Stift auf dem letz­ten Bild nei­disch auf den neuen Kollegen?

  2. Mat­thias Meckel: Davon habe ich auch schon gehört, und meine ein­zige Tasse mit Deckel stammt aus China. Aber wer weiß, ob bei dem gezeig­ten Exem­plar der Wunsch, das Getränk warm zu hal­ten, wirk­lich im Vor­der­grund stand, oder ob man die­sen Nut­zen nur gerne mit­ge­nom­men hat bei dem Bemü­hen, die Tasse mög­lichst stift­ähn­lich zu machen (soweit ich weiß, gehörte er zu einer gan­zen Reihe the­ma­tisch ähn­li­cher Pro­dukte). Wie auch immer: Ich halte das Teil auch für sehr gelun­gen, selbst wenn acht Ecken eigent­lich zwei zuviel sind ;-)

    Du hast recht – der rote Stift (genauer: die rote Hälfte eines Olim­pico Bico­lor des por­tu­gie­si­schen Her­stel­lers Viarco) macht wirk­lich einen etwas nei­di­schen Eindruck …

  3. Jürg: Mein Favo­rit bei Wacker ist der Gua­te­mala (übri­gens auch im drit­ten Bild zu sehen), den ich als Bohne kaufe, mit der Mühle Scala 166 von Solis mahle und in einem Porzellan-Filter auf­brühe. Total alt­mo­disch, aber für mich ein­fach klasse (die­ser ganze Kram wie „Café Latte“ & Co. geht nicht an mich).

  4. Klingt gut: „feine Säure, gute Fülle, wür­zi­ges Aroma“. Die Krux mit den sor­ten­rei­nen Kaf­fees ist ja oft, dass sie ent­we­der einen guten Kör­per haben oder eine aus­ge­wo­gene Säure oder ein bestechen­des Aroma, aber sel­ten alles zusam­men. Des­we­gen die Mischun­gen, die aber ihrer­seits an „Cha­rak­ter“ einbüssen.

  5. Nun, ich bin bei wei­tem kein Kaffee-Experte, son­dern nach ein paar Tests ein­fach bei dem geblie­ben, was mir sehr gut geschmeckt hat; zudem bezweifle ich, dass mein Geschmacks­sinn feine Unter­schiede bei ohne­hin schon guten Kaf­fee­sor­ten wahr­nimmt. – Der größte Schritt hin zum guten Kaf­fee war jedoch der Wech­sel von der Kaf­fee­ma­schine zum hän­di­schen Aufbrühen.

  6. Stimmt, und oben­drein hat die Pro­ze­dur auch etwas. – Der Spot ist klasse! Nicht immer ist die unüber­schau­bare Viel­falt im Inter­esse des Kun­den (und auch in der des Ver­käu­fers, wie sicher nicht nur das wohl recht bekannte Expe­ri­ment mit den Mar­me­la­den­sor­ten gezeigt hat).

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