Ecken und Kanten

Ein rund­ge­rub­bel­ter Radie­rer arbei­tet unge­nau, und die­sem Übel­stand setzt der japa­nische Her­stel­ler Kokuyo sei­nen Kado­ke­shi entgegen.

Ecken und Kanten

Der in drei Grö­ßen und drei Far­ben erhält­li­che Radie­rer hat 28 Ecken und ebenso viele Kan­ten und damit das Zeug für ein Präzisionswerkzeug.

Ecken und Kanten

Hier mit einem Tom­bow KM-KMSC.

Der Kado­ke­shi radiert sehr gut und erfreu­lich krü­mel­arm, so dass ich ihn emp­feh­len kann. Die kleinste Vari­ante – hier gezeigt – misst 14 × 14 × 35 mm und kos­tet im Dop­pel­pack 150 Yen (gut 1,50 Euro). – Der pfif­fige, von Hideo Kan­bara gestal­tete Radie­rer hat es auch in das Museum of Modern Art geschafft.

Ecken und Kanten

Wei­tere Radie­rer mit ähn­li­cher Ziel­set­zung sind der Miri­ke­shi aus glei­chem Hause und der METAPHYS 44050 viss.

15 Kommentare zu „Ecken und Kanten“

  1. Die Radier­scha­blo­ne¹ ist wohl selbst in Japan ein wenig aus der Mode geraten? 

    ;-)

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    ¹ aus Kunst­stoff und/oder Edelstahl

  2. Es sieht wirk­lich so aus, denn eine sol­che ist mir bei mei­nem Stö­bern auf den ein­schlä­gi­gen Sei­ten und in den eben­sol­chen Kata­lo­gen noch nicht auf­ge­fal­len; aller­dings wäre es auch mög­lich, dass sie dort unüb­lich ist. Ich denke jedoch, dass sich Erfin­der die­ses Radie­rers wohl kaum durch die Ra­dierschablone von der Umset­zung ihrer Idee hät­ten abhal­ten las­sen ;-) – Ein Exem­plar aus Kunst­stoff habe ich übri­gens bis jetzt noch nicht gese­hen. Gibt es so etwas tatsächlich?

    Danke für die Emp­feh­lung auf Ihrem Web­log! Die Leih­gabe geht in Ordnung :-)

  3. Klar gabs die auch aus Kunst­stoff. Aber die sind schon aus­ein­an­der gefal­len, als Radier­scha­blo­nen noch aktu­ell waren. Mei­ner Erin­ne­rung nach etwa die Zeit, als der elek­tro­ni­sche Taschen­rech­ner aufkam.

    Die hat­ten immer min­des­tens ein so unför­mig aus­ra­dier­tes Loch.

    (und wenn ich die Fotos nicht mehr brau­che, gebe ich sie unbe­schä­digt zurück)

  4. Ah, dann wohl etwa Mitte der 70er. Das mit dem Loch kann ich mir gut vor­stel­len, waren damals doch haupt­säch­lich sol­che Radie­rer üblich, die mit Bims- oder Glas­mehr ver­setzt waren und damit nicht nur dem Papier, son­dern auch der Kunst­stoff­scha­blone zuge­setzt haben.

  5. Pingback: Morrisons Pick and Mix Puzzle Erasers » Bleistift

  6. I remem­ber using this – it has been around for quite a while. It looks best when it’s new ;$

  7. So, is the design really effec­tive in attai­ning dif­fe­rent sharp edges to pre­cision erase?

    I’ve got the cur­rent ver­sion, but am yet to use it. Too beau­ti­ful to spoil and bes­i­des, the Tom­bow Mono Zero era­ser works pretty well for me now.

    By the way, the cur­rent one doesn’t say „Plastic Era­ser Kado­ke­shi“, now is just „Plastic Era­ser“ cent­red and fol­lo­wed by some Japa­nese cha­rac­ters, which could mean just that.

    As a side note, the brand name „Kokuyo“ sounds exactly the same as „Cocuyo“ in spa­nish, which means fire­fly. Do you know what it means in Japanese?

  8. Yes, I think that these sharp edges are inten­ded to sup­port pre­cise erasing.

    The aspect of “too beau­ti­ful to use” sounds all too fami­liar to me ;-) And yes, the Tom­bow Mono Zero is per­fect for that par­ti­cu­lar task.

    So they have chan­ged the let­te­ring. Yes, as far as I know カドケシ stands for “Kado­ke­shi”.

    Thank you for that detail regar­ding Kokuyo/Cocuyo! Unfor­tu­n­a­tely I don’t know what it means in Japa­nese. – By the way, accord­ing to the company’s history the trade­mark was estab­lis­hed in 1917, i. e. excatly 100 years ago.

  9. In the inter­vening mon­ths bet­ween my last com­ment and this post, I got mys­elf a Kokuyo Enpitsu 1.3mm mecha­ni­cal pen­cil that has me com­ple­tely in love with the brand. It’s leads are incredi­bly dark, smooth and soft. Pos­si­ble the best leads I’ve tried recently. They can easily com­pete with my Mitsu­bi­shi Kohitsu Sho­sha 10B pen­cil were it not for the width of its lead.

    A real joy to use it. Also, I recently had the chance to test one of their Cam­pus note­books (those that work like bin­ders) and came away pretty impres­sed. Prac­ti­cal, well made, inno­va­tive and with a lovely paper qua­lity. Have you ever tried them?

  10. It’s great to hear that you enjoy these Kokuyo pro­ducts. Thank you for sharing your impres­sion! – No, so far I haven’t tried the Kokuyo Cam­pus notebooks.

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