Stille Beobachter (25)

Kanister

Ein­äu­gig, aber in bes­ter Laune prä­sen­tiert sich die­ser stille Beob­ach­ter inmit­ten zahl­rei­cher, nicht immer ein­deu­tig zu iden­ti­fi­zie­ren­der Dinge. Die Unvoll­kom­men­heit teilt er mit der his­to­ri­schen Tech­nik, die ihn umgibt und in deren Gesell­schaft er sich offen­bar sehr wohl fühlt; sein kan­ti­ger Kopf und die scharf geschnit­te­nen Gesichts­züge unter­strei­chen seine Ent­schlos­sen­heit beim offen­si­ven und sou­ve­rä­nen Umgang mit sei­nem Makel. Gut so!

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4 Kommentare zu „Stille Beobachter (25)“

  1. Wieso ein­äu­gig? Noch bevor ich den Text gele­sen hatte, dachte ich, ist ja lus­tig – ein Kanis­ter der zwin­kert. Die rechte Ver­schluss­kappe mit ihrem grauen Ring sieht aus wie das geschlos­sene Auge die­ses roten Gesel­len (zumin­dest für mich).

  2. Es ist immer wie­der inter­es­sant, wie sehr sich doch die Wahr­neh­mung unter­schei­det – die rech­ten Schraub­kappe habe ich als zum Gesicht nicht zuge­hö­rig aus­ge­blen­det. Aber Du hast recht: Man könnte sie tat­säch­lich als geschlos­se­nes Auge deuten.

  3. Das ist ein sehr guter Gedanke! Die Sonne könnte das Gesicht gerö­tet haben und die Bles­su­ren von kämp­fe­ri­schen Aus­ein­an­der­set­zun­gen stammen.

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