Polymethylmethacrylat

Detail der Sonnenliege 'Modell 1006' (Deutschland 2006)

Detail der Son­nen­liege „Modell 1006“ (Deutsch­land 2006)

Diese che­mi­sche Bezeich­nung dürfte nur weni­gen ein Begriff sein, doch den so benann­ten Kunst­stoff mit dem Mar­ken­na­men PLEXIGLAS ken­nen wohl die meis­ten. Die Aus­stel­lung „Ple­xi­glas – Werk­stoff in Archi­tek­tur und Design“ im Museum Künst­ler­ko­lo­nie auf der Ma­thildenhöhe in Darm­stadt wid­met sich die­sem erfolg­rei­chen und viel­sei­ti­gen Werk­stoff, der 1933 ent­wi­ckelt und nach der Paten­tie­rung durch die Firma Röhm zu einer der erfolg­reichsten Kunst­stoffe des 20. Jahr­hun­derts wurde. Aus­ge­wählte Expo­nate, von denen mich ganz beson­ders die far­ben­fro­hen beein­druckt haben, zei­gen die viel­fäl­ti­gen Einsatz­möglichkeiten die­ses außer­ge­wöhn­li­chen Materials.

Stuhl 'Rainbow' (Italien 2005)

Stuhl „Rain­bow“ (Ita­lien 2005)

Die kürz­lich ver­län­gerte Aus­stel­lung, für die ein in mei­nen Augen gra­fisch sehr reiz­vol­les Pla­kat wirbt, läuft noch bis zum 26. März und ist Diens­tag bis Sonn­tag 10 bis 17 Uhr geöff­net; der Ein­tritt beträgt 5 Euro.

Wecker '25 Jahre DDR', Souvenir-Kugelschreiber, Spitzer 'Asis' (DDR, 60er/70er Jahre)

Wecker „25 Jahre DDR“, Souvenir-Maxi-Kugelschreiber, Spit­zer „Asis“
(DDR, 60er/70er Jahre)

5 Kommentare zu „Polymethylmethacrylat“

  1. Sehr anspre­chend, schade nur, dass ich wohl so bald nicht nach Darm­stadt komme …

  2. H I L F E !
    wer hat die­ses bild gemacht bzw. weiß, ob bzw. woher ich die­sen kugel­schrei­ber bekomme?
    mein opa hat die­sen zu zei­ten der ddr in einem klei­nen thü­rin­ger ort in sei­nem betrieb produziert.
    lei­der gibt es nur noch ein ein­zi­ges exemplar.
    über hin­weise und hilfe jeg­li­cher art wäre ich sehr, sehr dankbar!

    mails gerne an:
    post(at)zejott.de

  3. Das Foto habe ich in der oben erwähn­ten Aus­stel­lung gemacht. Ich weiß nicht, ob der Kugel­schrei­ber der Firma Röhm, die die Aus­stel­lung unter­stützt hat, gehört oder ob er eine Leih­gabe war; eine Anfrage (ggf. mit dem Ver­weis auf die Aus­stel­lung) wird sich jedoch bestimmt lohnen.

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