Der Schnift

Har­tes, 40 bis 70 mm lan­ges Weich­tier mit einem läng­li­chen, Bleistift-ähnlichen Kör­per, zwei kaum sicht­ba­ren Füh­lern und einem Schne­cken­haus an dem der sog. „Schreib­spitze“ abge­wand­ten Ende.

Der Schnift

Ein Schnift in sei­nem ziem­lich natür­li­chen Umfeld

Der leb­hafte, in zahl­rei­chen kraf­ti­gen Far­ben anzu­tref­fende Schnift ist tagak­tiv, lebt am Land und bewegt sich auf einer von der Spitze abge­son­der­ten Spur aus gra­phit­ähn­li­cher, schnell­trock­nen­der Flüs­sig­keit fort. Dabei hin­ter­lässt er je nach Größe und Unter­grund einen 1 bis 3 mm brei­ten Strich, der mit einem han­dels­üb­li­chen Kunststoff-Radierer pro­blemlos ent­fernt wer­den kann. Diese Eigen­schaf­ten machen den Schnift zu einem für den Men­schen sehr nütz­li­chen Tier, das stets zur Hand ist, wenn es mal wie­der etwas zu no­tieren gibt.

13 Kommentare zu „Der Schnift“

  1. Lexi­ka­li­ker, auf­ge­wacht! Ich geleite Dir eine äußert nette und bemer­kens­werte Dame her, und Du heißt sie nicht ange­mes­sen will­kom­men? Du schlaf­müt­zi­ger Schnift, Du!

  2. Herz­lich will­kom­men, liebe Eto­scha! Und: Danke :-)

    Schnel­ler zonebatt­ler, ich bedanke mich für Deine Emp­feh­lung und bitte um Nach­sicht. Der schnar­chige Schnuft steckte mit sei­nem Schna­bel schnau­fend in schnö­der Arbeit. – So, und jetzt ein Schnittchen ;-)

  3. Mein lie­ber Schie­ber… Kaum hat er seine vir­tu­elle Bude auf­ge­macht, schon tum­meln sich die fähigs­ten und fit­tes­ten Frauen beim lexi­ka­li­ker. Unser­eins hat dafür Monate gebraucht… Kerl, dafür hab‘ ich was gut bei Dir! ;-)

  4. Hehe … Das freut mich sehr, und geehrt fühle ich mich selbst­ver­ständ­lich auch! Was das andere angeht, so laß ich gerne mit mir reden ;-)

  5. Oh, spät aber doch! *knickserl* Enchanté! 
    Das Nacht­schwes­ter­herz hat sich auch ein­ge­fun­den? Perfekt :)
    (Und ein Extraknickserl für die ehren­den Worte des Herrn Zonebattler!)

  6. vor lan­ger lan­ger zeit hab ich in mei­ner schul­ta­sche bunt­sch­nifte gehabt. die machen aber nix, sind handzahm
    und kom­men sogar ganz nah ran.

  7. Wie mir mein Leser Klaus Busch kürz­lich mit­ge­teilt hat, gibt es neben dem Schnift noch den weit­aus sel­te­ne­ren Schnas­tell. Er hat ihn gese­hen und auch gleich gekonnt portraitiert:

    Der Schnastell

    Vie­len Dank an Herrn Busch für seine Beob­ach­tung und die Zeichnung!

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Scroll to Top