Fächerfund

Rest­pos­ten in einem Main­zer Fach­ge­schäft: Ein unge­wöhn­li­cher Stift­stän­der aus hel­lem Holz und schwar­zem Karton.

Fächerfund

(Der Packpapier-Streifen ist von mir.)

Zusam­men­ge­klappt sieht man dem Uten­sil seine Funk­tion nicht an, doch geöff­net und mit dem ver­schieb­ba­ren Holz auf der Unter­seite ver­steift wird es zu einem attrak­ti­ven Zube­hör für den Schreib­tisch. – Die Blind­prä­gung ver­weist auf den Her­stel­ler For­mat Gug­gen­bühl in der Schweiz.

Fächerfund

Lei­der hat sich wäh­rend des Foto­gra­fie­rens eine Ver­kle­bung gelöst, aber die müsste sich repa­rie­ren lassen.

Fächerfund

Mit dem Palomino Blackwing 602 und zwei Pen­tel Black Poly­mer 999.

Die­ses Teil kommt wohl ins Büro.

4 Kommentare zu „Fächerfund“

  1. Sehr schön. Ich bin immer wie­der über­rascht was für wun­der­bare Stif­testän­der es gibt und finde es schade, dass diese tol­len Ideen und Umset­zun­gen oft unter­ge­hen und nicht die Wert­schät­zung erlan­gen, die sie verdienen.

  2. Ja, das stimmt! Oft liegt es wohl auch daran, dass diese Dinge von klei­nen Her­stel­lern kom­men und so keine große Ver­brei­tung fin­den kön­nen. Den gezeig­ten Stän­der habe ich bei Franz Morys in Mainz, einem der letz­ten Fach­ge­schäfte mei­ner Umge­bung, gefun­den, das nicht nur hoch­wer­tige Standard-Produkte führt, son­dern auch gezielt Beson­der­hei­ten ins Sor­ti­ment nimmt (so gibt es dort einige Pro­dukte von Bin­de­werk und Notiz­bü­cher von Leuchtturm1917). Und das Beste: Die Mitar­beiterinnen ken­nen sich her­vor­ra­gend aus.

  3. Ich wuenschte es gaebe mehr sol­cher Gescha­efte. Mit­ar­bei­ter, die sich aus­ken­nen, schei­nen immer sel­te­ner zu werden…
    Falls ich jemals nach Mainz komme werde ich vor­her in Dei­nem Blog nach Mainz suchen und hof­fent­lich die­sen Bei­trag mit dem NAmen des Gescha­efts wiederfinden.

  4. Geschäfte die­ser Art sind lei­der inzwi­schen sehr sel­ten – außer dem genann­ten kenne ich nur noch eines in Darm­stadt (For­mat) und eines in Frank­furt (Zei­chen­tech­nik Klein). Letz­te­res ist übri­gens eine Beson­der­heit, da es der jet­zige Besit­zer vor inzwi­schen über 50 Jah­ren über­nom­men, es also schon vor­her exis­tiert hat (und ich habe dort noch Dinge bekom­men, die aus die­ser Zeit stam­men). Ich hatte mich mal mit dem Eigen­tü­mer ver­ab­re­det, um etwas abzu­ho­len, doch dar­aus wurde ein knapp drei­stün­di­ges Gespräch, wäh­rend dem er u. a. his­to­ri­sche Kata­loge her­vor­holte, über Ma­schinen zur Line­al­her­stel­lung und ande­res Span­nen­des sprach. An diese Unter­hal­tung vor gut drei Jah­ren werde ich mich noch lange erin­nern! (Dort bekam ich übri­gens auch den Land­kar­ten­stift von Eber­hard Faber.) – Ich will nicht aus­schlie­ßen, dass es im Rhein-Main-Gebiet noch andere und mir unbe­kannte gibt.

    Das Fach­ge­schäft Franz Morys ist sehr bekannt, liegt in der Main­zer Innen­stadt und ist nicht zu verfehlen.

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